''Es war der Horror'': Blutbad in US-Volksschule

Es ist einer der blutigsten Amokläufe in der jüngeren Geschichte der USA. Laut Polizeiangaben tötete ein 20-jähriger Mann in einer Volksschule im US-Bundesstaat Connecticut 26 Personen. Die Opfer sind 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren sowie vier Lehrerinnen, die Schuldirektorin und die Schulpsychologin.(c) AP (Jessica Hill)

Das Blutbad ereignete sich gegen 9.40 Uhr Ortszeit am 14. Dezember an der "Sandy Hook"-Volksschule. Dort werden Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren unterrichtet.(c) REUTERS (MICHELLE MCLOUGHLIN)

"Wir hörten viele Schüsse und Schreie", berichtete ein Junge, der zum Zeitpunkt der Bluttat in der Sporthalle war, CNN.

Am Bild: Satellitenaufnahme der Schule(c) AP

Der erste Notruf ging bei der Polizei um 9.41 Uhr Ortszeit ein, wie ein Sprecher mitteilte.(c) EPA (JEFF SPOONER)

Die Schulverwaltung erklärte, Schulen des Bezirks seien umgehend abgeriegelt worden.(c) Reuters (HANDOUT)

Die Gebäude wurden durchsucht. Die Leiche des Täters wurde schließlich in einem Klassenzimmer gefunden.(c) Reuters (HANDOUT)

Die Polizei durchkämmte die ganze Schule. Eine gefährliche Situation, da sich viele Schüler und Lehrer versteckten. Die Einsatzkräfte mussten vorsichtig sein und kühlen Kopf bei der Suche nach einem eventuellen weiteren Täter behalten.

Am Bild: Sanitäter bringen Tragen zum Tatort. (c) AP (Shannon Hicks)

Bei dem Schützen handelt es sich um einen 20-jährigen Mann. Er töttete zunächst seine Mutter, um dann mit deren Auto zu der Schule in Newtown nordöstlich von New York zu fahren. Entgegen ersten Berichten war seine Mutter keine Lehrerin an der Schule.(c) EPA (JEFF SPOONER)

Der Täter verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der Schule. Einige der Opfer wurden mit bis zu elf Schüssen hingerichtet. "Es war einfach der Horror", berichtete eine Mutter einer Drittklässlerin, die zur Schule geeilt war. Sie berichtete von blutüberströmten Kindern, die aus dem Schulgebäude gekommen seien. "Alle waren hysterisch und in Panik."(c) AP (Melanie Stengel)

Mehrere Opfer wurden in das Danbury-Krankenhaus, das rund 18 Kilometer westlich der Schule liegt, eingeliefert, so ein Kliniksprecher zu NBC Connecticut.(c) EPA (SHANNON HICKS NEWTOWN BEE HA)

US-Präsident Obama verurteile die „heimtückische Tat". Wiederholt kämpfte er mit den Tränen und musste innehalten, als er im Weißen Haus ans Mikrofon trat.(c) REUTERS (YURI GRIPAS)

Der Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, bei einer Pressekonferenz. Er informiert die Medien über die neuesten Erkenntnisse der Polizei. "Das Böse hat unsere Gemeinde besucht. Es ist eine schreckliche Zeit", sagte Malloy am Freitagabend.(c) AP (Frank Becerra Jr.)

Viele Bewohner von Newton versammelten sich in der St. Rose-Kirche in Newton für ein Gebet.(c) EPA (ANDREW GOMBERT / POOL)

US-weit gibt es Gedenkfeiern und Schweigeminuten. Die Fahnen sind auf halbmast gesetzt. Im Bild.

Am Bild: Schweigeminute beim Basketball-Spiel der Los Angeles Lakers gegen die Wahington Wizards.(c) AP/ALEX BRANDON

Vor dem Weißen Haus wurde eine Mahnwache abgehalten. Rund 100 Demonstranten forderten strengere Waffengesetze.(c) REUTERS (LARRY DOWNING)
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