"Titanic"-Nachbau: Projekt wegen "Sandy" verschoben

Der australische Milliardär clive Palmer will das legendäre Schiff nachbauen lassen. Details will er verkünden, wenn sich New York vom Sturm erholt hat.

Milliardär Clive Palmer bei der Ankündigung seiner Pläne im April 2012 in Brisbane, Australien.
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Milliardär Clive Palmer bei der Ankündigung seiner Pläne im April 2012 in Brisbane, Australien.
Milliardär Clive Palmer bei der Ankündigung seiner Pläne im April 2012 in Brisbane, Australien. – (c) EPA (DAN PELED)

Wegen des verheerenden Wirbelsturms "Sandy" ist die Präsentation eines Projekts zum Nachbau des legendären Kreuzfahrtschiffs "Titanic" verschoben worden. Der Gala in New York, auf der Details zu dem ehrgeizigen Vorhaben bekannt gegeben werden sollten, solle doch nicht in den kommenden Wochen, sondern erst Ende Februar stattfinden, teilte der Initiator des Projekts, der australische Bergwerksmagnat Clive Palmer, am Freitag mit. Da New York "eine enge Beziehung" zur Original-"Titanic" gehabt habe, solle abgewartet werden, bis die Stadt die Sturmschäden bewältigt habe.

Der Milliardär Palmer hatte im April angekündigt, dass er die 1912 auf ihrer Jungfernfahrt gesunkene "Titanic" in China fast identisch nachbauen lassen wolle. Der Nachbau soll in etwa die gleichen Dimensionen des Originals haben, das 270 Meter lang und 53 Meter lang war und 40.000 Tonnen wog. Laut einem Bericht der australischen Website "couriermail.com" soll es aber ein zusätzliches Sicherheits-Deck geben mit ausreichend Rettungsbooten an Bord. Auch bessere Fluchtwege, Lasten-Aufzüge, Klimaanlagen in den Kajüten soll es bei der neuen Titanic geben. Die finnische Firma Deltamarin wird mit dem Desigen und der Planung des Projekts beauftragt. Dem Bericht nach wird die chinesische Werft "CSC Juniling Shipyard" mit dem Bau beauftragt. Mehr als 20.000 Menschen hätten sich für die Jungfernfahrt im Jahr 2016 auf der Website von Palmers Schifffahrtsgesellschaft "Blue Star Lines" registriert.

Die Original-"Titanic" hatte auf dem Weg nach New York einen Eisberg gerammt und war gesunken, mehr als 1500 Menschen starben bei dem Unglück.

 

 

(APA/AFP/Red.)

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