| Meine Presse

Politikerbeschimpfung

Der Blog von "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker.

Dienstag, 07.Juli 2009

Düdldüdüdldü

Sie kennen die Geschichte: Ein Obersteirer wie ich fährt auf der Autobahn, hört die "Düdldüdüdldü"-Warnung in Ö3, wonach in seinem Autobahnabschnitt ein Geisterfahrer in der falschen Fahrtrichtung unterwegs sei und sagt entsetzt: "Was heißt einer? Alle!"

Ungefähr so fühle ich mich gerade. Ich habe heute die neue Papst-Enzyklika "Caritas in Veritate" Wort für Wort durchgelesen, berichtet, was drin steht und kommentiert, was ich davon halte (siehe Leitartikel auf dieser Website).

Dann hab ich andere Websites und die Abendausgabe der "Krone"  angeschaut und dieses Düdldüdüdldü-Gefühl bekommen: Offensichtlich haben alle anderen eine gnadenlose Abrechnung mit dem Liberalismus gelesen, eine umfangreiche Anleitung zur Neuausrichtung der Wirtschaft, seitensweise Absagen an die Profitgier usw. usw.

Ich hingegen habe 100 Seiten christozentrische Dogmatik gelesen, theologische und philosophische Abgrenzungen innerhalb der Kirche und gegenüber allen agnostischen und andersgläubigen Kapitalismuskritikern. Mir einem Wort den für Benedikt XVI so typischen Versuch, dem Relativismus überall an den Kragen zu gehen, wo er sich zeigt, und sei es unter prinzipiell Gleichgesinnten.

Vielleicht sollte ich einfach mal zum Arzt gehen oder mich mehr auf Nachrichtenagenturen verlassen.

Kommentare:

100 seiten? wieso hat die version auf der online-seite Ihrer tageszeitung dann nur 60 A4-seiten, hochverehrter herr chefred?
oder hamma gut aufgerundet? :)

GAST:krätzn, Dienstag, 07. Juli 2009 #

Egal, in welche Richtung Sie fahren, schließlich führen doch alle Wege nach Rom.
Tja, und das mit dem Liberalismus ist auch so eine Sache: Das ist dann eben die "Freiheit der Interpretation(en)", mit der Sie da konfrontiert wurden, Herr Fleischhacker!

cogito_ergo_sum, Dienstag, 07. Juli 2009 #

Egal, in welche Richtung Sie fahren, schließlich führen doch alle Wege nach Rom.
Tja, und das mit dem Liberalismus ist auch so eine Sache: Das ist dann eben die "Freiheit der Interpretation(en)", mit der Sie da konfrontiert wurden, Herr Fleischhacker!

cogito_ergo_sum, Dienstag, 07. Juli 2009 #

Danke für Zusammenfassung und Kommentare! Sehr hilfreich!
Sie werfen dem Papst zu Recht die sture Absage an den Relativismus vor. Seine simple Antwort auf die Krise lautet: WAHRHEIT statt Wirklichkeit. Tja, und für R. gibt es nur eine EINZIGE Wahrheit, und die ist im ausschließlichen Besitz der kathol. Kirche.
Wer diese anzweifelt, ist ein Ketzer. Uta Ranke-Heinemann, eines der prominentesten Opfer der Hüter der reinen Lehre, fragt sich damals wie heute: Wie kann Ratzinger trotz theologischer Brillanz eine derart lebensfeindliche Praxis vertreten?
Ich frage mich auch: Wie kann er allen Ernstes von der "Liebe in Wahrheit" und von sozialem Gewissen sprechen und z.B. gleichzeitig das Kondomverbot für Aids-Kranke aufrechterhalten? Damit disqualifiziert er sich selbst. Eine barmherziges Wort wäre besser als 100 Seiten theologisch-ökonomisches Bla-bla, auch wenn gute Ansätze dabei sind.

GAST:K.Sandra, Dienstag, 07. Juli 2009 #

Es ist das Wesen der Enzykliken und der Tageshoroskope formulierungen zu enthalten die es erlauben dass jeder daraus ableiten kann was ihm in den Kram passt. Die (katholische) Welt ist ja groß.

Auch eine relativ relative Enzyklika wie die Gegenständliche verleitet eben dazu sich gewisse genehme Schlagworte herauszupicken und daraus eine Abrechnung mit der Weltwirtschaft zu konstruieren.

Vor allem ist es bequem mittels allgemeiner Kapitalismuskritik den lästigen Detailfragen nach realistischen Alternativen zu entgehen. Diese gibt es nämlich nicht.

CanisLumpus, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@krätzn: Die Online-Redaktion hat das Dokument in ein PDF umgewandelt, damit das auch jeder öffnen kann. Dabei sind wegen anderer Formatierung aus 100 40 Seiten geworden.

DiePresse.com.Moderator, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Herr Fleischhacker, wo liegt das Problem, wenn der Pabst den moralischen Relativismus unserer Zeit geißelt? Bitte auch noch um Klärung, was Sie unter "christozentrischer Dogmatik" verstehen.

Danke!

GAST:Orbit, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Sehr heftig hat Ratzinger (bzw. seine Ghostwriter) eh nicht gegeißelt, weder in moralischer noch ökonomischer Hinsicht, denn wer im Glashaus sitzt, wirft wohlweislich nicht mit Steinen:
Der Vatikan ist selbst ein milliardenschweres Finanz- und Wirtschaftsimperium, dessen Vermögen an Immobilien, Gold, Aktien etc. nicht nur durch seriöse Geschäfte erwirtschaftet wurde.
Geldwäsche und mafiöse Verstrickungen haben vor allem in den 80-ern Schlagzeilen gemacht (EB Marcinkus!), aber auch Anno Domini 2009 wird es nicht viel anders zugehen. Wie heißt es doch im NT? "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon"...
Ich halte Ratzinger für einen persönlich integren Menschen, aber er ist ein lebensfremder Professor und kein kraftvoller Hirte. Mit seinem akademischen Vatikansprech und langen "christologischen" Abhandlungen erreicht er das Herz der Menschen leider nicht. Noch ein Bibelspruch gefällig? "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen".

GAST:K.Sandra, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Orbit
Ooops! Tut mir leid, Ihre Frage war offensichtlich an den Herrn Chefredakteur gerichtet!
Was "christozentrische Dogmatik" betrifft, weiß ich zwar, was gemeint ist, aber das lass ich jetz mal wirklich MF selbst beantworten! Sonst wird er mir womöglich noch böse :)

GAST:K.Sandra, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Orbit
Ich glaube nicht, dass es unbedingt ein Problem ist, wenn er den Relativismus geißelt. Ich stelle es nur fest. Ein Problem wird aus der Perspektive mancher Mehschen sein, dass ihm die reine Lehre, dass Ethik und moral ohne metaphysische Verankerung im kchristlichen Schöpfergott nicht möglich oder nichts wert ist, wichtiger ist, als die etwas konkretere Analyse der ökonomischen Situation samt Maßnahmenvorschlägen. Mir macht das nix aus, ich denke, von Metaphysik versteht er mehr als von Ökonomie.
Was die Christozentrik seiner Theologie angeht: Joseph Ratzinger hat die Befürchtung, dass vor allem die deutschsprachige Schultheologie hinter das Konzil von Nicäa zurückfällt, in den sogenannten "Arianismus", der die Göttlichkeit christi ableugnet.

Michael Fleischhacker, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Ach Gott, ach Gott (passt, wie?), wen interessiert's, was die alten Männer im Vatikan so vor sich hin brabbeln...? (Denn substanziell haben sie ohnehin nichts zu sagen gehabt.)

leo.haslinger, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Also ich gestehe ja ganz ehrlich, dass ich die 100 (oder sind es doch bloss 40) Seiten der neuen Enzyklika nicht studiert habe - leider habe ich untertags auch einen Job...

Allerdings habe ich ein paar Punkte:

1. Herr Fleischhacker, dass Sie hier gegen die Fahrtrichtung unterwegs sind, hat wohl eher damit zu tun, dass Sie ja ein kleiner Hobbytheologe ohne akademischem Abschluss sind. Ich finde es gut, dass Sie sich die Zeit nehmen auch darüber zu reflektieren und zu Ihren eigenen Schlüssen zu kommen - das tun heutzutage viel zu wenige... Jaja, Herr CR, auch wenn Sie Ihren Äuglein jetzt nicht trauen, das war so etwas wie ein Lob...

GAST:, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Fortsetzung:

2. K.Sandra entwickelt sich langsam zu einer altägyptischen Heuschreckenplage, die dieses Forum mit ihren Belanglosigkeiten zumüllt. Kann man ihr vielleicht einen Job als PA vom Herrn Chefredakteur geben. Vielleicht würde sie das ja ein wenig unter Tags beschäftigen...

3. Erschreckend, dass manche Blogger den Heiligen Vater bloss noch als "der Ratzinger" bezeichnen. Etwas Respekt wäre hier schon angebracht - das gebietet die Toleranz. Man spricht ja von der englischen Königin auch nicht per "die Windsor-Mountbatten".

PS: Das grad vorhin war auch ich...

GAST:Nacktschwimmer, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@nacktschwimmer: gar kein krakeele nach dem unterberger mehr? was ist passiert? mundet die wiener zeitung nicht mehr? ^^

GAST:krätzn, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Nacktschwimmer
Haben Sie schon mal drangedacht, dass Sie möglicherweise von manchen Postern hier auch als Plage empfunden werden? Ich denke hier beispielsweise an die "black plague" aka Pest, um ein historisches Gegenbeispiel zu nennen.

Ich weiß nicht, ob es wirklich derartig unsägliche Belanglosigkeiten sind, die ich von mir gebe. Was Sie wohl eher stört, sind meine Ansichten, z.B. hinsichtlich Vatikan und dem derzeitigen Papst, den ich übrigens nicht respektlos "den Ratzinger" nenne, sondern "Ratzinger", was durchaus üblich ist. Ob er "heilig" ist, sei dahingestellt. Aber er ist sicher ein lieber und gescheiter Mensch, keine Frage :)

Sie sind offensichtlich ein Akademiker alten Schlages und können es nicht verwinden, dass es Leute wie MF gibt, die es auch ohne Abschluss zu etwas gebracht haben. Und: Stellen Sie sich vor, es gibt sogar Nobelpreisträger ohne Doktorat! Unglaublich, gell?
MfG, Grasshopperin ;)

GAST:K.Sandra, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Nacktschwimmer: Richtig, Kassandra müllt das Forum zu. Sie hält sich für übertrieben wichtig und nervt damit andere User. Aber besser ist es, solche Trolle zu ignorieren. Sie antwortet ja schon auf die spärlichen Kommentare, die nicht von ihren Alteregos sind, obwohl sie gar nicht angesprochen war, erst garantiert auf solche, in denen sie erwähnt wird.

Zu Fles Kommentar: Er muss jetzt schon betonen, diesmal ausnahmsweise nicht von der APA abgeschrieben zu haben. Was für ein Elend ...

GAST:Agamemnon, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Michael Fleischhacker
Ob Jesus Christus ganz Gott und ganz Mensch war, oder fifty-fifty, oder in einem wie immer gearteten Mischungsverhältnis, da lassen wir am besten einmal den jungen J.Ratzinger zu Wort kommen:
"...Die Gottessohnschaft Jesu beruht nach kirchlichem Glauben nicht darauf, daß Jesus keinen menschlichen Vater hatte; die Lehre vom Gottsein Jesu würde nicht angetastet werden, wenn Jesus aus einer normalen menschlichen Ehe hervorgegangen wäre. Denn die Gottessohnschaft, von der der Glaube spricht, ist kein biologisches, sondern ein ontologisches Faktum... (Aus: "Einführung in das Christentum", 1968).
Die kath. Theologin U.R-Heinemann wurde wegen derselben Einsicht 1987 exkommuniziert; ihr ehemaliger Studienkollege, Kardinal Ratzinger, schwieg damals feige dazu!
Herr CR, auf wessen Seite stehen Sie denn eigentlich?

GAST:K.Sandra, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@Agamemnon
Wirklich königlich, Ihr Kommentar, wahnsinnig gebildet, irrsinnig originell. Ich glaub von ihnen kann ich noch was lernen, Sie hellenischer Königstroll.

Michael Fleischhacker, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

@K.Sandra
Ich sehe keine Veranlassung, auf der einen oder anderen Seite zu stehen - was heißt das überhaupt in diesem Zusammenhang: Dass Frau Ranke-Heinemann exkommuniziert wurde, ist mir ebenso neu, wie dass sie dieselbe Position vertrat wie der junge Ratzinger. Ich schau mir das aber gerne noch einmal an und sag Ihnen dann meine Meinung.

Michael Fleischhacker, Mittwoch, 08. Juli 2009 #

Wenn das Dokument nach der "Umwandlung" nicht mehr 100 sondern nur noch 40 A4-Seiten umfasste, dann wurde die Schrift verkleinert. Man kann also durchaus sagen, F. hat 100 (oh! so viel?) Seiten gelesen mit sehr großer Schrift, oder der Moderator hat den Papst rigoros zensuriert, was ihm durchaus zuzutrauen ist.

GAST:PC-Techniker, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

Was, der Papst grenzt sich gegenüber "agnostischen Kapitalismuskritikern ab? Damit kann nur Heinz Fischer gemeint sein.

Jack Sparrow, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

K.Blog ohne K.Sandra

GAST:paparatzo, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

K.Wunda, sie ist ja Blogwart.

GAST:Steckenpferd, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

Typo im letzten Viertel: "Mir einem Wort den für Benedikt XVI ..."

GAST:cp, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@Agamemnon
Ich finde es lustig, dass gerade Agamemnon Kassandra ignorieren will. Schon mal die Namen Teledamos und Pelops gehört? Sie hätten bei Ihrer Namenswahl wohl besser überlegen sollen....

@cp
Sie sind vermutlich nicht der erste, dem der Tippfehler auffällt... aber ändert er denn etwas an der Aussage des Eintrags? Ich denke nicht.

GAST:Dido, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@Dido
Hab schon gedacht, Sie sind auf Urlaub :) Tja, mit Agamemnon haben wir jetzt schon zwei Gleichgesinnte im Forum, die gerne schwimmen bzw. baden gehen. Nur war es für den letzteren, wie Sie andeuten, eine verhängnisvolle Entscheidung.
@Michael Fleischhacker
Um Ihnen Zeit zu ersparen: Das von mir erwähnte Zitat befindet sich übrigens auf Seite 225 der Paperbackausgabe des Kösel-Verlages, 6.Auflage. R.-Heinemann hat ihn damals noch verehrt und bewundert, zu Recht.
Mit meiner Frage, auf wessen Seite Sie stehen, wollte ich nur wissen, wie Sie zu den Dogmen der Kirche stehen. J.Ratzinger hat das Buch übrigens mit 40 geschrieben, war also kein Jungspund mehr, sondern ein reifer Theologe. Nach dem Tod Wojtylas hat er die Chance zu Reformen ungenutzt gelassen und die Kirche sogar auf einen Retro-Kurs gebracht. Mir tut das ehrlich weh.

GAST:K.Sandra, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@Fle
Um nicht dem SABTA-Syndrom zu verfallen wäre für mich ein Hinweis auf entsprechende Lektüre mit einigermaßen leichtem Einstieg zu diesem Themenbereich hilfreich, oder reicht die Bibel?

Unbeschwert, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@Agamemnon
Nö, ganz sicher nicht - aber ohne Typo kann man sie in diesem Fall besser und schneller verstehen. Daher wollte ich lediglich anregen, den Tippfehler auszubessern. Passiert das nicht, geht die Welt vermutlich nicht (deshalb) unter ...

GAST:cp, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

*Gaaaeehhhhhhn*
Schon wieder so ein langweiliges Thema. Ob der Papst jetzt ein bissi mehr gegen (Neo-)Liberalismus oder doch gegen Relativismus ist, ist mir relativ wurscht.

Darum zuerst @K.Sandra betreffend den letzten Blog-Eintrag: Bitte dichten Sie mir keine Gewaltbereitschaft an, ich bin gegen Gewalt, darum schreibe ich; weiters benoetige ich keine Tipps, wie ich mein Leben meistern koennte, denn es geht mir hier nicht um MICH (auch wenn ich mich selbst hin und wieder als prototypisches Beispiele nehme, das aber nur dann, wenn ich weiss, dass ein Sachverhalt viele andere auch betrifft). Wenn Leute wie ich anfangen wuerden als Computerbastler zu arbeiten, dann waere das eine Bankrotterklaerung an unsere tertiaeres Bildungssystem.

@all: Weil hier schon so kirchlich ist, koennten wir ein bisserl unseren Senf zu den JVP-Plakaten abgeben.

TU Student, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@TU-Stundent:
Schon passiert im neuen Eintrag.
@Unbeschwert:
Bibel ist immer gut. Die von K.Sandra erwähnte "Einführung in das Christentum" von Josef Ratzinger auch.

Michael Fleischhacker, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

So kindisch diese Plakate der JVP sind und so noch viel kindischer die kuenstliche Aufregung der rot/gruenossInnen ist, gibt es dennoch einen Punkt, der mich wirklich stoert:

In der oeffentlichen/politischen Diskussion wird Jugend sofort mit Sex assoziiert. Es wird dabei der Eindruck vermittelt als sei pimpern das einzige Problem der Jugendlichen. Stimmt nicht: Wir wollen auch Alkohol und kiffen.

TU Student, Donnerstag, 09. Juli 2009 #

@TU Student: Wie gewöhnlich.

GAST:Gerald A., Donnerstag, 09. Juli 2009 #

Senden Sie einen Kommentar:

Kategorien

Schlagwörter

Kalender

Suche

Kommentare