Aserbaidschan: Anschläge auf westliche Botschaften geplant

22 Verdächtige wurden festgenommen. Sie sollen Attentate auf die Vertretungen der USA und Israels geplant haben. Behörden vermuten eine Verbindung zu den iranischen Revolutionsgarden.

Archivbild: Baku, Aserbaidschan
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Archivbild: Baku, Aserbaidschan
AP (Shakh Aivazov)

In Aserbaidschan sind nach offiziellen Angaben 22 Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen Anschläge auf die Botschaften der USA und Israels in der Hauptstadt Baku geplant haben. Wie das aserbaidschanische Ministerium für Nationale Sicherheit am Mittwoch mitteilte, wird den Festgenommenen vorgeworfen, mit den Iranischen Revolutionsgarden zu kooperieren. Demnach sollen noch weitere Anschläge Vertretungen westlicher Länder und deren Botschaftspersonal in der Hauptstadt von Aserbaidschan in Planung gewesen sein.

Der Iran grenzt im Norden an Aserbaidschan an. Die Revolutionsgarden bilden neben der regulären Armee die zweite Säule der iranischen Streitkräfte. Sie gelten als "Armee der Wächter der Islamischen Revolution" als verlässliche Stütze des Mullah-Regimes und spielen auch in Politik und Wirtschaft heute eine bedeutende Rolle.

In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku findet im Mai der Eurovision Song Contest statt.

(APA)

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