Florida bläst zur Jagd auf Pythons

Die eingeschleppten Tigerpythons haben sich in den Marschland Everglades zur Plage entwickelt. den fleißigsten Schlangen-Jägern winkt eine Prämie.

Florida blaest Jagd Pythons
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Florida blaest Jagd Pythons
Python bei der Startveranstaltung der ''Python Challenge'' – (c) REUTERS (ROBERT SULLIVAN)

Florida bläst zur Schlangenjagd. Nachdem sich riesige Tigerpythons in den vergangenen Jahren rasant in den Everglades ausgebreitet haben, hat die zuständige Behörde für wild lebende Tiere im US-Staat einen ungewöhnlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Seit Samstag heißt es für einen Monat Feuer frei auf die Würgeschlangen - und das nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Von Schrotgewehren über Messer und Macheten bis hin zu Fischhaken: Alles ist erlaubt beim "2013 Python Challenge", wie die Zeitung "Herald-Tribune" am Samstag schrieb.

Ziel ist es demnach, so viele Tigerpythons - auch als Burma-Pythons bekannt - zu vernichten. Wer das größte Exemplar erlegt, dem winkt ein Preis von 1000 Dollar. Der Jäger, der die meisten Tierleichen vorweisen kann, soll mit 1500 Dollar belohnt werden.

Tierschützer wie die Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) sprechen von einer grausamen Aktion.

Als Haustiere eingeschleppt

Die Pythonschlangen wurden vor etwa drei Jahrzehnten eingeschleppt. Viele wurden als Haustiere gehalten. Ausgesetzte oder versehentlich freigelassene Pythons fanden in den Everglades ein neues Zuhause und vermehrten sich dramatisch. Experten schätzen ihre Zahl nun auf mehr als 10.000.

Im August 2012 war ein Rekordexemplar gefunden worden: Das Tier war 5,39 Meter lang und 74 Kilogramm schwer. 2005 wurde eine Python gefunden, die einen Alligator gefressen hatte und danach verendet war.

(APA/dpa)

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