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Euro-Wirtschaft soll mit 130 Milliarden angekurbelt werden

22.06.2012 | 16:57 |   (DiePresse.com)

Die vier größten Volkswirtschaften der Euro-Zone schnüren ein Wachstumspaket. Mit 130 Milliarden Euro sollen Investitionen angekurbelt und Jobs geschaffen werden.

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Die vier stärksten Volkswirtschaften der Euro-Zone wollen mit einer Wachstumsinitiative die Schuldenkrise weiter eindämmen. Eine europäische Agenda soll dafür sorgen, Investitionen anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Das kündigte Italiens Regierungschef Mario Monti am Freitag nach einem Vierergipfel in Rom an. Er hatte sich mit den Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Spanien getroffen. "Wir wünschen uns ein Paket von Maßnahmen für Wachstum in der Größenordnung von 130 Milliarden Euro", sagte Monti.

Das Wachstumsprogramm entspreche einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Europäischen Union, sagte Italiens Premier nach dem Treffen. Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien stimmten darin überein, dass die bisherigen Wachstumsmaßnahmen ungenügend seien. Haushaltsdisziplin allein reiche nicht aus, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln.

Hollande: "EU-Rat muss Fortschritte erzielen"

Frankreichs Präsident Francois Hollande erwartet beim EU-Gipfel Ende nächster Woche wichtige Weichenstellungen für ein Wachstumspaket und die weitere Integration Europas. "Der EU-Rat muss Fortschritte erzielen, um Vertrauen in die Eurozone und Europa wieder herzustellen", sagte Hollande nach dem Treffen. Das Treffen mit Monti, Kanzlerin Angela Merkel sowie Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy sei nützlich gewesen, um dieses Ziel zu erreichen, sagte Hollande. Die vier Länder seien sich einig, dass das Wachstumspaket unverzichtbar sei. Jetzt müssten Mechanismen ermittelt werden, um die Finanzierung zu ermöglichen.

Die vier Länder stimmen auch darin überein, dass für die Vision der Wirtschafts- und Währungsunion einschließlich einer Bankenunion ein Fahrplan nötig sei. Zudem sollten in vollem Umfang alle bestehenden Mechanismen genutzt werden, um Märkte zu stabilisieren und gegen die Spekulationen zu kämpfen. Außerdem sprachen sich die Staatsoberhäupter für die Finanztransaktionssteuer aus (mehr dazu...). " Die Menschen in unseren Ländern haben nach wie vor den Eindruck, die (Staatsschulden-)Krise ist gekommen mit der internationalen Finanzkrise. Und die Finanzmärkte sind noch nicht ausreichend beteiligt", erklärte Merkel.

Rajoy betonte, dass alle vier Länder in der aktuellen Krise auf einen unumkehrbaren Euro setzen. Der Euro sei das wichtigste Projekt, das Europa auf den Weg gebracht habe.

Monti: "Eskalierende Spekulationsangriffe"

Vor dem Treffen sagte Monti, einzelne Euro-Länder müssen nach seiner Einschätzung mit "eskalierenden Spekulationsangriffen" rechnen, wenn beim EU-Gipfel kommende Woche keine dauerhafte Lösung der EU-Schuldenkrise gefunden wird. Vor allem die schwächeren Länder müssten mit solchen Attacken rechnen, sagte Monti dem britischen "Guardian". Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch Staaten wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. Ein großer Teil der EU-Länder hätte mit sehr hohen Zinsen zu kämpfen, was sich auch auf die Realwirtschaft auswirke, warnte Monti.

Monti bekräftigt in der "Süddeutschen Zeitung", dass sein Land keine finanziellen Hilfen benötige. Bislang habe Italien keine Darlehen erbeten, das Land selbst habe aber viele gegeben, sagte er. "Italien wird auch künftig keine Hilfen nötig haben." Er verwies darauf, dass Italien in diesem Jahr voraussichtlich ein Haushaltsdefizit von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes haben werde, in der EU liege das Defizit dagegen im Durchschnitt bei 3,6 Prozent, in der Euro-Zone bei 3,2 Prozent. "2013 wird Italien einen strukturellen Überschuss von 0,6 Prozent haben, und es wird das erste Land mit einem Einnahmenüberschuss sein", sagte Monti.

Abgewirtschaftet: Zehn hässliche Fakten über Italien

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151 Kommentare
Gast: trader1
22.06.2012 14:43
6 0

machen wir es transparent

mario wichtig trifft joe markt auf der strassen. und weil der wenn er joe trifft in immer um geld fragt, tut er das auch diesmal wieder .. und weil joe angst hat, das er das geld nicht mehr zurückbekommt, borgt er ihm geld nur mit höheren zinsen, weil das risiko halt höher ist, wenn der mario immer mehr geld aufnimmt ...ganz schoen mutig übrigens der joe :-)

da wird mario wichtig aber so was von bös und schreit, du mit deinen hinterhältigen spekulationsattacken .. ich besteuere dich bis du schwarz wirst ....

preisfrage? was wird joe markt in zukunft machen ?

1) ihm das geld geben ?
2) in zukunft die strassenseite wechseln ?

Re: machen wir es transparent

Wenn Joe allerdings davon lebt einen Blöden zu finden, der sich Geld von ihm leiht - und Mario das weiss, kann folgendes passieren:
Mario sucht sich Joe´s bisherige Kunden und sie sprechen ab, Schulden ab jetzt gemeinsam zu machen. Dann wär´s billiger.

Sie bilden Arbeitsgruppen und Sitzkreise, sprechen darüber, reflektieren die nicht-Ergebnisse und vertagen sich.

Der Berater, der vorrechnet, dass geringere Nachfrage nach Kredit dessen Preis senkt, wird gefeuert, da dieses Konzept unrealistisch erscheint.

Denn in Wahrheit vergöttern sie ihn, den Joe.

Re: Re: machen wir es transparent

Kleine Ergänzung: Nicht nur Mario ist als Schuldner nicht allein. Es gibt auch mehre Joe's. Und es darf vermutet werden, dass sich die (spätestens seit Marios Versuch der Vergemeinschaftung) ebenfalls absprechen.

Und selbst wenn sie die Joes nicht vergöttern würden, die Situation ist doch in etwa so: die Marios sind die Alkoholkranken, und die Joes die einzigen Schapslieferanten.

In der Natur würde man hier von einer Symbiose sprechen: Nur die ist bereits langsam aus dem Gleichgewicht geraten (der stetig steigende Schnapsbedarf lässt eben auch den Preis für den Schnaps steigen).

Antworten Antworten Antworten Gast: EFF EFF
22.06.2012 16:50
1 0

Re: Re: Re: machen wir es transparent

Ganz so kompliziert ist es nicht.

Tatsächlich hat Joe einen Abfluss an Marios Pissoir gehängt und verkauft ihm seinen Urin mit Restalkohol. Das nennt man Geldkreislauf. Weil der Restalkoholgehalt immer niedriger wird, braucht Mario immer mehr und das nennt man dann Abwärtsspirale. Sobald sich kein Alkohol mehr im Urin befindet und Mario kriegt das raus, spricht man von Placebos.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: trader1
24.06.2012 21:17
0 0

Re: Re: Re: Re: machen wir es transparent

... und irgendwann spielt die niere nicht mehr mit .. das nennt man dann staatsbankrott ...

.. die lösung ? aufbau einer wettbewerbsfähigen industrie und wirtschaft anstatt immer mehr geld aufzunehmen um immer mehr beamte, kreuzelschreiber und wahlzuckerln zu finanzieren .

...aber dafür braucht es hirn und unternehmergeist ..also eigenschaften, die mittlerweile in unserer gleichmacherischen gesellschaft sehr verhasst zu sein scheinen .....

der stetig steigende Schnapsbedarf lässt eben auch den Preis für den Schnaps steigen

Sind Sie der o.a. Berater? ;-)
Ansonsten - es wird fad - meine Zustimmung.

Re: Sind Sie der o.a. Berater?

Ich wurde gerade gefeuert.

Gast: Maxx
22.06.2012 14:31
6 1

der "Spekulationsangriff"

Schuldenmachen bis zum geht nicht mehr und wenn dann die Geldgeber wegen der verschlechterten Bonität logischerweise höhere Zinsen verlangen ist ein "eskalierender Spekulationsangriff".

Aber anscheinend akzeptiert ja die Bevölkerung diese Politik des "sich aus der Verantwortung stehlen und irgendwem die Schuld zuschieben". Nur: Probleme löst man so aber sicher nicht.

Gast: 1. Parteiloser
22.06.2012 14:20
10 0

Die Planwirtschafter verstehen gar Nichts mehr!

Es sind doch keine Spekulationsangriffe, wenn die Geldgeber die abgewirtschafteten Staaten nicht mehr finanzieren wollen. Die Angst um den Verlust der Gelder der Kreditgeber hat doch Nichts, gar Nichts, mit Spekulation zu tun, sondern nur mit einer Vorsicht um nicht zu viel zu verlieren.

Bei den Staatsanleihen geht es also kaum um Spekulanten, welche die Ursache für die Misere sind, das geht es nur um verantwortungslose Entscheidungsträger in Europa, welche die gemachten Schulden nicht mehr bedienen können, auch nicht bedienen wollen.

Es handelt sich um eine Staatsschuldenkrise, welche tief in die Finanzwirtschaft reinwirkt. Die Ursache sind die Staatsschulden, welche durch irre Staatsausgaben verursacht wurden. Bis heute ist das Problem ungelöst, weil die Staatsausgaben ja noch immer weiter steigen und so das Problem verschärfen. Das einnahmenseitige Sparen der Planwirtschafter in Europa hat die Lage noch weiter verschärft.

Das Problem sind Staatsausgaben bis zu 55% des BIP (F) auch in Ö bei irren 52% (44.000.- Euro pro Haushalt). Diese Staatsausgaben haben aber immer weniger einen Sinn für die Gesellschaft und sind vor allem durch die riesigen geschützten Bereichen, dem Förderwahnsinn und dem Frühpensionswahnsinn geschuldet.

Solange die Ursachen für die irren Staatsausgaben nicht unter Kontrolle gebracht worden sind, solange haben alle andere Aktionen keinen Sinn zur Sanierung. Alles nur Ablenkung oder dich maximale Unfähigkeit der Planwirtschafter?

Gast: Bonn
22.06.2012 14:11
4 0

Schwarzmalerei

Monti hat gerade reiche Italiener von der Zahlung der Vermögensteuer befreit. Er möchte lieber Geld von den armen Nordeuropäer ausgeben. Der Mann sollte lieber einmal nachdenken.

Gast: EFF EFF
22.06.2012 13:56
1 0

Nur Vertrauenträger bluffen mit offenen Karten.

"Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch solche Länder wie Italien."

Schon wieder sieht man, dass ein Spitzenpolitiker nicht einmal über die fälschlicherweise als EU-Kriterien bezeichneten Kriterien des Maastricht-Vertrages über eine maximale Staatsverschuldung von 60% Bescheid weiß. Dieser "Technokrat" verfügt nicht mal über Allgemeinwissen, sonst würde er seine Pokerfreunde nicht mit offenen Karten bluffen. Hinterher soll er sich bitte nicht beschweren, dass er das vertrauensselige Spiel - aber sie hatten doch versprochen auszusteigen - verliert.

Ein Déjà-vu-Erlebnis, welches keines ist.

"... wenn beim EU-Gipfel kommende Woche keine dauerhafte Lösung der EU-Schuldenkrise gefunden wird." ???

Wurde die letzten Jahre nicht schon bei jedem entsprechenden EU-Gipfel die dauerhafte Lösung gesucht? Und auch jedesmal gefunden - Ironie Ende.

Diesbezügliche Aussagen stellen mittlerweile schon die Gebetsmühlen der tibetanischen Mönche in den Schatten. An Stelle solcher sinnlosen Endlosschleifen wäre es hoch an der Zeit, sich einmal ernsthaft mit einem vernünftigen Plan B zu befassen.

Nämlich von Währungsteilungen, über geordnete Staatsinsolvenzen, bis zu vernünftiger Wiederaufbauhilfe danach. Zwar schon 2 Jahre, und viele, viele Millarden zu spät, aber vielleicht und hoffentlich noch nicht endgültig zu spät.

0 0

Re: Ein Déjà-vu-Erlebnis, welches keines ist.

Es gibt keine Plan B, deshalb können sie nur mehr so weitermachen wie zuvor, um den Crash hinauszuzögern.

The point of no return liegt leider schon lange hinter uns.
Vielleicht wäre in den wirtschaftlich guten Zeiten der 1990er Jahre eine Trendwende noch möglich gewesen?
Heute in den Zeiten der Krise ist eine Umkehr unmöglich geworden. Sofort wäre ein gigantischer Finanzkrach mit all seinen Konsequenzen da - und zwar WELTWEIT!
Denken Sie an den gigantischen Derivate- Markt.


Re: Ein Déjà-vu-Erlebnis, welches keines ist.

Wiedermal...naja, Sie wissen schon;-)

Aber es gibt keinen Plan B. Dieser Umstand wird ja auch immer mit dem Wort alternativlos zum Ausdruck gebracht.

Diese Welt ist schon ein wenig verrückt. Es ist definitiv eine Intelligenzfrage, sich eben nicht in eine Position zu bringen, in der man keine Wahl mehr hat. Unsere Vertreter sind sogar noch Stolz darauf, es zumindest aus ihrer Sicht geschafft zu haben und stellen sich dann als die einzigen dar, deren überlegene intellektuellen Fähigkeiten sie in die Lage versetzen, diesen einen verbliebenen Weg gehen können.

Re: Re: Ein Déjà-vu-Erlebnis, welches keines ist.

Zur Intelligenzfrage kann ich leider nicht weiter kommentieren, denn ich fürchte das würden mein Posting aus dem Rennen werfen.

Aber ich kann Ihnen nur Recht geben, in einer "Auseinandersetzung mit den Märkten" (oder wie immer man es nennen will), steht man wegen der Höhe der Schulden sowieso schon mit dem Rücken zur Wand. Sich in diesem Fall auch noch nur einer Alternative freiwillig zu berauben, wirft kein gutes Licht auf die Intelligenz (und Erfahrung) der handelnden Personen.

Eine weitere Abstufung wäre zudem wegen der fehlenden bzw. falschen Schlußfolgerungen, nach den erzielten (Fehl-) Ergebnissen der letzten Jahre fällig.

Erinnert ein wenig an "David gegen Goliath", wobei David (mangels Intelligenz) ohne seine Steinschleuder in's Rennen geht.

8 0

Ahahah!

Warum gerade immer Leute warnen die selbst aus vermeintlichen Pleitestaaten kommen. Schon irgendwie kurios, oder nicht? Spanien, Italien, Irland und selbstverständlich Griechenland würden einen Ministerpräsidenten mit preußischem Verstand benötigen. Ich war jetzt 'ne Woche am Gardasee und wie die Leute dort "abhängen" spottet jeder Beschreibung. Die Analogie zu Griechenland kann jeder selbst ziehen. Jetzt wird noch Spanien unterstützt mit zig Millionen obwohl man mit nur etwas common sense schon absehen kann, dass das Werkel EU früher oder später den Bach hinuntergeht. Jo, dann sind aber die vielen schönen Milliarden der niederländischen, deutschen und österreichischen Steuerzahler weg! Und wer übernimmt dann von den werten Herren und Damen der österreichischen Bundesregierung die Verantwortung, hm? Niemand! Weil nämlich die meisten von ihnen dann schon ihren "verdienten" Ruhestand auf Sardinen oder sonst wo genießen. Als vereidigter Politiker hat man meiner Einschätzung nach eine MORALISCHE VERPFLICHTUNG gegenüber dem Volk welches man vertritt. Aber wie heißt es so schön: "Die letzte Tugend einer Gesellschaft vor ihrem Untergang ist die Toleranz" Nur, dass die Toleranz nur den Intoleranten nutzt checkt offenbar keiner unserer Volksvertreter. Hauptsache Proporz, Freunderlwirtschaft und Postenschacher florieren weiter in den diversen Parteizentralen.

Gast: hk1190
22.06.2012 13:50
0 0

BIP

Mich interessiert, wie hoch die italienische Gesamtverschuldung, gemessen am BIP, ist.

Antworten Gast: USer
22.06.2012 15:24
6 0

Re: BIP

Da das BIP eine nichts aussagende Hausnummer ist (s. Wikipädia) ist ein Verhältnis dazu völlig irrelevant.

Da keiner der Staaten die Absicht hat die Schulden zurückzuzahlen - erlaubt ihnen sogar der Maastrichtvertrag jedes Jahr die Steigerung der Schulden (von 3% des unsäglichen BIP).

Um Schulden zu tilgen und nicht finanzieren (= umschaufeln) müsste das Defizit der Staatshaushalte zumindest auf 10% Überschuss geändert werden, und selbst dann würde es mehrere Jahrzehnte dauern , bis die Schulden getilgt sind. Aber daran denkt NIEMAND!

Re: BIP

ca. 120%
Quelle: Eurostat

Interessant ist, dass das schon lange recht konstant so ist (1995 waren´s auch schon 120%, der Wert ist dann bis ca. 105% gesunken und inzwischen wieder gestiegen).

Re: Re: BIP

Über die letzten 10 Jahre gemessen am BIP:

Tiefststand - 2007:
BIP: 103 %
1.602 Milliarden EUR

Höchststand - 2012
BIP: 123,36%
1.938,44 Milliarden EUR

Ergänzung:
Die Zahlen gem. BIP weisen manchmal kleine, kurzfristige "Verbesserungen" auf. Die Zahlen gem. EUR gehen kontinuierlich nach oben.

Re: BIP

Für 2012 geschätzt:

knapp unter 2.000 Milliarden EUR bzw.
123,4% des BIP

Quelle: de.statista.com

transaktionssteuer?

Hmm ?

Wie der hochnotigste Schuldner

unterschreiben die Verantwortlichen den ESM-Vertrag. Sie unterschreiben alles. Sie lesen es nicht einmal durch, Hauptsache, es gibt wieder ein bisschen Cash. Es ist wie im "Kaufmann von Venedig". Am Ende will er das Herz...

6 0

Warum tun jetzt alle so überrascht,

als hätte niemand gewusst, dass höhere Zinsen drohen?

Was in den Südstaaten aktuell passiert ist ja erst der Anfang einer Zinswende, die eine Phase beendet, in der die Zinsen 30 lange Jahre, von Zentralbanken manipuliert, nach unten liefen.

6 0

dieser Monti will nichts anderes, als all das Geld der Bürger,

um damit seinen eigentlichen (ehemaligen) Arbeit und Auftraggeber weiterhin wohlwollend sein zu dürfen !

Wurde der denn vom italienischen Volk direkt gewählt ? NEIN !

Antworten Gast: Sebastio
22.06.2012 13:55
0 0

Re: dieser Monti will nichts anderes, als all das Geld der Bürger,

ich finde auch dass der monti nichts zusammengebracht hat u. ja er wurde nicht vom volk direkt gewählt,denn abgesehen von montis schwacher reformleistung würde dass volk je einen reformer wählen oder wurden in den letzten jahrzehnten nicht doch eher die sozialgeschenkeverteiler gewählt,genau die die schuld tagen an den hohen staatsschulden,die "bösen" spekulanten sind nur die geier die um die angeschlagegenen staaten kreisen verursacher sind die staaten,politiker u. nettoempfänger selbst ,natürlich gibt es zur demokratie keine alternative u. das ist auch gut so, aber eine alternative zur aktuellen allgemeinbildung gebe es damit diverse rattenfänger(geschenkeverteiler,ostküstenverschwörer,sozialisten,nationalsozialisten etc. ) es schwerer haben !! irgendjemand muss/müsste es einem gewissen teil der eu- bevölkerung sagen,nähmlich dass es ein ende haben wird mit dem übersozialstaat,so oder so ,entweder es kehrt vernunft ein oder "wir" gehen pleite ,aber wer traut sich,welche partei möchte unter 5% rutschen denn das steht dem der die wahrheit sagt u. reformen ankündigt ins haus,vorerst !!

Was kann man

auch anderes von einen Goldman Sachs Banker erwarten ????

Monti will doch nur Durck aufbauen damit seine Idee, das die EZB direkt auf dem Primärmarkt Staatsanleihen aufzukaufen durch geht.

Dabei sagt Monti mit dieser Forderung nur EINES und das haben die Märkte bereits verstanden:

HILFE; ITALIEN WIRD ES NICHT SCHAFFEN UND BRAUCHT HILFE !!!!

Weil aber ein off. Antrag alles verschlimmern würde, hofft Monti darauf, das alle anderen aus Angst um den Euro seinen vorschlag durchsetzen.

Dann kann sich Monti zurücklehnen, bekommt indirekt Hilfe von der EZB, bekommt keine Sparauflagen und kann behaupten ITALIEN HAT ES OHNE HILFE GESCHAFFT.

Für wie blöd halten die Politiker eigentlich die Analysten der Hedgefonds ???

"Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch solche Länder wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. "

nicht nur die, schlag nach bei soros!

speziell ein kleines aber doch halbwegs vermögendes land wie ö wäre im fall eines stand-alone status ein wunderbares opfer: es hätte genügend substanz, um sich zumindest eine weile gegen spekulationen zu wehren und würde damit die kasse der zocker erst so richtig zum klingeln bringen.

Re: "Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch solche Länder wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. "

1) Zinsspekulationen gehen nur gegen jemanden, welcher Zinsen bezahlen muss, also Schulden hat, welche er nur mittels Aufnahme weiterer Schulden zurück bezahlen kann.

2) Je größer die Schulden desto größer der mögliche Spekulationsgewinn (also gemeinsame Schulden haben für Spekulanten also ebenfalls "gewisse" Anreize).

Österreich wird allerdings laufend in eine Abwärtsspirale geführt, welche es für Spekulanten eventuell lohnend machen würde. Bei gemeinsamen Schulden sind wir aber auf alle Fälle mit dabei.

PS: Die Schweiz macht's uns jedoch vor, auf welche Art (mit Budgetüberschüssen) man das jedoch vollkommen ignorieren könnte.

Re: Re: "Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch solche Länder wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. "

@1.
staaten haben nun mal schulden. punkt.
vom schuldenlosen staat zu träumen ist wie der traum vom perpetuum mobile

@2.
sie haben recht mit ihrem hinweis auf den zusammenhang von schuldenhöhe und spekulationsaussichten. allerdings besteht auch ein zusammenhang mit dem volumen, das hinter diesen krediten steht. also bip ö bzw bip eurozone.
deutsche studien zeigen auch auf, dass die behauptete verschlechterung der zinssätze für d im fall von eurobonds überraschend gering ausfallen würde: in diesem geschäft kommt es wesentlich auch auf 'vertrauen' an. hier gilt: je größer der wirtschaftsraum desto größer das vertrauen.
das ist doch der hauptgrund, warum die wirtschaftlich viel schlechter dastehenden usa besser abschneiden in diesem seltsamen spiel.

@schweiz.
bitte nicht!
zum einen stehen uns die dortigen einnahmenquellen in keinster weise zur verfügung.
zum anderen zahlt die schweiz halt ihren preis via interventionen, damit die 1,20 zum € gehalten werden können. wieviel milliarden hat das eigentlich schon gekostet? hat da jemand zahlen/quelle?

Re: Re: Re: "Nicht nur die Länder, die die Vorgaben der EU nicht erfüllt hätten, wären dann bedroht, sondern auch solche Länder wie Italien, die einen hohen Schuldenberg angehäuft hätten. "

@1. Ja, sie unterscheiden sich meistens nur durch die Schuldenhöhe. Nur muss das tatsächlich auf immer und ewig so sein? Ich behaupte einmal, das ist kein physikalisch feststehendes Gesetz, sondern einfach nur gelebte, bequeme Praxis. Welche sich aber sicher nicht unendlich ausweiten lässt.

@2. Vertrauen sehe ich als eine komplexe Angelegenheit und nicht "so einfach" programmierbar. weiters gilt, man kann Vertrauen sehr viel schneller verlieren, als erlangen.

So einfach mit "Zusammenlegen = größeres Vertrauen" wird's also höchstwahrscheinlich nicht gehen. Dazu ein, zugebenen nicht ganz passendes, aber hoffentlich verständliches Beispiel, was ich meine: Wenn ich 10 Einzelpersonen nicht vertraue, so werde ich einer Gemeinschaft dieser 10 Personen ebenfalls nicht vertrauen.

@schweiz. Ja, die Schweiz hat mit der Krise auch so ihre Probleme. Nur, wenn ich als "Österreich" meine Probleme mit jenen der Schweiz tauschen könnte, ich würde tauschen.

nicht nur die, schlag nach bei soros!

Wie spekulieren Sie gegen ein Land, dessen Wirtschaft wächst und dessen Verschuldung sinkt?
Oder: Welche abartigen Spekulationen beobachten Sie gegen die SEK?

Re: nicht nur die, schlag nach bei soros!

bei der spekulation gegen das pfund war nur ein kleiner bruchteil jenes geldes im spiel, das heute finanzspekulanten zur verfügung steht.
gb war ein wesentlich größerer wirtschaftsraum als ö.
und es hat dennoch geklappt.

gb war damals in einer krise. aber warum sollte eine krise nicht auch das stand-alone ö treffen? zb wenn ein wichtiger exportmarkt (währungsbedingt) wegbricht...
und wie wir wissen: wenn es keine krise gibt, aber eine gebraucht wird, dann wird sie eben herbeigeredet bzw -geschrieben!

Re: Re: nicht nur die, schlag nach bei soros!

Ich verstehe schon, worauf Sie hinauswollen (der letzte Satz ist übrigens durchaus nicht von der Hand zu weisen).
Aber man kann nunmal ganz einfach keine höheren Zinsen für die Refinanzierung verlangen, wenn einerseits das Angebot (Finanzvolumen) steigt und andererseits die Nachfrage (Anleihevolumen) sinkt. Es mag Schwankungsbreiten geben - aber dieses Marktgesetz funktioniert (noch).
Oder radikaler ausgedrückt: Wie sollen Sie bei der Kreditaufnahme über den Tisch gezogen werden, wenn sie überhaupt kein Geld brauchen?

Gast: radius
22.06.2012 12:13
7 0

Da plärrt er wieder, der Monti und die Lagarde.

Die sind sowas von verlogen.

Die Italiener bezahlten vor dem Euro 18 % Zinsen, die Zinsersparnis, die ihnen blieb, seit dem Euro, die mindestens 20 Mrd. Euro im Jahr ausmachte, wo ist die geblieben, Supermario???

Verlogenes Pack, die wollen uns ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.

Gast: fmn
22.06.2012 12:02
6 0

ein SKANDAL

CARO MARIO MONTI
und Ihr Sohn - Goldman Sachs Italia organsiert die Spekulationen - oder wie ist das ?

Antworten Gast: radius
22.06.2012 12:16
5 0

Echt der hat seinen Sohn bei Goldman Sachs Italia reingeschoben.

So was von seriös der Senator Monti, der bei einem monatlichen lebenslänglichen Senatorgehalt von 70.000 Euro großzügig auf sein Ministergehalt verzichtete.


Re: Echt der hat seinen Sohn bei Goldman Sachs Italia reingeschoben.

Verzichtet? Meistens heisst das bei denen, sie parken das Gehalt in einer Stiftung oder so, anstatt es aufs Konto ausbezahlt zu bekommen.

Verlogen sind alle, auch unsere.

Gerade die Italiener

waren uns ja immer gut gesonnen - vgl. Süd-Tirol - und jetzt sollen wir für die auch noch in die Presche springen.

Na servus!

Grüße aus Tirol

1 8

Re: Gerade die Italiener

wieso, ich dachte das wolltet ihr doch?
endlich beweisen, dass ihr die besten in der Welt seit.

Gast: LegendIn
22.06.2012 11:50
10 1

Es wäre wohl klüger gewesen, die eine oder andere Sozialleistung nicht einzuführen und statt dessen keine Schulden zu machen

Lieber Herr Monti, zahlen sie doch einfach ihre Schulden zurück, dann haben sie kein Problem mit "Spekulanten".

Wie bitte? Sie sind nicht in der Lage, ihre Schulden zurückzuzahlen?

Und dann wundern sie sich wenn die Geldgeber "Spekulieren", dass sie ihr Geld nicht zurückbekommen?

Eigenartig.

1 0

Dei Mafia hat noch niemals Schulden zurückgezahlt

Im Gegenteil, die werden "Schutzgelder" einfordern, auch in Deutschland!

Re: Es wäre wohl klüger gewesen, die eine oder andere Sozialleistung nicht einzuführen und statt dessen keine Schulden zu machen

Aber das konnte doch niemand ahnen.
Seien Sie versichert: Wenn´s bei uns soweit sein wird, wird die Überraschung um gar nichts kleiner sein.
Bewegt sich die Masse einmal in Richtung Verschuldung, ist sie aufgrund ihrer Trägheit mit Worten nicht mehr aufzuhalten.

2 1

Re: Es wäre wohl klüger gewesen, die eine oder andere Sozialleistung nicht einzuführen und statt dessen keine Schulden zu machen

und warum soweit in die Ferne schweifen?

Gast: Euro-Mafia
22.06.2012 11:24
11 0

Cosa Nostra

Solch hinterhältige Doppelspieler wie Monti ruinieren lustvoll geldscheffelnd die Euroländer. Verdient er etwa hinterrücks via Steuerparadies goldene Profite aus dem von ihm selbst mitorchestrierten Finanzdebakel? Ist Monti ein 3-facher Profiteur aus dem Finanzkrisen-Zündeln als Regierungschef, Goldman-Sachs-Berater, privaten Spekulationsgewinnen?

Seit Vranitzky wissen wir alle, wie lukrativ „Berater“verträge sein können (1 Million für 1 Telefongespräch mit „Expertise“, über die kostenlos jeder x-beliebige Teenager verfügt). Über „Berater“verträge werden üblicherweise ganz offiziell und legal Kick-backs für infamen Verrat und Doppelspiel ausbezahlt.


Gast: Doppelspieler Monti
22.06.2012 11:04
7 1

Monti zündelt

Warum gibt der auf dem internationalen Parkett versierte Bilderberger und "Goldman Sachs"-Berater Monti just im englischsprachigen Guardian faktisch ein Signal an die gierigen Bluthunde der Wallstreet und Londoner City zum neuerlichen Angriff auf den Euro und damit im Endeffekt auf die Börsen der deutschen und österreichischen Steuerzahler? Es ist unverantwortlich, in solch einer prekären Situation die Meute der Spekulanten von Wallstreet und Londoner City mit der Nase auf die Schwachstellen der Eurozone zu fokussieren!

Warum der infame Aufruf Montis zu "eskalierenden Spekulationsangriffen"?
Solch unverantwortliches Tun offenbart, in wessen Sold Monti eigentlich steht!
Und solch ein Hochverrat der Eurozone ist kein unbedeutender Fauxpas sondern Meuchelmord des Euro aus Spekulationszwecken!

Das ist ein nicht zu duldender Skandal! Monti gehörte als Verräter gefeuert!

Hingegen in der "Süddeutschen Zeitung" blöfft Monti mit besseren Wirtschaftsdaten als der Eurozone Zahldepp Deutschland haben kann und desavouiert damit noch frech den potentiellen Retter Italiens, dessen Steuerzahlern die Profite der Spekulanten aus dieser Ranküne dann auch noch bezahlen müssen! Damit zeigt er auch uns Zahldeppen den Stinkefinger.

Es ist dieses strategisch platzierte Netz an Trojanischen Pferden der USA, das EU und Euro versenkt.

Wikipedia/Monti:
Vorstandsmitglied der Bilderberg-Konferenz und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission. Er ist internationaler Berater bei Goldman Sachs.

Antworten Gast: Johan Meltini
22.06.2012 11:56
0 3

Re: Monti zündelt

der armen Stuerzahler der Exportländer DE und AT. Leid tun mir diese am ehesten wegen der Wölfe, die sie in ihrem Schafspelz haben. Es gibt unzählige Vermittlungsinstanzen oder besser gesagt Abschöpfinstanzen, bevor das 'schwer' erarbeitete Geld der Steuerzahlerdie Landesgrenze verlässt. Auf der Ebene der nationalistischen Feindbilder ist es freilich schwierig überhaupt zu denken.
Darüberhinaus haben die Exportländer bisher wunderbar verdient daran, dass jene Länder sich als Importeure zur Verfügung gestellt haben bzw. den run to the bottom nicht mitgetan haben, während man selbst fleissig Trittbrettfahrer gespielt hat.
Inzwischen brechen die deutschen Exporte anscheinend etwas weg. Da braucht sich niemand zu wundern. Man sägt am Ast, auf dem man sitzt.

Antworten Antworten Gast: Fakten statt Mythen
22.06.2012 16:30
0 0

Geisterprofite als EU-Propaganda

Nicht die deutsche Exportwirtschaft sondern die Osteuropas profitierte vom Euro, wie eine neue Studie beweist.

Für Details siehe "Die Presse"-Artikel "Der Mythos vom billigen Deutschen" vom 18.06.2012 von Matthias Auer

>Mit zu niedrigen Löhnen habe Deutschland Europas Staaten unnötig Konkurrenz gemacht und Eurokrise entfacht, heißt es oft. Stimmt nicht, sagt die Statistik. Deutschland hat von der Euro-Einführung nicht profitiert.<

Durch die faktenwidrige Pro-EU-Propaganda geschädigt wurden nur die deutschen und österr. Arbeitnehmer durch schleichende Realeinkommensverluste, wobei aber der durch Lohndumping erzielte Profit die Privatentnahmen der Unternehmer und die Topeinkünfte ihres Managements überdimensional vergrößerte.


Antworten Antworten Gast: Null Vorteil von der EU für den Großteil der Bevölkerung, im Gegenteil: nur hohe Kosten!
22.06.2012 15:28
0 2

Sie Märchenerzähler! Ihre Propaganda ist eine heuchlerische Lebenslüge der EU-Profiteure für das geneppte, für dumm verkaufte Volk!


Der Mythos von den „profitierenden Exportländern“ wird gerne als perfide Rechtfertigung für das Ausquetschen der in Wahrheit mit null „profitierenden“ Steuerzahler von einer kleinen, zynischen Clique von neoliberalen Geschäftemachern benützt.

Von den Exporten deutscher und österr. Unternehmen profitieren nämlich nur deren zumeist mit Steuerzahlergeld EU-subventionierten Besitzer/Shareholder und deren Top-Management. Daher sind sie parteiensponsernde EU-Fans. Versteuern tun sie meist minimal in Steuerparadiesen, sodaß der Staat kaum etwas von ihnen bekommt.

Die Hauptlast der Staatsfinanzierung wird den vielfach geschröpften Arbeitnehmern und dann gleich nocheinmal als Konsumenten (Mehrwertsteuer), Erben und in Form von Vermögensabgaben aufgebürdet.

Von den Exporterfolgen hat der Durchschnittsbürger insbesondere als Arbeitnehmer nichts: null.
Daher die Wut!
Und die EU-Aversion!

Den Sozialstaat für das schöne Hängemattenleben der Migranten und Notstandshilfebezieher etc. finanzieren zwangsweise und überwiegend die steuernzahlenden Werktätigen und Pensionisten, auf welche die Exportgewinnler hundsgemein alle Kosten überwälzen. Daher deren berechtigte Migrantenallergie. Die EU-geförderten Exporthelden hingegen putzen sich ab!

Von der EU samt Euro profitiert überdimensional nur ein kleines Grüppchen an Privilegierten, welche mit ihrem Propagandamärchen nur die Mehrheit der Steuerzahler durch ihren superteuren, parasitären EU-Fanatismus immer empfindlicher schädigen!


Re: Re: Monti zündelt

a) Niemand hat die "Importeure" mit der Pistole an der Brust zum importieren gezwungen.

b) Niemand hat die "Importeure" daran gehindert, selbst etwas zu den "Exporteuren" zurück zu exportieren.

c) Wenn ich mir als "Exporteur" meine Waren selbst bezahlen muss, behalte ich sie bei mir und verwende sie selbst. Damit spare ich wenigstens die Transportkosten und die Ware bleibt in meinem Eigentum.

Also bitte nicht mit solchen Erfindungen arbeiten. Ich weiß, sie sind aktuell, mangels echter Argumente, in Mode gekommen. Deswegen sind sie aber trotzdem noch lange nicht wahr.

Es sei noch erwähnt

Dass die Politik Montis in Italien mittlerweile massenhaft Menschen in den Selbstmord getrieben hat und der Zorn auf die exekutierenden Behörden deshab gewaltig gewachsen ist. Was hat unser Goldmann als Konsequenz angedacht? Etwa die Menschen, die existentiell am Ende sind zu entlasten? Nein! Der Bankier ändert die Gesetze, damit notfalls auch die Armee durchgreifen kann, wenn das Zahlvieh zu renitent wird. Das sind also die Gestalten, die jetzt regieren - NIE GEWÄHLT, und die Diener anderer Leute.
Am Tag, an dem man diesem Gesocks beikommt, lass ich die Sektkorken knallen.


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