Europa von oben

Spektakuläre Bilder aus dem Weltraum

Formen, Farben, Kontraste: Diese aktuellen Satellitenaufnahmen eines neuen Bildbands zeigen die Vielfalt der europäischen Kultur und Natur.

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Der Bildband „EUROPA – Kontinent der Vielfalt“ zeigt ungewohnte Ansichten des Kontinents - von oben. Die Produktion erfolgte in Kooperation mit Digital Globe und European Space Imaging. Europa präsentiert sich so mit ungewohnten Kontrasten und Farben. Wir zeigen ein paar der spektakulären aktuellen Satellitenbilder aus dem Buch.

EUROPA – Kontinent der Vielfalt
€ 49,95 (Preis inkl. MwSt.)
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
129 Satellitenbilder
ISBN: 978-3-902834-26-3

>> Das Buch im Webshop von eoVision

(c) eoVision/European Space Imaging

Inmitten des Atlantiks sind die Azoren der äußerste Außenposten Europas im Westen. Über 600 Kilometer verteilt liegen die Vulkane der neun Hauptinseln im Schnittbereich der Nordamerikanischen, der Eurasischen und der Afrikanischen Kontinentalplatte. Schon im 14. Jahrhundert bekannt, wurden die Azoren ab 1433 von Portugiesen und Flamen besiedelt.

(c) eoVision/European Space Imaging

Inmitten des Europäischen Nordmeeres liegen die zu Dänemark gehörigen, aber weitgehend autonomen Färöer, die ab dem neunten Jahrhundert von Wikingern besiedelt wurden. Die Wirtschaft der Inseln beruht zu einem großen Teil auf Fischerei und Fischzucht. Umstritten ist der Walfang, dem auf den Färöern jährlich mehrere Hundert Wale zum Opfer fallen.

(c) eoVision/European Space Imaging

Über Jahrtausende konnte die Meeresenge des Bosporus ausschließlich mit Schiffen überwunden werden, ein Umstand, der vor allem die Stadt Istanbul in ihrer Entwicklung hemmte. Im Jahr 1973 wurde eine erste Hängebrücke über den Bosporus eröffnet. Mittlerweile existieren drei Brücken, deren letzte als eine der größten Hängebrücken der Welt im Jahr 2016 bei Poyraz nahe der nördlichen Einfahrt in den Bosporus eröffnet wurde. Zusätzliche Verkehrsverbindungen sind seit 2013 durch einen Eisenbahntunnel und seit 2016 durch einen Straßentunnel gegeben.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die Grenze zwischen Österreich und Tschechien ist ein Beispiel dafür, wie Grenzen sich im Landschaftsbild auswirken können: die Feldstruktur ist im nördlichen, tschechischen Bereich wesentlich großflächiger als im österreichischen Teil. Dies ist eine Folge der unterschiedlichen politischen Entwicklung der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg. Während westlich des Eisernen Vorhangs die historisch gewachsenen Eigentumsstrukturen aufrecht blieben, wurden sie im kommunistisch geprägten Osten von Landwirtschaftsgenossenschaften abgelöst.

(c) eoVision/European Space Imaging

Militärisch exakt angeordnet und durch ihre Farbe gut unterscheidbar bedecken Sonnenschirme die Adriaküste bei Rimini. Gemeinsam mit dem mediterranen Klima und der guten Erreichbarkeit stellt der 15 Kilometer lange Sandstrand die Grundlage für den Sommertourismus in der Region dar — schon 1843 entstand hier die erste Badeanlage an der Adria.

(c) eoVision/European Space Imaging

(c) eoVision/European Space Imaging

Weniger als 40 Kilometer westlich von Liverpool stehen in der Irischen See die Turbinen des Offshore-Windparks Gwynt y Môr. Die insgesamt 160 Anlagen des deutschen Energiekonzerns RWE liefern hier seit 2015 eine Stromleistung, die im Mittel dem Bedarf von 400.000 Haushalten entspricht. Windenergie gilt als wichtige Komponente der zukünftigen Energieversorgung der Menschheit.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die niederländische Gemeinde De Ronde Venen liegt bis zu sechs Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist daher auf den Schutz durch Deiche und Pumpen angewiesen. Das Moorgebiet wird seit etwa 1000 Jahren kultiviert. Die radial von den Siedlungen im Zentrum nach außen führenden Entwässerungsgräben sind in der Aufnahme gut zu erkennen. Durch Torfgewinnung entstand im Laufe der Jahrhunderte der im Norden sichtbare See. Heute werden die Wasserflächen als Angelrevier und für Wassersport genutzt.

(c) eoVision/European Space Imaging

Der Vega-Archipel vor der norwegischen Küste besteht aus mehr als 6000 Inseln und Schären, die in der Eiszeit von Gletschern rund geschliffen wurden. Über Jahrhunderte haben Menschen in dieser abweisenden Umgebung von Fischfang und Viehzucht gelebt. Eine Besonderheit der Region war seit dem 9. Jahrhundert die Nutzung verlassener Nester von Eiderenten für die Produktion von Eiderdaunen. Der Vega-Archipel ist heute Teil des UNESCO-Welterbes.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die Steppe in der russischen Teilrepublik Kalmückien westlich des Kaspischen Meers unterscheidet sich stark von den Landschaften in West- oder Mitteleuropa. Die karge Vegetation ist von Desertifikation bedroht. In die Steppe sind Salzseen wie der Koltan-Nur-See eingestreut, der zum Mekletinsky Naturreservat gehört. Dieses Schutzgebiet wurde eingerichtet, um den Lebensraum von Greifvögeln und Saiga-Antilopen, die für ihre rüsselförmigen Nasen bekannt sind, zu bewahren.

(c) eoVision/European Space Imaging

Mit einer Fläche von mehr als 27.000 Qua-dratkilometern ist das Wolgadelta am Kaspischen Meer das größte Flussdelta Europas. Das fischreiche Delta ist Lebensraum für gefährdete Tierarten wie Stör, Wildkarpfen und viele Wasservögel. Als Raststation für Zugvögel sind seine Schilf- und Buschflächen, aber auch Seerosen und Lotos bedeutend. Das Wolgadelta steht seit 1919 unter Naturschutz, Gefahren drohen durch Verschmutzung und Düngemitteleinträge aus der Landwirtschaft.

(c) eoVision/European Space Imaging

Gletscher gehören zu den dynamischsten Landschaften der Erde. Auf Island sind es die Gletscher des Vatnajökull, die talwärts fließend die Täler formen. Die Aufnahme zeigt Moränen und Bruchlinien nahe der Abbruchkante des Breiðamerkurjökull in der Gletscherlagune Jökulsárlón, die sich durch den Rückzug des Gletschers in den letzten 30 Jahren gebildet hat. Hier brechen laufend Eisberge von der Gletscherkante ab und driften über das Wasser davon.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die Ukraine ist in der Vergangenheit wegen ihrer fruchtbaren Böden immer wieder als Kornkammer Europas bezeichnet worden. Zur Sicherung der Ernten wird auch hier immer mehr zu künstlicher Bewässerung übergegangen. So wurden mittlerweile auf großen Flächen zwischen dem Dnjepr und der Krim Kreisbewässerungsanlagen installiert. Das Wasser für diese Anlagen wird im Kachowkaer Stausee dem Dnjepr entnommen.

(c) eoVision/European Space Imaging

Der Bildband „EUROPA – Kontinent der Vielfalt“ zeigt ungewohnte Ansichten des Kontinents - von oben. Die Produktion erfolgte in Kooperation mit Digital Globe und European Space Imaging. Europa präsentiert sich so mit ungewohnten Kontrasten und Farben. Wir zeigen ein paar der spektakulären aktuellen Satellitenbilder aus dem Buch.

EUROPA – Kontinent der Vielfalt
€ 49,95 (Preis inkl. MwSt.)
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
129 Satellitenbilder
ISBN: 978-3-902834-26-3

>> Das Buch im Webshop von eoVision

(c) eoVision/European Space Imaging

Inmitten des Atlantiks sind die Azoren der äußerste Außenposten Europas im Westen. Über 600 Kilometer verteilt liegen die Vulkane der neun Hauptinseln im Schnittbereich der Nordamerikanischen, der Eurasischen und der Afrikanischen Kontinentalplatte. Schon im 14. Jahrhundert bekannt, wurden die Azoren ab 1433 von Portugiesen und Flamen besiedelt.

(c) eoVision/European Space Imaging

Inmitten des Europäischen Nordmeeres liegen die zu Dänemark gehörigen, aber weitgehend autonomen Färöer, die ab dem neunten Jahrhundert von Wikingern besiedelt wurden. Die Wirtschaft der Inseln beruht zu einem großen Teil auf Fischerei und Fischzucht. Umstritten ist der Walfang, dem auf den Färöern jährlich mehrere Hundert Wale zum Opfer fallen.

(c) eoVision/European Space Imaging

Über Jahrtausende konnte die Meeresenge des Bosporus ausschließlich mit Schiffen überwunden werden, ein Umstand, der vor allem die Stadt Istanbul in ihrer Entwicklung hemmte. Im Jahr 1973 wurde eine erste Hängebrücke über den Bosporus eröffnet. Mittlerweile existieren drei Brücken, deren letzte als eine der größten Hängebrücken der Welt im Jahr 2016 bei Poyraz nahe der nördlichen Einfahrt in den Bosporus eröffnet wurde. Zusätzliche Verkehrsverbindungen sind seit 2013 durch einen Eisenbahntunnel und seit 2016 durch einen Straßentunnel gegeben.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die Grenze zwischen Österreich und Tschechien ist ein Beispiel dafür, wie Grenzen sich im Landschaftsbild auswirken können: die Feldstruktur ist im nördlichen, tschechischen Bereich wesentlich großflächiger als im österreichischen Teil. Dies ist eine Folge der unterschiedlichen politischen Entwicklung der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg. Während westlich des Eisernen Vorhangs die historisch gewachsenen Eigentumsstrukturen aufrecht blieben, wurden sie im kommunistisch geprägten Osten von Landwirtschaftsgenossenschaften abgelöst.

(c) eoVision/European Space Imaging

Militärisch exakt angeordnet und durch ihre Farbe gut unterscheidbar bedecken Sonnenschirme die Adriaküste bei Rimini. Gemeinsam mit dem mediterranen Klima und der guten Erreichbarkeit stellt der 15 Kilometer lange Sandstrand die Grundlage für den Sommertourismus in der Region dar — schon 1843 entstand hier die erste Badeanlage an der Adria.

(c) eoVision/European Space Imaging

(c) eoVision/European Space Imaging

Weniger als 40 Kilometer westlich von Liverpool stehen in der Irischen See die Turbinen des Offshore-Windparks Gwynt y Môr. Die insgesamt 160 Anlagen des deutschen Energiekonzerns RWE liefern hier seit 2015 eine Stromleistung, die im Mittel dem Bedarf von 400.000 Haushalten entspricht. Windenergie gilt als wichtige Komponente der zukünftigen Energieversorgung der Menschheit.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die niederländische Gemeinde De Ronde Venen liegt bis zu sechs Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist daher auf den Schutz durch Deiche und Pumpen angewiesen. Das Moorgebiet wird seit etwa 1000 Jahren kultiviert. Die radial von den Siedlungen im Zentrum nach außen führenden Entwässerungsgräben sind in der Aufnahme gut zu erkennen. Durch Torfgewinnung entstand im Laufe der Jahrhunderte der im Norden sichtbare See. Heute werden die Wasserflächen als Angelrevier und für Wassersport genutzt.

(c) eoVision/European Space Imaging

Der Vega-Archipel vor der norwegischen Küste besteht aus mehr als 6000 Inseln und Schären, die in der Eiszeit von Gletschern rund geschliffen wurden. Über Jahrhunderte haben Menschen in dieser abweisenden Umgebung von Fischfang und Viehzucht gelebt. Eine Besonderheit der Region war seit dem 9. Jahrhundert die Nutzung verlassener Nester von Eiderenten für die Produktion von Eiderdaunen. Der Vega-Archipel ist heute Teil des UNESCO-Welterbes.

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Die Steppe in der russischen Teilrepublik Kalmückien westlich des Kaspischen Meers unterscheidet sich stark von den Landschaften in West- oder Mitteleuropa. Die karge Vegetation ist von Desertifikation bedroht. In die Steppe sind Salzseen wie der Koltan-Nur-See eingestreut, der zum Mekletinsky Naturreservat gehört. Dieses Schutzgebiet wurde eingerichtet, um den Lebensraum von Greifvögeln und Saiga-Antilopen, die für ihre rüsselförmigen Nasen bekannt sind, zu bewahren.

(c) eoVision/European Space Imaging

Mit einer Fläche von mehr als 27.000 Qua-dratkilometern ist das Wolgadelta am Kaspischen Meer das größte Flussdelta Europas. Das fischreiche Delta ist Lebensraum für gefährdete Tierarten wie Stör, Wildkarpfen und viele Wasservögel. Als Raststation für Zugvögel sind seine Schilf- und Buschflächen, aber auch Seerosen und Lotos bedeutend. Das Wolgadelta steht seit 1919 unter Naturschutz, Gefahren drohen durch Verschmutzung und Düngemitteleinträge aus der Landwirtschaft.

(c) eoVision/European Space Imaging

Gletscher gehören zu den dynamischsten Landschaften der Erde. Auf Island sind es die Gletscher des Vatnajökull, die talwärts fließend die Täler formen. Die Aufnahme zeigt Moränen und Bruchlinien nahe der Abbruchkante des Breiðamerkurjökull in der Gletscherlagune Jökulsárlón, die sich durch den Rückzug des Gletschers in den letzten 30 Jahren gebildet hat. Hier brechen laufend Eisberge von der Gletscherkante ab und driften über das Wasser davon.

(c) eoVision/European Space Imaging

Die Ukraine ist in der Vergangenheit wegen ihrer fruchtbaren Böden immer wieder als Kornkammer Europas bezeichnet worden. Zur Sicherung der Ernten wird auch hier immer mehr zu künstlicher Bewässerung übergegangen. So wurden mittlerweile auf großen Flächen zwischen dem Dnjepr und der Krim Kreisbewässerungsanlagen installiert. Das Wasser für diese Anlagen wird im Kachowkaer Stausee dem Dnjepr entnommen.

(c) eoVision/European Space Imaging