Das Geheimnis um Österreichs Gold

09.04.2012 | 18:15 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Nur die Nationalbank weiß, wo die österreichischen Goldreserven lagern. Ein Großteil dürfte sich im Ausland befinden. Wie viel davon noch vorhanden ist und wie viel „verliehen“ wurde, ist unklar.

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Wien. Die Notenbankchefs dieser Welt reden gern über Deflation, Inflation und darüber, wie sie beides per Zinsschraube zu steuern gedenken. Über Gold reden sie nicht. Dabei ist das Metall, das vor mindestens 2600 Jahren erstmals als Münzgeld eingesetzt wurde, bis heute der einzige Bestandteil der Währungsreserven, der nicht aus „Papier“ besteht – also nicht von einer anderen Zentralbank beliebig vermehrt (und abgewertet) werden kann. Wahrscheinlich sind die Goldreserven genau deshalb das Staatsgeheimnis Nummer eins. Vom österreichischen Gold weiß man weder, wo es genau lagert, noch, wie viel davon überhaupt noch (physisch) existiert.

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Gold ist wieder Geld

Offiziell bekannt ist nur so viel: Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hält 280 Tonnen Gold mit einem aktuellen Marktwert von rund elf Milliarden Euro, was immerhin fast 60 Prozent der gesamten Währungsreserven ausmacht. Tendenz steigend. Denn ausgerechnet die lockere Geldpolitik der Zentralbanken führt seit 2001 zu einer Abwertung der Währungen und einem stetigen Anstieg des Goldpreises. So nimmt auch die Bedeutung des Goldes im Währungssystem wieder zu. Die westlichen Zentralbanken haben seit 2009 keine Unze ihrer (immer noch beachtlichen) offiziellen Bestände mehr verkauft. Und Länder wie Russland, Indien und China kaufen derzeit, was sie kriegen können. Die Chinesen machen daraus nicht einmal ein großes Geheimnis. „Die einzige Chance, sich gegen Risken zu versichern, ist, eine Hartwährung zu kaufen: Gold“, sagte Notenbanker Zhang Jianhua Ende vergangenen Jahres. „Das weist auf eine zunehmende Remonetarisierung des Goldes hin“, sagt Ronald Stöferle, Goldanalyst der Erste Group. Soll heißen: Gold wird wieder Geld.

Aber wo genau sich das Gold der Deutschen, Österreicher und Schweizer befindet, wird nicht verraten. Nur so viel: Ein Großteil der Goldreserven lagert im Ausland. Vor allem die Tresore der Federal Reserve in New York– neben London und Zürich ist New York einer der zentralen Goldhandelsplätze – dürften mit europäischem Gold voll sein. Wegen der Eurokrise und der generellen Unsicherheiten im Finanzsystem regen sich aber immer mehr Stimmen, die die Rückholung dieser Goldbarren fordern. Denn: „Die Währungsreserven sind Volksvermögen“, sagt der Wiener Ökonom Gregor Hochreiter. „Volksvermögen sollte auch großteils in den eigenen Landesgrenzen gehalten werden. Wir leben in einer Währungsunion, die nicht wirklich stabil ist. Da sollte man Vorsicht walten lassen.“

(c) DiePresse

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Hoher Anteil an „Papiergold“

Der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle ließ das Gold der „Grande Nation“ schon in den 1960er-Jahren aus New York abholen und nach Paris bringen. De Gaulle erschien es unerträglich, dass Frankreichs Gold „dem Zugriff einer fremden Macht preisgegeben sein könnte“.

Heute sind es nicht nur „fremde Mächte“, die Zugriff auf diese Goldreserven im Ausland haben. Das Währungsgold wird auch für sogenannte Leasinggeschäfte eingesetzt. Dabei wird das physische Gold an Banken verliehen, die es verkaufen dürfen. Die Banken zahlen dafür Zinsen (ein bis zwei Prozent). Die Zentralbanken machen in ihren Bilanzen keinen Unterschied zwischen „Gold“ und „Goldforderungen“.

Heißt: Wie viel Gold tatsächlich in physischer Form vorhanden ist – und wie viel nur als Forderung an eine Gegenpartei –, ist völlig unbekannt. Die Deutsche Bundesbank sagt, dass der Anteil dieses „Papiergoldes“ an ihren Goldreserven im einstelligen Prozentbereich liege. Die OeNB macht gar keine konkreten Angaben. Eine entsprechende Anfrage der „Presse“ beantwortet die Nationalbank so: „Goldgeschäfte werden nur mit renommierten Banken gegen ausgezeichnete Sicherheiten mit entsprechender Überdeckung abgeschlossen. Die OeNB hatte daher aufgrund ihrer strikten Risikopolitik auch noch nie einen Kreditausfall aus Goldgeschäften.“

Es gibt zwar eine Reihe von parlamentarischen Anfragen des FPÖ-Abgeordneten Gerhard Deimek zu diesem Thema. Aber auch das Finanzministerium konnte bisher keine brauchbaren Antworten liefern. Die OeNB ist unabhängig und nicht weisungsgebunden. Es ist also anzunehmen, dass niemand außer den Notenbankern über den wahren Verbleib des Goldschatzes Bescheid weiß.

Aber wann hat die Nationalbank sich zuletzt der Existenz der eigenen Goldreserven versichert? In Deutschland steht die Bundesbank in der Kritik, weil das letzte Audit der Reserven in New York schon fünf Jahre her ist. „Wir wissen nicht, in welchem Umfang es stattgefunden hat. Wir wissen nicht einmal, ob Mitarbeiter der Bundesbank selbst mitgezählt haben“, sagt Jörg Baetge. Der renommierte Bilanzrechtler hat im Auftrag des CSU-Abgeordneten Peter Gauweiler ein Gutachten angefertigt. Das Ergebnis ist ernüchternd: „Es ist unheimlich schwer, an Informationen heranzukommen. Wir wissen gar nicht, wie genau geprüft wird.“

„Bestand regelmäßig bestätigt“

Wie genau die OeNB die österreichischen Goldreserven prüft, ist auch ein Geheimnis. Ebenso, wann das letzte Audit stattgefunden hat. In „unregelmäßigen Abständen“ würden OeNB-Mitarbeiter „physische Kontrollen“ durchführen, so die Nationalbank. Sonst verlässt man sich auf die Seriosität der Geschäftspartner: „Der an verschiedenen Goldhandelsplätzen gehaltene Bestand an Gold wird von den Verwahrern regelmäßig bestätigt.“

Auf einen Blick

Österreich hat offiziell 280 Tonnen Gold in seinen Währungsreserven. Aber ein Großteil dieses Goldes lagert im Ausland – wahrscheinlich vor allem bei der Federal Reserve in New York. Außerdem dürfte ein Teil des Goldes verliehen sein und nur als Forderung an Banken existieren. Auch ist unklar, wann das letzte Audit stattgefunden hat. Die Nationalbank hüllt sich beim Thema Gold in Schweigen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.04.2012)

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254 Kommentare
 
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Goldpreis

Ich habe aus meiner Zeit als Zuhälter noch ein Goldketterl von 40 cm Länge.
Was kriegt man denn da heute dafür?

Gast: naivUNDdumm
03.05.2012 08:39
0

Der allgemeinen Lebenserfahrung ....

.... entspricht vor allem, dass es doch genügt, also absolut ausreichend ist, sich in Geldangelegenheiten - hier besser "Goldangelegenheiten" - auf "seriöse" Geschäftspartner zu verlassen. Macht doch jeder von uns genauso - oder?

Ring! Riiing! Riiiing! 2. Teil (danke an naivUNDdumm)

Federal Reserve Employee: Its that Novotny - Guy again!

Novotny: Äh - is se gold still sere?

Fed: Sure, dude! Don`t worry about it.

Novotny: But I want to know if ...

Fed: I said, just don`t worry - ok?

Novotny: ok! Sänk you!

Fed: You are very welcome, don't hesitate to call us anytime ;-)


Ist es nicht schön ....

„Bestand regelmäßig bestätigt“

Wie genau die OeNB die österreichischen Goldreserven prüft, ist auch ein Geheimnis. Ebenso, wann das letzte Audit stattgefunden hat. In „unregelmäßigen Abständen“ würden OeNB-Mitarbeiter „physische Kontrollen“ durchführen, so die Nationalbank. Sonst verlässt man sich auf die Seriosität der Geschäftspartner: „Der an verschiedenen Goldhandelsplätzen gehaltene Bestand an Gold wird von den Verwahrern regelmäßig bestätigt.“

... zu wissen, dass sich die OeNB bezüglich Österreichs Goldreserven auf die SERIÖSITÄT seiner Geschäftspartner verlässt? Das nenne ich doch professionellen Umgang mit Österreichs Währungsreserven. Das spiegelt sich sicher auch in der Lebenserfahrung der Österreicher wieder, die zu ihrer Hausbank gehen weil sie gerade ein paar tausend Euro brauchen: Sie gehen hin, ein kurzes Plauscherl, ein Kaffeetschal, ein Handschlag - und die Kohle liegt am Tisch. Die Bank vertraut dann auch auf die Seriösität seiner Geschäftspartner. Das Leben ist schön - das Leben ist einfach. Zumindest hier in Österreich.

Gast: Nur ahnungslose Abkassierer an der Macht: das rächt sich bitterlich
12.04.2012 09:04
2

Der ehemalige Professor müßte wissen wo es ist, müßte...

Auch Grasser müßten die Details bekannt sein, denn er verkaufte leichtfertig Nationalbankgold zum Dumpingpreis, um sich für seine Publicity mit dem Etikett "Mr. Nulldefizit" schmücken zu können, denn von Geldpolitik hatte der die Vorgaben der neoliberalen Industriellenvereinigung erfüllende Kapazunder samt seiner teuren Entourage bestenfalls nur einen leisen Schimmer. Schüssel und die ÖVP-Granden (außer Khol) waren hingegen schwer beeindruckt von ihrem tollen Pfiffikus und wollten ihn gleich als Schüssel-Nachfolger installieren. So viel zur in Österreich emsig wertevernichtend fuhrwerkenden Wirtschaftskompetenz der Machthaber aller Couleurs.

Daher ist es nicht verwunderlich, falls sich herausstellt, daß nicht mehr viel mehr als eine Goldschimäre übrig ist, da hinterrücks bereits alles verpfändet wurde.

Das Gold würde der absackende Euro dringendst als letzten Puffer brauchen.

Noch viel dringender, falls es den Euro zerreißt (was nicht mehr ausgeschlossen werden kann), und wir wieder über Nacht zum Schilling zurückkehren müssen.

Ansonsten wird es duster in Österreich.
Zapperduster.

Dann gibt es nurmehr Verhungern oder Flüchten.

Oder gerade noch zeitgerecht eine Revolution, denn ernste Gefahr ist in Verzug!

Übrigens: aufschlußreich ist, warum gerade jetzt das Thema "Gold" hochgespielt wird.

Ja, das kommt, weil die politischen Parteien nie Fachleute sondern immer nur von den gekauften Medien gehypte, liebdienerische. heuchlerische Marionetten in Machtpositionen hieven.

Re: Der ehemalige Professor müßte wissen wo es ist, müßte...

2 stunden später haben sie 2 rote bewertungen. das ist seltsam:

will sich österreich vom (angeblich vorhandenen und mit 280t bezifferten - nur keiner weiss wo es real vorhanden sein sollte und einige schieben es sogar in den exklusiven bestand der nationalbank:
gehört es dann somit dem /nicht nawratil/ huch wie hiess er denn gleich - also dem
ewaldi persönlcih???) golde herzlich gern trennen und es verschenken?

jep.

zu teilen jedenfalls
trifft das zu.
man lese und staune:
http://www.unzensuriert.at/content/007776-Nationalbank-hat-ihr-Gold-verschenkt

anm.
etwaiger rest gehört der eszb. weil verfügungsberechtigt. hatte ich in vielen vorpostings exakt-so geschrieben. :-(


ist doch egal, wo das gold lagert!

österreich, bzw. die ÖNB haben sowieso darauf keinen zugriff.

jaja, sicher:

das gold ist im eigentum der ÖNB. SUPER!

was damit geschieht, entscheidet aber die ESZB. deren entscheidungsstruktur sieht folgender maßen aus:

EZB-Direktorium
EZB-Rat
und Erweiterter Rat (da sitzt die ÖNB drin, unter "ferner liefen")

deshalb heißt es auch, die ÖNB ist nicht weisungsgebunden (gegenüber der regierung). soll heißen: die regierung - österreich hat nichts zu melden.

also wozu das theater um den aufenthaltsort des "österr. goldes"?


Re: ist doch egal, wo das gold lagert!

huch das gold lagert im sagenhaften eldorado ;-)

der legende nach "Eldorado (span. El Dorado „Der Goldene“) ist ein sagenhaftes Goldland im Innern des nördlichen Südamerika. Ursprünglich bezeichnete der Name „El Dorado“ einen Mann, später eine Stadt und dann ein ganzes Land. Andere (indigene) Namen für diesen mythologischen Ort sind z. B. Manoa oder Omoa.

Eldorado basiert auf einer kolumbianischen Legende, über die spanische Chronisten im 17. Jahrhundert berichteten." wikipedia

dass das österreichische rest-gold verscherbelt ward mit dem €-eintritt in währungsunion wollen manche wie poster f. nur nicht wahrhaben:
die bestehen auf fiktiven zahlen von 280k (welche auch nicht richtiger werden wenn man sie osterratschenmässig permanent vorleiert)

das ex-gold erinnert an hansi krankl:
kann man sich anhören unter youtube [dot]com watch?v=JBB_Mk3M_pM


Gast: Mondkälbchen
11.04.2012 11:37
0

Das Gold liegt nach in Amerika

Nach Auskunft des Pröll Pepi, als er noch BM für Finanzen war, liegt es zur leichteren Handhabung in Amerika. Die Finanzmacht in Amerika sind die Juden. Also wer hat das Gold?

Die war übrigens eine Anfrage von einem Parlamentsdabgeordneten an den Pröll Pepi und ist auf der Parlamentsseite nachzulesen.

Gast: freund?
11.04.2012 09:32
6

das geheimnis ist:



es ist WEG.

verludert und verschlampt vom grokodil, vielleicht brüssel geschenkt, zur stärkung der ÄÄUU .

Re: das geheimnis ist:

Weg sind nur Sie und die Äffler von der Äff-Bäh-Öh !

Die Goldreserven von 280 Tonnen, sowie sämtlich abnderen Währungsreserven stehen ausschließlich im Eigentum der Österreichischen Nationalbank.

Aber die Äffler von der Äff-Bäh-Öh kennen den Unterschied zwischen der EZB und dem ESZB eben nicht!

Re: Re: das geheimnis ist:

sinn erfassend lesen ist mancher leute stärke nicht... die frau prammer hatte dem herrn herrn deimek folgende antwort erteilt:

"Zunächst ist hervorzuheben, dass das im Besitz der OeNB stehende und von ihr verwaltete Gold – ebenso wie die übrigen Währungsreserven der OeNB - ausschließliches Eigentum der OeNB darstellen.

Die Verwaltung der Währungsreserven (einschließlich des Goldes) ist eine in den Bereich des ESZB fallende und unter anderem auch dem Regime des Art. 130 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) unterliegende Aufgabe der OeNB, die von der OeNB autonom, d.h. frei von allfälligen Weisungen etwa des Bundesministers für Finanzen, auszuführen ist."

anfragebeantwortung GZ: BMF-310205/0038-I/4/2011

darin steht btw klar und deutlich "eszb" und nix von ezb.

es steht auch darin dass die gold-"verwaltung" der eszb obliegt mit verweis auf http://dejure.org/gesetze/AEUV/130.html und jedem etwaigen nationalen zugriff entzieht!

allerdings steht nichts darin ob und in welchem umfang goldbestände österreichs real vorhanden wären und wo diese aufbewahrt würden...

die brisanz solcher fragen erkennt man zb auch in us wo ein keinesfalls unseriöser ron paul offenbar ernste zweifel hegt dass fort knox auch leer sein könnte.

"ron paul to ft.knox - show me the gold"


Re: Re: Re: das geheimnis ist:

Mir brauchen Sie den Unterschied zwischen EZB und ESZB nicht vorjammer.
Es geht um die parlamentarische Anfrage des "FPÖkonomierates" Deimek, der redet andauernd von der EZB:

ANFRAGE
des Abgeordneten Dipl.-Ing. Deimek
und weiterer Abgeordneter
an die Bundesministerin für Finanzen
betreffend die Übertragung von Gold aus dem Eigentum der OeNB an die EZB!

Es gibt keine Eigentumsübertragung an die ESZB und gar nicht an die EZB!
Diese hysterischen "Volksvertreter" kennen auch den Unterschied zwischen "Eigentum" und "Verwaltung" nicht!

Dass eine HausVERWALTUNG nicht der HausEIGENTÜMER ist, hat sich bis zu den FPÖ-Abgeordneten noch nicht durchgesprochen!

Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist: nicht sabbern! keine ausreden mehr!

es ging nämlich nun
- schon eh bei meinem 1. posting -
nix um anfrage.

es ging um beantwortung und genau die wurde von frau prammer beschieden:

darin war enthalten (q.e.d.) "eszb"
um welche ja herr _fritz_ so wortreich gestritten hatte und die bei prammer eh schon klar war!

und die quintessenz hat btw
ihr nachposter fritzl 11.4./20:59 glasklar erkannt

(@sieie - herr überdrüberfritz und aufgeblasen:

blas dich nicht auf sonst bringet dich
zum platzen schon ein kleiner stich.)


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Fritzl
11.04.2012 20:59
4

Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist:

Solange sie so gscheit sind und alles wissen...
Und wo is es jetzt?
Wo sind die Forderungen?
Gegen wen sind die Forderungen?
Wer prüft das alles regelmäßig?

Na, jetzt auch noch ein Gscheitl oder eher schmähstad!

Re: Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist:

der hat keine antwort.

seine so genannten antworten
sind stets beleidigungen :-)


Re: Re: Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist:

Es ist wurscht ob Sie unter Idividual oder als Gast Fritzl schreiben, Ihre Sprache verrät Sie doch !

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist:

sie sind leider im geiste
recht armseelig. den seeligen
gehört das himmelreich ;-)

durchaus stimme ich dem fritzl zu. ihnen fritz eher eben nicht...
finden sie sich damit ab. -

dass sie überdies bzgl sprachen und verbaler kommunikation -schriftlich fixiert- wenig beschlagen sind
lässt sich gut erfassen:
a) mein geachteter vorposter [11.4./20:59] schreibt im korrekten gross-klein-modus mit berücksichtigung vom komma...

b) all das -in meinen postings- verweigere ich.

c) jetzt bist baff burschi :-) :-) :-)

georgeous sunset!


Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: das geheimnis ist:

Ja ich bin baff, wenn ich Ihr wirres Geschreibsel lese!

Antworten Antworten Antworten Gast: mysterium
11.04.2012 11:35
0

Ha, ha, ha und der Klima, Ex-Bundeskanzler, verkündete großspurig,

wie er das Gold einzusetzen gedenke.

So viel zur Unabhängigkeit.

Gast: goldbag
11.04.2012 02:03
3

Sowas aber auch


Die Deutschen suchen auch nach ihrem Gold, können es aber nicht finden.

http://www.mmnews.de/index.php/gold/9654-wo-ist-unser-gold

Man verlässt sich auf die Seriosität der Geschäftspartner: haha.


Re: Sowas aber auch

poster f. würde sie dafür an den pranger stellen.

aus meiner sicht: sie haben recht!


Gast: najaa
10.04.2012 22:53
0

Goldreserve wie Streikreserve?

Könnte unsere goldreserve weltweit so sicher aufgehoben sein, wie einst das ögb-streikgeld in der bawag...?

Re: Goldreserve wie Streikreserve?

goldbestand ist für das nicht souveräne österreich gar nicht mehr verfügbar.

GZ: BMF-310205/0038-I/4/2011
(bei interesse auf google.)

war u.a. einer der preise für €-währungsunion...
wie einstmals vom liebscher vor 10 jahren getrommelt wurde "Währungsunion und Euro eröffnen Österreich neue Chancen" 9.4.2002: - und erhöhen die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit Europas -
mit zu diesem termin angeblich 52% befürwortern...

da war noch nicht vom permanenten rettungs"handlungsbedarf" (vranitzky) die rede.


Re: Re: Goldreserve wie Streikreserve?

"goldbestand ist für das nicht souveräne österreich gar nicht mehr verfügbar.!

Was für ein Unsinn!
Sie sollten die Antwort auf die parlamentarische Anfrage komplett lesen!

Zum Beispiel die Frage 4:

4. Auf welcher rechtlichen Basis wurde Gold aus den Beständen der OeNB an die EZB übertragen?

Da kennt dieser FPÖkonomierat den Unterschied zwischen EZB und ESZB nicht!

Die Goldreserven wurden NICHT an die EZB übertragen. Die Österreichische nationalbank ist aber seit 1999 ein integraler bestandteil des Europäischen Systems der NATIONALBANKEN. Deshalb fallen die Goldreserven auch in das Europäische SYSTEM der Nationalbanken!
Lesen Sie auch die Antwort auf die Frage 5:

5. Besteht die Möglichkeit, dieses Gold wieder in das Eigentum der OeNB zu überführen?

Die Antwort ist eindeutig:

"Zunächst ist hervorzuheben, dass das im Besitz der OeNB stehende und von ihr verwaltete Gold – ebenso wie die übrigen Währungsreserven der OeNB - ausschließliches Eigentum der OeNB darstellen."
Weiter:
"Die Verwaltung der Währungsreserven (einschließlich des Goldes) ist eine in den Bereich des ESZB (nicht EZB!) fallende und unter anderem auch dem Regime des Art. 130 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) unterliegende Aufgabe der OeNB,
die von der OeNB autonom, d.h. frei von allfälligen Weisungen etwa des Bundesministers für Finanzen, auszuführen ist.

Re: EZB - ESZB

ich habe gerade nachgesehen:

entscheidungen der ESZB werden so gut wie ausschl. von der EZB getroffen.

die ESZB setzt sich zusammen aus:
EZB-Direktorium
EZB-Rat
und dem Erweiterten Rat

die nationalbanken werden erst im erweiterten rat genannt (auch nur als teil dessen).

also wofür diese i-tüpferl reiterei?

weiters ist die ESZB für alle geldpolitischen und währungspolitischen fragen und entscheidungen verantwortlich.

wenn die ÖNB sagt, sie will das österr. gold haben/verkaufen/sonstwas damit tun, wird man sie bei der ESZB schlicht auslachen. da kann das gold 100 mal der ÖNB gehören, verfügen kann sie darüber nicht.

 
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