Nordkorea: Einblicke in ein abgeschottetes Regime

Inmitten der Spannungen wegen des nordkoreanischen Atomprogramms weihte Machthaber Kim sein Prestigeprojekt, einen neuen Wohnblock in Pjöngjang, ein.

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Inmitten der Spannungen wegen Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm hat Machthaber Kim Jong-un am Donnerstag einen neuen Wohnblock in der Hauptstadt Pjöngjang feierlich eingeweiht.

REUTERS/Damir Sagolj

In Anwesenheit zehntausender Funktionäre und Bürger sowie internationaler Medienvertreter durchschnitt er das rote Band vor den neuen Hochhäusern mit rund 5000 Wohnungen.

REUTERS/Damir Sagolj

Ministerpräsident Pak Pong-ju dankte dem Machthaber für seine "weise" Führung. Das Projekt sei ein Beweis für den "Geist unseres Volks und der Armee", die stets und um jeden Preis die Anweisungen der Partei umsetzten, sagte Pak.

REUTERS/Damir Sagolj

Kims neuestes Prestigeprojekt, das die Modernität des isolierten Landes zeigen soll, besteht aus mehreren Hochhäusern von unterschiedlicher Höhe und Form.

REUTERS/Damir Sagolj

Der mit 234 Metern höchste Wohnturm hat nach amtlichen Angaben 70 Stockwerke. Seine Penthouse-Wohnungen geben den Blick auf die Stadt und ihre Umgebung frei. Sie sind mit grünen Tapeten und violetten Sofas ausgestattet - haben aber kein Warmwasser.

REUTERS/Damir Sagolj

Die nordkoreanische Führung hatte versprochen, das Prestigeprojekt bis zum 105. Geburtstag von Kims verstorbenem Großvater, Staatsgründer Kim Il-sung, fertigzustellen.

REUTERS/Damir Sagolj

Die Vorbereitung für die Feiern laufen auf Hochtouren. US-Experten befürchten, dass das stalinistisch geführte Land zu den Geburtstagsfeiern am Samstag zudem erneut eine Atomwaffe testen könnte. Wegen der anhaltenden verbotenen Tests herrschen zwischen Pjöngjang und Washington derzeit scharfe Spannungen.

APA/AFP/ED JONES

Bilder vom öffentlichen Transportsystem zeigen den Alltag in der Hauptstadt Pjöngjang abseits hochpolierter Feierlichkeiten - etwa beim Warten auf den Bus, das wichtigste öffentliche Transportmittel.

APA/AFP/ED JONES

Gruppenevents, wie dieser Marathon Anfang April, an dem auch Ausländer teilnahmen, nehmen einen wichtigen Teil in der Freizeit der Nordkoreaner ein.

APA/AFP/ED JONES

Am Land sieht die Situation anders aus. Das international isolierte Nordkorea leidet regelmäßig unter Nahrungsmittelknappheit. Grund sind Dürren, Überschwemmungen sowie die wirtschaftliche Isolierung des kommunistisch regierten Staates. Seit den 1990er Jahren sollen bei Hungersnöten hunderttausende Menschen gestorben sein.

REUTERS

Inmitten der Spannungen wegen Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm hat Machthaber Kim Jong-un am Donnerstag einen neuen Wohnblock in der Hauptstadt Pjöngjang feierlich eingeweiht.

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In Anwesenheit zehntausender Funktionäre und Bürger sowie internationaler Medienvertreter durchschnitt er das rote Band vor den neuen Hochhäusern mit rund 5000 Wohnungen.

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Ministerpräsident Pak Pong-ju dankte dem Machthaber für seine "weise" Führung. Das Projekt sei ein Beweis für den "Geist unseres Volks und der Armee", die stets und um jeden Preis die Anweisungen der Partei umsetzten, sagte Pak.

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Kims neuestes Prestigeprojekt, das die Modernität des isolierten Landes zeigen soll, besteht aus mehreren Hochhäusern von unterschiedlicher Höhe und Form.

REUTERS/Damir Sagolj

Der mit 234 Metern höchste Wohnturm hat nach amtlichen Angaben 70 Stockwerke. Seine Penthouse-Wohnungen geben den Blick auf die Stadt und ihre Umgebung frei. Sie sind mit grünen Tapeten und violetten Sofas ausgestattet - haben aber kein Warmwasser.

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Die nordkoreanische Führung hatte versprochen, das Prestigeprojekt bis zum 105. Geburtstag von Kims verstorbenem Großvater, Staatsgründer Kim Il-sung, fertigzustellen.

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Die Vorbereitung für die Feiern laufen auf Hochtouren. US-Experten befürchten, dass das stalinistisch geführte Land zu den Geburtstagsfeiern am Samstag zudem erneut eine Atomwaffe testen könnte. Wegen der anhaltenden verbotenen Tests herrschen zwischen Pjöngjang und Washington derzeit scharfe Spannungen.

APA/AFP/ED JONES

Bilder vom öffentlichen Transportsystem zeigen den Alltag in der Hauptstadt Pjöngjang abseits hochpolierter Feierlichkeiten - etwa beim Warten auf den Bus, das wichtigste öffentliche Transportmittel.

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Gruppenevents, wie dieser Marathon Anfang April, an dem auch Ausländer teilnahmen, nehmen einen wichtigen Teil in der Freizeit der Nordkoreaner ein.

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Am Land sieht die Situation anders aus. Das international isolierte Nordkorea leidet regelmäßig unter Nahrungsmittelknappheit. Grund sind Dürren, Überschwemmungen sowie die wirtschaftliche Isolierung des kommunistisch regierten Staates. Seit den 1990er Jahren sollen bei Hungersnöten hunderttausende Menschen gestorben sein.

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