Drei Tote bei Familientragödie im Allgäu

Ein 44-Jähriger tötete seine beiden Söhne und erhängte sich. Die Leiche des Mannes wurde von einer Spaziergängerin entdeckt.

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Symbolbild – (c) AP (FRITZ REISS)

Bei einem Familiendrama im Allgäu hat ein 44-jähriger Mann zunächst seine beiden Söhne im Alter von vier und zehn Jahren getötet und sich danach selbst das Leben genommen. Wie die Polizei am Montag in Kempten mitteilte, blieben die Ehefrau und die 16-jährige Tochter des Mannes unversehrt. Das Motiv für die Tat dürften laut Polizei familiäre Probleme sein.

Eine Spaziergängerin hatte Sonntagabend am Illerufer in Kempten die Leiche des Handwerkers entdeckt. Dieser hatte sich neben einem ehemaligen Industriegebäude an einem Bagger erhängt.

Die von der Spaziergängerin alarmierte Polizei entdeckte in der Nähe in einem abgestellten Auto auf der Rückbank die mit einer Decke zugedeckten Leichen der beiden Kinder. Laut Obduktion erwürgte der Vater seine beiden Söhne mit bloßen Händen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er die Kinder bereits in der Nacht auf Sonntag tötete.

Der Polizei zufolge hatte der Mann mit den zwei Kindern am Samstag die Wohnung der Familie verlassen. Anders als zunächst von der Polizei berichtet gab es keinen akuten Streit. Seine Frau verständigte auch deshalb nicht die Polizei. Die Frau und ihre Tochter wurden nach Bekanntwerden des Familiendramas psychologisch betreut.

(APA/dpa)

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