Acht Beine für DiePresse.com

Die DiePresse.com-Staffel trainiert für den Vienna City Marathon.

Montag, 06.April 2009

Mein Trainingspartner schlief ein...

Es war alles so schön geplant. Am Vormittag der Familienausflug zur Perchtoldsdorfer Heide, dann der Mittagsschlaf, am Nachmittag der Besuch bei der Oma und vor dem Schlafengehen noch eine sportliche Ausfahrt im Kinderwagen mit Papa. Doch Sohn Benjamin spielte nicht mit: Den Mittagsschlaf verweigerte er müden Auges hartnäckig. Und als ich schließlich so weit war, mir die Laufschuhe zu schnüren, schlief mein Trainingspartner einfach ein. Er hatte beschlossen, seinen Mittagsschlaf nachzuholen.
 
Also machte ich mich kurz nach 18 Uhr auf die "große" Runde. Sie ist rund neun Kilometer lang und führt bis zum Lusthaus und wieder zurück. Der erste sonnige und warme Sonntag des Jahres machte den Lauf teilweise zu einem Hindernis-Parcours. Ganz Wien schien sich rund um die Hauptallee versammelt zu haben. Ich wählte also, wo möglich, meinen Schleichweg durch den Wald.
 
Es war ein guter Lauf, obwohl ich mich zu Beginn gar nicht gut fühlte. Doch nach Halbzeit, also beim Lusthaus, spürte ich, dass heute mehr drin war. Ich kam nach knapp 56 Minuten wieder vor meiner Haustür zu stehen. Ambitionierten Hobbyläufern mag das langsam vorkommen: Aber so schnell hatte ich das Stück bisher noch nie absolviert. Der Ehrgeiz ist jedenfalls geweckt und bis zum großen Lauf-Event in zwei Wochen ist ja noch einiges drin.
 
Peter Huber
 

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