Mathematik: Es kommt nicht auf die Intelligenz an

Mathematikleistungen hängen vor allem von der Motivation ab, zeigt eine deutsche Studie. Nur bei jungen Schülern geht es auch um die Intelligenz.

Mathematik kommt nicht Intelligenz
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(c) FABRY Clemens

München/Apa. Der entscheidende Faktor für gute Mathematikleistungen ist die Motivation. Das zeigt eine Langzeitstudie der Uni München und der Uni Bielefeld. Die Intelligenz spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle für die Leistungen der Schüler. Demnach gibt es nur bei jungen Schülern einen Zusammenhang zwischen der Intelligenz und den Mathematikleistungen.

Bei den Lerntechniken zeigte sich, dass häufiges Auswendiglernen von Lösungswegen der Entwicklung eher schadet als nützt. Extrinsische Motivation, etwa das Erreichen guter Noten, wirkt sich maximal kurzfristig positiv auf den Leistungszuwachs aus.

Für die Studie wurden rund 3500 Schüler fünf Jahre lang untersucht. Es wurden die Leistungen sowie die Intelligenz getestet und die Motivation abgefragt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.01.2013)

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