Irma: Jacksonville steht weiter unter Wasser

Die Großstadt Jacksonville im Nordosten Floridas steht nach dem Rekordsturm Irma weiter unter Wasser. Die Zahl der Toten in den USA ist auf 13 gestiegen.

In den Straßen von Jacksonville.
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In den Straßen von Jacksonville.
In den Straßen von Jacksonville. – (c) Reuters

Während die Einwohner von Florida nach Rekordsturm "Irma" nach und nach in ihre Häuser zurückkehren, kämpfen einige Gebiete im Südosten der USA weiter mit Überflutungen. Die Großstadt Jacksonville im Nordosten Floridas stand am Dienstagabend weiter unter Wasser. Meteorologen warnten zudem vor einer Verschlimmerung der Lage - der in der Stadt mündende St. Johns-Fluss bringe viel Wasser.

Die Zahl der Toten in den USA stieg in der Nacht auf Mittwoch auf 13, wie die "New York Times" berichtete. Insbesondere auf der Inselgruppe Florida Keys könne ihre Zahl noch weiter steigen. Dorthin kehrten am Dienstag die ersten Bewohner zurück. 90 Prozent der Häuser auf den Inseln wurden zerstört oder schwer beschädigt. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte "Irma" zuvor mindestens 37 Menschen getötet. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Florida am Donnerstag besuchen zu wollen.

An Skateboard-Fahren ist momentan nicht zu denken.
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An Skateboard-Fahren ist momentan nicht zu denken.
An Skateboard-Fahren ist momentan nicht zu denken. – (c) AFP (Getty Images)
 

Stars sammeln für die Opfer

Stars wie Beyonce, George Clooney, Julia Roberts, Barbra Streisand und Reese Witherspoon haben mit einem TV-Spendenmarathon Geld für die Opfer der Wirbelstürme "Harvey" und "Irma" gesammelt. Bei der Veranstaltung am Dienstagabend kamen nach ersten Angaben rund 15 Millionen Dollar (etwa 12,5 Millionen Euro) zusammen.

"Der Refrain, den man von Corpus Christi bis Key West und wieder zurück hört, lautet: 'Ich habe alles verloren'", sagte Schauspieler Justin Timberlake. "Millionen von Menschen brauchen Hilfe." Der Erlös des Spendenmarathons soll verschiedenen Hilfsorganisationen zufließen, die nach den Katastrophen in Texas durch "Harvey" und in Florida durch "Irma" im Einsatz sind.

(APA)

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