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Deutschland plant Besteuerung der Finanzmärkte

05.06.2012 | 14:49 |   (DiePresse.com)

Nach einem Zeitungsbericht arbeitet die Regierung am Beschluss für eine Finanzmarktsteuer. Es soll aber keine Finanztransaktionssteuer werden.

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Die deutsche Regierung bereitet einem Zeitungsbericht zufolge eine Beteiligung der Finanzmärkte an den Krisenkosten vor. Dazu hätten sich die Spitzen der Koalition bei ihrem Gipfel am Montag auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter Einbeziehung von Bundeskanzleramt, Finanz- und Wirtschaftsministerium verständigt, berichtete die "Rheinische Post" vom Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise.

Diese solle bis zu den nächsten Beratungen von Regierung und Opposition über den Fiskalpakt am 13. Juni ein Modell für eine Besteuerung der Finanzmärkte entwerfen. Eine Finanztransaktionssteuer, so wie sie die Opposition für eine Zustimmung zu dem EU-Vertrag für eine strenge Budgetkontrolle fordert, solle es aber nicht geben.

Besteuerung als Teil des Wachstumspakets

Die Pläne für eine Finanzmarktbesteuerung seien Teil eines Wachstumspakets, das die deutsche Regierung noch vor der parlamentarischen Sommerpause beschließen wolle, berichtete die Zeitung weiter. Die Regierung will mit einer umfassenden Wachstumsstrategie die Wirtschaft in der EU wieder ankurbeln - und die Opposition zur Zustimmung zum Fiskalpakt bewegen. Das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegende Konzept schlägt dazu eine Kapitalerhöhung der Europäischen Investitionsbank (EIB), die Umwidmung von EU-Geld für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und eine verbindlichere wirtschaftspolitische Abstimmung in der Euro-Zone vor.

Bei dem Koalitionsgipfel sollte ein Entgegenkommen an die Opposition bei den Verhandlungen über den Fiskalpakt ein Thema gewesen sein. Merkel hat die Einführung einer Steuer auf Börsengeschäfte auch in einem Kreis interessierter Länder angeregt. In der FDP wurde dies nicht generell abgelehnt. Eine Finanztransaktionssteuer sei aber generell kein sinnvoller Ansatz, da sie letztlich eine Umsatzsteuer sei, hatte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle gesagt. Am Ende würden die Konsumenten belastet, anstatt den Finanzsektor an den Krisenkosten zu beteiligen. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hatte allerdings am Wochenende erklärt, seine Partei brauche für eine Zustimmung zum Fiskalpakt eine klare Entscheidung des Kabinetts zur Besteuerung der Finanzmärkte.

Der Fiskalpakt war zum Kampf gegen die Schuldenkrise bis auf Großbritannien und Tschechien von allen EU-Ländern beschlossen worden. Die deutsche Regierung benötigt zur Ratifizierung in Bundestag und Bundesrat die Unterstützung der Opposition.

(APA/Ag.)

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47 Kommentare
 
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Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Wer oder was zum Teufel soll denn nun als Teil dieser Finanzmarktsteuer besteuert werden? Die Deutsche Bank und die Landesbanken würden verstaatlicht oder dichtgemacht gehören - aber stattdessen schröpft man wohl wieder die breite Masse - immer schön unterscheiden zwischen Verursachern und möglichen Verantwortungsnehmern (Sündenböcken) - Stichwort "die Spekulanten" - für blöder ist man in der DDR auch nicht verkauft worden.

Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Spekulanten sind Mitesser - sie erzeugen nichts, tragen nichts bei, ziehen nur Geld für sich aus dem Waren / Kapitalfluß. Dadurch wird das Geld nicht mehr- es kommt letztlich von jenen, die Waren produzieren, Dienste leisten.

Antworten Antworten Gast: Reflector
06.06.2012 01:05
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Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Dieses undifferenzierte Gesülze vom 'Spekulanten' ist ebenso vage wie die Bezeichnung Neoliberal.

Hier wird mit Begriffen herumgeworfen die vielleicht ideologisch noch im vorigen Jahrhundert für den Klassenkampf gut waren, aber heute nicht mehr die Abgrenzungsgültigkeit besitzen wie damals.

Sie sind höchstwahrscheinlich auch ein Spekulant.

Oder wo glauben sie werden ihre evtl. zahlreichen Versicherung ihre einbezahlten Beitrage hinlegen? In die Schublade?

Wenn sie wie so wie viele in die viel gerühmte private Pensionszwangsvorsorge zwangseinzahlen müssen, dann sind sie bereits direkter Oberspekulant.

Detto in die jeweiligen Gebietskörperschaften, die das Geld zumindest Zwischenanlegen oder zur Reservebildung verpflichtet sind.

Wenn sie ein Sparbuch haben, wie so viele Ösis, dann sind sie bald Neoliberaler Kapitalismus Oberspekulant, denn woher sollen denn die Zinsen herkommen?

Wenn sie direkt Staatsanleihen zeichnen sowieso.

Von den diversen von ihnen in Anspruch genommenen und subventionierten öffentlichen Einrichtungen ganz zu schweigen, da gibt es Lease Back (Wr. Linien, ÖBB), CDS Derivate (ÖBB, Stadt Linz) usw, usf.

Na, outen sie sich schon, sie Spekulant!

Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

So ein Schmarrn - Sparen und Kreditwesen hat mit Spekulation nichts gemein.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
06.06.2012 22:38
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Re: Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Den Schmarrn verzapfen schon noch sie und davon nicht zu wenig.

Verständlich, dass sie aus ihrer iodeologischen Abwehrhaltung um ihr altgepflegtes Weltbild nicht zu zerstören, nicht erkennen wollen, dass sie ebenso zu den Spekulanten zählen.

Sie sparen also ohne Zinsen?
Wenn sie Kredite vergeben sollten, tun sie das ebenso ohne Zinsen?

Denn warum Zinsen verlangen, wenn es kein Risiko und damit keine Spekulation gibt? (Preissteigerung sei hier einmal aussen vor gelassen)

Die Zinsen drücken u. a. das Risiko aus, dass eingegangen wird. Und wo Risiko eingegangen wird, wird ob der Eintrittswahrscheinlichkeit spekuliert.

Die graduelle Unterscheidung zwischen Invest und Spekulation trifft man oftmals nur auf Grund der Höhe des Risikos.

Aber es sind schon genügend Invests eigentlich hoch spekulativ gewesen.

Wie auch immer, als Sparer, Versicherungsnehmer und als direkter Kreditgeber sowieso, partizipieren sie an diesen Spekulationen, sind also Spekulant, denn sie tragen in Extremum auch das Ausfallsrisiko (Kaupthing Bank).

Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Letztlich hängt der Erfolg einer Volkswirtschaft von der effizienten Allokation von Kapital ab; und diese wird durch Anlage-Entscheidungen von Markt-Teilnehmern, die auf eigenes Risiko handeln, am besten getroffen. Wenn das nicht so wäre, würden wir heute im Schatten fleißiger, aber ineffizienter sozialistischer Volksdemokratien leben. Oder anders gefragt - wenn die nach Arbeitsstunden fleißigste EU-Volkswirtschaft in der EU - die Griechen nämlich - aufgrund von Fehlplanungen und politischer Wirtschaftslenkung bald so arm sind wie die Afrikaner, was sagt uns das über den Wert intelligenter Investitionsentscheidungen. Wenn Sie Spekulanten so sehr verachten, können Sie ja gerne nach Griechenland oder Nordkorea umziehen.

Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Nochwas: was Sie als Erfolg bezeichnen ist die erste Phase des Niederganges.

Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Ich will nirgendwo hingehen - aber ich wünsche Sie sonstwo hin, sollten Sie Spekulant sein, das für's Erste.
Ihre "Beweisführung" kenne ich schon. Kapital entsteht nicht durch Spekulation sondern durch Schaffung von Werten. Gäbe es diese nicht, könnte nicht spekuliert werden.
Das "Risiko" Ihres genannten Profils von "Markt-Teilnehmern" interessiert mich nicht; außer, wenn es sie träfe und arm machte.
Und wenn in Griechenland fehlgeplant wurde, dann wohl von Leuten Ihres Schlags. Und.... die Afrikaner werden von Kapitalisten ausgebeutet, Griechenland haben dessen Kapitalisten zugrunde gerichtet. Intelligenz ist nicht nur dazu da, den Arbeitsertrag anderer anzuzapfen.

Re: Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Kapital würde demnach auch entstehen, wenn die Araber anfangen würden, für den nahen Osten Regenschirme herzustellen - wenn es nur um die Schaffung von Werten ginge; ein Spekulant, der eigenes Geld einsetzt, und der folglich über den Zusammenhang zwischen Lukrativität und Wetter nachdenkt, ist selbstverständlich überflüssig.

Und wollen Sie wirklich die Besitzer griechischer Staatsanleihen verteufeln, weil sie diese lieber verkaufen, als kein Geld zurückgezahlt zu erhalten?

Klarerweise wollen Spekulanten nicht nur Chancen, Ideen und Entwicklungen, sondern immer auch Menschen "ausbeuten". Höflicher kann man´s nicht sagen: Sie sind paranoid und wirklichkeitsfremd.

Re: Re: Re: Re: Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Regenschirme für die Wüste - Sie haben absonderliche Vorstellung von Werten.
Wirklichkeitsfremd bin ich tatsächlich - weil es gilt, diese Wirklichkeit zu bekämpfen. Wieviele Milliarden jetzt von uns abgezogen werden, weil einige Spekulanten darauf gesetzt haben, die anderen Staaten werden die Schulden schon bezahlen (und leider recht bekamen). Den Spekulanten gehört ihr Handwerk stillgelegt.
Ein gewiefter Spekulant setzt kein eigenes Geld ein; wußten Sie das nicht?

"Ein gewiefter Spekulant setzt kein eigenes Geld"

Nein das wusste ich wirklich nicht. Ich muss mich wohl geschlagen geben vor so viel Brillanz; ich bin vermutlich mit meinem bisschen Hausverstand einfach zu blöd, um die kriminelle Energie der "gewieften" Spekulanten ganz zu durchschauen. Oder Sie wissen mehr als wahr ist.

Re: "Ein gewiefter Spekulant setzt kein eigenes Geld"

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung - Gratulation - Sie werden es schon mal schaffen.

Re: Geht´s vielleicht noch ein bisschen vager?

Spekulanten sind Schmarotzer - sie erzeugen nichts, tragen nichts bei, ziehen nur Geld für sich aus dem Waren / Kapitalfluß. Dadurch wird das Geld nicht mehr- es kommt letztlich von jenen, die Waren produzieren, Dienste leisten.

Gast: plebs potus
05.06.2012 16:32
1 0

lassen sie mich raten

am Ende werden wieder kleine Portfolios stärker belastet als die Riesenpakete. Somit können die Konzerne und die Autokratie unserer Machtkaste sich brav weiter selbst erhalten und die kleinen an die Pyramidenspitze zahlen lassen um deren Verluste auszugleichen. Das europa der Volksparteien und Freiheitlichen ist eines in der der Bürger über den Geldwert zur Lohnarbeit versklavt wird. Bravo

Gast: hamdidamti
05.06.2012 13:31
0 1

ein schritt in die richtige richtung

schließlich hat mit der liberalisierung und dem ende von BW alles angefangen.

Antworten Gast: hamdidamti
05.06.2012 14:09
0 0

Re: ein schritt in die richtige richtung

mit der liberalisierung der finanzmärkte wollte ich schreiben

1 0

geht doch, ist ja egal, wie es heißt

aber nur, solange nicht Überweisungen für anders versteuerte Güter und Waren und Dienstleistungen nochmals versteuert werden, sonst müßte man wieder zu Barzahlung zurückkehren und nur mehr beim Kreisler ums Eck kaufen

2 0

Nachdem sich Faymann von Merkel abgewandt

und dem Sozialisten Hollande zugewandt hat, dürfte er von diesem Vorhaben der deutschen Bundesregierung nichts wissen. Wie steht denn die österreichische Bundesregierung zu diesem deutschen Vorhaben. Schließlich wird uns dieses durch die enge wirtschaftliche und finanzielle Verflechtung direkt betreffen. Ist Faymann schon wieder zurück vom Bilderberg-Treffen und hat schöne Paninni-Bilder sowie Billa- und Interspar-Sticker eingetauscht?

Gast: Merkdirsbeobachter
05.06.2012 11:15
0 0

FDJ Chefideologin

Kommt halt doch immer wieder durch.... Das Problem sind nicht die Finanzmaerkte, sondern Goldman Sachs. Aber die sind ja mit der FDJlerin im Bett.... Graus.

Gast: Reflector
05.06.2012 10:01
8 0

Grotesk

A.)
Eine Steuer (vom Finanzmarkt um die Ecke?) zur Ankurbelung der Wirtschaft.

B.)
Eine Kapitalerhöhung irgendeiner planwirtschaftlichen Investitionsbank um der Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken.

Es gibt also nun zwei Möglichkeiten für die Beweggründe dieser 'Massnahmen':

1.) Es wird wirklich an deren Wirkung geglaubt.
2.) Es ist nur Kosmetik um eine Zustimmung zu erhalten.

ad A.)
Jede Steuer fällt letzlich auf den Endkonsumenten zurück, weil diese durchgereicht wird, kurbelt also sicherlich nicht die Wirtschaft an, sondern lediglich irgendeine unnötige Tätigkeit in irgendeiner Abteilung einer Amtsstube. Jede Steuer bremst damit die Wirtschaft, es wurde auch noch nie das Gegenteil beobachtet.

ad B.)
Investitionsbanken sind genau die richtige Stelle um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, die City Boys sind ja auch oft ganz jung. Allerdings ist diese Berufssparte derzeit am Arbeitsmarkt nicht unbedingt besonders gefragt und es sind schon enorme Überkapazitäten vorhanden.

ad 1.)
Dann ist der Glaube alles was bleiben wird
ad 2.)
Das Ankurbelungsgeld wird als Zustimmungszahlung verpulvert.

Zusammengefasst bleibt also nur ein Belastung und höhere Schulden mit gegenteiliger als der beabsichtigten Wirkung, nämlich einer Verschlechterung.

Insofern wäre es besser gar nichts zu tun.

Antworten Gast: yamo
05.06.2012 13:12
0 1

Re: Grotesk

Grotesk ist wenn man glaubt dass die Privatwirtschaft selber dafür sorgt dass die vielen arbeitslosen Jugendlichen wieder eine Perspektive bekommen, und dann, wenn in einigen Jahren die Wirtschaft wieder anspringen sollte, auch tatsächlich Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und nicht nur ein demoralisiertet, randalierender und arbeitsunwilliger weil systembekämpfender Mob.

Aber diese Dimension des Problems bleibt den Privatwirtschaftshudlern natürlich verborgen, die sind auf einem Auge blind weil in ihrem Staatsbashing verfangen. Selber schuld, kein Mitleid.

Antworten Antworten Gast: Reflector
06.06.2012 01:49
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Re: Re: Grotesk

Diese Dinge sind keine Frage des Erfassens mittels der Augen, sondern der richtigen Verarbeitung und Interpretation des Gesehenen in der Masse dazwischen.

Da scheitern nämlich die Meisten.

Deswegen heisst es auch so trefflich "Watch AND learn".

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Re: Grotesk

stimmt im Prinzip, aber man kann mit Steuern auch steuern, wenn man intelligente Poltiker hat und auch Berater mit einem Wissen, das weit über ihr Fachgebiet hinausgeht.
Das ist die zweite Seite des Problems

Antworten Antworten Gast: Reflector
06.06.2012 01:32
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Re: Re: Grotesk

Das Hauptproblem, ihre zweite Seite des Problems, wurde von ihnen trefflich angesprochen, dazu keine weiteren Ergänzungen.

Wenn man den Vergleich des Steuerns mittels Steuern als solchen zulässt, was m. E. vollkommen richtig wäre, müsste man aber gleichzeitig eine Beschränkung des Steueraufwandes definieren, nämlich ab wann dieser zur Umverteilung, sprich Effizienzreduktion mutiert.

Als Mass der Vernunft kann wohl die Technik und die Natur zu Rate herangezogen werden.

Niemand wäre von einem Auto begeistert, welches ca. 60% des Verbrauchs dazu verwendet um gesteuert werden zu können.

Auch Tiere mit einer derartigen 'Kopflastigkeit' wären nicht lange am Leben.

Der Mensch mit seinem ausgeprägten und relativ anspruchsvollen Hirn (ja solls geben) benötigt für dieses ca. 20% vom eingeatmeten Sauerstoff, also Energie (Verbrennung).

Hier wäre daher auch die Grenze zu setzen, denn unser Körper sollte auch in der nächsten Ebene (Volk im Sinne von Metakörper) als Vorbild dienen und eigentlich dort noch effizienter gestaltet sein.

Derzeit torkeln wir aber mit einem Wasserkopf der 60% unserer Energie verbraucht eher kopflos, d.h. eher ungesteuert herum.

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Re: Re: Re: Grotesk

sehe ich auch so,
wenn das menschliche Gehirn mit 20% auskommt, warum braucht der Staat dan 60%, sie haben es auf den Punkt gebracht.
Auch, dass ein Beschränkung der Abgaben fiel wichtiger wäre als eine Beschränkung der Schulden.
dass die Schulden nicht zu groß werden, regelt sich fast von selbst, wie man an den diversen Staaten und den Zinsen sehen kann, aber der Bürger ist bei zusätzlicher Belastung ziemlich hilflos, außer er revoltiert.

Re: Grotesk

Wunderbar auf den Punkt gebracht. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit (einer besseren Sache würdig) immer wieder bestimmte Gruppen speziell zu besteuern versucht wird. Alle mit dem Ergebnis, dass in der Praxis solche Steuern letztendlich immer beim (nicht vorsteuerabzugsberechtigtem) Endverbraucher landen.

Zu ad A) als Ergänzung. Rußland zählt sicher nicht zu den Ländern mit der größten Steuermoral. Trotzdem hat der (aus der kommunistischen Zeit stammende) Hr. Putin, bereits ziemlich am Anfang seiner Präsidentenzeit die Steuern auf eine Flat tax geändert und damit in Summe die Steuereinnahmen des Staates erhöht.

Offensichtlich haben viele ehemals praktizierenden Kommunisten mittlerweile bereits mehr gelernt, als die Theoretiker auf der anderen Seite?

 
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