Obama: Wahlkampf-Spenderin soll Betrügerin sein

US-Präsident Barack Obama gerät in Erklärungsnot, weil er 50.000 Dollar von einer Frau erhalten hat, die wegen Betrugs angeklagt ist.

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Obama: Wahlkampf-Spenderin soll Betrügerin sein
Obama: Wahlkampf-Spenderin soll Betrügerin sein – (c) EPA (Herb Swanson)

Eine Spenderin bringt Barack Obama unter Druck. Die New Yorkerin Abake Assongba hat 50.000 Dollar für den Wahlkampf des US-Präsidenten gezahlt. Das Problem dabei: Sie ist wegen Betrugs angeklagt. Das berichtet die „Washington Post".

Dem Bericht zufolge muss sich Assongba vor einem Gericht in Florida verantworten, weil sie einen Schweizer Geschäftsmann bei einem Immobiliengeschäft um 650.000 Dollar erleichtert haben soll. Sie habe sich als Angestellte einer Bank ausgegeben. Assongba weist den Vorwurf zurück.

Obamas Team meinte zu dem Bericht, es sei schwer, alle Spender zu überprüfen. Man werde die Vorwürfe aber ernst nehmen und die Spende gegebenenfalls zurückzahlen. Assongba und ihr Mann hatten bereits 2009 40.000 Dollar an die demokratische Partei gespendet.

Obama ist der einzige Kandidat im Rennen um die Präsidentschaft, der die Namen seiner Spender veröffentlicht. Bereits im vergangenen Monat sorgte eine Zahlung für Aufregung: Obama hatte 200.000 Dollar von Brüdern eines mexikanischen Kasino-Bosses erhalten, dem in den USA Drogenhandel vorgeworfen wird. Sein Team kündigte an, die Spende zurückzugeben.

(Red.)

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