Reform für Handel mit Emissionen

Schärfere Ziele für Fabriken und Kraftwerke geplant.

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Symbolbild. – (c) imago/Jochen Tack (imago stock&people)

Wien/Brüssel. Nach monatelangen Verhandlungen ist eine Reform des europäischen Emissionshandels unter Dach und Fach. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments hatten sich in der Nacht zu Donnerstag auf die Reform des 2005 gestarteten Handels mit Verschmutzungsrechten verständigt. Damit soll sich das Handelssystem im kommenden Jahrzehnt endlich als wirksames Klimaschutzinstrument beweisen.

Geplant sind deutlich schärfere Klimaziele für Fabriken und Kraftwerke. Die Menge an Treibhausgasen soll zwischen 2021 und 2030 jährlich um 2,2 Prozent sinken – also stärker als bisher. Gleichzeitig werden Verschmutzungsrechte vom Markt genommen, um das Angebot zu verknappen.

Dies soll dazu beitragen, dass die rund 11.000 beteiligten Anlagen in Europa bis 2030 mindestens 43 Prozent weniger Kohlendioxid und andere Klimagase ausstoßen als 2005, damit die EU ihre Zusagen im Pariser Weltklimapakt einhalten kann. (ag.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2017)

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