Grasser zur Causa Buwog: "Mir war wurscht, wer gewinnt"

17.04.2012 | 20:19 |  Hellin Sapinski (DiePresse.com)

Ex-Finanzminister Grasser bestritt im U-Ausschuss Korruption beim Buwog-Verkauf. Zuvor hatte ihn sein Ex-Kabinettsmitarbeiter Ramprecht schwer belastet.

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Der Korruptions-Untersuchungsausschuss hat am Dienstag ein neues Kapitel begonnen: die Buwog-Privatisierung. Gleich zum Auftakt durfte Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser im Parlament Platz nehmen. Dieser begann mit seiner Darstellung der Privatisierung der Wohnbaugesellschaften des Bundes (Buwog, WAG, EBS und ESG) in den Jahren 2003/2004. Damals hätte man externe Experten hinzugezogen, um eine „bestmögliche, rechtlich korrekte Veräußerung" zu erzielen. Die Angebote mehrere Bieter seien „in versiegelten Kuverts" abgegeben worden. Die Investmentbank Lehman Brothers hätte dann den Auftrag erhalten, „weil man mir gesagt hat, dass sie der Bestbieter war", so Grasser. Denn: „Ich habe mir nichts gewünscht. Mir war es wurscht, wer gewinnt."

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Den Vorwurf, dass er sich im Zuge der Privatisierung persönlich bereichert habe, wies Grasser zurück: „Der Verkauf ist rechtlich korrekt umgesetzt worden."

Grassers Ex-Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht, der vor dem Ex-Minister befragt wurde, zeichnete ein anderes Bild. Er erklärte: „Grasser war mein Vorbild" - bis zum Buwog-Verkauf, denn dieser sei ein „abgekartertes Spiel" gewesen. Konkret habe der Immobilienmakler Ernst Karl Plech ihm den Auftrag gegeben, dafür zu sorgen, dass Lehman Brothers die Privatisierung abwickelt. Er habe gesagt: „Der Minister will Lehman" - obwohl sich die einberufene Vergabekommission bereits für die CA-IB entschieden gehabt habe. Grasser bestritt diese Schilderungen: „Ramprecht lügt und ist psychisch labil."

Der Ex-Kabinettsmitarbeiter betonte weiters, von Plech zehn Millionen Schilling Schweigegeld angeboten bekommen zu haben. Außerdem habe dieser ihm bei einem Tennisspiel gedroht, seine Familie „zu vernichten", sollte er zur Staatsanwaltschaft gehen.

Im Zuge des Buwog-Verkaufs waren 9,6 Millionen Euro an Provisionszahlungen vom erfolgreichen Bieter Immofinanz an die Lobbyisten und Grasser-Vertrauten Peter Hochegger und Walter Meischberger bezahlt worden. Die Gelder sollen über Zypern auf drei Konten in Liechtenstein geflossen und, so der Vorwurf, zu einem Teil auch Grasser zugekommen sein.

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93 Kommentare
 
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...um eine „bestmögliche, rechtlich korrekte Veräußerung" zu erzielen....

Teil 2:

Sie wurde:

- Abgeordnete redeten über ein " Lederbauer Papier "

- Aus einzelnen Fragen war zu erkennen, dass zumindest Teile dieses Papiers gelesen worden ist.

Die Indizien dafür:

Es wwurde die äußerst wichtige Farge diskutiert, ob der Rechnungshof die Vergabe der Beratunsgleistungen für den Verkauf der Wohnbaugesellschaften geprüft hat.

Er hat es nicht.

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5669&page=

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

http://so-for-humanity.com2000.at

.


...um eine „bestmögliche, rechtlich korrekte Veräußerung" zu erzielen....

Tel 1:

Es ist unglaublich spannend, den Verlauf des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, die Fragen, die Antworten und die zahlreichen Postings zu verfolgen.

Vor allem, festzustellen, ob die den Mitgliedern des parlamentarischen Untersuchungsausschusses übersandte Dokumentation in irgendeiner Weise berücksichtigt wurde.

SFH-4664 Brief Dr. Lederbauer an die Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses vom 5.1.2012 und Antworten
Wie können die Abgeordneten mit wichtigen Informationen versorgt werden?

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5371&page=5

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5501&page=2

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5632&page=

http://so-for-humanity.com2000.at/index.php?modul=content&rubrik=291&aid=5633&page=

.

http://so-for-humanity.com2000.at


Gast: Schwiegersohn
18.04.2012 16:00
0

"Mir war wurscht, wer gewinnt"

Ob es allen rechtschaffenen Österreichern
auch so ''wurscht'' sein wird, wenn er für seine Taten nicht verurteilt wird?

er macht sich doch über uns alle lustig.


Re: er macht sich doch über uns alle lustig.

und das zurecht. Den die Links/Grüne Parteien - und Medienjustiz durchschaut jeder, der sich noch etwas an Hausverstand bewahrt hat. Es sollte und darf nie mehr passieren, dass die Linken von den Futtertrögen und Macht abgewählt werden. Aber sowohl die gesteuerte Antifa Bewegung des linken Pöbels als auch die o.a. Linksjustiz kann vom geistigen und moralischen Niedergang nicht mehr ablenken. 2013 werden sie weggefegt.

Gast: HinterGrind
18.04.2012 10:30
2

Man habe sich täglich sechs bis acht Stunden gesehen. "Ich kann sagen, dass Grasser ein Vorbild für mich war. Er war mein Vorbild", so Ramprecht euphorisch.

…jetzt ist er beleidigt auf seinen ex-Lebensmenschen.

Das reicht um die wahren Hintergründe zu verstehen.

Schade um den Wendepunkt

Schön beschrieben, wie aus einem Idealisten, der die Möglichkeit hat, sich plötzlich selbst zu bereichern, ein Opportunist wird.

Ich empfehle allen, die einmal in so eine Situation kommen, einen Schritt zurück zu machen und das Ganze zu betrachten. Das Leben, seine Ziele und seine Enkel und deren Enkel.

Gast: Eisbär 4711
18.04.2012 09:49
1

Wurscht

wie alles in dieser Republik wurscht ist! Leute wir sind am Ende !

... Leute wir sind am Ende...

.
Noch nicht ganz. Solange es Medien gibt, die konstruktive - wenn auch heikle - Postings veröffentlichen, besteht noch eine Chance.

http://so-for-humanity.com2000.at

Ich glaube ihm diese Aussage auf das Wort.

Von wem er mutmaßlich Schmiergeld bekommt wird ihm auch wuscht gewesen sein; es gilt die allseits bekannte und beliebte Unschuldsvermutung

Gast: Saiffenstayn
18.04.2012 09:44
0

"Mir war wurscht, wer gewinnt"

"Mir war wurscht, wer gewinnt" ....

... weil es hätte ja jeder
die Provisionen zahlen müssen ..????????

ABER Angebot und Nachfrage
bestimmen den Preis !!!

und wer hat mehr Provision geboten ???

Ist ja jedem das Hemd näher als der RocK !!

Diese Aussagen sind so wenig überprüfbar wie die Existenz Gottes und die Zahl der Erzengel ....

und es glauben ja immer weniger an Gott und noch weniger an Erzengel ...
ALSO warum sollen wir das glauben ?

Gast: TT1
18.04.2012 09:40
1

JÖ DAS FOTO: Ein Leistungsträger a la ÖVP

Weil sich Leistung wieder lohnen muß. Euer KHG

Gast: Man muss sich vor Augen halten
18.04.2012 09:33
1

dass Alles was der gute Herr Grasser sagt

erstunken und erlogen ist, und er alles tut damit er möglichst gut dasteht.

Nicht nur er, praktisch alle Politiker tun das.
Wahrheit zu erwarten ist naiv, auch keine Aufrichtigkeit

Wir "normale" Bürger in unserer Gutgläubigkeit vergessen das immer wieder wenn wir der PolitikerInnengehirnwäsche aus den Medien ausgesetzt.

Immer dran denken wenn man ein Politiker anhebt irgendwas zu sagen, dann ist es nicht das was er tatsächlich denkt sondern was gerade opportun ist.

Gast: gast45
18.04.2012 09:19
1

nüchterne fakten

die staatsanwaltschaft hat immerhin mal anklage erhoben .. und so was tut sie ja nicht umsonst ..
das das lange dauert .. kein wunder, wenn der die akten nicht rausrückt .. aber wenn sie nicht aufgeben, wird es schon ....
politisch würde sich jeder zerkugeln wenn der selbst für einen gemeinderat kanditieren würde ..
... und das alle parteien mit ausnahme der grünen (die gibt es noch nicht lange genug) bekanntermassen ihre korruptionsfälle haben, ist ja auch bekannt ..
.. die staatsanwaltschaft wird schon was zusammenbringen .. und die partei der nichtwähler wird halt zulegen .....

Antworten Gast: gast45
18.04.2012 11:13
1

Re: nüchterne fakten

a grünes stricherl müsts mir schon geben, weil sonst fällt die pr-massname schon auf :-):-)

Antworten Antworten Gast: gast45
18.04.2012 21:33
0

Re: Re: nüchterne fakten

Genau ein grünes stricherl :-) :-):-)

Gast: hofer3
18.04.2012 09:07
3

Das

ist doch wohl die größte Leutverarscherei die Österreich je gesehen hat. Ich kann mir nicht helfen, aber in mir steigt der Zorn hoch, wenn ich die ganzen .... mit einem breiten Grinsen in diesem nichtsnutzigen U-Ausschuss sitzen sehe. Für was ist der eigentlich gut ? Da ist doch noch nie ein Ergebnis herausgekommen !! Man hat das Gefühl, als würden sich die ganzen Wappler zum Spass ihre Zeit vertreiben. Da wird nur gegrinst und gelacht und lächerliche Fragen gestellt und die befragten lügen und lügen, dass sich die Balken biegen und dann verlassen auch sie das Gebäude mit einem breiten Grinsen und gehen wahrscheinlich einen heben. Und der grüne Peter Pilz ? Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Spesen und Gebühren der verrechnet.... Man stelle sich eine Polizei vor, die ähnlich wie die arbeiten und dabei niemals zu einem Ergebnis kommen !!!....

Gast: Mitzi Milchmädchen
18.04.2012 09:04
2

Als Milchmädchen würde ich so rechnen . . .

ca. 60.000 Wohnungen für EUR 960.000.000
das ergibt
EUR 16.000 pro Wohnung . . .
ah . . . !
Meiner nächster Weg würde mich zu irgendeiner Raika "am flachen Land" führen . . .
und mein Ansuchen um einen Kredit (Hypothek) in der Höhe von EUR 960.000.000 (Nebenkosten sind ja auch keine angefallen) würde aufgrund des vielfachen Wertes der zugrundeliegenden Immobilien auch positiv bewertet; die Raika würde sich eben refinanzieren - siehe zugrunde liegendes Geschäft.
Dann würde ich jedes Jahr sagen wir . . .
1.000 Wohungen für je EUR 50.000 bis 100.000
abverkaufen und damit einen "Umsatz" von . . .
EUR 34.000.000 bis 84.000.000 pro Jahr machen;
da kann man ja auch den einen oder anderen Mitarbeiter bezahlen, der die ganze Arbeit macht;
nach 60 Jahren habe ich dann - sehr stark vereinfacht und grob gerechnet - EUR 1,900.000.000 bis 4,800.000.000 Umsatz (ein paar Kosten werden auch weiterhin anfallen) gemacht und
Mitzi Milchmädchen selbst und alle Generationen nach ihr brauchten sich nie mehr finanzielle Sorgen zu machen.

Gast: b754
18.04.2012 09:03
1

grasser geh in häfen


Telecom Austria in Bulgaria (Mtel) has threatened me

with cutting off my fingers if I do not participate in their cartel in the telecommunication industry in Bulgaria. It have been done through involuntary implanted small device similar to hearing apparatus in my sinuses, connected to nerves, controlled wireless with their network. Many politicians and Government servants in Bulgaria are controlled in a similar manner.
-Detsche telecom was fined 100 mill for bribing a Balkan country regulator, where the other palyer is Telekom Austria.
-The corruption scanal in Telekom Austria led to the resignation of a former Chacellor.
http://convergingtechnology.eu/threats-for-developing-countries/

Gast: Hermann vom Gipfel
18.04.2012 08:17
0

Grasser sollte die politische Verantwortung aufklären

Also waren es seine linkslinken superkommunistischen argbösen Vorgänger?
Oder hat er noch etwas anderes gesagt?

"Grasser ist mit massiven Talenten ausgestattet. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass er einer der ehrlichsten Menschen ist, die ich kennengelenrt habe." Grasser habe Schüssel aber getäuscht.


menschenkenntnis ist wohl unnötig, wenn man bundeskanzler wird...

JEDER, der nicht spätestens im zuge der homepage-geschichte mitbekommen hat, was für ein typ mensch grasser ist, ist in meinen augen ein nicht geschäftsfähiges depperl. in diesem sinne, herr wolfgang s.: sind sie ein solches? oder lügen sie 'nur'?

Gast: A Steirerbua
18.04.2012 07:50
1

Und mir ist wurscht

welches Parteibuch ein Gauner in der Politik hat. Hauptsache, er sitzt bald.

„Ramprecht lügt und ist psychisch labil."

behauptet ein lügner und psychisch labiler (weil jörgl- und fioner-geschädigt)

Die Investmentbank Lehman Brothers hätte dann den Auftrag erhalten, „weil man mir gesagt hat, dass sie der Bestbieter war",

„weil man mir gesagt hat" ...
MAN - da kann es sich nur um den mit grasser befreundeten lehmann-österreich chef handeln, der ihm sagte: du karli, WIR sind die bestbieter!

Gast: fj
18.04.2012 05:41
0

Wurscht

Selbst Grasser war es wurscht. Das zeigt, wie wichtig für uns der Erhalt der Käsekrainer ist. Niki, kämpfe für unsere Krainer, damit uns auch in Zukunft alles wurscht sein kann.
http://gedaunknsplitta.blog.de

 
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