"Google Palestine": Suchmaschine erkennt Palästina an

Die Suchmaschine Google hat ihre palästinensische Seite in "Google Palästina" umbenannt. Israel reagiert erzürnt.

Google benannte Palaestinensergebiete Suchseite
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Google benannte Palaestinensergebiete Suchseite
Symbolbild: Google – (c) REUTERS (MIKE BLAKE)

Die palästinensische Seite der Suchmaschine Google ist in "Google Palästina" umbenannt worden. Die Änderung des Namens, der vorher "Google Palästinensergebiete" lautete, sei nach Gesprächen mit mehreren internationalen Organisationen erfolgt, sagte ein Google-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Unter anderem seien die UNO, die Internet-Adressverwaltung ICANN und die internationale Normungsorganisation ISO befragt worden.

Unter der Webadresse google.ps steht neben dem Logo der Suchmaschine in der englischen Version nun "Palestine". Nach Angaben des Sprechers wird diese Bezeichnung seit dem 1. Mai in allen von Google angebotenen Diensten verwendet.

Israel ist verärgert

Das israelische Außenministerium reagierte verärgert. "Diese Änderung wirft Fragen auf nach den Gründen für diesen überraschenden und kontroversen Eingriff eines privaten Internetunternehmens in die internationale Politik", sagte ein Sprecher des Ministeriums AFP.

Die UN-Vollversammlung hatte den Palästinensern im November des Status eines Beobachterstaates verliehen. Seitdem nutzen die palästinensischen Behörden den Begriff "Staat Palästina" im diplomatischen Schriftverkehr. Auch Briefmarken für diplomatische Post wurden mit dem Terminus bedruckt.

(APA/AFP)

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