FDP-Chef Lindner: Primadonna und FDP-Posterboy

FDP-Chef Christian Lindner inszeniert sich in einer One-Man-Show als Ikone der Freidemokraten, der seine Partei praktisch im Alleingang wieder in den Bundestag bringt.

Im Unterhemd und mit Dreitagebart: Die FDP-Kampagne hat in Deutschland für viel Häme gesorgt. Christian Lindner kokettiert mit seiner Eitelkeit, und er steht auch dazu. Vor Jahren ließ er sich Haare einsetzen, um die Geheimratsecken zu überdecken. Ein Erfolg scheint gewiss.
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Im Unterhemd und mit Dreitagebart: Die FDP-Kampagne hat in Deutschland für viel Häme gesorgt. Christian Lindner kokettiert mit seiner Eitelkeit, und er steht auch dazu. Vor Jahren ließ er sich Haare einsetzen, um die Geheimratsecken zu überdecken. Ein Erfolg scheint gewiss.
Im Unterhemd und mit Dreitagebart: Die FDP-Kampagne hat in Deutschland für viel Häme gesorgt. Christian Lindner kokettiert mit seiner Eitelkeit, und er steht auch dazu. Vor Jahren ließ er sich Haare einsetzen, um die Geheimratsecken zu überdecken. Ein Erfolg scheint gewiss. – (c) YouTube

Schmissige Rhythmen dringen am Rande des Gillamooser Volksfests im niederbayerischen Abensberg aus dem kleinen Bierzelt mit den Ballons in den Pastellfarben Magenta, Gelb und Hellblau. Mit einem Augenzwinkern intonierte die Kapelle den Schlager: „So ein Mann, so ein Mann zieht mich unwahrscheinlich an . . .“ Es ist auf den Gast aus Berlin gemünzt, auf FDP-Chef Christian Lindner, der nach dem Auftritt Fans, Zaungästen und Journalisten noch Rede und Antwort steht, im Small Talk mit Parteifreunden parliert, für Selfies posiert und Autogramme signiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2017)

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