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Dinosaurier kamen früher als bisher gedacht

03.03.2010 | 19:00 |   (Die Presse)

Neue Ausgrabungen haben alte vegetarische Verwandte der "Schreckensechsen" ans Tageslicht gebracht. Sie sind um zehn Millionen Jahre älter als bisher angenommen.

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Vor 230 Millionen Jahren übernahmen nach bisheriger Sicht die „schrecklichen Echsen“ („Dinosaurier“) das Regiment, sie sahen aus wie Miniaturen des späteren T.rex, waren Jäger auf zwei Beinen. Deshalb stellte man sich auch ihre engsten Verwandten lange so vor, die Silesaurier, die ihren Namen vom ersten Fundort haben – Schlesien – und mit den Dinosauriern in etwa so eng verbunden waren, wie wir es mit den Schimpansen sind.

Aber sie gingen auf allen vieren, und sie waren Vegetarier oder zumindest Allesfressser, das zeigt der erste Silesaurierfund in Afrika, in Tansania. Dort lagen 14 Individuen nebeneinander (und neben Krokodilen), jedes einen halben bis einen Meter hoch, einen bis drei Meter lang, zehn bis 30 Kilo schwer. Die Ausgräber um Sterling Nesbitt (Columbia University) gaben ihnen den Namen Asillisaurus kongwe, „kongwe“ steht im regionalen Swahili für „alt“.

Das sind sie, sie lebten vor 240 Millionen Jahren, sind damit zehn Millionen Jahre älter als die ältesten (bisher gefundenen) Dinosaurier. Sie können aber nicht älter als die Dinosaurier sein, da sie ihre engsten Verwandten sind und beide von einem noch unbekannten gemeinsamen Ahnen abstammen. Vermutlich kam die Trennung vor 245 Millionen Jahren, ganz früh im Trias.

Die zweite Überraschung zeigte sich eben im „bauplan“ (so heißt er auch auf Englisch), dem vierfüßigen Gang und den Mäulern und Zähnen, die auf Vegetarismus deuten: Die Asillisaurier hatten sich vermutlich in kurzer Zeit – zehn Millionen Jahre – vom Jagen auf Weiden umgestellt. Zwei Dinosaurierlinien taten das auch. Warum? Ein Ökosystem kann mehr Pflanzen- als Fleischfresser ernähren, vermuten die Forscher, und: Wer viele Nischen nutzen kann, lebt lange. Die Dinosaurier brachten es auf (mindestens) 180 Millionen Jahre. (Nature, 464, S.95) jl

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2010)

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1 Kommentare
Gast: Ludwig Ammer
04.03.2010 17:33
0 0

Stratosphärenforschung

wird hier zu wenig vorgestellt. Dabei hängen das Leben und das Ausstterben dieser Tiere wie der Dinosaurier unstrittig mit den Veränderungen der Höhenstrahlung zusammen, mit den dabei veränderten Wasserdampfkonzentrationen aus dem Methanabbau im Bereich des Ozonschildes und tiefe Wolken bildender Höhenstrahlung, die bei seit einem Jahrhundert verdoppelter Stärke des Magnetfeldes der Sonne und gleichzeitiger Abnahme der Strärke des Magnetfeldes der Erde (seit 150 Jahren um 10%) immer mehr von Protonen der Sonneneruptionen gefressen wird, wo wir doch das so dringend bräuchten, damit nicht Trockenheit und Stürme uns weiter so sehr plagen. Warum beschäftigt sich der Wissenschaftsteil der Presse nicht mit der Dringlichkeit, die Ergebnisse des CLOUD Projektes mit Svensmark am CERN in reale Maßnahmen umzusetzen für eine Klimadiskussion, die uns anders als Saurier vor dem Aussterben bewahrt, bei der wir die Erwärmung über C02 so willkommen sehen, wie ich Euch das in vielen Beträgen begründet habe, und wo diskutiert wird über Möglichkeiten, Wasserdampf aus der Methanzerlegung aus der Stratosphäre zu bringen, ohne wie Crutzen mit dem Teufelsdreck Schwefeldioxid die Hölle in den Himmel zu heben. Diskutiert meine Vorschläge, Tornadoambosse mit C02-gesättigten Diatomeen und Huminsäure (Ulmin) daran von Ammoniak zu befreien. So könnten wir mit der anderen Huminsäure Fulvo an Diatomite aus der Stratosphäre Wasserdampf holen, damit Bodele-Dünger statt des bösen Crutzenmandels Höllenbrühe her


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