Sutherland Springs: Ein Massaker in der Kirche

Trauer und Entsetzen in Sutherland Springs, einer kleinen Gemeinde südöstlich der texanischen Metropole San Antonio, in der kleinen Gemeinde Sutherland Springs.

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Ein Amokschütze stürmte in die "First Baptist Church" und feuerte in die versammelte Gemeinde.

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Bei dem Blutbad in der Kirche sind nach Angaben des Gouverneurs von Texas, Greg Abbott, mindestens 26 Menschen getötet worden, auch die Tochter des Pastors kam ums Leben.

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Nach Behördenangaben war der ganz in Schwarz gekleidete 26-jährige Täter um kurz nach 11 Uhr (Ortszeit) zunächst an einer Tankstelle der Ortschaft gesehen worden, ging dann über die Straße zur Kirche und begann noch draußen, mit einem Gewehr zu schießen - die ersten beiden Opfer.

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Nach Behördenangaben starben hierbei zwei Menschen. Danach sei der mit einer schusssicheren Weste ausgestattete Schütze in das Gebäude gegangen und habe weiter gefeuert. 23 Menschen waren auf der Stelle tot, ein weiteres Opfer starb später im Krankenhaus, teilte Freeman Martin von der texanischen Behörde für öffentliche Sicherheit weiter mit.

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US-Präsident Donald Trump sprach von einem "entsetzlichen Verbrechen" und einer "Tat des Bösen", inmitten eines heiligen Gottesdienstes. "Wir können den Schmerz, die Trauer und das Leid, das die Familien der Opfer erlitten haben, nicht in Worte fassen. In so harten Zeiten wie diesen tun Amerikaner, was sie am besten können: Sie halten zusammen", sagte Trump am Montagmorgen (Ortszeit) in Tokio.

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Sutherland Springs ist ein kleiner Ort, der gut 50 Kilometer südöstlich von San Antonio liegt. Gerade einmal mehrere 100 Menschen leben hier. Jeder kenne jeden, sagt die Einwohnerin Carrie Matula dem Sender MSNBC.

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Wie es hieß, kommen im Durchschnitt 50 Menschen zum sonntäglichen Gottesdienst. Die First Baptist Church sei das Zentrum der kleinen Gemeinde.

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Nahe der Kirche versammelten sich in der Nacht viele Menschen, um gemeinsam zu trauern, gemeinsam zu versuchen, das Geschehene zu verarbeiten.

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Der Schütze des Massakers wurde als der 26-jährige Devin Patrick Kelley aus dem benachbarten New Braunfels identifiziert. Nach Polizeiangaben ist Kelley durch einen selbst zugefügten Schuss gestorben. Eine Sprecherin der US-Luftwaffe sagte, ein Militärgericht habe den heute 26-jährigen Mann im Jahr 2012 wegen Angriffen auf seine Frau und das gemeinsame Kind verurteilt. Zwei Jahre später sei er aus der Luftwaffe entlassen worden.

Kelleys Schwiegermutter soll regelmäßige Besucherin der Gottesdienste in Sutherland Springs gewesen sein, an diesem Sonntag war sie jedoch nicht dort.

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