Grafiken: Wie Geschlecht und Bildung die Wahl beeinflussten

Junge wählten bei der EU-Wahl vorwiegend Grüne und FPÖ. In dieser Wählergruppe gibt es auch deutliche Geschlechterunterschiede.

ÖVP und SPÖ belegen bei der EU-Wahl Platz eins und zwei. Bei der Wählerschicht der unter 29-Jährigen sieht das aber ganz anders aus. Das Wahlverhalten der Österreicher nach Alter:

 

Während 32 Prozent der jungen Frauen die Grünen wählten, siegte bei den unter 29-jährigen Männern die FPÖ mit 33 Prozent. Bei der Gruppe der 30- bis 59-Jährigen fielen die Geschlechterunterschiede bedeutend geringer aus. Insgesamt sieht das unterschiedliche Wahlverhalten von Männern und Frauen so aus:

 

Alter und Geschlecht der Wähler zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Die Männer bis 29 Jahre bevorzugen die FPÖ, jene bis 59 Jahre die ÖVP, gefolgt von der FPÖ, in der Gruppe ab dem 60. Lebensjahr verdrängt die SPÖ die FPÖ von Platz zwei. Bei den Frauen verändern sich die Präferenzen stärker. Bei den Jungen dominieren die Grün-Wählerinnen, dann wir es "schwarz", dann "rot":

 

Das Bildungsniveau spielt ebenso eine Rolle für das Wahlverhalten. Das Wahlverhalten nach formaler Bildung:

 

In Bezug auf die Erwerbsklassen ergeben sich ebenfalls starke Unterschiede. Während bei den Pensionisten ÖVP und SPÖ am häufigsten angekreuzt werden, ist es bei den Arbeitern die FPÖ:

 

Rund drei Viertel der ÖVP-Wähler sind EU-Befürworter und befinden Österreichs Mitgliedschaft als „gute Sache". Bei den SPÖ-Wählern dominiert die Besorgnis, bei jenen, die FPÖ angekreuzt haben, die Skepsis und Verärgerung. Bei den Grün- sowie Neos-Sympathisanten dominiert die Hoffnung auf ein besseres Europa:

(Red.)

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