23.05.2013 03:17 Merkliste 0

Med-Uni Innsbruck: Amtierender Rektor scheitert

18.10.2012 | 15:04 |   (DiePresse.com)

Der Senat hat Herbert Lochs nicht in seinen Dreiervorschlag für die anstehende Rektorswahl aufgenommen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der amtierende Rektor der Med-Uni Innsbruck, Herbert Lochs, hat keine Chance mehr auf eine Wiederwahl: Der Senat hat ihn nicht in seinen Dreiervorschlag für die anstehende Rektorswahl aufgenommen. Nun finden sich auf der Liste drei Fraien: Helga Fritsch, Vizerektorin für Personal an der Med-Uni, die Internistin Margarethe Hochleitner und Karin Hochbaum von Klinikverbund Bremen.

Im ersten Dreiervorschlag, jenem der Findungskommission, war Lochs noch vertreten. Das Universitätsgesetz sieht aber ohnehin vor, den ausübenden Uni-Chef in den Vorschlag aufzunehmen. Lochs hatte sich "im Sinne der Kontinuität" beworben. Gegenüber der "Presse" äußerte er sich erst kürzlich klar gegen eine Fusion mit der Uni Innsbruck, die derzeit zur Debatte steht.

Lochs hat den Dreiervorschlag "zur Kenntnis genommen", wie er am Donnerstag erklärte. "Es war dem Senat offensichtlich auch wichtig, ein Signal für die Wahl einer Frau zur Rektorin zu setzen". Lochs will im letzten Jahr seiner Amtsperiode "dafür Sorge tragen, dass die Universität weiterhin professionell geführt wird und es eine geordnete Übergabe der Medizinischen Universität" gibt.

Derzeit stünden "wichtige Aufgaben" wie die Verhandlung der Leistungsvereinbarung 2013 bis 2015, die Planung des Bauprogrammes "Klinik 2030" sowie weitere Berufungen an. Diesen will sich der amtierende Rektor "mit voller Kraft" widmen.

(beba/APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

3 Kommentare
Gast: KarlheinzFusionierer
21.10.2012 02:26
0 0

Lochs ist gescheitert

weil er zu hoch gepokert hat (eine einfache Mehrheit ist leichter zu bekommen als eine 2/3-Mehrheit), weil er das zuviel Misstrauen gesät hat(gegen Ärztinnen und TILAK) und weil man politisch keinen Anti-Fusionierer brauchen kann. BM Töchterle wird die Fusion mit Platter durchziehen und als "Retter"-Rektor die Gesamtuni übernehmen,womit sein langjähriger Wunsch als Altphilologe(Latein) aufgeht, auch einmal ein Imperium führen zu können. Damit ist der endgültige Untergang der Innsbrucker Uni besiegelt.

Gast: Trommka
18.10.2012 12:24
0 0

Die Med-Uni Innsbruck

ist eh Geschichte. Besser schnell wieder rückgliedern als noch länger Zeit und Geld vergeuden. Gilt genauso für die unnötigen Uni-Katastrophen Med-Uni Wien und Graz.

Gast: Bettelstudent
18.10.2012 09:06
0 0

Universitätsprofessor ist schon ein parteipolitisches Amt

das gilt für Rektoren noch viel mehr.

Schlagzeilen Bildung