USA: Arizona will Schuldirektoren bewaffnen

Justizminister reagiert auf Amoklauf vom 14. Dezember.

Phoenix/Apa/Afp. In Arizona pflegt man ein selbst für US-Standards besonders entspanntes Verhältnis zu Schusswaffen. Dies zeigt auch der jüngste Vorschlag des Justizministers des Bundesstaates: Minister Tom Horne will Schuldirektoren mit Waffen versorgen, falls sie dies wünschen. Die Schulen könnten alternativ auch andere Personen für die Bewaffnung namhaft machen.

Horne reagiert mit dem Vorstoß auf den Amoklauf an einer Schule im Bundesstaat Connecticut. Dort hatte am 14. Dezember ein 20-Jähriger in einer Volksschule in dem Ort Newtown 20 Erstklässler sowie sechs Erwachsene und schließlich sich selbst erschossen. Zuvor hatte er zu Hause seine Mutter umgebracht.

Die US-Waffenlobby forderte nach dem Blutbad mehr Waffen an Schulen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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