Experte: "Studierende werden den Unis aufgezwungen"

26.07.2010 | 19:29 |  Bernadette Bayrhammer (DiePresse.com)

Hochschulforscher Hans Pechar spricht über den offenen Hochschulzugang als Problem und darüber, was Österreichs Studierende tatsächlich bezahlen.

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DiePresse.com: Wie könnte man den Hochschulsektor aus der Budgetmisere führen, ohne immer nur mehr Geld zu verlangen?
Hans Pechar: Ein Teil der Budgetmisere ergibt sich aus den extremen Unterschieden zwischen wirklichen Katastrophengebieten mit irregulären Studienbedingungen und anderen  Bereichen, die relativ gut dastehen. Das Problem ist der offene Hochschulzugang.

Dann stellt sich die Frage: Wie kann man Studierendenströme intelligent lenken? 
Pechar: Man braucht einen Gesamtentwicklungsplan für das tertiäre Bildungssystem. Der sollte einen Rahmen festlegen, innerhalb dessen Politik und Universitäten Studienplätze aushandeln, wie derzeit an den Fachhochschulen. Im Rahmen dieser Kapazitäten sollten die Universitäten das Recht haben, ihre eigenen Verfahren zur Auswahl der Studierenden zu entwickeln.

Die Hälfte der österreichischen Studierenden bricht ihr Studium ab: Sind die Studenten nicht geeignet oder versagt die universitäre Lehre?  
Pechar: Wenn die Universitäten nicht selbst aufnehmen können, sondern ihnen Studierende, die sie quantitativ gar nicht verkraften können, qua Gesetz  aufgezwungen werden, dann ist das keine glückliche Beziehung. Überall dort, wo die Universitäten aktiv ihre Studierenden aufnehmen sind die Dropout-Raten wesentlich geringer. Dass die Matura eine ausreichende Studierfähigkeit gewährleistet, sollte nicht mit einem verbrieften Recht verwechselt werden, jedes Fach an jeder Universität wählen zu können. Es ist eine Illusion, alle 40 Prozent der Alterskohorte, die derzeit die Matura machen, für gleich befähigt, gleich motiviert, gleich gut zu halten.

Wenn man Zugangsbeschränkungen einführt, wie soll man dann auf höhere Akademikerzahlen kommen?
Pechar: Die Politik muss für alle, die studierwillig sind, Studienplätze schaffen. Dazu haben auch die, die in der Politik für Zugangsbeschränkungen eintreten, noch keine überzeugenden Konzepte vorgelegt. Um das sachgerecht zu lösen, muss man konkret über Kapazitäten diskutieren. Es müssen Bereiche ausgebaut werden, wo ein Bedarf am Arbeitsmarkt besteht. Und nicht in allen Fällen müssen diese Studienplätze so teuer sein, wie ein wissenschaftliches Studium an einer Universität. Genau diesen Weg haben Länder mit höheren Akademikerquoten beschritten.

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Serie: Die Zukunft der Unis
Gesprächspartner aus dem Uni-Sektor haben in der DiePresse.com-Serie ihre Visionen für die österreichischen Universitäten skizziert. Alle Gespräche zum Nachlesen.

Sie haben immer wieder betont, dass sie die Abschaffung der Studiengebühren für einen Fehler halten. Wie hoch müssten Gebühren sein, damit sie Sinn machen?
Pechar: Mindestens das, was wir schon hatten. Um die 1000 Euro im Jahr, das wäre ein vernünftiger erster Schritt. Der richtige Weg wäre gewesen, die Studiengebühren zu stabilisieren und sukzessive zu erhöhen. Für die Universitäten waren die Gebühren jedenfalls mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Sie waren aber sicher keine Barriere, die irgend jemanden vom Studium abgehalten haben. Für besonders absurd halte ich, dass völlig verkannt wird, worin die eigentlichen privaten Beiträge der Studierenden bestehen.

Was meinen Sie damit?
Pechar: Die quantitativ größten privaten Beiträge der Studierenden für ihre tertiäre Ausbildung sind in jedem Land die Opportunitätskosten, der Verdienstentgang. Österreich hat nach den USA die zweithöchsten privaten Beiträge, und zwar weil diese Opportunitätskosten hier so hoch sind. Das hat mit der Länge des Studiums zu tun. Und die Länge des Studiums wiederum hängt ab von den Studienbedingungen. Bei der ganzen Debatte über die Studiengebühren wedelt der Schwanz mit dem Hund. Ein vergleichsweise geringer Beitrag wird endlos diskutiert, weil das Thema ideologisch aufgeladen ist, wohingegen die wirklich substanziellen Beiträge der Studierenden überhaupt kein Thema sind.

Es wird immer wieder gefordert, die Hochschulen sollten sich stärker durch Kooperationen mit der Privatwirtschaft finanzieren. Geschieht da zu wenig?
Pechar: Wirklich erfolglos läuft diese Entwicklung ja nicht. Die Drittmittel aus der Wirtschaft steigen vielleicht nicht so rasch, wie man gern hätte, aber sie steigen. Das erfordert, dass die Universitäten sich auch Bedarf der Wirtschaft gegenüber öffnen und angewandte Forschung betreiben. Die Engpässe bei den Massenstudien lassen sich aber mit Drittmitteln aus der Wirtschaft nicht beheben. Kein Wirtschaftsunternehmen wird Geld für Massenstudien bereitstellen, die am Bedarf vorbei produzieren.

Warum sind Investitionen in den Hochschulsektor in Österreich so unpopulär?
Pechar: Die öffentlichen Hochschulausgaben liegen in Österreich im OECD-Mittel. Wir sind nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Es gibt nur zwei Gruppen von Ländern, wo die Hochschulen überdurchschnittlich gut finanziert werden: Die angelsächsischen Länder, wo es niedrige Steuern, aber hohe Studiengebühren gibt. Und die nordischen Länder, wo es keine Studiengebühren, aber überdurchschnittlich hohe Steuerquoten gibt. Es führt nicht weiter, die Hochschulausgaben außerhalb dieser Bezugsgrößen zu diskutieren. Natürlich bräuchten wir mehr Mittel. Ich glaube, dass sie sowohl von der öffentlichen Hand, als auch von privater Seite kommen sollten.

Zur Organisation der Universitäten: Haben die Professoren an den österreichischen Universitäten einen Stellenwert, der ihnen nicht zusteht?
Pechar: Das eigentliche Problem liegt in der Spaltung des akademischen Personals in unterschiedliche Kurien. Die hierarchischen Abstufungen zwischen den unterschiedlichen Statusgruppen sind zu steil. Die daraus resultierenden Statuskämpfe schaffen sehr viel Unruhe und vergeuden viel Energie.

Wie kann man das besser organisieren? 
Pechar: Indem man die im Gesetz verankerte Kurienspaltung aufhebt und durch ein Laufbahnschema ersetzt, wie das in Nordamerika üblich ist. Der große Unterschied zum derzeitigen Modell wäre, dass die Position des Professors nicht durch ein eigenen Berufungsverfahren vom Rest des akademischen Personals abgesondert ist, sondern die letzte Station der Laufbahn darstellt. Man erreicht sie, indem man sich in einem Evaluationsverfahren bewährt.

Also Professur durch Bewährung statt Professur durch Berufung.
Pechar: So ist es. Ein selektives Berufungsverfahren braucht man aber sehr wohl. Es müsste nur von der Professur weg an den Beginn der akademischen Laufbahn treten. Damit würde der wissenschaftliche Nachwuchs viel früher eine selbstständige Position in Forschung und Lehre einnehmen. Die lange Unselbständigkeit ist ein großes Manko des österreichischen Systems. Wir selektieren zwar schon mit zehn Jahren die Kinder, die einmal der Bildungsschicht angehören werden, aber das akademische Personal wird erst im fortgeschrittenen  Alter von etwa 40 für wirklich selbstständig und voll qualifiziert befunden.

Wie soll die Universität in Österreich in zehn Jahren aussehen?
Pechar: Ich würde mir wünschen, dass der Weg, der mit dem UG 2002 beschritten wurde, weitergeführt wird und dass inkonsistente Elemente schrittweise bereinigt werden. Einer Lösung bedarf das Problem des offenen Hochschulzugangs und die Frage des Laufbahnsystems. Und ich würde mir wünschen, dass das Doktoratsstudium nicht in erster Linie die Titelsucht befriedigt, sondern wirklich ein Forschungstraining auf hohem Niveau wird.

Wovon hängt die Zukunft der Unis am stärksten ab? Bessere Studienanfänger, mehr Geld, straffere Lehrprogramme, bessere Verteilung der Ressourcen, mehr Wettbewerb?
Pechar: Da gibt es mehrere Faktoren: Geld ist sicher einer. Eine dem Wissenschaftsbetrieb angemessene Form des Wettbewerbs ist ebenfalls wichtig. Bei den Studienanfängern kann man sich immer bessere Qualifikationen wünschen. Aber der springende Punkt ist nicht, dass sie zu schlecht qualifiziert aus der Sekundarstufe kommt, sondern dass man so tut, als hätten alle die gleiche Qualifikation. Diese Gruppe ist mittlerweile so groß, dass man sie differenziert behandeln muss.

Zur Person
Hans Pechar ist Leiter der Abteilung "Hochschulforschung" am Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universitäten Klagenfurt, Wien, Innsbruck und Graz (IFF).

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32 Kommentare
 
12
Gast: catia
27.07.2010 21:20
2

Einzig stört der Kunde (Student)!

Die verbeamteten Unisten sind so mit ihren Intrigen und Privatgschäftln beschäftigt, dass sie ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen:
Forschung und Lehre.
Sie stehlen Student(inn)en zwar jede Menge Zeit, die Qualität vieler Lehrveranstaltungen ist aber unter jeder Kritik. In getreten vollen Hörsälen herrscht oft geistige Leere. Die Anzahl der Studienabbrecher ist hoch und selbst Absolventen tun sich beim Berufseinstieg schwer, weil sie im Studium denkbar schlecht vorbereitet worden sind.
Österreichs große Zeiten in der Forschung sind vorbei und in den weltweiten Uni Rankings schauen wir ziemlich alt aus.

Antworten Gast: Chemist
04.08.2010 10:54
0

Re: Einzig stört der Kunde (Student)!

Ich bin mir sicher das ist in wenigen % der in österreich angebotenen Studien so. Es gibt auch Studien da ist es genau andersrum. Die Lehrveranstaltungen haben hohes Niveau, die Hörsäle sind fast leer und Job findet man auch weil man im Studium praxisnah ausgebildet wurde.(und ich rede nicht von einer FH) Einziges "Manko" hier ist wohl auch die hohe Zahl der Studienabbrecher, aber es ist halt auch nicht jeder für das geeignet was er studieren will.

Und auch bei der Forschung sind viele Institute weltweit anerkannt.

Aber das sind wohl eher die Studien die "keiner" studieren will.

Wenn zig tausende Studenten meinen sie müssen das selbe studieren(was ihr gutes Recht ist) dann solln sie. Sich dann aber wundern das sie keinen Job bekommen ist irgendwie seltsam!

Und in den Weltweiten Unirankings schneiden wir wohl genau auch deshalb so schlecht ab. Schon mal die Top 100 Unis betrachtet und nachgeschaut wie viele davon freien Zugang haben?

Gast: aca
27.07.2010 21:15
1

...

Der Staat muss den Unis einfach mehr Geld geben, schlicht und ergreifend.
Das einzige was Österreich exportieren kann und wirklich an Wert hat, ist Bildung und die wird zugrunde gespart. Nun einfach schlecihend den Numerus clausus einzuführen ist der falsche Weg, dann lieber VOR der Matura sortieren.

kein Problem

der Staat draengt den Uni's keine Studenten mehr auf - und auch kein Geld.

So einfach ist das.

Die Uni soll selbst schaun woher sie das Geld fuer ihren Betrieb kriegt - von den Studenten die gnadenhalber genommen werden, vom Weihnachtsmann oder sonst wem...

Gast: Denka123
27.07.2010 19:11
0

Weg mit den Studenten

und alles ist gut.

Gast: Dipl.-Ing. Ex TU Student
27.07.2010 18:10
3

Unis und OEBB

Welch frappierende Aehnlichkeit: Beide regen sich auf, wenn sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen sollten.

Experte:Studierende werden den Unis aufgezwungen

Pechar ist ein vorzügliches Beispiel für die exclusive universitäre Vertrottelung!
Freilich-Wahr ist auch, dass ein Gutteil der AHS-AbsolventInnen nicht adäquat für ein Studium vorrbereitet, und von daher nicht geeignet ist.
Interessant: Eine hohe Quote der Trop-Outs kommt daher, weil die StudenInnen NICHT IN DER LAGE SIND-vorgegebene Texte zu exzerpieren, und danach inhaltlich zu interpretieren!
Obs wem passt oder nicht: Ein Uni-Studium ist, oder sollte es sein,- eine elitäre geistige Herausforderung! Dixi!

Gast: Dumpfbacke
27.07.2010 14:51
0

Falsch

Unis werden den Studentinnen aufgezwungen.

studiengebühren kommen auch in Österreich

...wird eine IWF-Auflage werden

2

Hochschulzugang

Habe in Österreich und in den USA studiert,
bin daher zu einem Vergleich berechtigt.
In den USA:
1. Gebühren sind selbstverständlich und je
besser die Uni desto teurer.
2. Es gibt ausreichend Stipendien für Begabte
3. Es gibt Kredite die langfristig beglichen werden.
4. Durch die Kosten ( was nichts kostet ist nicht gut ) wird wirklich gearbeitet ( gestrebert ) um
rasch fertig zu werden.
5. Die Verflechtung mit der Industrie ist intensivst. ( Geld gegen Forschingsergebnisse
und Jobangebote gegen Leistung ).
In Ö:
1. Freier Zugang mit allen Problemen
( Bummler nehmen Arbeitswilligen Platz weg )
2. Keinerlei Regelung oder Empfehlung wer was
studiert, damit Dauerparker oder Unfähige möglich.
3. Bürokratie, Kompetenzwirrwarr
4. Die universitären Ressourcen ( Labors, Assisitenten .. ) werden schamlos für Privatgutachten der Professoren verwendet,
ohne dass nur 1 EUR zurückkommt. So werden
Steuermittel in Privatsäckel umgeleitet ohne
dass irgendetwas irgendwen daran stört

Antworten Gast: Kuglerbauer01
27.07.2010 19:13
2

Ersten einmal

ist es nicht gut, wenn die Wirtschaft den Unis vorgibt, was sie wie erforschen sollen. Zweitens nehmen Bummler sicher niemand den Platz weg - wer nicht an der Uni ist, braucht keinen Platz. Ansonsten Zustimmung.

Antworten Gast: Dipl.-Ing. Ex TU Student
27.07.2010 18:13
1

Re: Hochschulzugang

Aber das mit den Satzzeichen hat man an dieser ach so tollen Uni offensichtlich nicht gelernt. Bei uns lernt man das schon in der Grundschule.

Gast: gast234
27.07.2010 13:49
3

ojeh, die unis haben doch tatsächlich studenten am hals!

sowas aber auch! also das geht zuweit! studenten stören den schläfer-betrieb an den beamteten unis doch nur. liebe studenten! lasst die armen unis endlich in ruhe! die institute haben jetzt schon teilweise 2 stunden pro woche (außer in den 3 monaten sommerschlafpause und den anderen ferien!) geöffnet, wo kommen wir da hin!

Gast: gast
27.07.2010 13:41
0

Die Politik MUSS NICHT...

...für jeden durchgerutschten Maturanten einen Studienplatz schaffen. Die verzopften Kurien an den Unis sind für junge Forscher unattraktiv.
Viele begabte Akademiker verkommen an den Unis zu schlecht bezahlten Hiwis ohne jede Perspektive.

Antworten Gast: Micaela
22.09.2010 14:59
0

Re: Die Politik MUSS NICHT...

Viele glauben, dass die Matura einem geschenkt wird. Das ist ein Blödsinn. EIne Matura besteht aus mehreren Tagen, mehreren Stunden und da kann niemand durchrutschen. Natürlich ist man nicht für jedes Fach vorbereitet, doch dazu sollte es Colleges geben. Das kann auch in Ö die VHS oder das bfi sein. Warum nicht? Doch das müsste kostenlos sein. In England gibt es das auch. Außerdem braucht es kürzere Lehrgänge nach der Matura. Bummelstudenten sind deshalb Bummelstudenten, weil sie auf Prüfungen warten müssen und die Dropout - Quoten so hoch sind. Das hat nichts mit Leistung zu tun.

Gast: gast
27.07.2010 11:38
3

Sichtweisen

Entweder versteht man die Unis als mit Steuergeld finanzierte Dienstleistung des Staates an seine Bürger - dann hat der Zugang offen und so frei wie möglich zu sein; schließlich fließen ja mächtig Steuern hinein...

ODER

man sieht die Unis als etwas, auch finanziell, Eigenständiges. Dann können diese auch die "Spielregeln" eigenständig festlegen.

Aber auf der einen Seite die Steuergelder einsacken und auf der anderen Seite die Kinder dieser Steuerzahler wiederum nur "gnadenhalber" in den Genuss dessen kommen zu lassen, was die Eltern brav mit den Steuern aufrecht erhalten? DAS ist unsauber.

Re: Sichtweisen

Busfahren ist leider auch nicht gratis.

Re: Re: Sichtweisen

Hat dafür aber stark defizitäre Preise zu Gunsten derer die sie in Anspruch nehmen.

Gleiches gilt auch für die U-Bahnen.

Der Interviewte steht für eine zunehmende Verschulung der Universitäten!

Das ist nicht gerade zielführend. Wozu gibt es dann eine Matura, wenn sie nicht eine Qualifikation zum Studieren ist?
Gerne übersehen wird auch der mögliche Mißbrauch wenn sich Unis ihre Studenten selber aussuchen können. Politisch mißliebige können so leicht von Ausbildung ausgeschlossen werden!
Ein Rechtsanspruch für Ausbildung ist für eine offene Gesellschaft unabdingbar.
Studiengebühren sind ein sozialer Filter mit dem sozial und ökonomisch Schwächere von Bildung ausgeschlossen werden können, und daher sind solche Gebühren grundsätzlich abzulehnen!

Antworten Gast: Karli Kraus
27.07.2010 11:47
2

Re: Der Interviewte steht für eine zunehmende Verschulung der Universitäten!

brav gelernt, die Phrasen über freien Uni Zugang und Verbot von Studiengebühren!
Nur halt fest an der Realität vorbei!
Sie waren wahrscheinlich schon lange nicht mehr vor der Tür?
PS: es gibt tatsächlich "faule Säcke" unter den Professoren die in der freien Wirtschaft nicht einmal den Wasserzins verdienen würden.

Re: Re: Der Interviewte steht für eine zunehmende Verschulung der Universitäten!

Jepp, da haben Sie recht. Genauso gibt es faule Studenten.

Ein System, dass Studierenden die zu lange brauchen Kosten aufbürden wäre eine Lösung.

Von Anfang an gratis aber für Semester nach dem Toleranzsemester dafür zahlen müssen z.B.

Antworten Antworten Antworten Gast: studi
27.07.2010 16:42
0

Re: Re: Re: Der Interviewte steht für eine zunehmende Verschulung der Universitäten!

genau das ist der fall.
beispiel: bachelor studium: 1. abschnitt 2 semester + 2. abschnitt 4 semester = 6 semester. + je ein toleranzsemester = 8 semester. wer länger als 8 semester braucht (dem ist nicht zu helfen und) der muss zahlen.

Re: Re: Re: Re: Der Interviewte steht für eine zunehmende Verschulung der Universitäten!

Die Zahlungen sind zu harmlos und wie weit diese Aufstellung auf alle Studienrichtungen zutrifft wage ich zu bezweifeln. Da in der Informatik für die STEP kein Toleranzsemester gewährt wird.

Gast: Insider999
27.07.2010 10:31
1

Das Hauptproblem sind die Professoren

die nicht die Arbeit erbringen für die sie bezahlt werden. Und der Hr. aoUniv.-Prof. Pechar ist leider nicht imstande, seine Kollegen für ihre Arbeitsverweigerung zu kritisieren .. schade.

Antworten Gast: gastname123
27.07.2010 13:50
0

Re: Das Hauptproblem sind die Professoren

die arbeiten nämlich eher in die eigene tasche durch gut dotierte aufträge aus der wirtschaft. und lassen die studenten dann sogar im rahmen von seminararbeiten die arbeiten erledigen....

Antworten Antworten Gast: Studi
04.08.2010 11:01
0

Re: Re: Das Hauptproblem sind die Professoren

Schlimm solange man was lernt?

Bei ner Diplomarbeit in technischen Fächern arbeitet man auch meist an irgendeinem Projekt eines Professors und Studenten die ihre Bachelorarbeit schreiben arbeiten wiederum für einen Dissertanten. Solang man genug dabei lernt vollkommen in Ordnung!

 
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