Acht Beine für DiePresse.com

Die DiePresse.com-Staffel trainiert für den Vienna City Marathon.

Montag, 20.April 2009

Der Marathon nach dem Marathon

Zum Trainieren bin ich gekommen, zum Schreiben nicht: Ostern lief bei mir als Verwandtenmarathon ab, und zurück in Wien habe meine erste Pressereise angetreten, wo weder Zeit zum laufen noch zum bloggen blieb. Ein Marathon lässt sich aber leider nicht verschieben, drum ging es am Sonntagmorgen nach Schönbrunn. Dort wartete ich auf die A-Läuferin (im doppelten Wortsinn: Sie war auch die schnellste), denn ich hatte mich für die B-Strecke von 5,7 Kilometer gemeldet.

Dass die Anreise und das Finden der Übergabestelle so zügig ging, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Mehr als eine Stunde vor dem geplanten Eintreffen von Sara war ich schon dort, wartete, sah mit die teils irre schnellen Marathonläufer an, stellte mich gute 20 Minuten vor der Mobiltoilette an und wurde langsam nervös. Heiß war es obendrein, ich hatte mir - neben Handy, Schlüssel und Jahreskarte - auch noch eine Weste mitgenommen, aber niemanden, der sie mir abgenommen hätte. Das nächste Mal weiß ich's besser. Dann bekam ich Durst, aber kein Wasser. Das sei für die ankommenden Läufer reserviert, erklärte mir die Dame am Versorgungsstand. Ärgern konnte ich mich nicht mehr, denn Sara kam, sah mich und klatschte ab.



Die Strecke ging - Ich wurde zwar ständig überholt, aber am Ring wurde es dann trotzdem richtig cool, da standen so viele und feuerten uns Läufer an, dass ich noch einen Zahn zulegte und ein, zwei Leute überholen konnte. 5,7 Kilometer in 35 Minuten sind nicht soooo übel. Für nächstes Jahr hab ich mir trotzdem vorgenommen, schneller zu laufen. Und Günter schneller zu finden. Dann schaffen wir vielleicht auch eine Zeit unter vier Stunden ;-)

Heide Rampetzreiter

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