12.02.2012 13:59 | Meine Presse Merkliste0

Methan auf dem Mars

15.02.2010 | 18:50 |   (Die Presse)

Das Gas kann aus Leben, aber auch aus Gestein entstehen. Methan kann auch geologisch gebildet werden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Das Mantra vom „Wasser auf dem Mars“, mit dem die Nasa immer neue Missionen zum Nachbarn akquiriert, bekommt Konkurrenz: „Methan auf dem Mars“ ist der neue Schlachtruf. Er zielt in die gleiche Richtung: So wie (flüssiges) Wasser eine Bedingung des Lebens ist, ist Methan ein Produkt des Lebens; viele Bakterien erzeugen es, in Rindermägen etwa und in Böden.

Aus denen steigt es auch auf dem Mars. Das muss nicht Leben bedeuten, Methan kann auch geologisch gebildet werden. Aber die Aufregung war groß, als 2003 die europäische Sonde „Mars Explorer“ in der Atmosphäre Spuren des Gases entdeckte. Sie wurde noch größer, als sich 2006 in den gleichen Regionen kein Methan mehr fand; irgendetwas musste es zerstört haben. Immerhin konnte man errechnen, dass Methan (im Bild rot) in der Marsatmosphäre 200 Tage „lebt“, hunderte Male kürzer, als alle Modelle der Marsatmosphäre prognostizieren. Raina Gough (University of Colorado) vermutete die Ursache im Marsboden. Sie baute ihn im Labor nach, aber das Methan verschwand nicht. Noch geheimnisvoller ist der Ursprung des Gases. Methan kann geogen sein, bei der Reaktion von Olivin mit Wasser entstehen. Es kann aber auch biogen sein, selbst in extremen Habitaten: Man hat in salzigen Wassereinschlüssen im Permafrost der Arktis Bakterien gefunden, die Methan produzieren. Frei wird es beim Schmelzen. Auf einen ähnlichen Prozess deuten Beobachtungen des Mars Express am Nordpol und im Frühjahr des Mars. Aber mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii konnte man nichts sichten. Klären könnte man es nur auf dem Mars: Die nächste Nasa-Mission, das Mars Science Laboratory, das kommendes Jahr startet, hat ein Laser-Spektrometer, das Isotope unterscheiden kann, etwa die des Kohlenstoffs im Methan. Fände es das leichteste stabile Isotop, 12C, würde das stark für eine biologische Quelle sprechen (Nature, 463, S.420). jl[Nasa]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

8 Kommentare
0 0

Da braucht man

im Gegensatz zu feuchten Kretastudien mit Bienenblumen und Bienenstich keine schwachen Argumente oder falsche Theorien, um über den Mars forschen zu dürfen: die Einleitung "Mantra für Missionen" ist wissenschaftsfeindlich und einfach schlecht.
Unser 5jähriger hat mit drei bis vier Jahren immer wieder intensivere Magnetsisiererphasen gehabt, bei denen er aber den Computer schön brav in Ruhe gelassen hat. Das war einfach schön, wie die einen Steine mit Eisen gut magnetet haben aber der glänzende Olivin auf dem Basalt nicht. Ein schönes Exemplar ist das: mehr als faustgroß mit 12x10cm sempertiger Oberfläche. Von welchem Stern der wohl kommt? Das sind ja die schönsten Experimente, wenn der Stein abgekratz wird wie Butter und dann die Brösel nicht gemörsert werden müssen, weil sie im Wasser verschwinden mit den Sonnenstrahlen. Das ist magic, und mit fünf Jahren kann er das schön langsam von der Chemie her verstehen, weil er ja doch dann wieder bei der Hurricane- und Tornadoforschung seine Nase mit drin haben will, auch wenn er mich schon davon wegbringen wollte wegen der grausigen Naturgewalt. Er weiß jetzt, daß wir als Menschen uns damit beschäftigen müssen, daß Gott das will. Aber die feine Bildungswelt weiß es nimmer und will uns Vorwände für Marsforschung unterstellen...
Zwischen Afrika und Mittelamerika gibt es offenen Erdmantel mit grün glänzendem Olivin in fünf Kilometer Tiefe. Ich habe den Verdacht, daß da Methan aus vielleicht 70km2 so intensiv aufsteigt, daß Hurricanes

0 0

Wo sind

die Kretaspezialisten? Warum serpentinisiert mir da keiner das semperige Semptn? Wir haben nur einen Fluß Sempt in Bayern und gearbeitet habe ich auch schon für Sempt. Gegen mich darf Kritik immer sachlicher gestaltet werden als au der Kretaecke oder von Ökologisten.

0 0

...daß Hurricanes

mit Treibstoff verworgt werden und sogar sich dort hin neigen also das Zentrum dort hin bewegen, wenn man das mit Flettnerdrall, Luftdruck und Höhenluft gar nicht erklären kann. Methan produzierende Fauna oder Flora ist dort auch nicht in nennenswert auftretend. Die US Navy müßte da einmal forschen und in der Nacht Methan messen und überlegen, wie wir das bei bewölktem Himmel vor dem Eintreffen von Hurricanes "abfackeln", weil das ist einfach gefährlich, wenn irgend ein organischer Treibstoff in Wirbelwetter kommt. Dort werden ja mit Blitztätigkeit Stickstoff und Wasserstoff frei gemacht, und Katasysatoren für das Haber-Boschverfahren sind immer da: jeder Zusatztreibstoff läßt Ammoniak bilden, den man bei Hurricanes nicht so leicht sieht wie bei schwarzen Gewitterwolken, weil er oft zu Ammoniumsulfat kristallisiert und die Wolkenspiralen oben so besonders blanke und blitzend weiß erscheinen läßt. Wirbelwetter ist immer eine Chemiefabrik. http://www.springerlink.com/content/g13652822503l3t0/ Der Kivusee ist auch eine schöne Chemiefabrik. So gut aber in viel mächtigerer Wassersäule im bewegteren Atlantik bräuchten wir Forschung über dem blanken Erdmantel. Da will ich genau wissen, wie das hoch kommt und ausgasen kann, weil ich glaube, daß wir transatlantisch zusammen arbeitend jetzt viel schneller die Hurricanes in den Griff bekommen könnten als die Amerikaner alleine, die eigentlich nur noch Zuschauer und Katastrophenkommentatoren sind. Liebes Europa: forscht mit mir gescheit!

0 0

Aber

ich mag nicht mit Europäern forschen, die im Dienste der Scientology das Hirn verquarkt haben, wie z.B. die deutschen und englischen Superhelden der Ökologisten, die in den vergangenen beiden Jahren mit Ergebnissen aus Spitzbergen die Welt mit am stärksten davon überzeugt haben, daß wir von C02 verursacht einen rasanten Anstieg der Meerestemperaturem von durchschnittlich einem Celsiusgrad in nur 30 Jahren hätten. Das geht einfach nicht, daß die das im Westen Spitzbergens in voller Kenntnis des periodisch verstärkten Golfstroms in 300m Wassertiefe machen und die drei Affen machen wegen der Herkunft des Methans, was da aufheizt im Wasser wo es vom Gelände her angehoben wird. Was vor der amerikanischen Küste tief unten aus Methanhydrat abgebrochen wird, wird hier physikalisch nach oben gebracht und gast aus, um dort aufgelöst zu werden, wo Plankton das C02 daraus zehrt. Das ist da wie ein Treibhaus der Amerikaner und kommen tut das mehr an Methan aus dem Hydrat wegen einer allgemeinen Golfstromerwärmung, die im Atlantik von Südamerikas Sümpfen und aus dem Indischen von den Südostasiatischen Sümpfen und Reisfeldern gemacht wird. Das ist eine weltweite Verschwörung mit Eurem Methan, Ihr Ökologisten, aber wir wollen nicht wie der Mars plötzlich nur noch toter Kohlenstoff sein! Wir müssen in Gottes Namen unsere Erde kultivieren und zwar nach der Schöpfungsgeschichte und nicht mit dem Ungeist von Scheinwissenschaftlern. Die Wasser scheiden müssen wir mit der Verbauung von Flußdeltas!

0 0

Alex, Bonnie und Colin

kommen. Da ist nicht wie im letzten Jahr tote Hose auf dem Atlantik, und wir haben als Europäer schon auch Mitverantwortung für Mittelamerika, auch wenn uns Befreiungskirchen und bolivarische Uraltterroristen als Imperialisten fern halten wollen. Wir müssen uns als Menschen mit technischer Kompetenz einmischen, wo wir sehr viel Menschenleben retten können und die Nahrungsmittelproduktion auf bessere Beine stellen könnten, wenn ich dürfte, was ich will. Wir müssen ganz ruhig Ökologisten jetzt ganz entmachten, weil sie mich seit dreißig Jahren kriminell verhindern wollen, wenn ich alles mit C02-Einsatz machen will und immer ihre "heiligen" Sümpfe verteufle, um auch wirklich biblisch einzufordern, daß wir in Gottes Namen das Land aus aller Drecksbrühe heben müssen. Wir brauchen keine Tropenurwälder, wenn Biogasanlagen uns wertvollere Kohlenwasserstoffe produzieren lassen mit Lichtbogenpyrolyse und Energie dazu. Der nasse Urwald gast nur Ozonzerstörer Methan in die Tropopause und die untere Stratosphäre, und der Rest an Biomasse geht über Humate in die Meere, die so mit Huminsäuren erwärmt werden, wie man an den Fahnen der zu hohen Abweichungen der Wassererwärmung an der Atlantikküste Südamerikas aktuell auch gut sehen kann. Diese Brühe schwimmt rechtzeitig zur Hurricanesaison nach Westafrika, wo es so schon zu warm ist heuer. Und das warme Christkindl laßt noch die mittelamerikanische Pazifikküste heuer zu warm sein: furchtbar schaut das heuer aus. Furchtbar fürchten tu ich mich

0 0

Sofort angreifbare Projekte

1. Zur Minderund der Methanproduktion für Atlantikhurricanes müssen die 100km ins Land hinein brackigen Flüsse um Gambia verbaut werden. Da muß man im Gambia und im Senegal weg vom Naßreis hin zu sparsamer Bewässerung von Aerobic Rice und vielen anderen Kulturen ohne Schlamm. 2. Ziguinchor braucht eine zweite Rollbahn nur für Hurricane-Fighter Il-76-P und eine Fabrik unmittelbar südlich daneben, wo immer die Diatomite frisch mit C02 gesättigt werden und die Silos stehen. Da muß die Casamancemündung gleich einmal verbaut werden, damit hier nie eine Überflutung die Hurryfighter lahm legt. 3. Tyndall Air Force Base mit A400M (aber den gibt¿s ja immer noch nicht) 4. neue Rollbahn für Haiti parallel zur alten in Póteprens zwischen Agrarministerium und Meer 5. A400M sofort ähnlich der Il-76-P aufrüsten für Hurry-Fighter und heuer noch liefern 6. Düngeschiffe für Ausbringung von Schwefelsulfat wie mit der Polarstern im Frühjahr 2009 rüsten, damit die viel Plankton füttern und mit denen die Flohkrebse aber auch eben auch Kondensationskeime zur Beschattung schaffen, bevor Oberflächenwasser täglich aufgeheizt wird. Da braucht man schon ein gescheites Management für und nicht Saboteure, die das für Ökologisten scheitern lassen wollen. 7. Matias Romero Passage durch Mexiko, damit dort Drogen eingedämmt werden können und die Leute vor den vielen mythologisch deppert machenden KalenderwechselWeltuntergängen noch etwas zu tun haben, was sie wieder an Verantwortung für die Welt denken läßt,

0 0

Pumuckl,

warst Du das? Weiße Schimmel gibt¿s wenigstens, aber Schwefelsulfat...
Eisensulfat meine ich selbstverständlich.

0 0

Langzeitprojekte

1. Kareliendurchstich: Wir müßten ein paar wertvolle Süßwasserseen in einer Gegen, wo es genügend davon gibt, aufgeben für einen Geländeeinschnitt mit Beseitigung von maximal 100m hohen Hügeln und mindestens 50m tief sprengen und abspülen und baggern unter NN. Da müssen wir halt Putin unterstützen, dann wird das so schön mit einer hinten offenen Ostsee/Baltischem Meer, wo der Golfstrom von Nordosten her dann wärmt und den Salzgehalt erhöht. Die Nordsee zieht ab mit der starken Golfstrom, und die Ostsee wird noch mehr abgesaugt. Auch Österreich bekommt über St. Petersburg und die NO-Passage eine schöne Verbindung mit Arnold Schwarzenegger von Polen und Ostdeutschland aus. 2. Suezausweitung, damit mehr kühleres Wasser ins Mittelmeer und in ins Rote kommen kann, weil es unten am Golf von Aden rauszieht. 3. Danakilkanal von Horena in Richtung Zariga sofort! Da muß nur viel Verdunstung mit Keimen (Diatomeen) versorgt werden also nicht die ganze Senke geflutet werden. Deshalb Druchfluß nur bis zu 2000 Kubikmeter in der Sekunde. 4. Turbokanal in Kolumbien möblichst tief als Ersatzoption für Panamakanal und Ansaugung des warmen Christkindls in den Golfstrom, weil hier ist das nicht so schlimm, als wenn alles über SO-Asien auch wieder kommt. Das sind freilich keine gigantischen Wassermengen auf die Ozeane bezogen, aber Bewegung entsteht im Golf auch weiter mit 5. Costa Rica Kanal über Chilamate und den Lago de Nicaragua und 6. Atlantik-Kanäle in Bayano Alberca un den neuen Panamakanal


Al-Qaida hinter Anschlägen auf syrisches Regime?

US-Geheimdienstquellen vermuten, dass Terrorchef al-Zawahiri hinter blutigen Anschlägen steckt. Der ermutigt die Syrer in einem Video zum Kampf.

  • Leitartikel von RAINER NOWAK Das ist kein Sparpaket

    So viel inszenierter Pathos war noch nie wie bei Verkündigung des "Konsolidierungspakets": Irgendwie müssen Faymann und Spindelegger von Belastungen und Nichtsparen ja auch ablenken.
    von Leitartikel von RAINER NOWAK



Rettungsschirm soll 65 Mrd. für Griechen locker machen

Der Euro-Rettungsschirm soll Griechenland 35 Milliarden Euro für den Rückkauf von Staatsanleihen und weitere 30 Mrd. für private Gläubiger geben.



Whitney Houston ist tot

Die US-Sängerin starb 48-jährig in einem Hotel in Beverly Hills. Die Todesursache ist noch unklar, Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht.



Frostige Nacht: Minus 26,4 Grad in Tirol

In Tannheim wurde in der Nacht auf Sonntag die niedrigste Temperatur gemessen. Österreichische Soldaten helfen nach einer Lawine im Kosovo.



Tausende gehen gegen ACTA auf die Straße

In Wien protestieren über 3000 Gegner des Anti-Piraterie-Abkommens. Weltweit rechnet "Stopp ACTA" mit bis zu 200.000 Demonstranten.



Schnelles Essen: Besser als sein schlechtes Image

Zu Fett. zu süß, zu salzig: Fertiggerichte sind vielfach besser als ihr Image, wenn man sie in einen ausgewogenen Speiseplan integriert.