US-Kandidat Perry will Israel bei Iran-Angriff unterstützen

Wäre er Präsident, würde er einen Militärschlag Israels gegen die Atomanlagen des Iran unterstützen, erklärte US-Präsidentschaftskandidat Rick Perry.

Perry unterstuetzt Angriff Iran
Schließen
Perry unterstuetzt Angriff Iran
US-Präsidentschaftskandidat Rick Perry – (c) AP/Charlie Neibergall

Der texanische Gouverneur Rick Perry würde als Präsident einen militärischen Luftschlag Israels gegen die Atomanlagen des Iran unterstützen. Allerdings nur, wenn es einen Beweis gebe, dass sich Teheran dem Besitz von Atomwaffen nähere. Das sagte der konservative Bewerber der Republikanischen Partei um die Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl im November 2012 dem Sender CNN am Donnerstag.

"Ich habe gesagt, dass wir Israel auf jede uns mögliche Art unterstützen werden, ob diplomatisch, wirtschaftliche Sanktionen, bei offenen oder verdeckten Operationen, bis zu und einschließlich militärischer Einsätze", so Perry. "Wir können uns nicht erlauben, dass ein Irrer im Iran ein Zeitalter der Atomwaffen beherrscht."

Streit in Israel verschärft sich

Indes könnte der für die kommenden Tage erwartete  Bericht der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) zum umstrittenen iranischen Atomprogramm von besonderer Bedeutung werden. Das Weiße Haus sprach am Donnerstag von einer wichtigen Aussage für die Welt darüber, ob Teheran seinen Verpflichtungen nachkomme.

In der Zwischenzeit ist in Israel ein Streit über einen möglichen Militärschlag gegen den Iran entbrannt. Angeblich bereitet sich auch Großbritannien laut einem "Guardian"-Bericht auf einen Einsatz vor. Teheran erklärte sich in Reaktion darauf "immer bereit zum Krieg". Sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken.

(APA/Red.)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Kommentar zu Artikel:

US-Kandidat Perry will Israel bei Iran-Angriff unterstützen

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen