Unterricht: Frontal oder in der Gruppe?

09.02.2013 | 18:20 |  von Erich Witzmann (Die Presse)

Die für alle Situationen und Schüler perfekte Unterrichtsmethode gibt es nicht. Auch der traditionelle Frontalunterricht hat seine Meriten, betonen Bildungsforscher.

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Frontalunterricht macht klug“ und „Mehr zuhören, weniger diskutieren“. Derartige Schlagzeilen wie jene in der „FAZ“ haben kürzlich für Sprengstoff in der deutschen Bildungsdiskussion – in der „Dauerbaustelle“ Schule – gesorgt. Kinder würden immer noch am besten lernen, wenn man sie in guter alter Manier frontal unterrichte, heißt es da unter Berufung auf eine groß angelegte Analyse in den USA und einige kleinere Erfahrungsberichte aus Deutschland.

Für Stefan Hopmann handelt es sich bei dieser Diskussion nicht um wirklich neue Erkenntnisse. Der Professor am Institut für Bildungswissenschaft der Uni Wien – mit einem der Forschungsschwerpunkte „Reformpädagogik und Lehrplanarbeit“ – wendet sich gegen jede Pauschalierung. Keine Methodik, ob Frontalunterricht oder ein offener Unterricht, bei dem Schüler in Gruppen arbeiten und selbst in die Gestaltung einer Schulstunde eingreifen können, sei automatisch falsch, eine generelle Verurteilung des modernen Unterrichts lehnt er ab. Hopmann differenziert nach der Schülerpopulation: Schlechtere Schüler, jene aus bildungsfernen Schichten oder aus Migrantenfamilien, würden von einem Frontalunterricht profitieren und tatsächlich bessere Lernerfolge erzielen.


Was ist relevant? Ausschließlich vom Katheder aus würde heute kein Lehrer mehr unterrichten, außer vielleicht – und das sagt Hopmann etwas ironisch – so mancher Universitätsprofessor. Dennoch könne man in der vergleichenden Forschung die Vorteile des Frontalunterrichts erkennen: Der Unterrichtsstoff ist dabei strukturiert, es wird klar, was Schüler lernen sollen und was sie auch wieder vergessen können. Bei den „offenen Unterrichtsformen“ müssen hingegen die Schüler selbst erkennen, was wirklich wichtig sei. Es fehle die klare Ansage, worauf es im Unterrichtsstoff ankomme, worauf nicht. Hopmann: „Der Lehrer markiert, was langfristig relevant ist. Da ist von Vorteil, wenn ich weiß, was Sache ist.“ Aber eben von großem Nachteil, wenn Schüler noch nicht auf dieser Erkenntnisstufe stehen.

Wobei der Erziehungswissenschaftler im selben Atemzug feststellt, dass ein „gut gemachter Frontalunterricht schwer, sehr schwer ist“. Und dass auch hier eine Lehrkraft bei ihrem Vortrag differenzieren müsse, also auf den unterschiedlichen Stand der Schüler eingehen müsse. „Der Lehrer“ – und hier spricht Hopmann von der guten Lehrkraft – „der Lehrer muss auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus, auf das unterschiedliche Sprachniveau und auf die unterschiedlichen Zugänge eingehen.“ Wenn sich ein Lehrer auf den Durchschnitt konzentriere, würden beide zu kurz kommen: die besonders guten wie die mittleren und schwachen Schüler.

Wenn Kinder im Elternhaus in ihrem Lernfortschritt begleitet werden, dann, nur dann sei der Unterricht in der Gruppe, mit selbst erarbeiteten Zielen und nach einem Wochenplan besser. Die Montessori-Pädagogik sei dann in einer Klasse von Vorteil, wenn zu Hause die Eltern diese Lernmethode kennen. Eine Gefahr im Gruppenunterricht sei auch, „dass die Quickies vertrocknen und die Langsameren abgehängt werden“.

Der Forscher plädiert daher (wie auch der schon verstorbene deutsche Psychologe Franz Weinert) für ein Zusammenspiel: Offener Unterricht ja, aber mehr als 20 bis 25 Prozent der Zeit bedeute für viele in der Klasse eine Überforderung. Und auf der anderen Seite sei eine Schule ohne Frontalunterricht auf jeden Fall falsch. Das Erfolgsrezept laute demnach „lehrerzentrierter Unterricht mit eingebauten Aktivitätsphasen“.


Reputation der Schule. Die alarmierenden Ergebnisse von Bildungsuntersuchungen wie zuletzt die Erhebungen zu den Bildungsstandards der 14-Jährigen im Dezember kurbeln die Bildungsforschung – und zwar von der Kindergartenpädagogik bis zum sekundären Analphabetismus der Erwachsenen – an. Wobei nicht immer die Lernformen im Mittelpunkt stehen. Erna Nairz-Wirth, Bildungswissenschaftlerin an der Wiener Wirtschafts-Uni, sieht auch die äußeren Rahmenbedingungen einer Schule entscheidend für den Lernfortschritt. Internationale Vergleichsstudien hätten gezeigt, dass dann das Image einer Schule steigt, wenn diese die Schulkultur verbessere, ein Qualitätsmanagement einführe, die Schüler zu einem Verhaltenskodex verpflichte und auf das Gemeinschaftsgefühl setze. Mit der Verbesserung der Schulreputation seien in den beobachteten Schulen auch die Leistungen der Schüler gestiegen.

Als Beispiel führt Nairz-Wirth Studien ihres Teams in der Sir Charles Tupper Secondary School in Vancouver/Kanada an. Diese Schule hat ihren bisherigen Schulalltag grundlegend geändert, Schüler wurden stärker an die eigene „Trademark“ gebunden, und zugleich legte man Wert auf eine strikte Disziplin. In der Folge ist die Zahl der Klassenwiederholungen signifikant gesunken, die zuvor gemiedene Schule erzielte beste Ergebnisse und musste Wartelisten für den Schuleintritt einrichten.


Neue Medien. Das Institut für Wissensmanagement der TU Graz beteiligt sich wiederum an dem EU-Projekt „Learning Layers“, bei dem es um das informelle Lernen am Arbeitsplatz geht. Ziel sind neue technologische Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe, sagt Institutsleiterin Stefanie Lindstaedt – die auch das Comet-Kompetenzzentrum „Know Center“ in Graz leitet. Das Projekt, an dem Forschungsinstitute in sieben Ländern beteiligt sind, ist im November 2012 gestartet und für vier Jahre finanziert. Die Grazer arbeiten, wie Lindstaedt sagt, „sozusagen am Gehirn des Projekts“. Es gehe darum, in einem sozialen Netzwerk Informationen zu verbinden und dem Nutzer möglichst schnell und einfach zugänglich zu machen. In der Anfangsphase ist der Fokus exemplarisch auf Bauunternehmen und das Gesundheitswesen gerichtet. In der Baubranche soll – nach dem Motto „Lernen ohne (wirklich) zu lernen“ – interessierten Mitarbeitern Einblick in die neuesten technologischen Erkenntnisse geboten werden. Im Gesundheitsbereich, in dem auch Krankenschwestern und Therapeuten eingebunden sind, wird beispielsweise das Judenburger Spital mit Kliniken in England vernetzt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.02.2013)

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35 Kommentare
 
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Frontalunterricht

Und zwar aus der Flimmerkiste.

play the news

nachdem es schon spielerische Alternativen für Frontal-Nachrichten gibt (für wen eigentlich?) (die Nachrichten auf Blitzgröße zu kürzen ist die andere Variante) schlage ich ein Kooperation zwischen Bildungsministerium und Spielkonsolen-Erzuegern vor. Die Schüler werden es ihnen mit positiver Bewertung danken, ... schule kann so zu Hause stattfinden, (Kosten), und nur wer will, kann ja trotzdem hingehen, muss aber dann für die entstehenden Mehrkosten zahlen ....

Zeitökonomie

Seit Jahren folgen auf Klagen über den geringen Wissensstand der Schulabgänger erfolglose Vorschläge und Empfehlungen zu alternativen Methoden oder größerem finaziellen Aufwand mit dem Ergebnis einer weiteren Verschlechterung bzw. Enttäuschung.
War der Bildungsstand früherer Generationen geringer?

Frontalunterricht ist die effizienteste Form des Unterrichts, der Vermittlung bzw. Weitergabe von Inhalten. Nur so ist in kurzer Zeit und Kosten sparend umfangreicher Wissenserwerb möglich.

Seine Tradition erstreckt sich über Jahrhunderte. Unzählige verzichtbare und unverzichtbare Frontaldarbietungen erleben wir tagtäglich: Nachrichten, Theater, Politikerreden, Film, Reklame etc.

Könnte man den Schwierigkeiten des geistigen Erwerbs ein Schnippchen schlagen, so wäre dies früheren Generationen längst gelungen, vermutlich schon den alten Griechen. Nürnberger Trichter gibt es noch immer nicht, so bleibt Lernen mühsame Arbeit, die niemand abnehmen kann. Man holt sich Rat - widerwillig?

Fertigkeiten, soziale Kompetenz, Tugenden usw. sind gezielt zu fördern und zu pflegen, auch weit über die Schulzeit hinaus und bedürfen einer eigenen Betrachtung.


Frontalunterricht schlecht???

Wie immer ist der vernünftige Mix zwischen einem sinnvollen Frontalunterricht und alternativen Unterrichtsformen gefragt. Die eine oder die andere Unterrichtsmethode zu lange angewandt, langweilt. Deer Schüler wünscht sich Abwechslung!

Re: Frontalunterricht schlecht???

Fragt sich ob Vermeidung von Langeweile und Wunsch der Schüler sinnvollerweise immer im Vordergrund stehen müssen.

Re: Re: Frontalunterricht schlecht???

Es geht weniger um die Vermeidung der Langeweile als um das Nachlassen der Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit.

Das gilt für Schüler genauso wie für Erwachsene.


Methodenfreiheit

Die Schüler profitieren in der Schule am meisten, wenn der Lehrer hinter seiner Methode steht und richtig gut darin ist.
Gut gemachter Frontalunterricht, bei dem man seine Schüler mit ein bisschen Schmäh bei der Stange hält ist x-mal besser als offener Unterricht, bei dem ein gewisser Prozentsatz der Kinder auf der Strecke bleibt.

das ist eben das problem der wirtschaft- bzw. bankfachleute

die im bildungswesen das sagen haben. sie wenden ihre gelernten oder nicht gelernten prinzipien beinhart an.
mit größtem aufwand den geringsten erfolg einfahren kann nur solchen expertinnen gelingen.

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Ignorieren wir Tatsachen einfach weiter!

Studien belegen ganz klar, daß bei offenem Lernen die Guten besser werden und die Schlechten schlechter werden.
Bei Frontalunterricht hingegen werden die Guten besser und die Schlechten besser.
Und wir wundern uns,
daß wir bei Pisa Studien, bei denen wir früher vorn dabei waren, immer schlechter abschneiden.

Re: Ignorieren wir Tatsachen einfach weiter!

Denke, das kommt auf das Stoffgebiet an.

Ich kann mit nicht vorstellen, dass jemand den "Satz von Steiner" im offenen Unterricht erlernen kann.

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Frontalunterricht

Die effizienteste Methode, einer Gruppe in einer bestimmten Zeit etwas beizubringen, ist und bleibt der Frontalunterricht. Warum werden wohl Ärztekongresse im Frontalstil abgehalten und nicht in Gruppenarbeit?

Beim Gruppenunterricht wird mindestens die doppelte Zeit für ein ähnlich effizientes Ergebnis benötigt, allerdings mit dem Nachteil, dass nur ein oder zwei Schüler pro Gruppe den Sachverhalt wirklich kapiert haben. Dass die schwachen Schüler dabei von den guten profitieren, ist ein Wunschdenken. Spätestens wenn die guten Schüler erkennen, dass sie dieselbe Note erhalten wie die schwachen, ist es mit der Solidarität vorbei.

Den Gipfel der pädagogischen Träumereien glaubt man nun mit der vielgerühmten "Individualisierung" gefunden zu haben.

Man möge die Situation in der Klasse mit einer Arztpraxis vergleichen, wo 30 Patienten im Wartezimmer sitzen. Die Individualisierung funktioniert, weil einer nach dem anderen die Arztpraxis betritt, und der Arzt Zeit und Ruhe hat, auf jeden Fall einzeln einzugehen. Und wie stellt man sich die Individualisierung in der Klasse vor? Alle 30 Patienten betreten zugleich das Behandlungszimmer, alle schreien durcheinander und jeder will als Erster drankommen!

Es funktioniert ganz einfach nicht, daher ist die "Individualisierung" ein völlig sinnloses Unterfangen.

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Re: Frontalunterricht

Besonders die Lautstärke macht meinen Kindern zu schaffen. Keiner kann mir erzählen, daß so konzentriertes Arbeiten möglich ist.

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Re: Re: Frontalunterricht

Und zum Thema Individualisierung.
Früher wurde in der Hauptschule die 1. und 2. Leistungsgruppe in best. Fächern in getrennten Klassen unterrichtet.
Jetzt, in der NMS werden beide im gleichen Raum mit einem 2. Lehrer unterrichtet.
Ich habe noch nicht den Vorteil davon erkannt.

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Re: Re: Re: Frontalunterricht

Teamteaching ist einer der vielen Irrwege, die sich irgendwelche "Experten" in ihren Köpfen ausgedacht haben.

Wenn man das Geld hat, einen zweiten Lehrer zu bezahlen, dann kann man ja gleich die Klasse teilen (kleiner Gruppen, geringerer Geräuschpegel, größere Aufmerksamkeit).

Ein zweiter Lehrer im selben Raum stört höchstens meinen Unterricht.

Re: Frontalunterricht

kann ihnen da nur zustimmen! gruppenarbeiten fuktionieren nämlich sogar bei erwachsenen nicht. auf der uni, wie bei zig weiterbildungen, die ich im laufe der jahre absolviert habe, hat sich herausgestellt, dass bei gruppenarbeiten, einäugige auf blinde treffen. d.h. zu lernen gab es meist wenig, außer anschauungsunterricht in gruppendynamik :-)

Re: Re: Frontalunterricht

Meiner ERfahrung nach in einer HTL mit Frontalunterricht und z.B. im Fach Konstruktionsübungen mit Gruppenarbeit, stellt Frontalunterricht, der ja in der Regel auch Zwischenfragen zuläßt, eine sehr effizient Form des Unterrichts dar. Gruppenarbeiten haben dann den besten ERfolg gezeigt, wenn die Guppe aus im WEsentlichen gleich guten SChülern bestanden hat. Bei einer Mischung gute mit schwachen Schülern haben die guten das ERgebnis ausgearbeitet und die schwachen sind nur mitgelaufen, wogegen bei einer GRuppe aus gleich schwachen Shülern, sich jeder anstrengen musste und daher profitiert hat.

Re: Re: Frontalunterricht

dumm nur, dass man im berufsleben sehr wohl kooperativ arbeitet, zum beispiel in planungsprozessen und auf der baustelle.
uni gruppen sind auch nicht mit real life vergleichbar...

Re: Re: Re: Frontalunterricht

das bestreitet auch niemand. im berufsleben kommen bei teamprozessen aber selten teilmotivierte grundlagenunkundige zusammen, sondern meist in ihren fachgebieten hochspezialisierte mitarbeiter. außerdem funktionieren solche prozesse nur mit entsprechender moderation, sonst kommt es nämlich oft zu suboptimalen ergebnissen, a la, die, die am lautesten schreien, deren konzept wird umgesetzt. und bei schülern fehlt halt sehr oft beides: das grundwissen und aber auch die nötige moderation durch den leher, was halt schwer geht, wenn in einer 50 min einheit 6 gruppen betreut werden sollen... (auf der uni ist es nicht besser und auf vielen fortbildungsseminaren auch nicht).

Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

arbeite im übrigen auf einer baustelle: planen tun sehr wenige, und zwar die absoluten spezialisten, die entscheiden dann schon in der gruppe und diskutieren maßnahmen oder vorgehensweisen in der gruppe. die weniger spezialisierten dürfen dann umsezten :-)

Re: Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

wenn sie auf der baustelle arbeiten, dann realisieren sie nur das, was zuvor geplant wurde. bauten (abgesehen von EFH) sind heute hochkomplex und hier bedarf es zusammenarbeit vieler konsulenten.
und auch auf der baustelle ist kooperatives verhalten notwendig.
(schnittstellen zwischen gewerken)
ich wollte eben illustrieren, warum gruppenarbeit in der schule forciert werden sollte. ihr frontalunterrichtlehrende: es gibt kaum noch fliessbandarbeit, die einheitliche, befehlsempfängende nicht selbstdenkende produzenten braucht. UND schule muss keinesfalls die fehlentwicklung in der integration durch anbiederung an bildungsferne beseitigen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

Die HTLs haben schon vor 40 und mehr JAhren bewiesen, dass beides nebeneinander möglich ist. Effektiver Frontalunterricht und Gruppenarbeit bei Konstruktionübungen, wobei sich gezeigt hat, dass eine solche umso mr "Bringt", je homogener die Gruppen im Hinblich auf die Leistungsfähigkeit der Mitglieder zusammengestellt sind.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

es bestreitet ja niemand, dass gruppenarbeit sinn macht und für gewisse problemstellungen besser geeignet ist als diktieren von oben. (nur am rande: genauso gibt es aber auch anforderungen, die durch einzelentscheidungen besser und effizienter gelöst werden) aber zurück zum thema: es ist ein unterschied, ob wissen angewandt oder erworben wird. sinnvoll in einer gruppe/einem team kann man nur arbeiten, wenn man schon was kann. gruppenarbeit funktioniert nur, wenn alle teilnehmer schon eine basis haben, und diese basis erwirbt man effizienter durch frontalunterricht. (und dann natürlich durch ganz ödes fades lernen, nämlich ödes, fades wiederholen).


Re: Re: Re: Frontalunterricht

wie viel Erfahrung haben sie in der Arbeit in der Primar- und Sekundarstufe. Hier Uni ins Spiel zu bringen, zeigt nicht wirklich von Sachkenntnis.

Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

wenn man nichts anderes kennt als frontalunterricht, und auch nie was anderes ausprobiert hat: dann fehlt auch die sachkenntnis.
stefan hopmann ist einfach konservativ bis zum geht nicht mehr.
schade, dass karl heinz gruber emeritiert ist, der hatte einen weiteren horizont.
individualisierung des unterrichts ist eine entwicklung, die man mit lob des frontalunterrichts nicht beseitigen wird können.

Re: Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

wären sie lehrer oder -in, dann würden sie mit dem individualisierungskäse schnell aufhören.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Frontalunterricht

ja, genau. in österreich soll alles immer so bleiben, wie es immer schon war.
sich hinstellen und 35 jahre dasselbe vortragen. toll.
die folgen habe ich als lehrende bei studierenden gesehen.
keine eigeninitiative, null selbständigkeit.

 
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