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Schule und Integration: ÖVP über Schmied empört

13.10.2012 | 15:56 |   (Die Presse)

Staatssekretär Lopatka nennt die Aussagen der Unterrichtsministerin inakzeptabel und wirft ihr Versäumnisse vor.

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Wien. Mit ihren Aussagen in der „Presse" hat sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied den Ärger der ÖVP zugezogen: Dass Schmied Kanzler Werner Faymann den Besuch von Schulen gestatten will, Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz aber nicht, sei inakzeptabel, sagte Außenamtsstaatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) im Gespräch mit der „Presse am Sonntag". Es könne wohl nicht sein, „dass es zwei Kategorien von Regierungsmitgliedern gibt".

Auch im koalitionären Konflikt um das Thema Integration und Schule attackierte Lopatka die Ministerin. Schmied habe die „Dramatik noch immer nicht erkannt". 60 Prozent der Schulanfänger hätten Deutschprobleme. Offenbar habe die Ministerin „seit 2007 geschlafen". Der Weckruf von Kurz sei daher bitter notwendig gewesen.

Kurz hat Schmied vorgeworfen, sein Projekt der Integrationsbotschafter an Schulen zu torpedieren, die Einigung auf ein Schulschwänzerpaket nicht umzusetzen und keine Gespräche zur Sprachförderung mit ihm zu führen. Lopatka verteidigte die Idee für eigene Deutschklassen für Kinder mit geringen Sprachkenntnissen. Die erfolgreichsten Länder wie Finnland würden es richtig machen, indem sie Kinder zuerst Sprachkenntnisse erwerben lassen und dann in den Unterricht schicken.

 

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66 Kommentare
 
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Gast: asd poi
14.10.2012 23:13
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Es wäre sinnvoll gewesen, zu arbeiten, nicht anzugreifen und durch Lopatka verteidigen zu lassen...

Weshalb sich Herr Lopatka nunmehr auch zu diesem Thema äußern muß ist nicht nachzuvollziehen. Herr Kurz kann wohl für sich sprechen und braucht für seine zweifelhafte Art, Politik zu gestalten, wohl nicht Herrn Lopatka. Kurz gewinnt dadurch nicht an Glaubwürdigkeit, sondern verliert diese noch weitaus mehr als er dies durch die Gestaltung seiner Politik ohnedies schon tut. Es wäre richtiger gewesen, zu schweigen und politische Leistungen zu erbringen, die der Wähler auch sehen kann.

Kurz und Lopatka schaden einfach einer an und für sich gut arbeitenden ÖVP mit einem derartig angriffslustigen und nicht gerechtfertigten Auftreten.
Man kann auch durch eigene Leistung punkten, nicht nur dadurch, Leistungen anderer zu schmälern und anzugreifen! Auch das Schlechtmachen des Politikers einer anderen Partei wird vom Wähler gewertet, allerdings nicht positiv, sondern als Inkompetenz des "Angreifers"!

Ach ja, bis VOR KURZem habe ich (noch) ÖVP gewählt...

Re: Es wäre sinnvoll gewesen, zu arbeiten, nicht anzugreifen und durch Lopatka verteidigen zu lassen...

ich wechsle auch zur avantgardistischen, zukunftsorientierten, modernen und ehrlichen spö-riege. das garantiert nachhaltigkeit und kompetenz.

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es WÄRE

besser,die Dame verwaltet KommunalKredit.

Re: es WÄRE

Ja genau, überhaupt jetzt, wo diese Bank eh schon im Konkurs ist...da kann sie wenigstens nichts mehr verbocken...!

Bildung passiert in der Auseinandersetzung!!!

Fehlende Innovationen resp. respektvolle Konfrontationen spiegeln nicht nur die Gegenwart sondern auch seit Jahrzehnten unsere Politik u. deren unmittelbaren Versäumnisse in der Bildungsreform!
Unsere Schwächen werden gefördert u. Begabungen nur selten erkannt bzw. selten forciert. Unsere Kinder werden in Österreich immer noch nach den gleichen Methoden unterrichtet wie vor 50 Jahren. Unser Schulsystem zerstört die angeborene Neugier. Aber dafür reagieren wir bei unseren Banken u. das Wort agieren bleibt ein Fremdwort!

Re: Bildung passiert in der Auseinandersetzung!!!

die bezahlungsgerechtigkeit ist auch noch wie vor 50 jahren oder noch schlechter.

Gast: M7tr
14.10.2012 17:02
7 1

Schmied: Bitte, biite, bitte, bitte, ... GEHE!

Erlöse uns; ich flehe dich an! IQ ist zu 80% genetisch bedingt.

Lopatka redet an der Realität vorbei

in Finnland gibt es kaum Sprachproblem da es kaum Immigranten gibt.

Die Einwanderung von hunderttausenden Arbeitsemigranten haben wir neben der SPÖ natürlich auch der ÖVP zu verdanken. Es ging darum, Druck auf das Lohnniveau ausüben zu können.

Die Nebenwirkungen wie Sprach- und Gewaltprobleme an den Schulen und das weitere Auseinanderklaffen von Arm und Reich wurden von ÖVP und SPÖ in Kauf genommen.

Gast: Blondiene
14.10.2012 16:26
2 0

Wer ist gegen eine Schulreform?

Es ist immer sehr erheiternd wenn sich ÖVP Politiker über schulische Belange aufregen.

Sie blockieren seit Jahrzehnten jeder Reform, verhindern eine Anpassung der Lehrerausbildung und Änderungen der Lehrerarbeitszeit aber regen sich nun auf! *lol*

Man kann nur sagen, "die spinnen die Schwarzen" ;-)

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Re: Wer ist gegen eine Schulreform?

Hier geht es aber nicht in erster Linie um eine Schulreform, sondern um die Forderung, dass Schüler dem Unterricht bei Schuleintritt folgen können und damit Probleme nicht "mitschleppen". Gerade dieser Fall von verfehlter Integrationspolitik hat weder mit der Lehrerausbildung noch mit deren Arbeitszeit zu tun.

Gast: Saafnsiadarin
14.10.2012 15:28
3 0

Im Schulsystem rennts gravierend schief.

Wenn Jugendliche mit oder ohne Migrationshintergrund immer weniger Lesen, Schreiben, Rechnen und Deutsch können und dadurch keine Lehre/Arbeit finden, dann sind handfeste Veräumnisse vorhanden.
Leider können die Eltern das nicht immer ausgleichen da vielen jungen Eltern selbst das nötige Wissen fehlt bzw beide arbeiten gehen müssen.
Zudem sind wir laufend Schlußlicht bei Pisa und werden scheinbar schlechter statt besser.
Finnland schaffte es vom einstigen Schlußlicht an die Spitze, Österreich schafft scheinbar nur das Gegenteil...

Wenn der Staat Steuerzahler statt Mindestsicherungsempfänger möchte, muß er auch in die Bildung investieren und nicht diese Aufgabe an andere abschieben.
Als Ersatz holen wir Fachkräfte ins Land, deren Kinder wieder nichts lernen...
ein Teufelskreis...

3 0

diese Ministerin ist wie ihre Vorgängerin ebenso,

völlig ahnungslos und fehl am Platz !

Selbst keine Kinder, aber über etwas zu reden worüber man nichts weiss, funktioniert vielleicht in Banken (siehe ihre Rolle in der Komunalbank), bringt aber absolut nichts ausser Verschlechterung für die Jugend, welche aber wir Bürger weiterhin sehr teuer bezahlen müssen, während sich die Lehrgemeinschaft weiterhin ein schönes und lukratives Leben darin sichert, Nachhilfestunden geben zu dürfen ?!


Schmied ist eine Fehlbesetzung:

Außerdem gehört sie wegen des Riesenschadens, den sie bei der Kommunalkredit verursacht hat (2,67 Milliarden Euro !!!!!) vor Gericht.

Wann endlich löst man die linke StA ab.

Antworten Gast: ohnerauchgehtesauch
14.10.2012 16:00
0 1

Re: Schmied ist eine Fehlbesetzung:

Aha, da ist er wieder der Kommentar von ÖVP-Generalsekretär Rauch.

Wie immer überflüssig.

Frau Schmied ist in einen Bankenskandal mit Milliardenschäden involviert

da geht es um mehr als die paar Millionen von Faymann.

Wird die Sache juristisch aufgearbeitet oder spekuliert man damit, die Sache verjähren zu lassen?

Im Schulbereich zeigt sie nun ähnliche Kompetenzen wie im Bankenbereich. Das ist leider nicht strafbar.

Re: Frau Schmied ist in einen Bankenskandal mit Milliardenschäden involviert

Eine paar Millionen????

2670 Millionen €uro = 2,67 Milliarden €uro

Das sind nicht ein paar Millionen, das sind ungleich mehr.

Antworten Antworten Gast: ottokar
14.10.2012 16:02
0 2

Re: Re: Frau Schmied ist in einen Bankenskandal mit Milliardenschäden involviert

Wa. Serro, Sie glänzen wieder mal mit Unwissenheit und Inkompetenz.

Posten Sie doch lieber auf der Micky-Maus-Seite. Dort passen Sie genau hin.

Gast: freund ?
14.10.2012 12:49
9 0

Aus Dankbarkeit für ihre gute Arbeit


bei der Kommunalkredit läßt man die kinderlose Genossin jetzt den Nachwuchs von ganz Österreich verhunzen .

Freinschofd, oder wie das heißt .

Der Großteil der Eltern will das Sammelsurium 'Gesamtschule ' nicht, aus gutem Grund. Wer es sich leisten kann, wie SPÖ-Bonzen, schickt seine Kinder in Privatschulen .

2013 sollten wir die alle verabschieden .

ihre Tätigkeit als Unterreichsministerin ist leider strafrechtlich nicht relevant

möglicherweise wird sie aber für die verschwundenen Milliarden der Kommunalkredit verurteilt werden.

Gerechtigkeit auf Umwegen

19 0

Pleitebankerin wird Unterrichtsministerin!

mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Re: Pleitebankerin wird Unterrichtsministerin!

wenn sogar eine nichtssagende Figur wie Werner F. Kanzler werden kann, stimmt so einiges im System nicht.


Die Schmied

Die soll sich mal Sorgen darüber machen, dass es in fast keiner Schule heißes Wasser auf den Toiletten gibt, anstatt solche undemokratische Entscheidungen zu treffen.

Antworten Gast: bärig
14.10.2012 14:04
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Re: Die Schmied

In einer wiener AHS gibt es auch in den Klassen keine Wasserleitung! Die Schüler müssen das Wasser zum Tafellöschen aus der Toilette holen! Aber die Schule steht halt unter Denkmalschutz!

Gast: benzinger
14.10.2012 09:14
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bitte,bitte !

Sprachstandsfeststellung beim Kindergarteneintritt, bei zu geringen Deutschkenntnissen spielerische, tägliche Deutschkurse durch Spezialisten in den Kindergärten. Dann brauchen wir in den Schulen keine DEUTSCHLERNKLASSEN UND KEINE Integrationsbotschafter. Bitte, bitte lasst die Vernunft regieren und verwendet Steuergelder sinnvoll.

Antworten Gast: bärig
14.10.2012 14:07
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Re: bitte,bitte !

Damit ist es leider nicht getan! Es gibt in Wien jede Menge Kinder, die erst mit 12 oder 13 Jahren nach Wien kommen und ohne jegliche Deutschkenntnisse eingeschult werden müssen (Schulpflichtgesetz)! Was ist mit diesen? Die können keinen Kindergarten mehr besuchen!

Re: Re: bitte,bitte !

Ganz einfach!
Mindestens ein Jahr Deutschunterricht
vorher

 
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