Knapper Sieg verunsichert Erdoğan-Partei

Präsident Erdoğan kritisiert europäische Wahlbeobachter als „Terrorhelfer“. Er und seine Minister denken nicht daran, der Wahlanfechtung der Opposition nachzugeben. Doch in seiner Partei wachsen die Spannungen.

Recep Tayyip Erdoğan
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Recep Tayyip Erdoğan – APA/AFP/ADEM ALTAN

Istanbul. Als ehemaliger Fußballspieler glaubt Recep Tayyip Erdoğan zu wissen, worauf es ankommt: Ob man nun 1:0 oder 5:0 gewinne, sei unerheblich, sagte der türkische Staatschef mit Blick auf das knappe Ergebnis der Volksabstimmung über die Einführung des Präsidialsystems am vergangenen Sonntag. Wichtig sei allein das Resultat, und das habe ihn bestätigt. Erdoğan bezeichnet die europäischen Wahlbeobachter, die Kritik an Unregelmäßigkeiten beim Referendum geübt hatten, als Terrorhelfer.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.04.2017)

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