Katalonien-Referendum - Zahl der verletzten Bürger auf 465 gestiegen

465 verletzte Bürger zählte das katalanische Gesundheitsministerium. Aber auch das Innenministerium reklamierte daraufhin elf leichtverletzte Polizisten als Opfer des illegalen Referendums.

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imago/Michael Trammer

Nach dem teilweise rabiaten Vorgehen der Polizei gegen Wähler und Demonstranten zur Verhinderung des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien ist die Zahl der Verletzten auf mindestens 465 Bürger gestiegen. Dies teilte das katalanische Gesundheitsministerium am Sonntagnachmittag mit.

Die Betroffenen wurden aufgerufen, bei der katalanischen Polizei Anzeige gegen die staatliche Polizeieinheit Guardia Civil zu erstatten. Laut spanischem Innenministerium wurden auch elf Polizeibeamte leicht verletzt.

Das von der Regionalregierung von Carles Puigdemont ausgerufene "verbindliche Referendum" wurde trotz eines Verbotes des Verfassungsgerichts und gegen den Willen der spanischen Zentralregierung in Madrid abgehalten. Diese hatte rund 4000 staatliche Polizisten nach Katalonien geschickt, um die Abstimmung zu blockieren.

(APA/DPA)

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