04.07.2009 23:59 | Meine Presse Merkliste0
Danke, Frau Plassnik : Politikerbeschimpfung

Politikerbeschimpfung

Der Blog von "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker.

Sonntag, 23.November 2008

Danke, Frau Plassnik

Die alt-neue Koalition wird ohne Außenministerin Ursula Plassnik zur Angelobung in die Hofburg schreiten. Das passt ins Bild: Alles Überdurchschnittliche ist in dieser Regierung fehl am Platz - und sei es auch nur in Bezug auf die Körpergröße.

Ursula Plassnik passt demnach doppelt nicht dazu: Sie ist nicht nur körperlich zu groß fürs Durchschnittsfamilienfoto, sondern auch inhaltlich eine Antithese Faymann/Pröll. Konsistenz und die Bereitschaft zu persönlichen Konsequenzen sind die exakte Antithese zum eben präsentierten Kaugummiprogramm.

Selbst wenn alles ganz anders wäre und Plassnik mit ihrem Rückzug nur dem Rauswurf durch die neuen Mächtigen in der ÖVP zuvorkommen wollte: Sie war 2008 die einzige Politikerin dieses Landes, der man für ihre Haltung Respekt entgegenbringen konnte, ob man sie teilte oder nicht.

Das kann man nicht hoch genug schätzen, umso mehr, als sich diese Gelegenheit so schnell nicht wieder bieten wird.

Danke, Frau Plassnik.

 

Kommentare:

werter hr. fleischhacker,

schreiben und sprechen sind bei ihnen zwei voellig verschiedene kompetenzen. beim schreiben sind sie sehr stark im austeilen und werten. ja meint bekommt den eindruck als ob sie mit ihrer meinung wirklich eine opposition in diesem lande darstellen. beobachtet man hingegen ihr wirken im tv, so kommen sie da sehr handzahm über den bildschirm. woran liegt das?

p.s. sie sind da mit ihrem schicksal nicht ganz allein, auch der "schoene" kollege vom profil bellt laut in seinem blatt, im tv - siehe heutige pressestunde - ist davon nur mehr ein schosshuendchen uebrig.

fazit: mehr mut oder sprechtraining & selbstvertrauen

GAST:public voice, Sonntag, 23. November 2008 #

wie wäre es wenn Schüssel und Molterer gleich viel Rückgrat bewiesen und ihre Nationalratsmandate nicht annähmen.

zuviel verlangt!? obwohl vielleicht hilft ja doch noch das Korrektiv des Nationalrats, wobei es mit diesen Proponenten auch nur schwach besetzt ist.

GAST:caruaru, Sonntag, 23. November 2008 #

Ihre Meinung über Frau Plassnik teilen wir 100%!

Sie wird uns fehlen!

Liebe Grüße aus Graz

T.H.

GAST:, Sonntag, 23. November 2008 #

vollste zustimmung, herr fleischhacker.

tolle frau in der politik. passiert leider selten genug. naja, vielleicht noch die prammer ;-)

@ public voice (an sich schon eine lächerliche anmaßung)
was wolln's denn? den michel friedman? ja, das is der fleischhacker nicht. aber als michael fleischhacker hat ihn österreich bitter nötig.

ein friedman würd dem land übrigens auch nicht schlecht tun.

GAST:yes, Sonntag, 23. November 2008 #

Danke, Herr Chefredakteur, volle Zustimmung! Leider sind Politiker/innen mit Rückgrat, wie es Frau Plassnik bewiesen hat, spärlich gesät. Mir graut nun schon vor den hämischen Reaktionen von Wolf Martin und Co.

Freier Benutzername, Sonntag, 23. November 2008 #

Sg Herr Fleischhacker !

Hätten Sie kurz Zeit Herrn Schüssel anzurufen, ob er nicht eine echte Volkspartei gründen will. Lassen Sie länger läuten, falls er gerade beim Speiben über das was der Bauerntölpel aus der ÖVP gemacht hat, ist. Ich muss jetzt aufhören, die Beamten kudern gerade so laut über das Ergebnis des Beamteneinsparungsprogramms zwischen dem Beamten Nichtsl und dem Beamten Saugrober. Nichts in der Welt wird mich noch einmal dazu bringen diese Partei zu wählen.

GAST:Gast, Sonntag, 23. November 2008 #

war klar, dass onkel hans UP nicht akzeptieren wird.

ich freu mich schon auf dorli buresch im infrastrukturministerium. gestern noch zahnarzthelferin, heute frau minister. also, wo ist jetzt bitte das land der unbegrenzten möglichkeiten.!!

GAST:youngdude, Sonntag, 23. November 2008 #

Lieber Herr Fleischhacker, sich an Äußerlichkeiten, wie Körpergröße... zu stoßen bzw. darüber zu schreiben, passt eher zu Österreichs Fellner. Wollen Sie nicht langsam zu "Österreich" wechseln? Die Presse wird durch Sie ein typisches News-Österreich... Vielleicht sollten Sie doch eher FOTOModell bleiben, weil im TV sind sie ohnedies ein Hilfslicht.

GAST:, Sonntag, 23. November 2008 #

Ich hätte kürzlich in den USA doch dieses T-Shirt mit dem Aufdruck "I love my country, it¿s the government I¿m afraid of" kaufen sollen...

GAST:la gattoparda, Sonntag, 23. November 2008 #

@gast-

gute idee, der schüssel soll einfach gleich das bzö schupfen! die suchen eh grad einen, der schüssel wär so einer.
und mit dem kommens nächstes mal auf 20%!

klingt saublöd, wär's aber wahrscheinlich gar nicht!

andererseits, die gehrer hab ich ihm bis heute nicht verziehen!

GAST:calimero, Sonntag, 23. November 2008 #

Danke Frau Plassnik,
danke Wolfgang Schüssel, danke Wilhelm Molterer. Schade um dieses Land. Es hat sich einen Bundeskanzler Strache nicht verdient.

GAST:Anton Aushecker, Sonntag, 23. November 2008 #

Österreichs Verlust muss nicht Plassniks Schaden sein. Um ganz ehrlich zu sein hätte die jetzige Aussenministerin, in dieser künftigen GroKo des Mittelmaßes wie ein Fremdkörper gewirkt. Anscheinend kommt man ohne Populismus und langfristigen "Aus der Krone grins"-Verträgen in diesem Metier zu nichts. Sehr schade!

Natürlich konnte Herr Pröll sie nicht vor die Tür setzen, denn wie würde es denn aussehen wenn Hans Dichand neben der größten auch noch die zweitgrößte Partei (oder eher größten und zweitgrößten Wahlverlierer) kontrollieren täte! Heilfroh wird er aber sein, denn jetzt ist der Weg frei für die Koalition aus Krone und Raiffeisen, und alle sind auf Linie gebracht.

Good Night, and Good Luck.

GAST:, Sonntag, 23. November 2008 #

ja, wahrlich eine - haha - große persönlichkeit. plassnik hat - hihi - nicht nur körperliche, sondern auch geistige größe bewiesen. sie ragt (hoho) nicht nur in physischer hinsicht aus dem politischen personal deutlich hervor. überdurchschnittlich hoch (hehehe) erhobenen hauptes verlässt sie die politische bühne.

die anspielungen auf die körpergröße der exministerin sind ungefähr so originell wie die groko. nur so nebenbei.

GAST:mao, Sonntag, 23. November 2008 #

S.g. Fr. Plassnik,

vielen Dank an das letzte Stück Rückgrat in der österreichischen Politik. An den letzten Menschen der für die "richtige" Überzeugung eintritt . Der besten Aussenministerin der zweiten Republik, die gearbeitet hat und nicht ihr Gesicht in den Medien gesonnt hat. Einer Politikerin aus Leib und Seele........

Danke!

Johannes Kraft

GAST:Pasquale, Sonntag, 23. November 2008 #

Frau Plassnik ist vor allem durch eine ungeheure Arroganz und Abgehobenheit aufgefallen. Wenn das manche für eine klare und charaktervolle Politik halten, soll es mir auch recht sein; mich hat es abgestoßen.

Sie hat sich für besser und klüger als 99,99% aller Österreicher gehalten. So kann man heute nicht mehr Politik machen - mit offen gezeigter Verachtung für uns unbedarfte Österreicher, die zu blöd sind, ihre einzigartige Poltiik zu verstehen.

Ich bin bei Gott kein Anhänger von Onkel Hans, der mit seiner Zeitung auf eine Art und Weise manipuliert, die kaum noch erträglich ist. Dennoch: ich weine ihr keine Träne nach.

GAST:citoyen, Sonntag, 23. November 2008 #

Hr.Fleischhacker, sehen Sie es nicht so negativ! Wir haben jetzt eine Koaltion zwischen Wiener SPÖ und Niederösterreichischer ÖVP, zwei wahren Vorbildern an Pluralismus! Und als mediale Unterstützung oder besser gesagt Wegweiser dieKrone & Österreich, die für hochwertigen Journalismus stehen. Da kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Die Frage ist nur, wo die Wähler von SPÖ und ÖVP hingehen, die das anwidert.
LG
SH

GAST:SH, Sonntag, 23. November 2008 #

Bonsai Männer, Pröll und Faymann ekeln Ursula Plassnik buchstäblich aus der Regierung hinaus. Haben doch ihre (männliche) Ängste vor so einer ausgezeichneten Politikerin. Während eine große Zahl der Männer in der Weltdiplomatie zu Ursula Plassnik ohne Probleme hinauf geschaut hat, erlauben bedauernswerte Herren Pröll und Faymann sie fortzuziehen. Klein-(geistige) Männer haben immer Angst vor Groß- (geistigen) Damen.

GAST:mahfi, Sonntag, 23. November 2008 #

@ public voice. Ihre Beobachtung stimmt.

Männer wie M.F. sollten sich Diskussionsendungen eigentlich sorgfältig aussuchen. Nur wenn gewährleistet ist, dass man einen Gedanken in Ruhe entwickeln kann, die anderen - interessiert wohlgemerkt - zuhören und dann darauf eingehen, gezielt Gegenargumente vorbringen, haben TV-Diskussionen Sinn. Das ist zB in denen des dt. öffentl.rechtl. Fersehen überwiegend der Fall. Selten fällt der eine dem anderen ins Wort, Keiner spult einfach seine Partei-Akademiesätze ab, ohne auf andere Gedankengänge einzugehen.

Zu solchen Talkshows gehören zwei Vorrausetzungen, die im ORF nicht gegeben sind. Kompetente Moderatoren, vor allem aber Diskutanten (Persönlichkeiten!) von sehr hohem Niveau und mit gegenseitigem Respekt.

Ich vermute, dass die beiden Journalisten aus PR-Gründen hingehen (müssen), denn beim ORF wird mehr schwadroniert als diskutiert.

R. Piccolruaz, Sonntag, 23. November 2008 #

Frau Plassnik ist sicher eine hervorragende Politikerin, aber sie hat einen großen Fehler gemacht: Sie war einfach zu loyal zu Schüssel - und hat vermutlich nie an Rot-Schwarz geglaubt. Deshalb ist ihr Abschied aus der Regierung - unter welchem Vorwand auch immer - zu begrüßen (Natürlich wars ein Vorwand - jede andere Koalition hätte wesentlich EU-feindlichere Kräfte an die Macht gebracht).

GAST:franzi, Montag, 24. November 2008 #

... und Herrn Fleischhacker nehm ich erst wieder ernst, wenn er aufhört, den bequemen Querulanten zu spielen. Welche Koalition wär Ihnen lieber? Raus damit!

GAST:ps, Montag, 24. November 2008 #

@fle

Sie haben recht was die Haltung Plassniks betrifft. Dieser Haltung zolle ich Respekt.

Wieso aber Frau Plassnik die einzige Politkerin sein sollte, der 2008 für Haltung Respekt gezollt werden sollte, ist mir unverständlich.

Ich erinnere mich an einen älteren Herren, der sehr viel raucht, und nun in die dritte Reihe zurückgetreten ist. Dieser Herr hat immer Haltung bewahrt, und sich nie dem Boulevard oder der Anti-EU Stimmung gebeugt.

GAST:derökonom, Montag, 24. November 2008 #

der alte in der muthgasse hat den kanzler nach wunsch....faymann hat in der övp den obmann gekürt...und als morgengabe für seinen (echten) pappi noch dessen intimfeindin ausgebootet
...es lebe die KRONE...
und wir gehen vor die hunde

modestus, Montag, 24. November 2008 #

Man kann über Plassniks Politik denken wie man will,sie hatte jedenfalls etwas, das man bei keinem österreichischen Politiker mehr findet :sie hatte STIL .

GAST:olga, Montag, 24. November 2008 #

So jetzt ist es raus, was wir ja eh schon alle längst befürchtet haben. Wir bekommen eine neue (alte) Regierung mit Herrn Faysky an der Spitze. Ein Dejavu tut sicht auf. Zu Plassnik möcht ich sagen, dass ich gestern wirklich höchst erstaunt war, als ich gehört habe, dass sie bei der neuen Regierung nicht mehr dabei ist. Zuerst habe ich gedacht "Aha ein Krone-Opfer". Als ich mitbekommen habe das es an der Haltung ihrer eigenen Partei in der EU Frage gescheitert ist, dachte ich "Alle Achtung". Es gibt heute selten einen Politiker(in) der sein Amt der Sache opfert. Meine größte Hochachtung!

GAST:besserwisser, Montag, 24. November 2008 #

@youngdude: "gestern noch zahnarzthelferin, heute frau minister. also, wo ist jetzt bitte das land der unbegrenzten möglichkeiten.!!"

Immerhin wird sie sich als ehemalige Zahnarzthelferin mit Brücken auskennen. Damit hat sie sich wohl für's Infrastrukturministerium qualifiziert.

Aber vielleicht ist das alles nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen mag: Gestern Zahntechniker, heute Oppositionsführer, morgen Bundeskanzler...? Die Wiederauferstehung des tot geglaubten GroKo-Zombies rückt das durchaus in den Bereich des möglichen.

GAST:Corvus, Montag, 24. November 2008 #

@caruaru
dr. schüssel hat ein direktes mandat im wahlkreis 9e.
nochdazu mehr als 9000 vorzugsstimmen. da er ohnehin spitzenkandidat war, sind diese vorzugstimmen als direktvotum zu verstehen....ersatzweise für das nicht vorhandene perönlichkeitswahlrecht.
wir, die wir ihn in hietzing und penzing gewählt haben, erwarten uns, dass er uns die nächsten 5 jahre im parlament vertritt und nicht feige abhaut.
aber feigheit ist nicht schüssels sache..im gegenteil.

modestus, Montag, 24. November 2008 #

Ad public voice: Das liegt daran, dass der Kommentator Fleischhacker im Fernsehen wohl kaum sein Synonyme-Wörterbuch auspacken kann, um darin flink nachzublättern und um dann ganz besonders tolle Fremdwörter um sich zu werfen. Und die drei Meinungen, die er einigermaßen sicher aufsagen kann, reichen nicht für längere Diskussionssendungen. Wenn ihm die drei Sager ausgehen, kann er nur mehr polemisch herumrotzen. Und wird deshalb auch so gut wie nie zu Sendungen eingeladen. Es fehlt ihm einfach das Format, das Wissen und - tja - die Intelligenz.

GAST:Hackerl der neue Staberl, Montag, 24. November 2008 #

So jetzt habe ich die Vorberkungen durch, diese tollen Emails mit Einhacken auf Fleischhacker, Verteidigung der Plassnik und der abfälligen Meinung über Bures. Was war die Plassnik vorher? Sekretärin bei Schüssel. aus welchem Beruf kommen die anderen Abgeordneten oder Minister? Aus den Kammern und den Parteisekretariaten. Der Wiener weiß immer alles sehr gut besser. Mir wäre - bei aller Distanz zu fleischhacker - dieser lieber als die Plassnik. Warum: weil er als Chefredkateur doch seriöse Arbeit hinlegt und sich auch nicht, wie mit diesem Blog, der Kritik entzieht. Bitte zählen Sie mir doch die Erfolge der Plassnik auf, ist da was besonderes ? ausser Bussi Bussi. Hat jemand schon mal einen tiefschürfenden Satz zur Politik von ihr gehört: ich kann mich nicht erinnern. Was hatte sie da gestern auf der Bluse? die Aussenamtschefin. Würden Sie von Ihr ein Auto kaufen? Ich nicht, hätte Angst um mein Leben.

GAST:Engstirn, Montag, 24. November 2008 #

@ engstirn

Entschuldigen Sie, sind Sie vielleicht Herr Dichand?
Wenn ja, Sie haben doch Ihre eigene Krone.

GAST:mahfi, Montag, 24. November 2008 #

S.g. Herr Fleischhacker,
ihre Bewunderung für eine willfährige Schreibtischtäterin des EU-Globalisierungssystems, welche mit kaum zu überbietender Präpotenz und Abgehobenheit über die Bevölkerung Österreichs hinwegentscheiden möchte, spricht nicht gerade für das selbstverständnis der freien Meinungsäußerung welches die freie Presse 1848 erstmals erhielt. Die Grundfreiheiten und der Rechtsstaat müssen immer aufs Neue von diesen Herrschaften der Unterdrücker erkämpft werden.

GAST:Hugin, Montag, 24. November 2008 #

@Hugin:

Naunaunau! Wer auch immer die "Stimme des Volkes" beschwoert, meint oft "Was ich sage, stimmt, und der Hansel auf der Strasse, der sich net auskennt, sieht das genauso".

Fakt ist, ein Grossteil der Buerger ist ueberhaupt nicht bzw. schlecht ueber den EU-Vertrag informiert, und WENN er Infos hat, dann Halbwahrheiten aus der Krone oder Straches Reden.
Solche Leute bei der EU-Frage mitentscheiden zu lassen, halte ich fuer einen grossen Fehler.

Wenn ich starke Schmerzen habe, dann gehe ich auch zum Arzt, und lass den entscheiden, was weiter gemacht wird, und lass net meine Stammtischkumperl darueber abstimmen, und da wuerdens alle Oesterreicher wohl auch so machen.

GAST:Grummelbart, Montag, 24. November 2008 #

Aber beim EU-Vertrag, einem hochkomplexen Vertragwerk, sind wir ploetzlich alle Experten und koennen entscheiden? Schwachsinn!

Und was da als "Gefaehrdung des Rechtsstaates" angeht... da hab ich eher Sorgen vor dem Strahlemann Faymann, seine, Erfuellungsgehilfen Strache und der BZOE-Partie (die am liebsten JH-Gedaechtnisschaender an die Wand stellen wuerden). Die EU ist - rechtsstaatlich betrachtet - bei weitem weniger problematisch, als uns die Krone glauben machen will (EuGH, anyone?).

Cheers,
-Grummelbart

GAST:Grummelbart, Montag, 24. November 2008 #

Es sind noch Plätze auf der Ministerbank frei.

Interessierte melden sich bitte in den Parteisekretariaten von ÖVP oder SPÖ, beim ÖGB, der WKÖ oder Herrn Dichand. Bitte keinen Lebenslauf mitschicken.

Besondere Anforderungen sind nicht zu erfüllen. Rückgrat, Gewissen und Überzeugung müssen jedoch nachweislich vor Amtsantritt entsorgt werden.

GAST:hobbit, Montag, 24. November 2008 #

sauguter kommentar, grummelbart!

genialer vergleich!

ich lass mir jetzt dann von meinen freunden einen ernährungsplan zsamstellen - und dann geh ich auf die kärntnerstraße und mach eine umfrage bei welcher bank ich grad ein konto eröffnen sollt ;-)

GAST:putzikatz, Montag, 24. November 2008 #

Wie eben aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, wurde der Posten für den Umweltminister leider schon an den Obmann des österreichischen Gärtnereiverbandes vergeben. Der Verband meldete berechtigte Proporzinteressen an, da der Vorsitzende des österreichischen Bienenzüchterverbandes Landwirtschaftsminister werden wird.

Aber es sind noch genügend Restposten zu vergeben.

GAST:hobbit, Montag, 24. November 2008 #

ad hobbit: sie haben vergessen, dass die Bienenzüchter Österreichs nicht in der Regierung sind ;-) die sind noch mit der Heiligsprechung beschäftigt!

GAST:caruaru, Montag, 24. November 2008 #

Ich mag die Plassnik aber nicht, weil sie so arrogant ist.

GAST:Gucki, Montag, 24. November 2008 #

Einfach Fleischhacker-einfach gut!!

saddam, Montag, 24. November 2008 #

"Selbst wenn alles ganz anders wäre und Plassnik mit ihrem Rückzug nur dem Rauswurf durch die neuen Mächtigen in der ÖVP zuvorkommen wollte:"

gerade sie wissen ganz genau, dass plassnik diese gelegenheit nutzte, um mit gewahrtem gesicht auszusteigen, bevor sie von pröll & co abserviert wird. mit der EU-frage hat ihr austritt rein gar nichts zu tun.

es ist diese heuchlerei, die ihnen, hr fleischhacker, die journalistische seriosität nimmt.

" Sie war 2008 die einzige Politikerin dieses Landes, der man für ihre Haltung Respekt entgegenbringen konnte"

was genau meinen sie damit? mir fällt kein thema ein, bei dme plassnik haltung bewahrt hätte? bitte um kurze aufklärung.

GAST:HugoGrotius, Dienstag, 25. November 2008 #

@Hugo Grotius
bei der eu-linie zum beispiel!

GAST:newbie, Dienstag, 25. November 2008 #

.
muss man sich, um an der kommenden regierung kritik zu üben, gleich der uschi um den hals werfen? nein, wirklich nicht
.
aber "fle" sehnt sich eben auch nach etwas überdurchschnittlichem - und wenn es nur die grösse sei.
.

GAST:007, Dienstag, 25. November 2008 #

Die Frankfurter Allgemeine hat das schon richtig analyisert im heutigen Kommentar auf Seite 1 über die österreichische Regierungsbildung: "Mittelgroß und Mittelmaß" regieren uns jetzt und das Ganze ist verbunden mit einer "populistischen Willfährigkeit gegenüber dem Boulevard".
Sehr treffend. Leider

GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Dienstag, 25. November 2008 #

Oh mein Gott!
Ich bitte vielmals um Entschuldigung! Ich hab' mit meinem letzten Posting hier irgendwie das posten im Blog gestoppt :-)
Wie konnte ich das nur tun?

GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Donnerstag, 27. November 2008 #

Hr. Fleischhacker
haben sie sich in plassnik verguckt, weil sie die so hoch jubeln...
schließlich war die lange stotterbohne jene außenministerin, die nichts über die EU gesagt hat bzw. falsch informiert hat und dem volk vorgeworfen hat es sei nicht mündig.
nein auf keinen fall war diese frau gut in ihrem job.

darum bin ich auch nicht einverstanden mit dem was sie schreiben - ohne wirklich zu überlegen - sie müssen ja was schreiben, es ist ihr job, ob es stimmt oder nicht.
plassnik eine der schlechtesten politiker in der schlechten schüssel ähra.

GAST:SG-1 die Außerirrdischen, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #

@SG-1 die ausserirrsinnigen

"ähra"...was ist das?

ceterum...auch ein chefredakteur darf SEINE meinung schreiben, ohne, dass man ihm belibigkeit unterstellt.

modestus, Sonntag, 07. Dezember 2008 #

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