''Sinnlose Gewalt'': Reaktionen auf den Anschlag von Boston

"Wir finden heraus, wer das war. Wir werden sie zur Rechenschaft ziehen", sagte US-Präsident Barack Obama noch am Abend der Anschläge in einer kurzen Live-Ansprache im Fernsehen. Die Sicherheitsvorkehrungen in den USA würden "so weit wie nötig" verschärft.EPA

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die "sinnlose Gewalt". Diese sei "umso schrecklicher, weil sie bei einem Ereignis stattgefunden hat, das dafür bekannt ist, Menschen aus aller Welt in Fairness und Harmonie zusammenzubringen".REUTERS

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg richtete in einer Aussendung seine "Gebete" an die Opfer und ihre Familien. 1000 Mitglieder des New York Police Department würden jetzt für Antiterror-Maßnahmen extra mobilisiert werden.REUTERS

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sprachen den Opfern ihr Beileid aus. "Ich verurteile die entsetzlichen Taten von Boston und bedaure den tragischen Ausgang und den Verlust von Menschenleben zutiefst", sagte Van Rompuy. Schulz betonte, der Boston-Marathon bringe Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Die Stadt Boston stehe wie keine andere für Amerikas Streben nach Freiheit.(c) Reuters

Der britische Premier David Cameron erklärte, die Szenen seien "schockierend". Seine Gedanken seien bei allen Betroffenen.Reuters

Usain Bolt

"Was für traurige Nachrichten. Ich bete für alle." Der jamaikanische Leichtathletik-Superstar Usain Bolt.

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, bedankte sich bei den Rettungskräften. "Sie rennen immer unseren größten Ängsten entgegen, um Leben zu retten."APA/HERBERT PFARRHOFER

"Ich hoffe, dass, wer auch immer das getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird", schrieb der kanadische Schauspieler William Shatner.EPA

Shatners langjähriger beruflicher Weggefährte George Takei, bekannt für seine Rolle als Sulu in "Star Trek", lobte auf Facebook alle, die den Opfern geholfen hatten. "Wenn wir zusammen kommen, können wir nicht heruntergedrückt werden", schrieb Takei. Wenig später postete er eine Zeichnung mit einem passenden Zitat des verstorbenen US-Fernsehstars Fred Rogers, der für sein Mitgefühl berühmt war.(c) Tribune Review

Haile Gebrselassie

"Laufen bringt Menschen zusammen. Aber was gerade in Boston passierte, ist schrecklich. Meine Gedanken sind bei jedem Einzelnen in Boston", erklärte Haile Gebrselassie. Die äthiopische Lauflegende, war am Sonntag in Wien im Halbmarathon am Start.(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Die australische Premierministerin Julia Gillard, richtete ebenfalls per Twitter Beileidsbekundungen an die Opfer aus. "Diese Explosionen haben einen langen Schatten über eines der größten Sportereignisse der Welt geworfen", schrieb Gillard.REUTERS

Als "wahrlich traurigen Tag" und "sinnlose Gewalt" bezeichnete Stephen Harper, Premierminister von Kanada, die Ereignisse in Boston. Gleichzeitig demonstrierte er Solidarität: "Wir stehen mit unseren amerikanischen Nachbarn in dieser schwierigen Zeit."REUTERS