Jetzt ist es amtlich: Die Sanierung des Wiener Stadthallenbades hat "keinen wünschenswerten Verlauf" genommen. So lautet das Resümee des Kontrollamtes, das die Geschehnisse rund um das umstrittene Bauvorhaben genau unter die Lupe genommen hat. In einem umfangreichen Prüfbericht wird ein regelrechtes Fiasko geschildert: So wurde im Vorfeld der Zustand des Bads nur ungenau erhoben und der Bauablauf verlief angesichts eines offenbar überforderten Projektteams "nicht strukturiert", wie es hieß.
Klar ist nun auch, dass die Wiedereröffnung der in den Jahren 1972 bis 1974 vom Architekten Roland Rainer errichteten Freizeit- und Sporteinrichtung in den Sternen steht. Einen Termin dafür gibt es noch nicht, wie auch die neue Stadthallenführung in dem Bericht betont. Apropos Führung: Jene Manager, welche die desaströse Sanierung in die Wege geleitet haben, sind bereits in Pension.
(APA)

















