Die Deutschen reden nicht nur über das "Wetter"

Auf den ersten Blick ist in diesem Wahlkampf alles wie immer. Merkel führt haushoch. Gepflegte Langeweile. Aber es hat sich etwas verschoben. Unter der Oberfläche. Das Land politisiert sich, wie Experte Thomas Petersen in der FAZ schreibt.

Linker Protest während des G20-Gipfels
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Linker Protest während des G20-Gipfels
Linker Protest während des G20-Gipfels – (c) APA/AFP/CHRISTOF STACHE (CHRISTOF STACHE)

Deutschland schlafwandelt durch diesen Wahlkampf. Dieses Bild hat sich verfestigt. Das Rennen um Platz eins scheint gelaufen, spätestens seit dem TV-Duell, verhöhnt als TV-Duett, zwischen Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Martin Schulz. Gepflegte Langeweile in einem zusehends entpolitisierten Land? Entschiedener Widerspruch gegen diese Lesart kommt nun von Thomas Petersen, einem der versiertesten Experten des Institut für Demoskopie Allensbach.

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