Prügelattacke auf Linienrichter: 15-Jähriger kommt frei

Sieben Verdächtige bleiben in den Niederlanden in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Fußball-Linienrichter bei einer Prügelattacke getötet haben.

Archivbild vom 3. Dezember: Beim Denkmal für den zu Tode gekommenen Linienrichter beim Klubhaus des SC Buitenboys in Almere.
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Archivbild vom 3. Dezember: Beim Denkmal für den zu Tode gekommenen Linienrichter beim Klubhaus des SC Buitenboys in Almere.
Archivbild vom 3. Dezember: Beim Denkmal für den zu Tode gekommenen Linienrichter beim Klubhaus des SC Buitenboys in Almere. – (c) EPA (ROBIN UTRECHT)

Ein 15-jähriger im Zusammenhang mit der tödlichen Prügelattacke auf einen Linienrichter festgenommener Niederländer soll am Donnerstag vorläufig aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Es gebe zu wenig Beweise gegen den Amsterdamer, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Utrecht mit. "Er war zwar an dem Vorfall beteiligt, doch es gibt bisher keine Beweise, dass er auch gewalttätig war", sagte eine Sprecherin.

Die übrigen Verdächtigen, sechs Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren sowie ein 50 Jahre alter Mann, bleiben in Untersuchungshaft. Der 41-jährige ehrenamtliche Linienrichter Richard Nieuwenhuizen war Anfang Dezember nach einem Amateurfußballspiel attackiert worden (DiePresse.com berichtete). Einen Tag später erlag er seinen schweren Verletzungen. Alle Tatverdächtigen gehören dem Amsterdamer Amateurclub Nieuw Sloten an.

(APA/dpa)

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