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Darabos: „ÖVP arbeitet an Abschaffung des Heers“

17.09.2010 | 18:39 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Heeresminister Darabos hält nichts von ener Einschränkung der Wehrpflicht. Eine weitere Reduzierung der Aufgaben des Heeres würde Katastrophenschutz und Auslandseinsätze gefährden.

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„Die Presse“: Was sagen Sie zum ÖVP-Geheimpapier für eine Heeresreform?

Norbert Darabos: Ich halte fest, dass sich der Außenminister klar für die Wehrpflicht ausgesprochen hat und nicht daran rütteln will. Wir stehen zum Regierungsprogramm. Das angebliche Geheimpapier kenne ich nicht. Ich habe mit dem Kollegen Spindelegger in den letzten Tagen zwei persönliche Gespräche geführt und dabei wurde mit keinem Wort ein Reformpapier seitens der ÖVP erwähnt. Ich halte diese Vorschläge, die ich auch nur aus den Medien kenne, für falsch. Wir haben eine Bundesheerreform einstimmig im Parlament beschlossen. Eines ihrer zentralen Elemente ist, aufgrund der neuen politischen Rahmenbedingungen in Europa die Mobilmachungsstärke von 110.000 auf 55.000 Soldaten zu reduzieren. Und das wurde bereits umgesetzt.

 

In den neuen ÖVP-Vorschlägen heißt es aber offenbar, dass diese Zahl auf 15.000 heruntergeschraubt werden soll.

Darabos: Wenn das den Tatsachen entspricht, dann arbeitet eine Expertengruppe innerhalb der ÖVP an der Abschaffung des österreichischen Bundesheeres und an der Abschaffung jener Aufgaben, die das österreichische Bundesheer ausmachen. Ohne dass ich die Menschen in Österreich in Schrecken versetzen möchte: Aber dann wäre der Katastrophenschutz passé und die Auslandseinsätze wären nicht mehr durchführbar. Und das wäre sicher nicht im Sinne des Außenministers.

 

Auch in Deutschland wird nun die Wehrpflicht ausgesetzt. Warum beharrt Österreich als einer der letzten EU-Staaten auf der Wehrpflicht?

Darabos: Das ist nicht zu vergleichen. Deutschland ist zehnmal so groß wie Österreich. Das heißt aber nicht, dass Deutschland eine zehnmal so große Armee wie Österreich haben muss. Auch jetzt, da die Wehrpflicht in Deutschland noch besteht, werden nicht alle Wehrpflichtigen einberufen, sondern nur ein geringer Teil. Wir als neutraler Staat und Nicht-Nato-Mitglied fahren mit dem Mischsystem Berufssoldaten, Milizsoldaten und Grundwehrdiener am besten. Wir können nur mit diesem System 10.000 Mann für den Katastrophenfall und mindestens 1000 Soldaten für den Auslandseinsatz bereithalten. Jede Änderung bzw. Reduzierung in Richtung einer Berufskomponente würde diese Kompetenz gefährden. Auf dem Golan haben wir über 70 Prozent Milizsoldaten, bei den Auslandseinsätzen insgesamt liegt ihr Anteil bei 56 Prozent. Nur mit Berufssoldaten wäre dieses System nicht aufrechtzuerhalten.

 

Die jetzige Debatte ist nicht der einzige Reibungspunkt, den Sie mit Außenminister Spindelegger haben. Er will sich am UN-Einsatz im Libanon beteiligen, Sie aber nicht. Warum?

Darabos: Ich verstehe die Position des Außenministers in dieser Frage. Die politische Schwerpunktsetzung unserer Auslandseinsätze sollte aber auf dem Westbalkan bleiben, solange wir hier gebraucht werden. Wir würden unsere Reputation gefährden, wenn wir zu früh signalisieren würden, dass wir uns hier zurückziehen. Wir haben in Bosnien auch in absoluten Zahlen das stärkste Truppenkontingent aller, die sich an diesem Einsatz beteiligen. Und wir stellen den Kommandanten. Wir werden die Mission auf dem Westbalkan in voller Stärke und Qualität beenden müssen und dann darüber nachdenken, in andere Einsätze zu gehen. Das kann auch schon ab 2012 sein. Ich schließe dann einen Einsatz im Nahen Osten nicht aus. Aber Priorität hat aus meiner Sicht der Westbalkan.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.09.2010)

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171 Kommentare
 
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Gast: wiener12345
29.08.2011 18:52
0 0

Reserve

wird bei einer Mobilmachung nicht normal auch die Reserve mit einberufen?

Gast: dickk
12.03.2011 20:55
0 0

bodyyy

Ö ist für Nato nicht geaignet.und umbrauchbar.
Sg-friedensmisionen bitte nicht mit krieg wie in irak oder afganistan verwechseln.

Gast: untergreber
13.01.2011 19:00
0 0

aus mit dem Heer

unser Heer hat 200 Generäle - mehr als die Kriegsarmee der USA - 9000 BEAMTE DIE WAS TUN? nix halt auf die Pension warten !
Im Ernstfall verstecken sich alle im Bunker.
Es wird in 5 -10 Jahre in der EU einige Konflikte geben
wo es zum Einsatz des Militärs kommt. vlt. auch ganz nah ! und was werden wir dann machen?
auf die Nato warten oder doch selbst STÄRKE zeigen
und den Konflikt von uns fern halten!

Antworten Gast: Vistaboy
09.09.2011 10:32
0 0

Re: aus mit dem Heer

Da Sie ein Kenner der Materien zu sein scheinen, ersuche ich um Auskunft, wo die 200 Generäle des Bundesheeres sind!
Zivilbedienstete sind u.a. auch Vertragsbedienstete in den verschiedensten Funktionen also wo sind hier 9000 Beamte?
Bitte um dringende Erklärung!!!!

Antworten Gast: Gast
03.02.2011 22:32
0 0

Re: aus mit dem Heer

Wenn wir wirklich mehr Generäle haben als die USA ... dann wäre das sicher ein guter Artikel der Presse .... diepresse.com ... anworten Sie bitte. Danke.

AUG A3 SF
04.01.2011 14:33
0 0

3% Frauenanteil

bei den Soldaten ist schon viel zu viel !

xdriver
04.01.2011 14:32
0 0

Man muss nur die Zahlen "richtig" kommunizieren

Wow, 118.000 Personenstunden für Katastropheneinsätze, klingt ja mächtig.

Misst man das jedoch an der Arbeitsleistung in einem Jahr (ca. 1.600 Personenstunden), hat man Beschäftigung für knapp 74 Mann.

Alle die, die nun meinen, das wäre ja innerhalb weniger Wochen angefallen, und die Ressourcen müssen bereitgestellt werden, müssen auch dazu stehen, dieselben Ressourcen für den möglichen Fall eines bewaffneten Konflikts vorzuhalten.

Die österreichische Sicherheitsdoktrin war und ist kurz zusammengefasst dem Vogel Strauß entnommen: "Kopf in den Stand stecken und hoffen, dass nichts passiert".

Haben sich unsere Roten Zivilversager niemals die Frage gestellt, wieso die Schweiz im Zuge der Arme XXI weiterhin von einem Effektivbestand von knapp 188.000 Mann ausgeht (siehe: http://www.vtg.admin.ch/internet/vtg/de/home/dokumentation/publik_zeitrschr/publikationen.parsys.76089.downloadList.5694.DownloadFile.tmp/kurzfassungarma10d.pdf)?

Mit der gleichen oberflächlichen Argumentation in Österreich müssten unsere Eidgenossen im Westen schon längst ihr Militär abgeschafft haben. Stattdessen werden zusätzliche Kampfflugzeuge beschafft.

Die 27.000 Mann in der Miliz sind nur papierene Personalreserve. Aufgrund der seit Jahren ausgesetzten Übungen ist nicht (mehr) klar, wie viele davon bei der Waffe noch vorne und hinten unterscheiden können.

Das Konzept ist aktuell weder die Zeit noch das Papier wert, auf dem es entworfen wird.

Gast: ceggerl
28.12.2010 11:54
2 2

Geniere mich für Österreich

Jedes Land das ich kenne ist Stolz auf sein Heer. Die Ausgaben für unser Heer sind mehr als ein Witz. Die Ausrüstung ist veraltet. Die Mannstärke lächerlich.

Wir haben derzeit vielleicht keine "Feinde", aber schauen Sie sich die Geschichte der Menschheit an. Warum soll ausgerechnet jetzt unendlicher Frieden beginnen? Unlängst hat erst der Euro gewackelt, warum sollte es dann nicht möglich sein, dass die EU wieder auseinanderbricht? Kein Weltreich, auch wenn die EU keines ist, hat ewig gehalten.

Österreich ist neutral? der nächste Witz! Am Papier vielleicht noch, aber auf Zetteln steht vieles. Ein potentieller Feind sagt sicher: " Mist! Österreich ist neutral, da dürfn wir aber nicht rein." Wenn wir schon neutral sein sollten müssen wir diese Neutralität auch schützen können oder einen Abschreckungsfaktor bieten.

Mögliche Szenarien für die Zukunft: 1) EU-Zerbricht, (2) Klimawandel->höherer Meeresspiegel->geringere Rohstoffe und bewohnbares Land -> Österreich hat Wasser und liegt höher, Machtvakuum -> und schwupps wieder weg von der Landkarte.

Berufsheer ist mit den akutellen Anreizen nicht machbar. Die die danach schreien werden sich am wenigsten dazu berufen fühlen. Ich würde aber auch Frauen verpflichten ein Soziales Jahr oder beim Bundesheer abzuleisten. Stichwort: Gleichberechtigung

Wahrscheinlich werde ich einige Negativkommentare ernten, aber das ist Ihr gutes Recht.

Gast: Gast
27.12.2010 19:42
0 0

Zahlenverhältnisse

Interessant ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der Offiziere zur weiteren Mannschaft und das Verhältnis der Anzahl der Zivilangestellten zu den Soldaten insgesamt. Auf jeden Offizier kommen nur etwa 10 Soldaten (einschließlich der Grundwehrdiener). Auf einen Zivilangestellten kommen nur 3 Soldaten (Miliz nicht mitgerechnet).
Hier Zahlen der Schweizer http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/zahlen/armee.html
Interessant ist auch die Anzahl der Flugzeuge dort.
Da fragt man sich: Wie machen die das, wie zahlen sie das?(Die Bevölkerung ist fast gleich groß wie Österreich)

Antworten Gast: augure
05.01.2011 15:17
0 0

Re: Zahlenverhältnisse

Wie die das "bezahlen" in der Schweiz? Tja, die schaffen das mit einer weit unter Österreich liegenden Besteuerungsquote(36 zu 50 % vom BIP) - und die große Armutskonferenz ist dort auch noch nicht ausgebrochen:-))))

herr maier
27.12.2010 16:56
1 1

Schade das es den WAPA nicht mehr gibt!

DAS waehre ein 'verteidigungsbuendniss' das der zivi und seinen aparatschiks recht ist!

Gast: casi
27.12.2010 15:32
0 2

berufsheer -nein danke

es scheint mir wichtig zu sein, dass es ein heer (von soldaten) gibt, die keine soldaten sein wollen.

ein haufen "möchtegern-rambos" (berufsheer) ist wohl das letzte was unser land braucht.

die durchmischung eines heeres mit durch nicht-radikale, scheint gesund und wichtig auch für die gesellschaft.

casi

Antworten Gast: aiugure12
05.01.2011 15:23
0 0

Re: berufsheer -nein danke

Genau das ist auch der Grund, warum in Deutschland die - noch nicht politisch korrekt mundtot gemachten - Generäle für die Beibehaltung der Wehrpflicht eingetreten sind.
Diese stellt nämlich eine demokratische Kontrolle von innen gegen einen geschlossenen bewaffneten Staat im Staate dar, der mit der Zeit eine Eigendynamik entwickelt.
Natürlich gehört auch dazu, dass sich aus einer Wehrpflichtigenarrmee qualifizierteres Personal für Berufssoldaten akquirien läßt als beim Arbeitsamt die dort gelagerten "Bildungsfernen" oder Möchtegern-Abenteurer...

akku laden
05.10.2010 22:18
2 1

Weg damit

Im Zeitalter der Emanzipation gehört die Wehrpflicht abgeschafft - warum sollen nur die Männer alles machen, und die jungen Powerfrauen jammern im Cafe über ihre "enormen Belastungen".....

Gast: Gery
05.10.2010 10:09
1 1

BH ist prinzipiell gut, aber..

... wir sollten weg von der Verteidigungsidee hin zum Zivilschutz. Wir konnten und können uns nie verteidigen, aber wir können helfen in Notzeiten. Und zwar wir ALLE, Männer und Frauen!! Weg von dieser Ungleichbehandlung unserer Jugend. Jeder und jede sollte einen Beitrag in Form von Sozialleistung erbringen und mal auch ruhig mal ein bisschen Ordnung lernen - so quasi als Übergang vom verwöhnten Kind zum Mitglied in der Arbeitswelt! Diese Zeit sollte jeder Österreicher und jede Österreicherin schon für das eigene Land aufwenden. Und da es keiner freriwillig tun würde, muss es eben verpflichtend sein! Schließlich sind wir ja ein Sozialstaat

Gast: TU Graz
26.09.2010 17:23
1 6

Wehrpflicht ABSCHAFFEN!!! Aber pronto...

Also ich finde ja die Wehrpflicht absolut Sinnlos!
Eine Ausbeutung der jungen Männer die da hin müssen und wie vorher schon erwähnt wurde gegen die Menschenrechte . Alle aber wirklich ALLE meine Freunde die in diesen scheiß Verein waren haben gesagt, dass du da hauptsächlich Zeit totschlägt und einfach nichts tust! Zweitens finde ich das Bundesherr sehr rassistisch! Was man da immer hört zwecks Mobbing usw. Wirklich traurig so etwas.

Berufswehr finde ich OK. Irgend etwas muss es ja geben. ( Mal abgesehen davon das im Falle des Falles wir sowieso gnadenlos fertig gemacht werden ).

Da merkt man wieder das 90% der Politiker absolut ungebildet und gesellschaftlich nicht mal einen Hauch an Verständnis haben.

Kurz Gesagt! WehrPFLICHT: Teuer, Sinnlos und gegen die Menschenrechte. Noch dazu sehr Rassistisch!

Schäme dich Österreich! Und das Alles von einem neutralen Land....


Antworten Gast: augure13
05.01.2011 15:30
0 0

@TU Graz

Ihrer Rechtsschreibung nach dürften sie zur "bildungsfernen Schicht" der Schul- wie Berufsversager gehören - und an der TU in Graz vielleicht davor einmal vorbei gegangen sein. Alternativ gehörten sie genau zu dem untersten PISA-Segment und man wundert sich, was heutzutage schon alles eine Studienberechtigung an einer Uni hat und sich deshalb fürchtet, wenn es wirkliche Aufnahmetests zu einem Studium (mangels Hauptschul-Deutschkenntnisse) geben würde.

Antworten Gast: h
27.12.2010 11:42
2 0

Re: Wehrpflicht ABSCHAFFEN!!! Aber pronto...

Was haben Sie bitte mit der TU Graz zu tun. Etwa Gurkenpflücker

Antworten Gast: Arminius2010
05.10.2010 18:37
0 2

Re: Wehrpflicht ABSCHAFFEN!!! Aber pronto...

Gegen die Menschenrechte ? Rassistisch ? Auf welcher Bananenplantage schlagen sie ihre Zeit tot ?

Antworten Gast: januskopf
05.10.2010 10:43
1 0

Re: Wehrpflicht ABSCHAFFEN!!! Aber pronto...

offensichtlich haben sie selber nie gedient! entsprechend gut informiert scheinen sie darüber zu sein, wie es beim bundesheer abgeht...

eine wehrpflicht ist deutlich kostengünstiger als eine berufsarmee, von verstößen gegen menschenrechte habe ich ebensowenig gehört wie von rassistischen umtrieben - und im gegensatz zu ihnen habe ich gedient!

im übrigen verhindert gerade eine aktive zivilgesellschaft mit einer aktiven einbeziehung von bürgern radikale tendenzen im bundesheer. in einem berufsheer würde eine solche durchmischung fehlen!

schäme dich österreich, für die leute, die alles nur vom hörensagen kennen!

Antworten JaKonator
05.10.2010 10:28
0 0

Re: Wehrpflicht ABSCHAFFEN!!! Aber pronto...

Schon allein da Sie nicht beim BH waren, sollten Sie ganz brav und still in der Ecke stehen und leise sein!

Ich war beim BH und ja ich kann diese Meinung von Zeit totschlagen auch zustimmen, vorallem beim Wachdienst.

Jedoch finde ich, dass die Wehrpflicht, eigentlich, jeder junge Mann machen sollte.
Klar man macht nicht das was man machen will, man hat Vorgesetzte die einen Zusammenstachen NUR man wird dadurch, und das ist meine persönliche Meinung, auf das Leben vorbereitet!
Da man im Leben auch sehr oft Zeit totschlägt bzw Arbeit verrichten muss die einem nicht gefallen...

Weiters kommt der Aspekt hinzu das ein Berufsheer TEURER kommt als eine Wehrpflicht. Da können die obrigen Herren, alles schönfärben nur eines ist klar, kommt eine Berufsheer dann muss der Bund die jetzige Ausrüstung GARANTIERT erneuern. Da läuft dann nichts mehr mit der dem KAZ aus dem Jahr 79, bzw die Panzer "einmotten"!

Außerdem ist das jetzige System das BESTE was man sich für einen NEUTRALEN Staat vorstellen kann, da der Kader aus (fast) ausschließlich zivilen Personen besteht.
Wenn dies nicht der Fall wäre, könnten leicht Dinge geschehen wie im Österreichischen Bürgerkrieg!

AUG A3 SF
21.09.2010 18:23
1 0

na eh kloar !!!

wenn die spö einen zivi als verteidigungsminister bestellt wäre sogar ein sonderschüler für die abschaffung des bh's !!!

Gast: Gast
21.09.2010 17:04
0 1

Zweck des Heeres

Das OEBH hat nur noch einen Zweck: Den Kampf gegen die UN-Menschenrechte:
Zwangsarbeit ist verboten; das wird mit Hilfe des Konstruktes Wehrpflicht und Wehrersatzdienst umgangen.

Wenn es darum ginge, wofuer urspruenglich diese Ausnahme geschaffen wurde, dann waere es keine grosse Sache, den jungen Menschen einen angemessenen Lohn zu zahlen. Es ist ein ach so wichtiger Dienst, doch bleiben wir bescheiden und fordern lediglich:

Oesterreichisches Medianeinkommen fuer Rekruten und Zivieldiener!


Fipo1
21.09.2010 15:43
0 1

Das sollte doch reichen .....

16.000 Berufssoldaten ist doch genug für ein kleines Land, das keinerlei Grenzsicherungsaufgaben mehr hat. Und für den Katastrofeneinsatz (so viele haben wir ja auch nicht) reicht diese Anzahl vollauf.

Gast: soosoo
18.09.2010 22:05
0 1

schwachsinn

man kauft für milliarden unnütze abfangjäger-
zum einen fehlt der feind , wenngleich bei altnazis noch immer feindbilder als psychosen im kranken hirn herum spucken, zum anderen fehlt das geld fürs kerosin. alles klar. man schickt milliarden nach griechenland und beginnt im herbst mit der pfennigfuchserei.
nur gut daß man regiert wird.

Gast: Sakul 1
18.09.2010 18:28
0 0

ÖKB

Wir vom Österreichischen Kameradschaftsbund sind entsetzt über die "Geheimpläne" der ÖVP.
Uns wird die Grundlage für unser Weiterbestehen entzogen, da der Nachwuchs ausbleiben wird.
Wir werden uns jedoch bei den laufenden Landtagswahlen wehren müssen, das heißt, keinesfalls ÖVP wählen....

 
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