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Skylink-Terminal: 135 Millionen für "Konsulenten"

21.06.2009 | 11:25 |   (DiePresse.com)

Fast ein Viertel der Gesamtkosten für den Bau des neuen Skylink-Terminals sollen auf Berater-Honorare entfallen. Der Flughafenvorstand will nun die Angemessenheit untersuchen lassen.

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Fast ein Viertel der deutlich gestiegenen Kosten für den Bau des neuen Skylink-Terminals sollen auf Konsulenten-Honorare entfallen. Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, waren 135 Millionen Euro der Baukosten für Architekten, Projektmanager, Techniker und sonstige Berater reserviert. Laut einem Protokoll zu einer Sitzung des Skylink-Lenkungsausschusses vom 31. Juli 2008 wurden damals Baukosten von 657 Millionen Euro budgetiert. Mittlerweile ist von bis zu 830 Millionen Euro Gesamtkosten die Rede.

"Aufgrund der weiteren Entwicklungen werden sich Erhöhungen der Honorarkosten ergeben. Diese Erhöhungen sind aber bereits in den neuen Prognosekosten von 830 Millionen Euro enthalten und hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotenzial", sagte der Flughafen-Vorstand laut "profil" in einer Stellungnahme. Das erscheine vor allem deshalb problematisch, weil es gerade im Planungsbereich immer wieder zu kostspieligen Verzögerungen gekommen sei, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Ein Sprecher des Flughafens erklärte am Sonntag, das Projekt "Skylink" unterliege eine externen Konstenkontrolle, welche die "Angemessenheit des Honoraranteils an den Gesamtinvestitionen" festgestellt hat. Nichtsdestotrotz wolle man diese  jetzt von Sachverständigen untersuchen lassen.

(APA)

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14 Kommentare
Gast: Nils
11.08.2009 09:16
0 0

Externe Kostenkontrolle?

Ratet mal wer die Angemessenheit untersucht, und welchen Posten das weiter aufblähen wird ;)

Gast: Walter
21.06.2009 16:32
0 0

Mehr Kapitalismus, weniger Staat!

Gibt es noch jemand, der behauptet, dass eine verstaatlichte Wirtschaft besser sei als der Kapitalismus mit dem freien Spiel der Marktkräfte? Seit jüngerer Zeit (seit Finanzkrise, um genau zu sein) wird ja von meist linker Seite eine "Enteignung" der sogenannten Konzerne und Banken gefordert um dann dieses Vermögen für das unterdrückte und ausgebeutete Volk bereit zustellen bzw das Kapital ausschließlich zum Gemeinwohl einzusetzen ( Frau Wagenkneckt kann das sicher besser formulieren als ich ) Wie man sieht, ist das Gemeinwesen bzw. der Staat in Gestalt der Politiker nicht in der Lage, nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit mit dem anvertrauten Vermögen zu arbeiten. Siehe Flughafen Wien, siehe AUA, siehe ASFINAG, siehe Krankenkassen,siehe Wohnbaugelder des Landes NÖ, usw. usw.

Antworten Gast: unnerum
21.06.2009 18:17
0 0

Re: Mehr Kapitalismus, weniger Staat!

Und was hat unser heutiges Bankensystem mit Kapitalismus zu tun?

"Unsere Gewinne sind zwar Privat, aber die Schulden würden wir dann doch gerne vergemeinschaftlichen."

Was glauben Sie, wäre ohne staatliche Interventionen mit dem Finanzsektor geschähen? Den würde es wahrscheinlich gar nicht mehr geben, so toll hat der freie Markt funktioniert.

Wenn selbst Medien, wie FTD, die nicht gerade bekannt dafür sind den freien Markt zu hinterfragen, jetzt schon das System in Frage stellen liegt etwas gewaltig im Argen.

http://www.ftd.de/meinung/dasletzte/:Das-Letzte-Verbietet-das-Ende-der-Finanzkrise/529011.html

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Das-Kapital-Zeit-f%FCr-eine-richtige-Krise/523916.html

Und das dürfte hier sämtlichen Kameraden das Weltbild zum Einstürzen bringen:

http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:FTD-Wahlempfehlung-Europawahl-Warum-nicht-gr%FCn/522360.html

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Nichts verlernt,..

Die SPÖVO Systemschmarozer wissen halt, wie man so ein Projekt für alle Seiten gewinnbringend umsetzt. Wetten, dass es nicht bei den 830 Mio bleibt. Abgezockt wird, was geht.

Antworten hw
21.06.2009 16:23
0 0

Re: Nichts verlernt,..

und weiter gehts mit dem neuen hbf wien. ich leg noch eins drauf.

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In Kalabrien oder Bulgarien

funktioniert die Schatten-und Freunderlwirtschaft ungleich primitiver und manchmal auch brutaler als in Österreich.
Es geht dazu meist um geringere Summen als in Österreich.

In Österreich funktioniert alles viel eleganter und sicherer. Ein paar Beraterverträge...

Auch für die kleinen "Freunderl" gibts bald Erleichterungen. Das Anfüttern soll wieder legalisiert werden.

Wenn man beobachtet, zu welch lächerlich geringen Kosten, Entscheidungsträger in Österreich gekauft werden, muss man die ehrenwerten Herren in Kalabrien und Bulgarien direkt bedauern.


Antworten Hoki
21.06.2009 17:41
0 0

Re: In Kalabrien oder Bulgarien

War im Sommer 2008 mit unserem damals 15-Jährigen Sohn in Kalabrien. Lernte auf See einen Kapitän kennen, der zehn Jahre in Linz lebte und daher medial unseren Saustall aus Sumper- und Strizzitum bis in höchste Ämter und Funktionen aufmerksam verfolgte. Aktuell damals: Das Urteil gegen Elsner. Sein satter Kommentar zu unseren Zuständen: "Und ihr behauptet die Mafia wäre in Süditalien zu Hause". Mein Sohn registrierte erstaunt, dass sein wahrlich nicht auf den Mund gefallener Vater sich verschämt auf keine weitere Diskussion zum Thema einließ.

tarrant
21.06.2009 13:40
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Wer wurde konsultiert?

Bei einem öffentlichen Projekt müssten diese Firmen doch zugänglich sein. Wie viele bekannte Namen - oder Personen aus deren Umfeld - sind da wohl darauf zu finden?

hw
21.06.2009 13:26
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dumm

die privaten aktionäre haben leider nur 50% aktien.
die überschreitung von fast 200mio. entspricht etwa 1/3 des börsewertes!

Gast: Gustl
21.06.2009 13:24
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ich sage es doch die ganze zeit!

oesterreich IST genau so KORRUPT wie jene laender in afrika, asien, oder lateinamerika!!! der unterschied ist nur dass hier sich alle ins faeustchen lachen und tun so als ob sie "anders" waeren...

waren die 135mio. STEUERGELDER?

Antworten Gast: Rogerkowski
21.06.2009 19:35
0 0

Das ganze Land ist korrupt

Österreich ist bereits eine Bananenrepublik. Korruption ist schon so normal, daß gar keiner mehr nachfragt, wenn Millionen versickern. Insbesondere, wenn der Steuerzahler haftet.

In Österreich weiß man, Kriminaltät zahlt sich aus. Im Zweifel ist das Opfer schuld. Und wenn die Schuld nicht den Opfern zugeschoben werden kann, dann waren es Rechtsradikale. Und die sind immer schuld, auch wenn sie unschuldig ist.

Und wenn das Geld trotzdem knapp wird, verkauft man seine Oma für 5 €.

Antworten LUPO
21.06.2009 14:22
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Re: ich sage es doch die ganze zeit!

links aufschreien und rechts abzocken, eine bewährte Strategie. Die Politik ist nicht mehr da, um das Steuergeld zu verwalten, sondern vielmehr um es unter sich aufzuteilen.

Antworten hw
21.06.2009 13:30
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Re: ich sage es doch die ganze zeit!

in österreich läuft halt das ganze unter dem decknamen der demokratie,
und damit hat es den anschein, es sei anständiger als unter einer diktatur.

Gast: H2O1
21.06.2009 12:10
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Die Tante

Wahr wohl Winters Tante dabei???


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