Politikerbeschimpfung
Der Blog von "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker.
Armin Thurnher, der Führer der Kameradschaft '68, schreibt in seinem aktuellen Leitartikel: "Allerhand bescheidene Begabungen, versammelt an leitenden Positionen in den Medien, stellen fest, dass die Regierung ihrem eigenen Format entspricht, und sind damit unzufrieden."
Noch ehe man feststellen kann, ob damit das Format der Regierung oder jenes der bescheidenen Begabungen gemeint ist, wird man schon mit der nächsten niederschmetternden Tatsache konfrontiert: Die "Politikerbeschimpfung" sei "das Genre, dem es literarisch schon besser ging." Weil nämlich: "Der Haxlbiss gelingt am besten aus Perspektive der Wadlhöhe. So bleibt das politmediale Biotop unter sich."
Das sind die literarischen Finessen des Genres Medienbeschimpfung, die man anderswo vergeblich sucht. Ähnlich flamboyant geht es dann in Thurnhers Plädoyer für den Faymann-Pröllschen Pragmatismus weiter bis ans übliche bittere Ende.
"Die Medien sind nicht schuld an der politischen Misere; aber sie sind ein Teil des Problems, nicht der Lösung", schreibt Armin Thurnher, und er hat Recht: Dass Leute wie er von Widerstand auf Pragmatismus schalten, wenn nur die bösen Blauen draußen und die guten Roten drinnen sind (weil dann ja auch die bösen Schwarzen zu guten Schwarzen werden), ist in der Tat ein Problem.
Aber auch das kann man pragmatisch sehen: Wer am Ende dieser Legislaturperiode abschlagsfrei in Pension gehen kann, sollte sich wahrscheinlich wirklich nicht mehr unnötig aufregen.
von zum Thema Politikerbeschimpfung | 86 Kommentare

turnher hat schon nach der wahl 2006 geschrieben, dass er die möglichkeit einer rot/grün/orangen regierung sähe... naja ist ja egal, hauptsache der hr. fleischhacker hat dem 'alten trottel' - o pardon dem, mit ende der legislaturperiodie in pension gehenden, eines ausgewischt.
GAST:, Donnerstag, 27. November 2008 #
Wer um alles in der Welt liest einen derartigen Schwachsinn verfaßt von einem absolut unbedeutenden Hr. Thurnher? Zu recht kann das nur als Stoff für amüsante Blogeinträge dienen.
GAST:Uninteressierter, Donnerstag, 27. November 2008 #
Ich war 1968 schon 4 Jahre alt, aber wer zum Teufel ist Armin Turnherr?
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Donnerstag, 27. November 2008 #
ein ganzer beitrag für turnher ist wahrlich zuviel der ehre.
nicht einmal ignorieren.
modestus, Donnerstag, 27. November 2008 #
Thurnherr hat also wieder einmal einen Aufsatz geschrieben. Da sein links-links-grünes Blatt unter Ausschluß der Öffentlichkeit erscheint, tun Sie ihm zu viel der Ehre an, darüber zu berichten.
Wer kümmert sich wirklich um seine krausen Gedanken?
citoyen, Donnerstag, 27. November 2008 #
Ich find¿s ja an sich ganz nett, wenn zwei der wenigen Journalisten dieses Landes mit deren Meinung auseinanderzusetzen sich lohnt, die Klingen kreuzen, aber "Führer der Kameradschaft '68" ist ungefähr ähnlich unsinnig wie Ihnen vorzuwerfen, dass Sie rechtskonservativ seien. Wenn Sie schon antworten, dann bitte ein bisschen mit der feinen Klinge, wenn ich bitten darf.
Ich kenn den Thurnher-Kommentar noch nicht, aber ich lese den Falter beinahe ausschließlich wegen Thurnhers ( und die Presse wegen Ihren) Kommentaren. Thurnher ist einer der wenigen Journalisten dieses Landes, der sich bis heute aufrichtig bemüht immer wieder dazuzulernen, offen ist und sich beinahe überall hin eine Gesprächsbasis erhalten hat. Und die ehrliche Angst vor dem nationalen Irrsinn nehm ich ihm ab. Also begegnen Sie ihm bitte - bei aller, vielleicht berechtigten inhaltlichen Kritik - auf einem adäquaten Niveau.
GAST:Demian, Donnerstag, 27. November 2008 #
Der einzige aufrechte und wahrhaftige Journalist dieses Landes heißt immer noch Unterberger...
Fleischhacker ist Mainstream, politisch korrekt, angepasst.
GAST:Ferdinand, Freitag, 28. November 2008 #
Ich bitte Sie, Herr Fleischhacker.
Natürlich ist es nicht immer leicht, Kritik einzustecken, noch dazu, wenn man nicht auch nur ansatzweise darin Wahrheit entdeckt.
Trotzdem: Das hier ist kindisch, und es ist nicht Ihr erster Ausflug zu Gequängele.
Sie können mehr als das
GAST:Zam, Freitag, 28. November 2008 #
Ich wundere mich über die unreflektierten Kommentare auf der Plattform einer selbsternannten Qualitätszeitung.
Man mag über Armin Thurnhers politische Einstellung denken wie man will, seine Medienkritik bleibt aber ungemein wertvoll. Schließlich stellt Thurnhers wöchentlicher Leitartikel gemeinsam mit dem Medienteil des Falters die einzige ernstzunehmende Auseinandersetzung mit der problematischen Medienlandschaft dieses Landes dar. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Österreich endlich eine qualitativ hochwertige Tageszeitung braucht.
GAST:Mundfaul, Freitag, 28. November 2008 #
@ Mundfaul
Turnherr ist ein braver Parteigänger der selbsternannten Guten. Der geistige Anspruch seiner Elaborate bleibt sehr überschaubar.
Den Falter blättere ich nur sehr sporadisch durch, wenn ich irgendwo einen herumliegen sehe. Was ich dann darin lese entspricht in etwa dem, was Frau Hamann hier in Der Presse immer zum Schlechtesten gibt.
GAST:Bösewicht, Freitag, 28. November 2008 #
@Fleischhacker
Die Medienbeschimpfung haben Sie mit der Bezeichnung "Führer der Kameradschaft '68" begonnen, nicht Thurnher mit seiner Medienkritik. Dass Ihr Ego eine solche nicht verträgt, haben Sie soeben trefflich bewiesen. Ich finde es nur bedauerlich, dass Ihr sprachliches Talent in deart kleingeistigen, provinziellen Inhalten umgesetzt wird. Denn vor einer ideologischen Verblendung, die Sie gerne anderen vorwerfen, sind Sie erst recht nicht gefeit.
GAST:, Freitag, 28. November 2008 #
@Gast
Interessanter Zugang, den Beginn der Auseinandersetzung in der Replik zu suchen, muss ich drüber nachdenken. Ich finde es jedenfalls interessant, dass ich, wenn ich versuche, möglichst exakt in der Sprache Thurnhers zu bleiben, als derjenige identifiziert werde, dessen Ego Kritik nicht aushält. Ich weiß ja nicht, wo Sie die letzten Monate gelebt haben, aber wenn ich wirklich Kritik nicht aushielte, hätte ich mich längst erschossen. Ich liebe Kritik und halte Leute, die einen mehrmaligen Austausch von Kritik oder auch Polemik für den Ausdruck eines zu schwachen Egos halten, um ehrlich zu sein, für Idioten.
Michael Fleischhacker, Freitag, 28. November 2008 #
Als ob sich noch jemand für die 68er interessiert? In Zeiten des "Change" Hypes muss ich mir echt diese schwachsinnigen Klassifizierungen geben. Zukunftsorientierte Politik mit Visionen (ja, welch Schreck) ist offenbar wie am Land keinen Gartenzwerg stehen zu haben - schlichtweg verpönt und die verbleibende mediale Intelligenz in diesem Land schlägt sich als Zugabe jetzt auch noch gegenseitig ins Gesicht (Kritikfähigkeit hin oder her). Zum Glück gibts die Niederlassungsfreiheit und man kann auch in London Jobs annehmen. Schönes Wochenende.
GAST:pees, Freitag, 28. November 2008 #
Turnher¿s Formulierung finde ich brillant, polemisch aber brillant - und amüsant für schadenfreudige Gemüter, wie mich. Diesen Blattschuss hier wiederzugeben zeugt von... ja von? Selbstironie, Eitelkeit? Überheblichkeit des F.M.?
Damit ist aber schon alles aufgezählt, was ich an diesem Blog positiv finde.
Ich werde öfters den Falter lesen, das ist die Kosequenz für mich.
F.M. sollte eine andere für sich ziehen. Grössere Abstände zwischen den Blog¿s. Gute Themen sind selten oder ist vielleicht doch die Kreativtät zu stark beanprucht durch die schnelle Abfolge?
R. Piccolruaz, Freitag, 28. November 2008 #
@Fleischhacker:
Muss das sein, dass sie jetzt auch die Leser (bzw. Poster) als "Idioten" beschimpfen? Irgenwie erwarte ich mir von einem Chefredakteur einer Qualitätszeitung eine differenziertere Auseinandersetzung, auch wenn es um Angriffe gegen die eigene Person geht, die man - mit gutem Recht - als unfair empfindet. Der Gastposter hat wohl ad hominem argumentiert, ist aber auch ohne Schimpfwörter ausgekommen.
Ehrlich gesagt würde ich es besser finden wenn Sie das ganze Konzept von diversen Beschimpfungen aufgeben würden. Auch weil Sie dann derartigen Untergriffen weniger Angriffsfläche bieten würden. Vor allem aber, weil es ohnehin genügend Untergriffe in der österreichischen Politik und den Medien (nicht nur in der "Krone") gibt; an der differenzierten Analyse fehlt es aber. Just my 2 cents.
GAST:Stephan Krause, Freitag, 28. November 2008 #
herr fleischhacker, mit diesem blogeintrag haben Sie in beeindruckender manier bewiesen, daß Sie armin thurnher nicht einmal ansatzweise das wasser reichen können; inhaltlich nicht, stilistisch nicht und intellektuell schon gar nicht. Sie machen sich hier lächerlich.
was Sie hier auf niedrigstem niveau verzapfen, kann auf dauer der marke "Presse" nur schaden.
GAST:was weiß ich, Freitag, 28. November 2008 #
@Stephan Krause, @was weiß ich
Prinzipiell wäre ich Ihrer Meinung, was die Verwendung des Begriffs "Idioten" betrifft. Das hier ist allerdings nicht zuletzt eine Art interaktive Versuchsanordnung: ich versuche mitzuspielen, was Stil, Aggressionslevel und Drall betrifft. Macht mir richtig Spaß.
Und ich habe nicht nur nichts dagegen, sondern ich finde es sogar wunderbar, dass es Menschen außer Armin Thurnher gibt, die finden, dass ich Armin Thurnher nicht das Wasser reichen kann. Bin selber knapp daran, mich dieser Ansicht anzuschließen und halte Sie in dieser Angelegenheit auf dem Laufenden.
Michael Fleischhacker, Freitag, 28. November 2008 #
Ha, für diese Antwort gebührt Ihnen der Staatspreis für Schlagfertigkeit, Hr. FLeischhacker, sehr amüsant. Nach anfänglichem Stillstand entwickelt sich dieser Blog, nur weiter so.
GAST:Belustigter, Freitag, 28. November 2008 #
"Es ist in diesem Land unmöglich geworden, einen differenzierten Standpunkt zu irgend etwas einzunehmen. Die politischen Blockwarte von links und rechts sind sofort zur Stelle, um zu vereinnahmen oder zu verteufeln." M. F., damals noch Kleinen Zeitung, zur Diskussion um die Wehrmachtsausstellung.
Nachdem ich den Kommentar gelesen habe: genau das macht Thurnher. Er argumentiert differenziert. In einigen Passagen hat er den Mut, der Regierung eine Chance zu geben (die ich ihr wohl eher nicht geben würde), in anderen kritisiert er sie in ruhigem Ton, er sieht den desaströsen Zustand der VP ebenso, wie die mangelnde Europa-Orientierung. Die Spitzen gegen Sie sind gut, vermutlich tun sie gerade deshalb weh. Aber sie sind nicht persönlich, ihre Replik aber schon.
Gilt der Satz von Ihnen noch oder sind Sie gerade dabei selbst zum Blockwart zu werden? Wenn Sie aber selbst keinen Respekt (mehr) aufbringen, wie wollen Sie ihn dann von anderen oder in der Politik erwarten?
GAST:Demian, Freitag, 28. November 2008 #
Hallo!
Das ist ja nicht zu lesen. Jetzt lassts doch den CR endlich in Ruh. Da stellen manche Fragen und Ansprüche, als ob Fle der Herrgott höchstpersönlich wäre. Wo sind wir denn?
Das ist schon OK hier und auch interessant. Aber man kann auch alles zerreden. Da kriegt man ja Kopfweh...
Paige, Freitag, 28. November 2008 #
.
lieber fle
.
wenn ich einmal einen fehler mache, oder mir etwas misslingt, dann sage ich immer
"nein, das ist absicht. das soll so sein"
.
super, dass du das bei deiner arbeit jetzt auch so machst.
.
genauso super, dass du dir von den erwachsenen nix sagen lässt. dieser thurnher ist voll uncool und nur neidisch auf dich.
"führer der kameradschaft '68" ist super. hast du das ge-googelt?
.
noch etwas: als ich neulich ein poster von dir über mein bett hängen wollte, habe ich gesehen, dass du da ein pflaster hast.
hast du dich da beim augenbrauenzupfen verletzt, oder doch beim wadlbeissn?
.
GAST:008, Freitag, 28. November 2008 #
S. g. Herr Fleischhacker,
Ihr Kernargument vs. Thurnher lautet, es sei gerade das Problem, "dass Leute wie er (Thurnher, Anm.) von Widerstand auf Pragmatismus schalten, wenn nur die bösen Blauen draußen und die guten Roten drinnen sind ..." Dazu zwei Anmerkungen:
1) ja es ist in der Tat so, auch wenn Sie es ironisch meinten, dass die Blauen böse und die Roten gut sind (zumindest von der Idee her).
2) Ihr Argument impliziert eine Prämisse, die man nicht teilen muss, nämlich: "Auch einer Regierungsbeteiligung der Blauen kann man mit Pragmatismus begegnen." Ich z.B. bin der begründeten Meinung, dass die Blauen im rechten Schmollwinkerl bleiben sollen, keinesfalls aber an die Schalthebel der Republik gehören.
Damit fällt Ihre Polemik in sich zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
GAST:Reinhard, Samstag, 29. November 2008 #
Die Artikel von Armin Thurnher haben ein um Klassen höheres Niveau als die lächerlichen, von bizarren Fremdwörtern strotzenden Fleischhacker-Blogs. Zudem fällt auf, dass die Texte der Fleischhackerschen Bewunderer einander auf verblüffende Weise ähneln. Sollten sie etwa aus ein und der selben Feder stammen?
GAST:Gast:Emil, Samstag, 29. November 2008 #
Ich denke mir, die Niveaufrage hängt von der Sichtweise des Betrachters ab, es sollte in einer Demokratie auch möglich sein dürfen, auf Kritik zu reagieren.
Das prinzipielle Problem liegt aber ganz woanders. Die "bösen Rechten" sind in Wirklichkeit nicht halb so schlimm wie die "guten Linken", solange linken Massenmördern offizielle Denkmäler gesetzt werden und der Holocaust unserer Zeit (Abtreibung) legal ist und sogar auf Krankenschein verlangt wird.
Wenn dann ein Journalist es wagt, diesem linken Gesinnungsterror etwas entgegenzusetzen und die Unfähigkeit und Verlogenheit beliebiger Populisten kritisiert, ist das natürlich nicht mehr legitim.
GAST:Beobachter, Samstag, 29. November 2008 #
"Holocaust unserer Zeit"
"linker Gesinnungsterror"
... naja, Blödheit stirbt nie aus ...
GAST:Beobachter, Samstag, 29. November 2008 #
empty text...
GAST:, Samstag, 29. November 2008 #
Ich denke, es wäre an der Zeit, auch in einem politischen Blog mehr Lyrisches einfliessen zu lassen - das nährt die Seele, weitet das Herz und schärft den Geist. Im Übrigen sind wohl Gedichte die Schwestern der anderen "kleinen Formen" wie politische Kommentare oder Leitartikel - also auch ein Ausdruck von Gedankenfreiheit über Leben & Lieben, nur verdichteter. Ausserdem ist morgen ja immerhin der erste Adventsonntag - Zeit zum Lesen, Sinnieren, Spüren...
Ich habe dich gewählt
Unter allen Sternen
Und bin wach - eine lauschende Blume
Im summenden Laub.
Unsere Lippen wollen Honig bereiten
Unsere schimmernden Nächte sind aufgeblüht.
An dem seligen Glanz deines Leibes
Zündet mein Herz seine Himmel an -
Alle meine Träume hängen an deinem Golde
Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.
Else Lasker-Schüler "Heimlich zur Nacht"
Schönen Abend noch, ich hoffe, das regt ebenso an wie Michael Fleischhackers food for thoughts .....
GAST:Sternenmeer, Samstag, 29. November 2008 #
Von GAST:Reinhard:
"2) Ihr Argument impliziert eine Prämisse, die man nicht teilen muss, nämlich: "Auch einer Regierungsbeteiligung der Blauen kann man mit Pragmatismus begegnen." Ich z.B. bin der begründeten Meinung, dass die Blauen im rechten Schmollwinkerl bleiben sollen, keinesfalls aber an die Schalthebel der Republik gehören.
Damit fällt Ihre Polemik in sich zusammen.
Mit freundlichen Grüßen"
Die Aussage, dass man noch nicht deshalb auf Pragmatismus umschalten kann, weil lediglich die Blauen nicht an der Regierung beteiligt sind, aber immer noch zwei bisher unfähige Parteien die Regierung ausüben, impliziert überhaupt nicht, dass es richtig wäre, auch einer blauen Regierung mit Pragmatismus zu begegnen.
Sie bedeutet lediglich, dass es nicht wirklich tragbar ist, sämtliche Missstände zu ignorieren, nur weil wenigstens die Blauen nicht regieren.
GAST:jarkov, Samstag, 29. November 2008 #
Autsch! Voll ins Messer gelaufen, Herr Chefredakteur. Sich mit dem Thurnher zu matchen, erfordert mehr stilistisches Grundvermögen als Sie es drauf haben! Wennn es denn stimmt, dass le style l'homme lui-même ist, dann sind Sie ein Pressechef in der Reihe der Pawlatschen-Demagogen à la Chorherr und Unterberger. Auch wenn Sie so schreiben müssen, wie Sie schreiben, sollten Sie schon auch Ihre Grenzen abschätzen können. Sie spielen ganz einfach nicht in der Thurnher-Liga. Bleiben's auf Ihrer angestammten Pawlatschen. Dort können Sie in bewährter old-school-Manier dahinraunzen bis Sie Ihre Industriellen-Vereinigungs-Raiffeisen-Pension lukrieren werden. Ach ja, bei Ihnen heißt das freier Markt...
GAST:, Samstag, 29. November 2008 #
@jarkov
ziemlich konfus Ihre Replik; ich würde vorschlagen, Sie lernen ein bisschen Logik und feilen an Ihrer Sprachkompetenz, um sich verständlich ausdrücken zu können...
Alles Gute und beste Grüße.
GAST:Reinhard, Samstag, 29. November 2008 #
Thurnher ist nicht Teil der Lösung. Thurnher ist Teil des Problemes!
Wer die Entwicklung der Politik in Österreich sieht und aus welchen gutmenschlichen Gründen auch immer schönreden will ist gefährlich!
Österreich im Sumpf des Boulevard und der faymannhörigen Linksmedien. Und Thurnher faltert dazu brav die Hände?
Man wird Thurnher bald als Geistigen Ziehvater der neuen "Hauptsache DIE nicht"-Ignoranz bezeichnen können.
CanisLumpus, Samstag, 29. November 2008 #
Guten Abend Herr Fleischhacker
habe ich nicht in der letzten Zeit ein Plakat mit Ihrem Konterfei gesehen, wo ein Pflaster Ihre Schläfe ziehrt - mit dem Tenor - "wer sagt denn, das Journalismus ungefährlich sei" -
mit Ihrer Replik auf Armin Thurnherr haben Sie bewiesen, wie gefährlich Journalimus sein kann - und dass manche, die sich wohl ein wenig zu gut vorkommen, noch einiges dazuzulernen haben. Das Pflaster wird wohl noch einige Zeit kleben bleiben - wenn Sie sich mit solchen Kommentaren wie diesem immer wieder den Kopf stossen.
Vielleicht erreichen Sie einmal das Niveau Herr Thurnherrs bevor Sie in Pension gehen, ich wünsche es Ihnen - und vielleicht gibt es dann eine Qualitätstageszeitung für die Sie schreiben.
GAST:, Samstag, 29. November 2008 #
Da hat einer wirklich was Relevantes geschrieben. Aber unsere Mainstream-Journalisten würden es niemals wagen, das auszusprechen, auch Fleischhacker nicht.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4726&Alias=wzo
GAST:Gusti, Samstag, 29. November 2008 #
@Gast:
"Sie spielen einfach nicht in der Thurnher-Liga": da haben Sie vollkommen Recht. Was den Rest Ihres Geschwafels bis hin zu meiner Pension von der Industriellenvereinigung angeht (der "Falter" komsumiert seine Beamtenpension der Stadt Wien ja schon im laufenden Betrieb): Ich denke, Ihr Problem sollte größtenteils medikamentös in den Griff zu bekommen sein. Oder lesen Sie einfach mehr Thurher, wirkt auch sehr schnell pragmatisierend und sedativ.
Michael Fleischhacker, Sonntag, 30. November 2008 #
Hui, kein Nikolo und kein Schweinefleisch an Wr. Kindergärten mehr? No servus. À propos, ich habe noch gar keinen Nikolo besorgt - Manderinen, Nüsse, Lebkuchen, rote Äpfel, Datteln, Feigen... na, ich werd vorher eh noch zum Billa kommen.
Paige, Sonntag, 30. November 2008 #
Ui, jetzt wird er ganz schön untergriffig, der Herr Fleischhacker. "Ihr Problem sollte größtenteils medikamentös in den Griff zu bekommen sein".. diesen Satz hat man in Wahlkampfzeiten von diversen Kampfpostern immer wieder gelesen. Ziemlich primitiv, finde ich, und nicht wert, abgekupfert zu werden, ein Thurnher nie derart peinlich auf Kritik reagieren.Also, ruhig Blut, Herr Fleischhacker,nicht jeder kann schreiben wie Thurher oder Traxler...Dafür hängen Sie halt öfters dekorativ auf Plakaten herum.
MfG
GAST:Gast, Sonntag, 30. November 2008 #
An Gast: Kritik und blödsinnige Beschimpfung ohne sachliche Argumentation sind halt zweierlei Paar Schuh... zuerst selbst untergriffig sein und dann winseln, typisch mieser Charakter. Ach ja, und Fleischhacker schreibt definitiv nicht wie Thurnher oder Traxler, obwohl er das zweifelsfrei könnte. Klar soweit?
GAST:x, Sonntag, 30. November 2008 #
KOMISCH,
dass Hr. Fleischhacker auf höfliche, argumentative Beiträge nicht im geringsten eingeht, dafür aber auf Polemik mit ebensolcher heftig reagiert;
übrigens: das mit der Beamtenpension des Falter würde mich interessieren, können Sie genauer erläutern, was Sie damit meinen, Hr. Fleischhacker?
GAST:Karl-Heinz, Sonntag, 30. November 2008 #
@Gast Karl-Heinz: Gut beobachtet. Mich würde das mit der Falter-Beamtenpension auch interessieren. Bin gespannt, ob es darauf eine Antwort gibt.
GAST:Gast:Ernst, Sonntag, 30. November 2008 #
Apropos Beamtenpension ...
Gibt es eine Zeitung in Ö, die mehr Presseförderung kassiert als Die Presse?
GAST:citoyen, Sonntag, 30. November 2008 #
Ich finde es bewundernswert, dass Sie als Chefredakteur sich nicht zu schade dafür sind, mit dem "gemeinen Volk" zu diskutieren - und sich dann auch noch niederträchtigste (meiner Meinung nach oft nicht gerechtfertigte) Kritik gefallen lassen. Hut ab.
Liebe Grüße
GAST:F., Sonntag, 30. November 2008 #
@Gast
Thurnher und Traxler sind gutmenschenartig ideologisch rosalink verblendet, wechseln Sie bitte das Forum zum derstandard, dort wird Ihnen geholfen ...
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Sonntag, 30. November 2008 #
"gutmenschenartig ideologisch rosalink verblendet"
und der kopf raucht. könnte auch von fle sein, oder?
GAST:citoyen, Sonntag, 30. November 2008 #
@Der Weg zur Knechtschaft im Dienste der Presse mag ein kurzer sein. Der Weg zur gelungenen Formulierung hingegen offenbar ein eher holpriger, oder?
GAST:Gast, Sonntag, 30. November 2008 #
Mandarinen natürlich *gg*
(Mein Gott, gehts da zu..)
Paige, Sonntag, 30. November 2008 #
großartig, diese Fleischhackerblogs, zum abbrechen! der Herr Chefredakteur erweist sich als grandioser Universalwadlbeißer, kein Politiker, Journalist oder Blogger kann sein Haxl vor seinem verbalen Giftzahn retten! ihm ist jedenfalls hoch anzurechnen, dass er sich um Würde und Ruf nicht zu kümmern scheint.
aber warum nur all dieser Frust auf eine Stadtzeitung? verdient das abfällig beurteilte Gutmenschentum ein deartiges Gesudere eines ebenso krampfartigen Bösmenschen?
GAST:, Montag, 01. Dezember 2008 #
Ach, ich finde, Fleischhacker ist doch auch nur ein Gutmensch, ein ganz scheinheiliger. Nie würde der die Wahrheit sagen. Seine Kritik und sein Protest bewegen sich exakt innerhalb dessen, was en vogue ist. Die Politische Korrektheit sieht diese Art von Aufmüpfigkeit sogar vor, das hat quasi Tradition.
GAST:..., Montag, 01. Dezember 2008 #
Ich kann einmal wieder nicht auf einen Poster antworten, der Bartenstein einfach nur als Depp bezeichnet hat, weil ich das Wort "Standard" verwendet habe. Das geht nämlich - wie so einiges an Unverständlichem mehr - an der Vorzensur nicht vorbei (auch das Wort "Vorzensur" geht an der automatischen Vorzensur nicht vorbei - könnte sie ja jemand kritisieren, Fleischhacker, Israel usw. gehen auch an der Vorzensur nicht vorbei, aber das versteht man ja - nur so ganz nebenbei). So haben Sie die Leser, die Sie immer wollten. Die lieben Linken - auch hier - die anderen werden entfernt oder gehen freiwillig... viel Spaß!
Paige, Montag, 01. Dezember 2008 #
Herr Fleischhacker -
Sie sind einfach grandios! Ihre Leitartikel, Ihre Blogeinträge und vor allem auch Ihre Postings sind genial. Danke, dass es Sie gibt!
GAST:Wahl 08, Montag, 01. Dezember 2008 #
@Reinhard:
Was genau haben Sie denn an meiner Replik nicht verstanden?
GAST:jarkov, Montag, 01. Dezember 2008 #
wenn man das alles oben verfolgt, fallen mir zu b.l.o.g. einige umschreibungen ein ...
bewusst lügen ohne gewissen
bemitleidenswert lamentierender online-grant
brachial-laviererei ohne gewinn
brüll lieber ostwärts gutmensch
bürger-liche oesterreichs greinen
lg
GAST:teifl eini, Montag, 01. Dezember 2008 #
b löde
l inkslinke
o stentative
g utmenschen fühlen sich hier nicht wohl ;-)
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Montag, 01. Dezember 2008 #
Herrschaften,
ich bin offenbar noch ein paar Antworten schuldig.
1) Mit "Beamtenpension konsumieren" meine ich, dass der "Falter" meinem Eindruck nach von der Stadt Wien ganz gut finanziert wird.
2) Die Themen Waldbeißerei, Haxbeißerei und die Frage, ob ich mich vor dem "Falter" fürchte, würde ich so zusammenfassen: ich halte Armin Thurnher für einen der interessantesten Schreiber des Landes und darum beschäftige ich mich mit ihm.
3)Richtig ist, dass ich in der Tendenz zu sehr mit den argen Reaktionen spiele und die höflichen, sachlichen, freundlichen, klugen zu wenig würdige. Das möchte ich an dieser Stelle gern nachholen: Danke, es ist oft ein Vergnügen, Ihre Beiträge zu lesen.
Michael Fleischhacker, Montag, 01. Dezember 2008 #
Mir kommen gleich die Tränen
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Montag, 01. Dezember 2008 #
die Presse les ich vor allem wegen dem Spectrum am Samstag, Fleischhackers Meinung find ich furchtbar. Das ist natürlich eine Frage des Blickwinkels - Turnher halte ich schließich für den besten Journalisten des Landes.
Es ist zum Glück so, dass gerade die rechts-konservativen auch offen für gute Meinungen sind (im Spectrum). Das lassen manchmal sogar die Grünen vermissen. Fleischhacker lese ich im Normalfall nicht, um mir unnötigen Ärger zu ersparen. Ähnlich halte ich es mit Strache und Konsorten.
GAST:leo, Montag, 01. Dezember 2008 #
Ich denke, dass die meisten von Ihnen diesen Blog überwerten. Dieser Blog ist nun mal nur ein Blog und nicht die Titelseite von "DerPresse".
Außerdem glaube ich, dass M.F. mit Absicht versucht auf dieselbe Weise zu antworten, wie die Art und Weise ist derer die Kritik üben. Manche von Ihnen werden jetzt sagen dies sei kein adäquates Mittel eines Journalisten, doch so ist es meiner Ansicht nach einmal etwas Anderes, etwas Unkonventionelleres. Ob besser oder schlechter sei einmal dahin gestellt.
Überhaupt verstehe ich persönlich, die Angriffe auf M.F. im Bezug auf sein Ego nicht wirklich. Genau das scheint doch Teil einer Werbelinie zu sein bzw. zieht Interesse auf seine Person. Wenn sie meinen, dass er so ein schlechter Journalist sei, bewirken sie mit ihrer teils tiefgreifenden Kritik gar nichts, wenn nicht sogar das Gegenteil. Denn dadurch wecken Sie alle nur weiteres Interesse, was wohl kaum in ihrem Sinne sein kann.
GAST:Julia , Montag, 01. Dezember 2008 #
Die meisten Kommentare hier schreibt sich Fleischhacker wohl selbst.
GAST:Düse, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
@Düse....Doddel wäre das treffendere pseudonym
modestus, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
Also, ich freu mich über diesen Blog. Lese ihn sehr oft - schreibe kaum. Im realen Leben wird ja kaum mehr gestritten. Aber die Menschen brauchen das. Vor allem zur selbstständigen Meinungsbildung. Aber: kein Platz dafür in der Gesellschaft, im Arbeitsleben oder sonst wo. Harmoniebedürftige, PC gesteuerte Konfliktvermeidung - wo man auch hinsieht. Das verursacht Stress. Zumindest bei mir.
Und den kann man hier abbauen. Mit einem Grinsen im Gesicht.
Danke!
GAST:Retlif Maps, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
@Düse....da haben Sie wohl (leider) recht
GAST:modestus, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
@Düse (oder Doddel) @modestus
Nein, das macht nur der Dichand (alias Franz Weinpolter) auf der Krone-Leserbriefseite.
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
@"Der Weg zur Knechtschaft" alias "fle"
jaja, ist schon recht. ganz wie sie wollen....
GAST:modestus, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
@modestus
Ist schon gut Hans, rege Dich bitte in Deinem Alter nicht mehr so auf. Ich schreibe Dir auch mal einen Leserbrief für Deine Seite.
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Dienstag, 02. Dezember 2008 #
Ich muss meinen Vorpostern hier widersprechen: die Kommentare, die sie Herrn Fleischhacker selbst zuschreiben, sind sicher nicht von ihm. Ein beträchtlicher Teil von ihnen dürfte allerdings der metaphorischen Feder der sich hier im Forum tummelnden Deutschnationalen und Burschenschafter entstammen, neben denen sich der durchschnittliche Krone-Poster gemäßigt ausnimmt. Dass sich die Presse nicht schämt, mit ihrer Blattlinie eine derartig ungustiöse Gruppierung als Teil ihrer Stammleserschaft anzusprechen und damit mit rechtsradikalen Hetzpostillen wie Zur Zeit zu konkurrieren, ist der eigentliche Skandal.
GAST:Julius Pokorny, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
Pokorny? Sind Sie noch bei Sinnen? Die ungustiösesten Postings hier stammen von den Linken, oder glauben Sie, dass neuerdings Freiheitliche Armin Turnher als den bedeutendsten Schreiberling des Landes halten? Und die anderen sind bittschön keine Rechtsradikalen. Sie haben ja einen Verfolger.
GAST:Ups, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
@Pokorny
Bitte verschonen Sie uns mit Ihrer Einstellung, dass alle, die von Ihrer prokommunistischen oder linken Position auch nur einen Milimeter weiter rechts stehen, gleich Deutschnationale, Burschenschafter oder Strassenbahnfahrer der Linie J sind.
Das ist das Grundproblem von euch Linken, die mit dieser rein auf Positionierung bezogenen Kritik erst recht ein deutschnationales Lager stärken oder zu Gegenreaktionen provozieren.
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
Sie brauchen lediglich ein paar Blicke in den Rest des Presseforums zu werfen, um festzustellen, dass sich die Nicks vieler der angeblich so gar nicht rechtsradikalen Poster unter Tiraden rassistischer, xenophober und antisemitischer Ausrichtung finden. Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, die drei genannten Wahnideen seien politisch ganz harmlos und gar nicht rechts?
GAST:Julius Pokorny, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
wehrter herr fleischhacker,
im gegensatz zu ewiggestrigen und vor allem unbedeutenden leuten wie thurnher gibt es in österreich auch einige journalisten (egal welcher pol.werthaltung), welche die großen zusammenhänge nicht aus dem blickwinkel ihrerer indoktrinierten verachtung gegen andersdenkende betrachten .
ich verstehe ja dass es ihnen eine freude sein muss, sich mit linksextremen zu duellieren (schärft ja ua. auch das eigene "profil"); jedenfalls gibts im gegensatz zu thurnher auch ein paar menschen die einen nutzen für die gesellschaft erzeugen können wenn sie den mund aufmachen und deshalb eine viel größere berechtigung haben sich mit ihnen auseinaderzusetzen...
mfg, t.
toranaga, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
wehrter herr fleischhacker,
im gegensatz zu ewiggestrigen und vor allem unbedeutenden leuten wie thurnher gibt es in österreich auch einige journalisten (egal welcher pol.werthaltung), welche die großen zusammenhänge nicht aus dem blickwinkel ihrerer indoktrinierten verachtung gegen andersdenkende betrachten .
ich verstehe ja dass es ihnen eine freude sein muss, sich mit linksextremen zu duellieren (schärft ja ua. auch das eigene "profil"); jedenfalls gibts im gegensatz zu thurnher auch ein paar menschen die einen nutzen für die gesellschaft erzeugen können wenn sie den mund aufmachen und deshalb eine viel größere berechtigung haben sich mit ihnen auseinaderzusetzen...
mfg, t.
toranaga, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
Der Versuch, sich in den Mittelpunkt des medialen Interesses zu rücken, indem man seine Leser als "Idiot" oder "medikamentös behandelbar" beleidigt (siehe oben), hat also auch nicht gefruchtet. Dabei hat sich der Fleischhacker doch so bemüht. Beschimpfungen hat er probiert, doch nicht einmal damit hat er Furore gemacht.
Jetzt brütet er - wie man hört - gerade über den Ruinen seiner Tätigkeit. Deshalb auch keine neuen Blog-Einträge. Sein Problem: Wie kann man das von ihm verursachte Desaster-Gemisch aus wirtschaftlichem Misserfolg (immerhin ist er ja auch einer der beiden Geschäftsführer der Presse) und Leserschwund (die Presse verliert laufend an Lesern, 3,6 Prozent Marktanteil und es werden laufend weniger, der Standard hält wacker bei 5 Prozent) jemand anderem (dem nicht vorhandenen Mehrheitswahlrecht zum Beispiel?) in die Schuhe schieben. Aber so lange der Horst in Graz die Hand über ihn hält...
Die Presse wird dieses Würsterl dennoch überleben. Je früher desto besser.
GAST:Idiot?, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
ps: habe gerade beim Standard online nachgeschaut. Dort hat jeder pimperlartikel mehr kommentare als dieser bemüht provokante blog des bemühten provokateurs ohne talent. sagt ja wohl alles.
GAST:Idiot!, Mittwoch, 03. Dezember 2008 #
@Idiot
Könnte es wirklich sein, dass sie wirklich einer sind?
Es sagt gar nichts, dass der Standard bei jedem Pimperlartikel mehr Postings hat. Sehen Sie sich mal die erbärmliche Qualität dieser Postings an.
Eine ideologisch verbrämte und rosarotlinkslinke schwerst indoktrinierte Masse postet und rot-stricherlt dort alles in Grund und Boden, was nicht ihrer eigenen Position entspricht.
Ich halte das auf die Dauer nicht aus und empfinde diesen griffigen und schlanken Blog hier höchst erfreulich!
GAST:Der Weg zur Knechtschaft, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
Au contraire! Das wirklich Unerträgliche am Presseforum ist, dass hier dem hasserfüllten Gegeifer der rechten Kampfposter ein Podium geboten wird, das ihnen aus allgemein moralischen Gründen schlicht nicht zusteht. Es gibt kein Recht auf menschenverachtende "Meinungen", die sich genau besehen als Neurosen und Komplexe entpuppen, als politisches Tourette-Syndrom quasi.
GAST:Ifig Penneg, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
@Ifig Penneg: Und den linken Kampfpostern -deren unsachliches Gegeifer nicht übersehbar ist- darf ein Podium gegeben werden, das kritisieren Sie nicht? Bei diesen sind Hass und menschenverachtende Meinungen moralisch gerechtfertigt, weil es der Propaganda "Linke-gut, Rechte-böse" entspricht?
Das erinnert mich an eine Presse-Überschrift "Antidemokraten mit Demokratenmaske".
GAST:MH, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
Eigentlich ist es immer dasselbe, und schön langsam wirds auch fad, aber man kann es auch nicht oft genug schreiben: Die linke Leser/Posterschaft praktiziert genau das, was sie an den angeblich bösen Rechten kritisiert: Toleranzlosigkeit, Hass und Hetze gegenüber Andersdenkenden, Verherrlichung von Massenmördern (offizielle Denkmäler in Wien), absolutes Verbrechen an der Menschlichkeit (Abtreibung, womöglich noch auf Krankenschein).
Diese linke Perversion und Heuchelei ist für einen normal denkenden Menschen kaum auszuhalten. Es bleibt nur die Erkenntnis, daß die Dummheit der Menschen sich nicht geändert hat, nur der Wind, mit dem sie alle mitheulen: früher war es rechts, heute links. Die Akteure sind geistig dieselben.
GAST:Beobachter, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
@Idiot?
Sie sind einer von denen, die's ganz genau wissen, gell?
Tatsächlich ist es so, dass ich in dieser Woche nicht zum Schreiben gekommen bin, weil ich mit meinen Kollegen in der Geschäftsführung über den Budgets für 2009 gebrütet habe. Wie man hört, ist das derzeit für niemanden wirklich trivial (ich weiß ja nicht, wie es Ihnen damit geht, wahrscheinlich haben Sie die Zukunft gut im Griff, klingt jedenfalls so, Glückwunsch auch). Es wird Sie nicht überraschen, aber ich würde nicht sagen, dass wir es dabei mit den "Ruinen meiner Tätigkeit" zu tun haben. Ich tät also sagen: schau ma mal, das Leben ist voller Überraschungen.
Michael Fleischhacker, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
KINDER,
tuts nicht streiten! - und bitte immer schön sprechen!
GAST:, Donnerstag, 04. Dezember 2008 #
An Beobachter: Sie beobachten sehr gut...
Paige, Freitag, 05. Dezember 2008 #
Manche Eintragungen in diesem Blog legen ein beredtes Zeugnis für die Konfliktunfähigkeit der Bewohner dieses Landes ab. Nur ja kein Streit! Eine in Jahrzehnten sozialpartnerschaftlicher Eintracht gehegte Harmonieneurose verträgt keinen Konflikt. Darum haben wir auch die Regierung, die wir haben (und deswegen wohl auch verdienen). Weil jeder, der eine Auseinandersetzung sucht, und sei es auch nur um der intellektuellen Freude an der Auseinandersetzung wegen, als Störenfried empfunden wird.
Thurnher tut seine Meinung über Österreichs Medien kund. Fleischhacker antwortet, widerspricht und - provoziert. Das ist schon zuviel in/für Österreich. Denn das könnte die Menschen aus dem Diskurskoma aufwecken, in dem sie ganz offensichtlich liegen. Schade, eigentlich.
GAST:hobbit, Freitag, 05. Dezember 2008 #
Schade, eigentlich - so schreibt das nur der Chefradakteur selbst...
GAST:Graphologe, Samstag, 06. Dezember 2008 #
Tiefenpsychologisches: Marlon Brando hatte ursprünglich eine sehr schöne gerade Nase. Insgesamt war er damit wirklich ein sehr schöner Mensch. Dann hat er sich die Nase gebrochen. Absichtlich ließ er sie schief anwachsen, damit er nicht mehr ganz so schön ist... die grantelige Art des CR ist die gebrochene Nase des Marlon Brando....:-))
Paige, Samstag, 06. Dezember 2008 #
@idiot?
ganz klar, den standard lesen auch viel mehr leute, die viel mehr zeit haben, ihre kommentare zum gelesenen abzugeben. die klientel der presse ist wohl vorwiegend die, die ihr selbstvertrauen nicht in erster linie über blogkommentare bezieht!
GAST:calimero, Montag, 08. Dezember 2008 #
@idiot?
ganz klar, den standard lesen auch viel mehr leute, die viel mehr zeit haben, ihre kommentare zum gelesenen abzugeben. die klientel der presse ist wohl vorwiegend die, die ihr selbstvertrauen nicht in erster linie über blogkommentare bezieht!
GAST:calimero, Montag, 08. Dezember 2008 #
Sg Herr Fleischhacker, abseits aller großen Ideen zur Verbesserung der Medien (die sowieso immer "an den Leuten" scheitern) vielleicht eine kleine zur Verbesserung Ihrer Zeitung: wie wäre es, wenn Sie - statt z.B. relativ harmlose Infragestellungen von Homosexualität aus den Kommentaren zu löschen - stattdessen volksverhetzerische Aufrufe und Hasspredigten aus den Kommentaren zu Presseartikeln entfernen lassen würden? Wollen Sie wirklich ein Forum bieten, um zum "Aufhängen aller Banker" und zum "urban warfare" aufrufen zu können?
Merlin, Montag, 15. Dezember 2008 #
"urban warfare"?
Was haben sie denn gelesen?
Vielleicht den "Freiheitlichen Gemeindekurier"?
cogito_ergo_sum, Sonntag, 21. Dezember 2008 #
Wollte nur anmerken, dass das keinesfalls als Kritik am blauen Hetzblatt zu verstehen sein soll...
Nein! Ich halte manche Ausgaben davon für ziemlich wertvoll, nur sollte man ihn niemals mit der "Presse" verwechseln!
cogito_ergo_sum, Sonntag, 21. Dezember 2008 #