USA hacken al-Qaida-Webseiten im Jemen

Spezialisten des US-Außenministeriums sollen Seiten des Terrornetzwerks gehackt haben, um es daran zu hindern, über das Internet neue Mitglieder zu rekrutieren.

Woman uses computer in lounge area of Chaos Communication Congress (25C3) in Berlin
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Woman uses computer in lounge area of Chaos Communication Congress (25C3) in Berlin
Symbolbild – (c) REUTERS (Thomas Peter)

Spezialisten der US-Regierung haben nach Angaben von Außenministerin Hillary Clinton Internetseiten des Terrornetzwerkes al-Qaida auf der arabischen Halbinsel gehackt und Inhalte verändert. Das erklärte Clinton am Mittwochabend (Ortszeit) bei einem Galadiner der Kommandoeinrichtung für Spezialeinsätze in Tampa (Florida), wie die US-Fernsehsender ABC und CBS sowie die Tageszeitung "USA Today" übereinstimmend auf ihren Internetseiten berichteten.

Die Internet-Propaganda des Terrornetzwerks im Jemen, die mit der Tötung von US-Amerikanern prahlte, sei durch Texte ersetzt worden, die den Tod muslimischer Zivilisten bei Anschlägen von al-Qaida betonen. Spezialisten des US-Außenministeriums hätten die al-Qaida-Seiten auf der arabischen Halbinsel gehackt, um die Organisation daran zu hindern, über das Internet neue Mitglieder zu rekrutieren.

 

(Ag.)

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