Texanerin beim Badeurlaub in Sandgrab erstickt

Die 30-Jährige fällt bei einem nächtlichen Spaziergang in eine Sandgrube. Bis auf ihren Arm wird sie komplett begraben.

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Ein Strand in Maryland. – APA/AFP/DANIEL SLIM

Eigentlich hatte eine 30-jährige Urlauberin aus Texas einen nächtlichen Spaziergang am Strand in der Stadt Ocean City im US-Bundesstaat Maryland geplant. Doch als am nächsten Morgen Passanten am gleichen Strandabschnitt wie die Texanerin unterwegs waren, ragte nur mehr ein Arm der Frau aus dem Sand empor. Der Rest ihres Körpers war verschüttet, die Urlauberin unter den Sandmassen erstickt.

Schnell stellten die Ermittler fest: Die Texanerin war bei ihrem Spaziergang Ende Juli in eine Sandhöhle gefallen, die Urlauber am Tag davor ausgeschaufelt hatten. Ähnliche Vorfälle passieren jährlich im ganzen Land, sagte der Rettungsschwimmer Tom Gill US-Medien. Untertags graben Strandbesucher tiefe Löcher in den Sand. Später, wenn es dunkel wird, fallen Spaziergänger diesen zum Opfer. Diese Sandgräber verursachten in zehn Jahren in zwölf Staaten 31 Todesfälle, schreibt das „New England Journal of Medicine“ in einer Studie.

Um dem entgegenzutreten mahnen Beamte die Strandgäste, nur noch knietiefe Löcher zu graben. Außerdem wollen Anrainer den gefährlichen Gruben den Garaus machen. Sie wolle abends an den Strand gehen, um die Untertags ausgeschaufelten Löcher zuzuschütten, beteuerte Stacy Frade laut Medienberichten. Immer wieder würden Leute nachts am Strand entlang spazieren – doch ausgerechnet in der Dunkelheit seien diese Sandgruben schwer zu sehen und können schnell zu einer tödlichen Falle werden.

(red.)

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