US-Flughäfen: Wenn die lästigen Kontrollen wegfallen

Wer 100 Dollar zahlt, kann zeitraubende und entwürdigende Sicherheits-Kontrollen umgehen. Bedingung: Er nimmt am "Precheck"-Programm teil.

Fuer Dollar keine Hosen
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Fuer Dollar keine Hosen
(c) Reuters (Andrew Burton)

Die zum Heimatschutzministerium zählende US-Behörde für Transportsicherheit (TSA) erlaubt Fluggästen die verschärften Sicherheitskontrollen an Flughäfen zu umgehen, berichtet das IT-Portal "Golem.de" unter Bezugnahme eines Blogs des "Wall Street Journal". Unter der Bezeichnung "Precheck" gibt es für eine einmalige Zahlung von 100 US-Dollar die Möglichkeit eines beschleunigten Sicherheitschecks an den großen US-Flughäfen. Die TSA hält sich allerdings bedeckt, welche Kriterien Vielflieger erfüllen müssen, um an diesem Vorzugsprogramm teilnehmen zu können.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die oft als entwürdigend empfundenen strengen Sicherheitskontrollen, die zudem viel Zeit kosten, fallen weg. Statt durch umstrittene Körperscanner zu schreiten, tut es der herkömmliche Metalldetektor. Es ist wie vor den Anschlägen am 11. September 2001. Ein "Precheck"-Nutzer schwärmt: "Es verkürzt die Sicherheitskontrolle auf rund 30 Sekunden".

Noch befindet sich das Programm laut TSA in einer Pilotphase. Die Vorzugsbehandlung ist laut dem Bericht von den zwei US-Fluglinien American und Delta aber bereits auf neun US-Flughäfen eingeführt worden. Bis Ende des Jahres soll das Programm auf insgesamt 35 Flughäfen und sechs Fluglinien ausgeweitet werden.

(Red.)

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