Britische Familie in spanischem Haus tot aufgefunden

Die Ermittler glauben, dass der Vater seine Tochter und seine Frau erschossen haben könnte.

Der Besitzer der Villa an der Costa del Sol hatte länger nichts von der Familie gehört und schlug Alarm.
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Der Besitzer der Villa an der Costa del Sol hatte länger nichts von der Familie gehört und schlug Alarm.
Der Besitzer der Villa an der Costa del Sol hatte länger nichts von der Familie gehört und schlug Alarm. – (c) EPA

Die spanische Polizei hat in einer Villa an der Costa del Sol die Leichen einer britisch-irischen Familie entdeckt. Wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten, handelt es sich bei den Toten um eine 54-jährige Irin, ihren zwei Jahre älteren britischen Mann kenianischer Abstammung und ihre 28-jährige Tochter. Die Familie lebte demnach bereits seit sieben Jahren in dem Haus in der Kleinstadt Mijas. Die Leichen wiesen Schusswunden auf. Die Ermittler vermuten nach eigenen Angaben eine familieninterne Gewalttat.

Demnach soll der Mann seine Frau und Tochter erschossen und dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Spanische Medienberichte, wonach die Frau behindert war und die Tochter Down-Syndrom hatte, wollten die Behörden nicht bestätigen. Laut den Berichten wurde der Besitzer der Villa misstrauisch, nachdem er wochenlang nichts mehr von der Familie gehört hatte.

(APA/AFP)

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