Politik skurril: Das Tixo auf Trumps Krawatte

Jeder Mann kennt das Problem, wenn das dünnere Ende der Krawatte ungebändigt hinter dem breiteren Ende hervorbaumelt. Normalerweise gibt es ja eine Lasche dafür, in die man das dünnere Ende einfädelt, um obiges Szenario zu verhindern. Der künftige US-Präsident löst das Problem auf seine eigene stilvolle - man könnte sagen pragmatische - Art: mit Klebeband. Das offenbarte ein Windstoß bei Trumps Ankunft in Indianapolis am 1. Dezember. Oder war es gar ein Versuch, die Krawatte auf dem Hemd unverschiebbar zu machen?

(c) REUTERS (MIKE SEGAR)

Kern joggt für Van der Bellen

Bundeskanzler Christian Kern läuft für Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Am Mittwoch ließ der SPÖ-Chef ein Foto verbreiten, das ihn beim Joggen zeigt - gekleidet in ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Van der Wählen". Entstanden sei es Mittwochfrüh auf dem Weg ins Büro, so ein Sprecher. Das Motiv entstammt übrigens nicht der offiziellen "Fan der Bellen"-Leiberlkollektion des Kandidaten.

(c) APA/SP… (UNBEKANNT)

„Was ist uns Menschen im Leben wichtig?“ Diese Frage stellt Norbert Hofer am Beginn eines einminütigen Videos, das er auf seiner Facebookseite gepostet hat. Darin zu sehen sind Aufnahmen von Berggipfeln, Flüssen, lachenden Kindern – und der FPÖ-Präsidentschaftskandidat, der auch gleich die Antworten liefert: Vertrauen, Geborgenheit, Ehrlichkeit, Familie, zählt der 45-Jährige unter anderem auf, um abzuschließen mit: „Jeder von uns ist ein Teil vom Ganzen.“ Und: „Alle zusammen sind wir Österreich.“

Nur: Die Bilder, die ein idyllisches Österreich suggerieren, zeigen teils keine Österreicher. Konkret wurde das blonde Baby in den USA gefilmt, der Landwirt und sein Sohn agieren tatsächlich in Südafrika und die Mutter mit ihrem Kind wurden in der Ukraine aufgenommen.

>>> Zum Video

(c) Screenshot: Fotolia

Moskau will Kaffee statt Americano "Russiano" nennen

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew will die amerikanische Vorherrschaft an einem Punkt brechen: Der Caffe Americano sollte in "Russiano" umbenannt werden, forderte er bei einem Treffen mit Regierungschefs der Eurasischen Wirtschaftsunion. Alles andere halte er auf dem Gebiet der Ex-Sowjetunion für politisch unkorrekt.

Der Vorschlag stößt nach Berichten vom Donnerstag in Moskau auf ein unterschiedliches Echo. In der Ural-Metropole Jekaterinburg habe ein Cafe sein Angebot schon auf "Russiano" umgestellt, meldete die Agentur Ria Nowosti. Ähnliches wird von der Halbinsel Krim berichtet.

Zugleich gab es Spott für den Ministerpräsidenten. Angesichts der Lage in Russland sollte man Espresso in Depresso umtaufen, schrieb ein Twitterer. Der Original-Americano ist ein gestreckter Espresso. "Caffe Russiano - das ist noch mehr Wasser, aber ohne Milch und Kaffee", witzelte ein anderer. Viele Russen dachten in eine gewohnte Richtung: "Das beste Russiano-Rezept? 250 Gramm Wodka!"

(c) REUTERS (� Alexander Natruskin / Reuters)

Und schon ist der rote Pulli berühmt

Roter Strickpulli mit Zipverschluss-Kragen? Ausverkauft, so heißt es - zumindest in den Größen S - XL auf Amazon. Denn Kenneth Bone hatte bei der TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton seinen großen Auftritt. Der rundliche Mann Mitte 30 las eine Frage zur Energiepolitik von seinem Zettel vor - seine sachbezogene Frage am Ende eines extrem aggressiv geführten Duells empfanden viele Zuschauer offenbar als wohltuend - und ist dank Pulli über Nacht zum Trendsetter geworden. Gleich mehrere Twitter-Accounts behaupten, der echte Ken Bone zu sein. Wer Bone folgen möchte, sollte nach @kenbone18 suchen, sagte der Mann in der Talkshow von Jimmy Kimmel.

 

(c) REUTERS (SHANNON STAPLETON)

Kleberkonferenz pünktlich zum ''Klebergate''

Das Leben schreibt oft die beste Satire: Pünktlich zum österreichischen "Klebergate" - der Kleber der Briefwahl-Kuverts löste sich und führte zu einer Verschiebung der Bundespräsidenten-Wahl auf den 4. Dezember - findet in Wiener Neustadt die "10. Internationale Klebefachtagung" des Prüfunternehmens OFI statt. Das Motto der Veranstaltung: "Aktuelle Herausforderungen für Klebstoffe". Das Kleben von Papier ist dort freilich nur "ein Randthema", so die Veranstalter, man stehe aber für Beratung zur Verfügung.

Ob von der Staatsdruckerei, die nun die Wahlkarten für die verschobene Stichwahl herstellen wird, jemand bei der Tagung teilnehmen wird, ist nicht bekannt.

 

Wenn Putin und Obama intensive Blicke austauschen

Es war einer dieser Momente, an denen die Kameras beim G-20-Gipfel in Hangzhou besonders viel klickten. US-Präsident Barack Obama traf auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin - die beiden Herren waren sich in der Weltpolitik zuletzt nicht besonders viel einig. Auch wenn Putin und Obama nach diesem kurzen Augenblick zu einer nicht sonderlich spektakulären Begrüßung übergingen, so regte der intensive Blick des Moments viele Photoshop-Künstler zu Bildkompositionen wie der unteren an. Mehr Beispiele der Plattform reddit haben die Kollegen von Mashable zusammengetragen - wie sich küssende, boxende oder duellierende Obamas und Putins.

(c) Fotomontage: AFP/GETTY bzw. CatbirdOnAStick/reddit

Kern warnt vor dem ''Paten''

Eine Rede von Kanzler Christian Kern bei einer SPÖ-Veranstaltung in Hohenems sorgt für Unmut bei der ÖVP. Kern kritisierte nämlich, wie ein Video der Gratiszeitung „Heute“ zeigt, das Agieren von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) in einer Sitzung zum Thema Ganztagsschule – ohne ihn namentlich zu nennen. Konkret sagte Kern: „Da sitzt du in einer Ministerratssitzung, als dann plötzlich der eine oder andere Minister anfängt, mit seinem Paten zu SMSen. Nein, entschuldige, jetzt werde ich wieder ernst: mit einem einschlägig bekannten Landeshauptmann – das ist die Wahrheit – und fragt, ob er da zustimmen darf. Und dann sagt er: 'Na. (...) Es gibt ja viele Familien, die wollen ihre Kinder am Nachmittag zu Hause haben und für die Frauen ist das ja gar nicht so gut, wenn sie so viel arbeiten müssen.'“ Kerns Fazit: „Das ist nicht von vorgestern sondern 18. Jahrhundert.“

Aus Sobotkas Büro hieß es dazu: Kerns Vorgehen sei „vielleicht ein neuer, aber kein guter Stil“. Zudem sei es bei der Sitzung um eine Entscheidung gegangen, die Bund und Länder betreffe. „Eine Abstimmung war also erforderlich.“

APA/HERBERT NEUBAUER

Offenbar erleichtert, nach den Brexit-Tumulten nun bald von Innenministerin Theresa May abgelöst zu werden, lag dem britischen Premierminister David Cameron am Montag ein kleines Liedchen auf den Lippen.

Cameron hatte das Mikrofon noch nicht abgelegt und der Fernsehsender ITV schnitt das Summen mit. Danach sagte Cameron kurz entschieden "Right!" ("Gut!"), als sich die Tür öffnet. Dann schließt sich die Tür hinter ihm und ein Rascheln lässt darauf schließen, dass das Mikrofon abgenommen wird.

Politische Kommentatoren waren sich auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter nicht ganz einig, welches Lied der scheidende Premier anstimmte. Rob Hutton von der Nachrichtenagentur Bloomberg's tippte auf die Titelmelodie der US-Serie "West Wing", während Robert Peston vom Sender ITV sich eher an den Bären Winnie Puuh erinnert fühlte.

APA/AFP/CHRIS J RATCLIFFE

Kinderbuch verhöhnt Trump als Kartoffel Americus Trumpus

Zwei Wochen vor dem Nominierungsparteitag der US-Republikaner ist ein Kinderbuch über den Präsidentschaftsanwärter Donald Trump erschienen, in dem dieser in Kartoffelform mit orangener Hautfarbe, rundem Gesicht und "komplexem Fell" dargestellt wird. Das Buch über die Spezies mit dem wissenschaftlichen Namen Americus Trumpus ist ein Gemeinschaftswerk des Schauspielers Michael Ian Black und des Zeichners Marc Rosenthal .

"A Child's First Book of Trump" kommt am Dienstag in den Handel. Nach der Analyse des 44-jährigen Autors ernährt sich die Spezies Americanus Trumpus von Dollar, will auf alles ihren Namen setzen und macht übermäßig auf sich aufmerksam. Der kindlichen Leserschaft vertraut Black eine Schwäche des kartoffelartigen Wesens an - es fürchtet die Nichtbeachtung. Die Kinder sollten daher einfach "den Fernseher ausschalten".

Das Buch sei zwar im Stil eines Kinderbuchs geschrieben, merkte der Zeichner Marc Rosenthal im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP an. "Aber ich glaube, es ist eher ein Buch für Erwachsene." Er habe alle möglichen Formen erdacht, um den Americus Trumpus zu illustrieren. Aber "die Form einer Süßkartoffel war die lustigste". Er wisse nicht, ob Trump "A Child's First Book of Trump" schon kenne, schmunzelte Rosenthal. Jedoch hoffe er, dass der Republikaner "über das Buch etwas Schlechtes sagt".

APA/AFP/THOMAS URBAIN

Kanadas Premierminister Justin Trudeau (44) wird in einem neuen Comic-Heft zum Superhelden. Ein Titelbild eines Ende August erscheinenden Marvel-Comics zeigt den Politiker als Boxer im Ring mit Handschuhen, kurzer Hose und Unterhemd mit rotem Ahornblatt, wie die Herausgeber am Dienstag (Ortszeit) mitteilten. "Civil War II: Choosing Sides" handelt von Iron Man und Captain Marvel, die sich bekämpfen und Rat bei ihrem früheren Boss Trudeau suchen. Der liberale Trudeau war im vergangenen Oktober zum neuen Premierminister Kanadas gewählt worden. Sein im Jahr 2000 gestorbener Vater Pierre Trudeau war ebenfalls lange Jahre Premierminister des Landes - und auch er war 1979 schon einmal zur Comic-Figur in einem Marvel-Heft geworden.

REUTERS

Österreich trauert um Manfred Deix. Auch der Wiener FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus ehrte den Karikaturisten - scheint dessen Zeichnungen aber gar nicht zu kennen. "Manfred Deix - ein großer Künstler ist von uns gegangen", schrieb Gudenus auf Facebook. Und zwar über einer Zeichnung von Gerhard Haderer.

Auf Twitter löste die Panne einen Trend aus: Unter dem Hashtag #gudenus illustrieren User die Trauerbekundung des Politikers nun etwa mit Höhlenmalereien, der Mona Lisa oder den Simpsons.

Nationalrat verordnet Schriftart, die nicht existiert

Spätestens ab Mai 2017 werden alle Zigarettenpackungen mit Schockbildern und der Warnung "Rauchen ist tödlich - hören Sie jetzt auf" versehen sein. Die nötige Änderung des Tabakgesetzes hat der Nationalrat nun beschlossen. Doch ist bei der Übersetzung der entsprechenden EU-Richtlinie ein Fehler passiert. So heißt es nun im Gesetz: "Der allgemeine Warnhinweis und die Informationsbotschaft nach den Abs. 1 und 2 sind in Helvetika fett schwarz auf weißem Hintergrund zu drucken". Das Problem: Die Schriftart existiert nicht. War im englischen Original noch von der (existierenden) Helvetica die Rede, wurde im Deutschen aus dem "c" ein "k".

Die Neos haben laut einem Bericht der "futurezone" nun eine eigene "Helvetika" kreiert und wollen prüfen, ob sie offiziell lizenziert werden kann.

APA

Kärnten bekennt sich zu Österreich

Das Börsegesetz treibt seltsame Blüten. Weil das Land Kärnten den Gläubigern der Hypo ein Angebot gemacht hat, musste es jetzt eine Pflichtmitteilung veröffentlichen. Für alle, die es noch nicht wussten: Das Land Kärnten hat in einer Aussendung offiziell bekannt gegeben, dass es zu Österreich gehört. Für alle, die mehr wissen wollen: Für Rückfragen steht Horst Felsner zur Verfügung, der Leiter der Finanzabteilung des Landes Kärnten. Übrigens: Nach einer derartigen Mitteilung darf der Emittent seinen „Herkunftsmitgliedstaat“ drei Jahre lang nicht ändern. Na dann …   

(maf)

 

APA

Panne im Salzburger Landtag: Bei einem Gruppenfoto aller Abgeordneten wurde auf die einzige FPÖ-Mandatarin Marlies Steiner-Wieser vergessen. Steiner-Wieser ist nach der Abspaltung von Karl Schnells FPS klubfreie Abgeordnete. Wie Landtagsdirektor Wolfgang Kirchtag einräumte, habe man bei der Einladung zum Foto-Termin auf die drei Abgeordneten ohne Klub vergessen. Die beiden anderen, die ehemaligen Team Stronach-Mandatare Otto Konrad und Gabriele Fürhapter, hätten aber durch die Zusammenarbeit mit dem ÖVP-Klub vom Fotoshooting erfahren.

Die Betroffene selbst nahm die Causa gelassen: "Das kann passieren." Sie wurde nach Bekanntwerden des Malheurs kurzerhand nachfotografiert und soll nun ins neue Bild hineinmontiert werden.

(c) APA/FRANZ NEUMAYR (FRANZ NEUMAYR)

Die FPÖ und ''Kindergrippen''

Ungewöhnliches fand sich in einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller. Sie begehrte Auskunft über die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Kindergärten und "Kindergrippen". Nicht nur die orthografische Unschärfe überrascht, sondern auch, dass die Freiheitliche wissen wollte, wie viele unbegleitete Minderjährige in den "Grippen" unterkommen.

Zu einer Beantwortung der Anfrage durch Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) kam es dann aber nicht. Vier Tage nach der Veröffentlichung der Anfrage, zog die FPÖ diese wieder zurück.

Zur Ergänzung: Es dürfte sich um eine eher kleine Zahl von 0-3-Jährigen handeln, die den Weg von Afghanistan oder Syrien nach Österreich ohne ihre Eltern angetreten haben. Gesucht wird übrigens auch nach der Anzahl der unbegleiteten Minderjährigen in den Kindergärten.

 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Brettspiel ''KHG - Korrupte haben Geld''

Beim 31. Wiener Spielefest können verschiedene Spiele ausprobiert werden - darunter "KHG - Korrupte haben Geld". Entwickelt hat es Klaus Hofegger. Auf Journalistenfragen, ob es Reaktionen von jemandem mit diesen Initialen gegeben habe (beispielsweise der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser), wollte er nicht antworten. Stattdessen erklärte er die Spielregeln: Das von 800 Personen unterstützte Crowdfunding-Projekt ähnelt "Monopoly" - mit legalen Mitteln kommt man allerdings nicht weit.

 

Konkret versuchen bis zu vier Personen etwa eine Stunde lang, zu betrügen und zu unterschlagen - bis die Staatskasse leer ist. "Dabei gilt natürlich stets die Unschuldsvermutung: Alles ist erlaubt, was nicht explizit verboten ist", heißt es in der Anleitung. Jeder kann betrügen und unterschlagen und hinterher behaupten das ist "part of the game". Am meisten gewinnen jene, die auch die andere Spieler hintergehen. In einer Mischung aus Würfelglück, Taktik und psychologischem Geschick wird das Spiel entschieden.

www.BilderBox.com

Piraten werben auf YouPorn mit Faymann und Mikl-Leitner

Eine eigenartige Werbestrategie haben sich die oberösterreichischen Piraten ausgedacht: Die Kleinpartei hat ein Inserat auf der Website YouPorn mit einem Bild von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) geschalten. Das Bild sei gewählt worden, um gegen das Staatsschutzgesetz zu demonstrieren, hieß es.

Faymann ist nicht der erste Politiker, den die Piraten als Werbesujet auserkoren haben. Bereits in der Vorwoche traf es...

APA/HERBERT P. OCZERET

...Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). "Johanna möchte dir zuschauen!" heißt es auf dem Banner, auf dem ein Foto der Innenministerin platziert ist. Die Aktion sei Teil einer Kampagne gegen Online-Überwachung, erklären die Piraten. Das Bild der Innenministerin sei gewählt worden, "weil sie eine treibende Kraft hinter der immer mehr ausufernden Überwachung in Österreich ist."

 

Das Innenministerium forderte die Piraten auf, das Foto entfernen zu lassen: "Vorweg die gute Nachricht: Ich darf Ihnen versichern, dass nicht geplant ist, Ihnen bei Ihren besonderen Aktivitäten 'zuzuschauen'", hieß es in einem Mail an die Piraten. Aber: "Es gibt keine Zustimmung zur Verwendung des Personenbildnisses oder der persönlichen Daten der Innenministerin für die Wahlwerbung Ihrer Partei."

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

''Piggate''

Das "Piggate" wühlt die Insel auf: In einer neuen Biografie "Call me Dave" über Ministerpräsident David Cameron wird ein unappettitliches Detail enthüllt, das sich in den jungen Jahren des nunmehrigen Ministerpräsidenten zugetragen haben soll. Während des Rituals für die Aufnahme in die Piers Gaveston Society soll Cameron "ein sehr persönliches Körperteil" in den Mund eines toten Schweins gesteckt haben. Der Boulevard weidet die Meldung nun genüsslich aus. Der Twitter-Hashtag #Piggate schoss durch die Decke. Dass in der Biografie auch von härteren Drogen die Rede ist, geht da beinahe unter - genauso wie der Umstand, dass der Co-Autor Michael Ashcroft, einst Tory-Geldgeber und Vizeparteichef, mit Cameron seit Jahren im Clinch liegt.

APA/EPA/ANDY RAIN

Jungbullensteak "Varoufakis"

Für alle, die Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis zum Fressen gern haben, hat ein griechisch-stämmiger Berliner Gastronom jetzt ein Angebot: Auf einer Spezialkarte bietet Georgios Chrissidis unter anderem einen "Varoufakis-Teller" an - oder das Dessert "Süße Angie" an. Bei ersterem handelt es sich um ein Jungbullensteak: "Ich dachte mir, das passt zu seinem Auftreten."  Auch ein Schäublexit-Teller steht auf der Karte - mit Lamm. Schafe, erklärt der Wirt, stünden in Griechenland häufig auf der Straße und behinderten das Fortkommen.

REUTERS

BZÖ Wien fordert ''Jörg-Haider-Kreisverkehr''

Geht es nach dem Wiener BZÖ-Obmann Dietmar Schwingenschrot, ist Jörg Haider bald im Wiener Straßenverkehr präsent. Ein derzeit in Bau befindlicher Kreisverkehr in Floridsdorf solle nach dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann benannt werden, fordert er - und kündigt eine Unterschriftenaktion an. "In der Vergangenheit ist es leider immer wieder vorgekommen, dass Benennungen von Straßen, Brücken und Plätzen fast ausschließlich durch Parteigrößen von SPÖ und ÖVP erfolgten. Damit muss endlich Schluss sein. Dr. Jörg Haider war im politischen Spektrum ebenso eine Größe in den letzten Jahrzehnten und hat daher genauso Anspruch", meint Schwingenschrot.

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Junge ÖVP witzelt über Griechen

Ein Kommentar zu einem Restaurant-Besuch beschert der Jungen ÖVP Oberösterreich auf Facebook einen Shitstorm. "Einige von uns waren heute ausgezeichnet griechisch essen. Für uns ist es aber üblich, dass man offene Rechnungen sofort begleicht", schreibt die JVP mit einem Smiley unter dem Bild der Rechnung. Nur wenige finden das lustig: Von "zynisch" bis "abgehoben" reicht die Kritik auf Facebook. "#richkids gehen essen und machen sich über ein Land am Abgrund lustig", kommentiert etwa Konstantin Papirnik von den Jungen Grünen Oberösterreich. Die Junge ÖVP Oberösterreich reagierte auf die Kritik. In einer "Klarstellung" heißt es: "Der Griechenland-Beitrag war in keinster Weise gegen die griechische Bevölkerung gerichtet, sondern gegen die griechische Politik, die ihrer Bevölkerung viel Leid bescherte. Darauf wollten wir mit diesem Beitrag pointiert aufmerksam machen. Nicht mehr und nicht weniger".

(c) REUTERS (JEAN-PAUL PELISSIER)

KC Streichel will ''Hunde aus Österreich abschieben''

Das Netzwerk "Facebook" ist um eine Satire-Seite reicher: "KC Streichel". Hier ziert ein grauer "Rassekater" mit blauen Augen zahlreiche Poster, die an die Plakate der FPÖ für die nahende Wien-Wahl erinnern. Auch der Name des Vierbeiners erinnert an das Kürzel von Parteiobmann Heinz-Christian Strache.

Im Interview mit "The Gap" stellte sich der Kater als Parteichef von "Hunde raus aus Österreich" vor, einer angeblichen Vereinigung, die sich für "ein besseres Österreich frei von hündischem Multikoti und von Rasenschande" einsetzt. Konkret: Man kämpfe gegen "Überhundung und für die Abschiebung von Hunden aus Österreich". 

>>> Facebook-Seite von "KC Streichel"

>>> Interview auf "The Gap"

(c) Screenshot: Facebook, KC Streichel

Neuseelands Regierungschef - im Hämmern durchgefallen

Der neuseeländische Regierungschef John Key macht keinen Hehl aus seinen beiden "linken Händen". Am Wochenende hat er vor laufenden Kameras unter Beweis gestellt, dass er einen Nagel einfach nicht auf den Kopf trifft. Key versuchte, ein Wahlkampfplakat festzunageln, schlug aber immer wieder daneben.

Sein Missgeschick trug der Politiker dennoch mit Fassung. "Schockierend, nicht wahr?", sagte er nach Medienberichten. "Ich hatte die Organisatoren gewarnt, dass ich nicht sehr gut (im Hämmern) bin." Er überlasse auch zu Hause das Werkzeug lieber Fachkräften.

(c) Reuters (POOL)

Wiener SPÖ bewirbt ihre ''Good Weibs''

Vor dem Internationalen Frauentag am 8. März startet die Wiener SPÖ die Kampagne "Good Weibs für Wien". Auf einem am Mittwoch verbreiteten Werbesujet marschieren
Vizebürgermeisterin Renate Brauner sowie die Stadträtinnen Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Ulli Sima im Stile des ikonenhaften Covers der Beatles-Platte "Abbey Road" über einen Zebrastreifen. Man wolle mit der Kampagne informieren, "was Frauenpolitik für die Frauen in Wien bedeutet", heißt es in einer Aussendung. Ein Aktionstag in allen Bezirken (3. März) und ein Frauenfest am 7. März im ega (6. Bezirk) folgen.

SPÖ Wien

Unterhose zwingt Kanadier aus Parlament

Der kanadische Abgeordnete Pat Martin musste aus dem Parlament „flüchten“. Der Grund: Ein unglücklicher Kauf, wie die BBC berichtete. „Sie hatten den Preis für Männerunterwäsche um 50 Prozent reduziert. Ich habe welche gekauft, die für mich eindeutig zu klein ist. Ich habe Probleme damit, längere Zeit zu sitzen“, rechtfertigte er sich – und sorgte für Lacher und Applaus seiner Kollegen. Zur angesetzten Abstimmung schaffte es Martin dennoch pünktlich zurück.

Der Parlamentspräsident sagte, er habe Martin ursprünglich angewiesen, im Saal zu bleiben. „Ich habe seine Erklärung damals nicht verstanden, und ich bin mir nicht sicher, dass ich sie jetzt verstehe."

REUTERS

SPÖ-ÖVP-Pärchen tritt ''aus Liebe'' zurück

In der Gemeinde Kirchstetten im Bezirk St. Pölten sind nach den niederösterreichischen Gemeinderatswahlen eine SPÖ-Kandidatin und ihr Freund, ein Kollege aus der ÖVP, "aus Liebe" zurückgetreten, berichteten die "Niederösterreichischen Nachrichten". Dass die beiden Jung-Mandatare eine Beziehung haben, sei erst nach dem Wahltag (am 25. Jänner) bekannt geworden.

Für den SPÖ-Obmann sei eine solche "Pärchenbildung nicht tragbar" gewesen, hieß es in der Wochenzeitung. Daher trat die Frau zurück, ihr ÖVP-Freund tat es ihr gleich.

Damit nicht genug: Aus Solidarität nahm auch der nächste Sozialdemokrat, der nachgerückt wäre, sein Mandat laut "NÖN" nicht an.

www.BilderBox.com

Kärntner Gläubige beten für Erleuchtung von Politikern

Am 11. Jänner findet in der Kirche von Döbriach am Millstätter See ein ungewöhnlicher Gottesdienst statt: Gebetet wird dabei für Österreichs Politiker. Ein Salzburger soll dafür neun Euro bezahlt haben.

"Heilige Messe für die österreichischen Politiker: um Erleuchtung in ihrer Verantwortung" - lautete die "Messintention" auf dem Liturgischen Wochenkalender der Pfarrkirche Döbriach. Es sei zwar nicht ungewöhnlich, dass Politiker in Fürbitten eingeschlossen werden, eine Messe für sie habe bisher aber noch niemand haben wollen, hieß es aus der Pfarre.

Die neun Euro, die der Initiator der Messe ausgelegt hat, kommen einem wohltätigen Zweck zu Gute: Sie werden für ein Kinderheim in Indien gespendet.

(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)

Ein Mitglied der britischen UKIP-Partei hat die Westminster-Kathedrale in London mit einer Moschee verwechselt - und die rechtspopulistische Partei erntet dafür Spott und Häme im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die Westminster Cathedral ist die wichtigste katholische Kirche in England und Wales.

Unter dem Schlagwort #thingsthatarenotmosques (Dinge, die keine Moscheen sind) posten schadenfrohe Nutzer seit Tagen Bilder von Kirchen, aber auch Moskitos, Iglus oder von der Wohnhöhle der Teletubbies. Der Ukip-Wahlkreis South Thanet, auf dessen Twitter-Account der Fauxpas gepostet worden war, ist ausgerechnet der Wahlkreis von UKIP-Chef Nigel Farage für die Parlamentswahl im Mai 2015.

Der Hintergrund: Die BBC hatte am Dienstag BBC Passanten vor der katholischen Westminster Cathedral in London gefragt, ob Farage das Zeug zum Premierminister habe. Über den Twitter-Account UKIP South Thanet folgte eine Beschwerde, dass Menschen ausgerechnet vor einer Moschee befragt worden seien. Eine Entschuldigung folgte, nachdem der Fehler erkannt worden war. In der Kurzbeschreibung des nicht verifizierten Accounts heißt es, dass die Tweets nicht von der UKIP-Partei kämen, sondern eine persönliche Äußerung seien.

Goldmedaille für ''Schoko-Merkel''

Eine Karikatur der etwas anderen Art hat der Salzburger Alex Neumayer angefertigt. In einen Schokoladebrocken schnitzte er Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus deren Oberkörper Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy teuflisch lächelnd herausspringt.

Rechts von Merkel befindet sich Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi, der sich an einen Stiefel von zwei aufreizenden Damen klammert. Linkerhand und abgewandt von Merkel sitzt Frankreichs Präsident Francois Hollande.

Für sein Werk erhielt der Künstler bei der Weltmeisterschaft der Köche in Luxemburg die Goldmedaille.

(c) APA/KOCHEN & KUNST/UNBEKANNT (UNBEKANNT)

Bei Faymann: ''Sauber und ordentlich''

Bundeskanzler Werner Faymann hat seinen italienischen Amtskollegen Matteo Renzi beeindruckt. Nicht unbedingt mit seiner Politik, aber mit seinem Ordnungssinn: "Sein Büro ist sehr sauber und ordentlich - alles andere als mein Büro", wollte Renzi nach einem Besuch im Bundeskanzleramt die Öffentlichkeit unbedingt wissen lassen.

(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)

Strolz dichtet

"Du bist so prall und so glänzend, so samten und geschmeidig, das füllige Leben und der Abschied." Dass Neos-Chef Matthias Strolz ein Baum-Enthusiast ist, wusste man ja bereits. Diesmal hat er das nicht durch Umarmen ausgedrückt, sondern durch ein Liebes-Gedicht an die Kastanie. "Ich trage dich bei mir, Du bist mein Schatz", offenbart Strolz in dem Werk, das er der "Krone" zukommen ließ. Das Gedicht sei ihm während seiner Fasten-Woche im Kloster Pernegg "unter einem Kastanienbaum eingeschossen".

Strolz berichtet der Zeitung auch freimütig von Einläufen und Leberwickeln und schwärmt: "Am dritten Tag beim Fasten schießt die Energie ein. Da könnte ich die Welt umarmen und Bäume ausrupfen" -  was bei einem Naturfreund wie ihm natürlich nur sprichwörtlich gemeint sein kann.

> "Krone"-Artikel"">>> ''Krone''-Artikel

(c) APA/DIETMAR STIPLOVSEK (DIETMAR STIPLOVSEK)

Deutschland schickt "schießendes Personal" nach Russland

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat auch in den vielen außenpolitischen Krisen ihren Sinn für Humor nicht verloren. Wenngleich er ziemlich gewagt wirkt. Die Wochenzeitung "Die Zeit" befragte die Dienstherrin der Bundeswehr danach, ob die nächsten beiden Fußball-Weltmeisterschaften tatsächlich in Russland als dem Aggressor in der Ukraine-Krise und in Katar als einem Finanzierer der radikalislamischen Terrorgruppe IS stattfinden könnten. Von der Leyens' Antwort: "Wo auch immer gespielt wird: Deutschland schickt schießendes Personal."

Russland richtet die Fußball-WM 2018 aus, 2022 wird in Katar gespielt. Die Vergabe des sportlichen Großereignisses hatte insbesondere im Fall Katar heftige Kritik ausgelöst.

REUTERS

Rupprechter modelt ''Ice Bucket Challenge'' um

Der Internet-Trend "Ice Bucket Challenge" hat nun auch die heimische Politik erreicht. VP-Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter modifizierte die Aufgabe, sich mit einem Kübel Eiswasser zu überschütten, jedoch: Er verpasste sich eine "Schneeabreibung", nachdem ZiB-2-Anchorman Armin Wolf ihn zur Challenge gefordert hatte. "Am Berg muss man improvisieren", schrieb der Minister auf "Twitter" zu seiner Variante. Zudem nominierte er seine SPÖ-Regierungskollegen Kanzleramtsminister Josef Ostermayer und Gesundheitsminister Alois Stöger für die Challenge. Die "Ice Bucket Challenge" soll auf die seltene Krankheit ALS aufmerksam machen und verbreitet sich seit Wochen schneeballartig in sozialen Netzwerken.

>> Rupprechters Video auf YouTube

(c) Ruprrechter / YouTub

Jusos verwechseln Minister

Ob Kiffen gesundheitsschädlich ist – darüber streiten noch Experten. Zumindest zeitweise könnte der Konsum von Cannabis für Konfusion sorgen: In einer Aussendung der Sozialistischen Jugend begrüßte Chefin Julia Herr jedenfalls die Unterstützer der Bürgerinitative des „Verein Legalize“. Nun seien „die Minister Böhmdorfer und Stöger gefordert ein Konzept auszuarbeiten“. Nur: Dieter Böhmdorfer, vor mehr als zehn Jahren für die FPÖ in der Regierung, dürfte nicht mehr viel Mitspracherecht haben. Dann bemerkte Herr den Fehler aber doch: „Mir ist bekannt, dass Brandstetter Justizminister ist. Wir haben kein Bedürfnis nach einen schwarz/blau Revival ;)“, schrieb sie auf Twitter.

Die Presse

Äpfel Essen gegen Putin

Russland hat zwar diese Woche ein Importverbot für polnisches Obst und Gemüse verhängt - was natürlich nichts mit Polens harter Haltung im Ukraine-Konflikt zu tun hat - aber Polen weiß sich zu wehren: Auf Twitter wurde unter dem Slogan "Iss Äpfel gegen Putin!" dazu aufgerufen, durch massiven Konsum den heimischen Landwirten unter die Arme zu greifen. Dutzende Prominente haben sich bereits Apfelessend abbilden lassen.

Michaela Bruckberger

Erdogan mag keine Tattoos

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan mag keine Tattoos - und duldet diese bei jungen Hoffnungsträgern seines Landes schon gar nicht. Beim Besuch eines Trainingszentrums der türkischen Nationalmannschaft traf Erdogan auf das 18-jährige Talent Berk Yildiz, den er wegen eine Tätowierung am Handgelenk tadelte. "Was soll das mit der Tätowierung? Warum verletzt du deinen Körper?" sagte Erdogan. Yildiz versprach, sich das Tattoo entfernen zu lassen.

REUTERS

Freiheitliche Jugend bewirbt ''echte Frauen''

"Frauen haben weder einen Bart, noch einen Penis!", belehrt der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) im Burgenland. Mit einer neuen Kampagne will er zeigen, wie "echte Frauen" aussehen - und zwar jung, blond und nackt. Mit entsprechenden Flyern soll "die Jugend geschützt und aufgeklärt" und der "Gender-Wahnsinn" bekämpft werden. "Richtige Frauen" bräuchten auch kein Binnen-I und keine Quoten, versichert die blaue Jugend auf ihrer Website.

Screenshot RFJ

''Wilde'' Neos-Party macht Schlagzeilen

Die Neos haben im April zum „offenen Haus“ in ihre Klubräumlichkeiten im Parlament geladen - eine Aktion, die ihnen eine Schlagzeile in der „Kronen Zeitung“ verschaffte. Denn laut dem Blatt sei bei der „wilden Party“ auf Tischen getanzt und ein Teppich beschädigt worden. Zuletzt soll der Wachdienst eingeschritten sein.

Alles halb so wild, versichert indes der pinke Klubdirektor Stefan Egger: Man sei lediglich gegen Mitternacht „gebeten" worden, die Feier zu verlegen. Einziger Schaden seien „Brezeln am Boden und ein paar Rotweinflecken" auf der Matte gewesen.

(c) Presse Digital

''Darth Vader'' tritt bei Kiew-Wahl an

Das Imperium schlägt zurück: "Darth Vader" darf in den ukrainischen Städten Kiew und Odessa als Bürgermeister kandidieren. Damit tritt der schwer atmende Bösewicht aus der Filmreihe "Krieg der Sterne" bei der Abstimmung in der Hauptstadt am 25. Mai auch gegen Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko an. "Darth Vader", in dessen Kostüm ein Mitglied der Ukrainischen Internetpartei IPU steckt, habe alle nötigen Dokumente eingereicht, sagte Anastassija Sernowa von der städtischen Wahlkommission am Donnerstag im Lokalfernsehen. "Daher waren wir verpflichtet, ihn zu registrieren." Insgesamt gibt es acht Kandidaten.

Auch in der Schwarzmeerstadt Odessa darf "Darth Nikolajewitsch Vader" kandidieren. Die Wahl ist ebenfalls für den 25. Mai geplant. "Mein Designer hat bereits mit den Planungen für den Bau meines Throns im Bürgermeisterzimmer begonnen", sagte der Darsteller der Filmfigur.

Innenministerin Mikl-Leitner als ''Dancing Star''

VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat für den guten Zweck ihr Tanzbein geschwungen - bzw. sich schwingen lassen. Das Magazin "Woman" druckte eine Reihe an Fotos ab, die die ÖAAB-Chefin beim Tanzen mit Ex-Boxer Biko Botowamungo zeigen. Er hatte an der vergangenen Staffel der ORF-Sendung "Dancing Stars" teilgenommen. Anlass war übrigens die Charity-Gala für die Kinderhilfsorganisation "Pro Juventute".

Neue Trinkvorschriften für Secret Service

Nach einer Reihe peinlicher Vorfällen mit trinkfreudigen Personenschützern hat der US-Secret Service laut "Washington Post" weitere personelle Konsequenzen gezogen. Ein Abteilungsleiter sei degradiert und zwei Dutzend weitere Angestellte seien versetzt worden, berichtete das Blatt am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise.

Zudem seien die Regeln für den Alkoholkonsum bei Auslandsreisen komplett überarbeitet worden. Demnach sollen in Zukunft Mitarbeiter, die zum Schutz des Präsidenten eingesetzt werden, zwölf Stunden vor Dienstantritt sowie 24 Stunden vor Ankunft des Präsidenten an einem neuen Einsatzort keinen Alkohol trinken. Ein Sprecher der Behörde bestätigte die Maßnahmen, wollte aber der Zeitung zufolge nicht auf Einzelheiten eingehen

Sie sollten Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in den Niederlanden treffen. Nun sind sie suspendiert. Drei Agenten des Secret Service sollen sich in Amsterdam die Nacht um die Ohren geschlagen haben. Einer von ihnen wurde sogar betrunken und bewusstlos in der Hotellobby gefunden, berichtet die "Washington Post".

Ein Sprecher des Secret Service bestätigte der Zeitung, dass drei Agenten "aus Disziplinargründen" nach Hause geschickt und vom Dienst suspendiert worden seien. Mehr wollte er nicht sagen ...

Österreich im All

"Österreich hat nun ein 'Weltraum-Ministerium", jubelt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie in einer Aussendung. Das neue Bundesministeriengesetz ordne die Weltraumaktivitäten, die man bereits seit Jahren betreue, jetzt auch ausdrücklich zu. "Weltraumtechnologien nutzen uns allen und wir alle nutzen sie", belehrt die zuständige Ministerin Doris Bures. Und kaum eine Weltraummission komme heute noch ohne österreichische Technologie aus, heißt es in der Aussendung.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Bin ich der Herold?

Der politische Umbruch in Kärnten im Frühjahr 2013 ist am "Herold" spurlos vorübergegangen. In den nagelneuen Telefonbüchern 2014/2015 werden der ehemalige Landeshauptmann Gerhard Dörfler und seine Mannschaft unter "Kärntner Landesregierung" angeführt. Die neuen Regierungsmitglieder bzw. die neuen Funktionen, etwa von SP-Landeshauptmann Peter Kaiser und seiner Stellvertreterin Beate Prettner haben es nicht ins neue Telefonbuch geschafft. Der Verlag spricht von einem technischen Fehler. Wie genau dieser passieren konnte, teilte er bislang nicht mit.

(c) APA

Hollandes Liebesspiel

Die angebliche Affäre von Präsidenten François Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet sorgt im Internet für Häme. Das Magazin „Closer“ hatte ja berichtet, dass sich der erste Mann im Staate Frankreich seit Juni 2013 immer wieder heimlich auf einem Motorroller zum „Liebesnest“ führen lasse. Die geheime Fahrt wurde nun zu einem Online-Spiel: Auf einem gelben Roller samt Helm düst Hollande darin durch Paris – und muss Reportern, seiner Ex-Partnerin Ségolène Royal und seiner derzeitigen Lebensgefährtin Valérie Trierweiler ausweichen.

>> Link zum Spiel

(c) Screenshot

Revolution in der Unterhose

Revolutionen können unterschiedliche Gestalt annehmen. Der Abgeordnete Antonio Garcia von der mexikanischen "Partei der Demokratischen Revolution" entschied sich für die Strip-Variante. Er wollte mit der spektakulären Aktion im Parlament gegen die Öffnung des vor 75 Jahren verstaatlichten Ölsektors zu demonstrieren.

REUTERS

Da hilft nur mehr der Weihnachtsmann

Warum die Arktis zu Kanada gehört? Ganz einfach: Weil der Weihnachtsmann Kanadier ist. In Territorialstreitigkeiten werden ja gelegentlich weit hergeholte Argumente bemüht. Zu den originelleren zählt diese Begründung, mit der Kanada seine Ansprüche in der Arktis untermauert. Die Regierung warf der Opposition quasi unpatriotische Umtriebe vor, weil diese Nordpol und Weihnachtsmann nicht in Kanada sähe. Das ließen die Liberalen nicht auf sich sitzen: "Jeder weiß, dass der Weihnachtsmann Kanadier ist."

imago stock&people

Als Michelle Obama eifersüchtig wurde

Finden Sie den Unterschied: Bild eins und drei differieren in einem wesentlichen Punkt. Richtig! Oben schäkert US-Präsident Barack Obama noch mit der dänischen Premierministerin Helle Thorning-Schmidt, sehr zum Missvergnügen von First Lady Michelle Obama. Auf Bild drei hat sich diese dann als Sicherheitspuffer dazwischengesetzt.

(c) Twitter @AhmedKadry

BZÖ trifft Papst Franziskus

Er ist schließlich der Papst der (Stimmen-)Armen: Am Mittwoch trafen BZÖ-Chef Gerald Grosz und die oberösterreichische BZÖ-Landesobfrau Ursula Haubner bei einer Generalaudienz am Petersplatz in Rom Papst Franziskus persönlich. Der Parteichef nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit Franziskus für ein Handy-Foto zu posieren - und es gleich auf Twitter zu veröffentlichen (Zitat: "Selfie with the Pope ;-)").

Twitter (Grosz)

Verwechslung: ''Kanzler Gusenbauer in Israel''

Bundeskanzler Werner Faymann scheint in Israel keinen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Während sein Besuch von etlichen Medien kaum wahrgenommen wird, schrieb die renommierte Zeitung "Haaretz", dass Kanzler Alfred Gusenbauer den israelischen Premier getroffen habe. Peinlich für alle Beteiligten.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Sarrazins Haus mit rosa Farbe beschmiert

Auf das Haus des umstrittenen SPD-Politikers Thilo Sarrazin in Berlin wurde ein Farbbeutelanschlag verübt, wie deutsche Medien berichten. Große Teile der Fassade seien mit rosa Farbe verschmiert, berichtet die Polizei. Eine linke Gruppierung namens GERD soll sich zu dem Vandalenakt bekannt haben. "Wir haben das Wohnhaus von Sarrazin ... rosa markiert", ist darin zu lesen.

Die Schmiererei könnte in Zusammenhang mit Sarrazins Teilnahme am Kongress "Für die Zukunft der Familie" des rechtspopulistischen Magazins "Compact" stehen. Sarrazin hatte zudem in "Compact" angezweifelt, ob man für Schwul-lesbische Lebenspartnerschaften den Begriff Ehe verwenden sollte. "Das ist ungefähr so, als würde man ein Faultier als Löwe bezeichnen", schrieb Sarrazin in "Compact".

Putin übertrumpft Chuck Norris

Wladimir Putin hat es in der Kampfsportart Taekwondo zum Großmeister gebracht. Während eines Besuchs in China bekam einen schwarzen Gürtel des neunten Grads (Dan) verliehen. Der russische Präsident übetrumpfte damit Chuck Norris, der es nur bis zum achten Dan brachte. "Ich weiß nicht, ob ich so einen hohen Dan verdient habe", soll Putin in einer ersten Reaktion erklärt haben. Zugleich lobte er die "wundervolle Kampfkunst".

Fasching: FPÖ scherzt auf Stronachs Kosten

Die FPÖ Niederösterreich sorgte am 11.11. und 11:11 Uhr mit einem Faschingsscherz für Verwirrung: In einer Aussendung behaupteten sie, dass alle Mandatare des niederösterreichischen Team Stronach noch vor Weihnachten zur FPÖ wechseln würden. Damit gäbe es wieder einen freiheitlichen Landesrat.

Stronach-Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger nahm's mit Humor: "Das finde ich originell."

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

TV-Moderatorin meldet

Die CSU hat in Bayern die absolute Mandatsmehrheit zurückerobert. Das löste naturgemäß Jubel im Fraktionssitz der Partei aus. Im Eifer des Gefechts meldete eine Moderatorin des Bayerischen Fernsehens: "Die Erektionen sind euphorisch." Der lustige Versprecher wurde umgehend zum Youtube-Hit.

Hellseher-Krokodil beißt in Oppsotionschef

Der australische Premier Kevin Rudd kann seine Koffer packen - zumindest, wenn man der Vorhersage von Krokodil "Big Wendell" Glauben schenkt. Das hellseherisch veranlagte Reptil verbiss sich in ein Bild von Oppositionsführer Tony Abbott und sagte damit seinen Sieg bei der Parlamentswahl am Samstag voraus. Fleisch, das an einem Bild von Rudd befestigt war, hatte "Big Wendell" zuvor nicht angerührt, wie australische Medien am Donnerstag berichteten. Mit 5,5 Metern ist "Big Wendell" das größte in Australien in Gefangenschaft lebende Krokodil. Er spielte zum ersten Mal Orakel. 2010 hatte ein anderes Krokodil das Wahlergebnis richtig "vorausgesagt".

Kettenraucher Schmidt legt sich Notfall-Depot an

Zigaretten sind Helmut Schmidts Wegbegleiter für alle Lebenslagen. Stets ist der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt in Rauchschwaden gehüllt. Aus Angst vor einem EU-Verbot für seine geliebten Menthol-Zigaretten hat der 94-Jährige begonnen, sie zu horten. Mit 200 Stangen seiner Leibmarke "Reyno" will der passioniere Raucher vorsorgen - sie sollen bis zu seinem 100. Geburtstag reichen. Dies plauderte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei einer Wahlveranstaltung aus. Stoffe wie Menthol dämpfen nach Expertenmeinung die natürliche Abwehr des Körpers gegen Zigarettenqualm und erleichterten so den Einstieg zum Rauchen.

Ex-Agentin Chapman macht Snowden Heiratsantrag

Der US-Geheimdienstenthüller Edward Snowden hat offenbar einen neuen Fan: "Snowden, willst Du mich heiraten?" fragte die russische Ex-Spionin Anna Chapman am Mittwoch auf ihrem Twitter-Konto. Chapman war 2010 als Mitglied eines russischen Spionagerings in den USA aufgeflogen und kurz darauf im Zuge eines Agentenaustauschs nach Russland zurückgekehrt. Die attraktive Rothaarige machte seither Schlagzeilen als "Femme fatale" und zierte die Titelseiten zahlreicher russischer Magazine.

Faymann kassiert Klaps auf den Hinterkopf

„Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen“, sagt man. Ob das der Grund für die „Attacke“ von Luxemburgs Premiers Jean-Claude Juncker auf SP-Bundeskanzler Werner Faymann bei einer Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel war, ist nicht überliefert. Faymann reagierte jedenfalls mit einem etwas gequält klingenden Kichern, bevor er sich wieder seinem Interview mit dem „ORF“ widmete.

>>Video auf Youtube

Screenshot Youtube

''Internet ist Neuland'': spott und Hohn für Merkel

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wird derzeit im Internet für ihren Internet-Sager mit Spott und Häme überzogen. Das Internet ist für uns alle Neuland", sagte Merkel am Mittwoch auf eine Frage zum Internet-Spähprogramm Prism bei einer Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama im Kanzleramt. Nutzer des Online-Netzwerkes Twitter griffen die Bemerkung tausendfach auf. Das Schlagwort "#Neuland" wurde zum meistdiskutierten Begriff auf Twitter in Deutschland.

"Ich bin bloß misstrauisch, weil das #Neuland schon bevölkert ist. Wie viele sind wir? Zwei Milliarden? Wahrscheinlich alles Terroristen", witzelte ein anderer Nutzer.

''Macho'' Putin ist ein Warm(-Kalt)-Duscher

Auf diese Enthüllung hat die Welt gewartet: Der sich gerne als Macho inszenierende russische Präsident Wladimir Putin ist ein Warm(-Kalt-)Duscher. Putin habe ihm das Kontrastduschen beigebracht, sagte sein politischer Ziehsohn, Regierungschef Dmitri Medwedew. "Abwechselnd plus 13 Grad und plus 40 Grad, so habe ich es von ihm übernommen", erklärte Medwedjew in einer am Montag vom Fernsehsender NTW ausgestrahlten Homestory. Wie Putin achte er darauf, viel Sport zu treiben. "Ich fahre Fahrrad - auch im Winter", sagte Medwedew (47). Nur ein umfallendes Fahrrad in Russland oder China könnte diese Enthüllung noch toppen.

Israel zahlt 127.000 Dollar für Schläfchen des Premier

Inmitten der Proteste gegen das harte Sparpaket sorgen Israels Premier Benjamin Netanjahu und seine unbeliebte Frau Sara für Empörung: Die beiden sollen für einen (Kurz)-Flug nach London zum Begräbnis von Margaret Thatcher einen Charter mit extra installiertem Doppelbett angeordnet haben. Kolportierte Mehrkosten: 127.000 Dollar (98.000 Euro). Netanjahu hat mittlerweile angekündigt, auf kurzen Flügen künftig kein Bett mehr anzufordern, berichtet die "Jerusalem Post". Seiner Frau wurde schon mehrfach Verschwendungssucht vorgeworfen.

US-Republikaner nennt Frauen ''Vaginas''

Der Republikaner Peter Hansen, Abgeordneter in New Hampshire, hat in einer E-Mail an Kollegen Frauen als "Vaginas" bezeichnet. Wie die "Huffington Post" berichtet, schrieb er in Zusammenhang mit einer Debatte über Schusswaffengebrauch: In gefährlichen Situationen würden "Kinder und Vaginas " in der Regel zuerst in Sicherheit gebracht werden. Ein Sturm der Entrüstung folgte. Hansen zeigte sich unbeeindruckt: Wer das Substantiv Vagina beleidigend finde, sollte "seine Psyche noch einmal untersuchen lassen". Auf umständliche Weise entschuldigte sich der Politiker dann aber dennoch.

(c) REUTERS (� Alessandro Bianchi / Reuters)

Türkei schafft Rockpflicht für weibliche Abgeordnete ab

Türkische Politikerinnen haben künftig auch im Parlament die Hosen an. Denn die bisher vorgeschriebene Rock-Pflicht für weibliche Abgeordnete wird abgeschafft, die Damen dürfen künftig auch Hose und Jackett tragen. Ein Faktor für die Änderung der Geschäftsforderung war Safak Pavey, die Abgeordnete hatte bei einem Zugunfall ein Bei und einen Arm verloren. Der Anblick von Paveys Beinprothese im Parlament sorgte für Schlagzeilen. Pavey selbst unterstützte zwar die Abschaffung der Rockpflicht, forderte aber zugleich einen offenen Umgang der türkischen Gesellschaft mit dem Phänomen geistiger und körperlicher Behinderung.

Faymann: Ein ''Best-Dressed World Leader''

Österrreichs Kanzler in einer Reihe mit US-Präsident Barack Obama und dem britischen Premier David Cameron? Zumindest "Vanity Fair" scheint das nicht zu hoch gegriffen. Das Modemagazin wählte Werner Faymann auf Platz sieben der zehn best gekleideten Staats- und Regierungschefs (Best-Dressed World Leaders). Wobei es "Vanity Fair" weniger der Anzug als die Haarpracht des Kanzlers angetan hat: "Faymanns Markenzeichen ist aber sein Haar - ein perfekter dichter, melierter Wald, den man sonst nur von Fotos auf Haarfärbe-Mitteln kennt", schwärmt das Modemagazin - und bilanziert: "Manchmal ist ein Anzug nur ein Anzug - aber volles Haar bei einem 52-jährigen Mann ist immer eine Visitenkarte."

>> Alle schicken "World Leader" im Überblick.

(c) Screenshot

Steuer für Schönlinge soll Baby-Boom bringen

Der Schuldenstand steigt, die Geburtenrate sinkt: Der Wirtschaftspexperte Morinaga Takuro will nun eine einfache Lösung für Japans Dilemma gefunden haben. Er fordert massive Steueraufschläge für Schönlinge. Sie sollen bis zu 100 Prozent mehr zahlen. Dann würden auch Japans weniger ansehnliche Männer unter die Haube kommen und die Geburtenrate steigen, ist Takuro überzeugt. Der Experte selbst hätte im (aussichtslosen) Fall einer Realisierung seines Plans übrigens beste Chancen auf Steuervergünstigungen. In Japan ist die Hälfte der Männer zwischen 30 und 35 Jahre alleinstehend.

Steuer für Schönline

Der Iran ist doppelt verärgert. Dass die First Lady der USA, Michelle Obama, den Oscar für Polit-Thriller "Argo"verkündete, sei bezeichnend schrieben staatliche Medien. Immerhin handele es sich um einen "anti-iranischen Film". Noch viel mehr erzürnte aber der Aufzug der Präsidenten-Gattin. Per Photoshop verpassten ihr die iranischen Sittenwächter daher sogleich einen deutlich züchtigeren Oscar-Dress – weniger Ausschnitt und längere Ärmel waren das Ergebnis des Bildpfusches der "Fars News Agency".

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hielt Ende Jänner in Berlin eine Rede – in äußerst holprigem Englisch. Und das, obwohl der Staatschef einen Teil seines Ingenieursstudiums in den USA absolviert hat. Die Folge: Spott und Häme.
Besonders der Satz "Gas and alcohol, don't mix!" sorgt in Ägypten seither für Lacher. Kabarettisten machten daraus rasch: "Politik und Religion don't mix!". Eine Gruppe von Musikern setzte noch einen drauf und kreierte den Song "Don'ti Mixi".

(c) dapd (Axel Schmidt)

Eine Watsch'n für ein Kraftwerk?

Fasching im Salzburger Lungau: Auf dem Heimweg von einem Umzug wurde ein SPÖ-Gemeindevertreter von einem ÖVP-Kommunalpolitiker geohrfeigt. "Er ist mir von hinten nachgegangen und hat mich angeschrien. Und dann hat es schon geklingelt", schilderte der SPÖler. Grund der Aktion sei ein Streit über ein geplantes Mur-Kraftwerk gewesen. Der ÖVPler sieht das anders: "Die Watsch'n hat absolut nichts mit dem Kraftwerk zu tun". Denn: "Er hat meinen Berufsstand beleidigt." Der SPÖ-Mann will das aber erst nach der Ohrfeige getan haben.

c AP SVEN KAESTNER

''Basic Instinct'' - Serbiens Premier Opfer von TV-Streich

Ein TV-Streich sorgt für politischen Wirbel in Serbien. Ministerpräsident Ivica Dacic sah sich in der Sendung "Gelassen mit..." einer „Journalistin“ gegenüber, die die berühmte Verhörszene aus „Basic Instinct“ nachahmte. Ähnlich wie Sharon Stone im Film schlug die Schauspielerin die Beine übereinander - erkennbar ohne Slip.

Dacics Sicherheitsberater droht nun mit Sanktionen gegen den Sender Kopernikus. Ganz Serbien sei durch den „Gag“verspottet worden. Der Inhaber des TV-Senders weist die Verantwortung von sich: Das Studio sei an eine bosnische Privatproduktion vermietet worden. Beobachter vermuten hinter dem Streich einen Machtkampf zwischen den Regierungsparteien.

--> YouTube-Video

Screenshot Youtube

Strache lässt auf Facebook die Muskeln spielen

Heinz-Christian Strache ist bekanntlich stolz auf seine Facebook-Gemeinde – und vermutlich auch auf seinen Körper: Am Sonntagvormittag postete der FPÖ-Chef eine Bilderserie, die ihn beim Krafttraining zeigt: Unter der Überschrift „Morgenstund hat Gold im Mund. Fit in den Tag :-)“ ist Strache dabei beim Liegestütze drücken und Schattenboxen zu sehen. Auch seinen Bizeps hält der FPÖ-Chef in die Kamera.

(c) Facebook

Kim Jong-un beim Beauty-Doc? ''Unvorstellbar!''

"Erbärmliche, dilettantische Berichterstattung"; "widerlicher, krimineller Akt": Nordkoreas Nachrichtenagentur KCNA schäumt über Berichte aus dem Nachbarland. Mehrere südkoreanische Medien meldeten zuletzt, Nordkoreas Diktator Kim Jong-un habe sich Schönheitsoperationen unterzogen, um seinem Großvater Kim Il-sung zu ähneln. Sechs Mal soll er sich unters Messer gelegt haben. Für KCNA schlicht "unvorstellbar".

(c) AP

Japans künftiger Premier verwechselt Bush und Obama

Der neu gewählte japanische Regierungschef Shinzo Abe ist offenbar einen US-Präsidenten im Rückstand: "Ich habe mit Präsident Bush telefoniert", sagte der künftige Ministerpräsident am Dienstag bei einem Auftritt vor Wirtschaftsvertretern. Als im Saal Gekicher und Gemurmel ausbrach, bemerkte Abe seinen Fehler und korrigierte, es sei Obama gewesen, der ihm telefonisch zum Wahlsieg gratuliert habe.

Abe war in den Jahren 2006 und 2007 japanischer Regierungschef, als George W. Bush (Bild) im Weißen Haus in Washington saß.

Fekter als ''Gehilfin''

"Wer fährt was?" Diese Frage will "AutoBild.de" in einer Bildergalerie beantworten und verspricht "teils überraschende Erkenntnisse". Tatsächlich überraschte Bild 42 von "Automarken der Berufsgruppen": Hier informiert "AutoBild.de", dass "Bürogehilfen mit 7,4 Prozent den größten Part der Renault-Fahrer ausmachen". Illustriert wurden die Renault-affinen Gehilfen mit ... VP-Finanzministerin Maria Fekter an ihrem Schreibtisch. Update: Mittlerweile wurde das Bild ausgetauscht.

Screenshot Autobild.de