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ÖH und Grüne protestieren gegen Wiener Burschenschafts-Ball

22.01.2008 | 15:25 |   (DiePresse.com)

Präsident Fischer soll den WKR-Ball in der Hofburg untersagen, fordert die Wiener Hochschülerschaft. Die Veranstaltung verstoße gegen den antifaschistischen Grundkonsens der 2. Republik.

Die Hochschülerschaft der Uni Wien (ÖH Wien) und die Grünen protestieren gegen den am Freitag stattfindenden "Wiener Korporationsball" in der Hofburg. Dem Wiener Korporationsring (WKR), der den Ball ausrichtet, würden, so die Kritik, auch Burschenschaften angehören, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) als rechtsextrem eingestuft würden. Als Beispiel nannte die ÖH etwa die Burschenschaft Olympia.

Die Hochschülerschaft forderte Bundespräsident Heinz Fischer in einem offenen Brief am Dienstag auf, gegen die Veranstaltung am 25. Jänner "Stellung zu beziehen". In Fischers Büro erklärte man, dass man keinen Einfluss auf Veranstaltungen in der Hofburg habe. "Die Hofburg ist riesengroß, das hat mit uns nichts zu tun", verwies eine Sprecherin von Bundespräsident Heinz Fischer auf die entsprechende Veranstalterfirma.

WKR prüft Klage gegen ÖH

Der freitags stattfindende 55. WKR-Ball verstoße "gegen den antifaschistischen Grundkonsens der 2. Republik", erklärte die ÖH. Der WKR-Ballausschuss weist die "ungeheuerlichen und inhaltlich falschen Unterstellungen" der ÖH als "kreditschädigend" zurück und prüft eine Klage gegen die ÖH. Die Aktivitäten des Ballausschusses seien "parteipolitisch ungebunden" und stünden keiner politischen Bewegung nahe. Die Gäste des Balles seien allen drei traditionellen politischen Lagern zuzuordnen. Die Vorwürfe der ÖH seien den Rechtsanwälten zur weiteren Beurteilung übergeben worden. Der Ball findet seit 1987 in der Hofburg statt.

Auch der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser ist "empört" über den Event. Er verwies darauf, dass der WKR voriges Jahr den früheren FP-Bundesrat John Gudenus als Ehrengast hofiert habe. Gudenus stand 2006 wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht. Der Grüne Justizsprecher forderte die Republik auf, gerade im Jubiläumsjahr 2008 ihre "demokratische Verantwortung" wahrzunehmen. "Es kann ja wohl nicht sein, dass im Parlament Schweigeminuten abgehalten werden und in der Hofburg die Rechtsextremisten tanzen", erklärte Steinhauser. (APA)


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41 Kommentare
 
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Von herruwe am 01.02.2008 um 18:08

gestrig sein ...

... fängt vor allem im Kopf an.

http://www.flickr.com/photos/herruwe/2234314679/

Von herruwe am 27.01.2008 um 18:10

gestrig

Ein Marsch mit gestrigen Fahnen?

Was ist überhaupt "Deutschsein, Christsein"? Seid ihr selbst.

Wozu der Mumpitz? Seid Bürger von Welt und erfreut euch daran. Versteckt eure Männlichkeit nicht hinter Narben, verstaubten Fahnen oder Wappen, grimmigen Minen und falschen Attitüden. Gehts mit den Kindern an die frische Luft und zeigt ihnen die wunderbare Vielfalt anstatt in eurer Bude zu hocken und Bier zu saufen. Macht euch locker und profitiert von der Vielfalt, anstatt die Einfalt zu zelebrieren.

Viel Glück beim Mensch-Sein!

Von Gast: Ludwig Ammer am 25.01.2008 um 01:52

Fahnenverweigerer bin ich...

Als jenischer Christ habe ich in der Bundeswehr bei den Gebirgspanzerjägern keinen Fahneneid leisten wollen, aber ich würde niemals die Olympia den Schergen des jüdischen Holocaust also den Nazen zuordnen, wie das die eifrig die eigene historische Schuld verdeckende Linke da wieder in Rufmordmanier macht. Mir liegt an Deutschlands Größe nichts, weil Jenische heute nicht einmal als Opfer des jüdischen Holocaust erwähnt werden, und weil die Deutschen so unendlich zynisch sich in die Maschinerie des jüdischen Hlolocaust verbissen haben, daß man ewig vor dieser voreilig gehorsamen führersüchtigen Nation Angst haben muß. Wenn ich meine zukünftige Gestaltung der europäischen Nationen allerdings mit einem Friesland vorstelle, daß Platt auch westlich von Groningen schützen wird, dann möchte ich bitte nicht als Limburger oder Bayer mit diffamierenden Vorwürfen überschüttet werden. Ich will weiter mit deutschen Burschenschaftern vom westlichen Friesland bis in die Steiermark ungezwungen reden kö

Von Gast: Christian am 24.01.2008 um 18:03

Die rot-grüne Clique hat ihre Lektion von den USA gut gelernt

Wer ihnen nicht zu Gesicht steht, wird als Terrorist, Faschist etc. geschmäht und boycottiert.
ES ist Zeit, daß diese Herrschaften einmal die in Österreich üblichen toleranten Umgangsformen lernen. Sonst gehörten sie als demokratiefeindlich unter Beobachtung gestellt!

Von lumpazivagabundus am 24.01.2008 um 07:17

Neo-Stasi

Nicht genug, daß die ÖH und andere Marionettentheater, die sich von irgendwelchen rabiaten Altlinken intrumentalisieren lassen, bereits jeglichen Bezug zur Meinungsfreiheit und damit zur demokratischen Vielfalt verloren haben, beginnen diese im Sinne einer Stasiwiederbetätigung einen Gesinnungsterrror, der bereits ins Materielle übergeht.

Um nur einen Auszug aus der Liste der bei der Staatsanwaltschaft eingegangenen Delikte zu bringen:
Sachbeschädigung, Körperverletzung, Verleumdung, Rufschädigung, gefährliche Drohung, Raub etc.etc.

Der Gipfel des Ganzen:
Mittlerweile wurde bekannt (und auch durch Augenzeugenberichte bestätigt), daß seitens dieser Möchtegernstasi sogar ein Katalog angelegt wurde, der neben Informationen über einzelne Verbindungen auch Fotos mit Namen und Detailinformationen über Einzelpersonen enthält und ständig erweitert wird!!

Von jacques05 am 23.01.2008 um 22:38

mit großem staunen, ja...

entsetzen lese ich immer wieder beiträge
von lesern in einer "qulitäts zeitung".
manche kommentare zeigen erschreckend
offen, welche politische einstellung die
künftige elite dieses landes hat.
es ist unter jeder kritik, wenn sich rechte
studenten in diesem land über demokratie defizite entrüsten, wo es doch noch nie
echte demokratie in diesem land gab.
was meinen diese irrlichternden gestalten,
welche alsbald dieses land diktatorisch (par-
lamentarische demokratie) von ihren älteren brüdern im geiste übernehmen werden?
was meinen sie, was ihr schicksal wäre
in einer wirklichen demokratie?
sie fühlen sich jedoch sicher und unantastbar.
nur weiter so!


Antworten Von Nobodaddy am 24.01.2008 um 07:06

Wiebitte?

Lese ich richtig, und Sie drohen mir mit Demokratie? Oder meinen Sie Anarchie? Oder waren Sie um 22:38 einfach nicht mehr so fit?

Von Öbi_Dbi am 23.01.2008 um 15:44

Was ist schon dieses DÖW?

Dieses "DÖW", welches z.B. "Widerstand und Verfolgung" als inhaltlichen Schwerpunkt nennt, nimmt sich leider viel zu wichtig. Es sollte sich vom eigenen Selbstverständnis ausgehend, wieder mehr auf die selbst definierten Tätigkeitsschwerpunkte "Sammlung, Archivierung und wissenschaftliche Auswertung thematisch relevanter Quellen" besinnen und dieses Einstufen bzw. Verfolgen von Personen/Organisationen unterlassen. Nur weil es von der Republik und der Stadt Wien finanziert wird, hat es noch lange nicht das Recht, Besucher und Veranstalter einer unpopulären Tanzveranstaltung politisch einzustufen bzw. abzustufen. Abgesehn davon, ist seitens der Stadt Wien, die Wertschöpfung eines gehobenen Balls, der jährlich über 2000 Besucher aus weiten Teilen Europas anzieht, schwer abzuschlagen. Dass die momentan treibenden Kräfte der ÖH-Uni-Wien mit dem DÖW verstrickt sind, ist dem aufmerksamen Studenten nicht entfallen. Doch auch für sie gilt es Authentizität der ÖH durch Konstruktivität zu waren

Antworten Von Gast: ASVG-Sklave am 23.01.2008 um 16:56

Wie peinlich !

So ein langes Geschreibsel und jedem, der es liest wird klar, daß du den Artikel nicht verstanden hast. Pisa-Opfer?


Antworten Antworten Von Ratio am 24.01.2008 um 00:09

Re: Wie peinlich !

Kann es sein, dass Sie weder den Artikel, noch den Beitrag von Öbi-Dbi verstanden haben? Hauptsache schimpfen? Ist das Ihre Lösung? Wenn ja - dann ist sie äußerst schwach!

Antworten Antworten Von Öbi_Dbi am 23.01.2008 um 21:36

Re: Wie peinlich !

Es ist gut, dass Sie den Artikel verstanden haben. Jetzt könnten Sie einen Schritt weitergehn und sich über die Ursache dieses Artikels Gedanken machen.

Antworten Antworten Von Gast: BALDUR am 23.01.2008 um 18:36

Re: Wie peinlich !

Nur, weil Sie offensichtlich mit längeren Kommentaren überfordert sind, brauchen Sie andere nicht als "Pisa-Opfer" beschimpfen.
In welchen Punkten wurde denn Ihrer Meinung nach der Artikel nicht verstanden?

Von Gast: Leser am 23.01.2008 um 10:21

Verleumdung

Wären die Burschenschaften wirklich rechtsextrem, wären sie vom DÖW schon angezeigt, verurteilt und aufgelöst worden. In Wahrheit gibt es für diesen Vorwurf eines strafbaren Verhaltens gegen das Verbotsgesetz aber keine Beweise, und es gilt die Unschuldsvermutung. Die Funktionäre von DÖW, ÖH Uni Wien, GRAS und Grüne, die solche Vorwürfe erheben, haben sich daher offensichtlich des Strafdelikts der Verleumdung schuldig gemacht.

Antworten Von Gast: dumdidelidum am 25.01.2008 um 18:39

Re: Verleumdung

man muss nicht gegen das verbotsgesetz verstoßen um
rechtsextrem zu sein.
die nationalisten wissen was sie dürfen und was
nicht.
und wenn mal einer doch was strafbares macht wird er als ehren gast geladen....

Von Nobodaddy am 23.01.2008 um 09:10

Bin dabei!

Wie sich meine Mitgliedschaft bei einer Burschenschaft mit meinem sehr toleranten und offenen Weltbild vereinbaren lässt? Problemlos!
Das politische Spektrum innerhalb der Burschenschaften (und auch auf diesem Ball, auf dem die Burschenschaften in der Minderheit sind) ist bei weitem breiter gespannt, als sich das irgendein Kryptokommunist mit oder ohne grünem Mantel auch nur annähernd vorstellen kann.
Ein Burschenschafter wird von Anfang an dazu angehalten, sich selbst eine Meinung zu bilden, und sich NIEMALS von NIEMANDEM zwingen zu lassen, diese zu verheimlichen oder zu verleugnen (auch die Burschenschaft selbst kann ihn nicht dazu zwingen).
Viele sogenannte "linke" glauben, dass es nur mit befohlenen und vorgefertigten Meinungen geht, da das etwa bei den Grünen so gehandhabt wird. Das dortige Spektrum des denkerlaubten ist eng.
Burschenschafter denken da viel freier.

Antworten Von Gast: plebs potus am 23.01.2008 um 13:40

Re: Bin dabei!

sie werden es kaum glauben ich war bei einer "lustigen" Runde der Olympen im Schweizerhaus dabei, mehr Rassistische Witze und Antisemitismus hab ich nichteinmal in 3 Jahren Presse-Forum gehört.... Das war das erste Mal, dass ich mich von einer Tischgesellschaft mit hochrotem Kopf und an die Vernunft und Intelligenz dieser Jus- und Wirtschaftsstudenten lautstark vor vollem Lokal appellierend den Tisch verlassen habe.

Das wird ja dann nur im Rausch nach aussen getragen, aber: in vino veritas

Antworten Antworten Von Ratio am 24.01.2008 um 00:15

Re: Re: Bin dabei!

Auch möglich, dass die Studenten die plumpe Anbiederung von Plebs nicht akzeptieren konnten und er mit hochrotem Kopf vor lauter gekränkter Eitelkeit den Tisch verließ, lautstark Rülpser des konsumierten Bieres von sich gebend. Und jetzt wird von ihm geschimpft, unter dem Motto: "die werden schon schauen!".

Antworten Antworten Antworten Von Gast: bildungsbürger am 26.01.2008 um 13:55

Re: Re: Re: Bin dabei!

entweder Sie sind selbst ein Gsichtsschnitzerant und posten hier Prropaganda oder Sie haben keinen Plan wovon Sie schreiben. Diese Burschenschenke, äh. schaft macht ausser Saufen nur eines: Nazigedankengut konservieren. Das gilt ebenso für Albia oder die Bruna Sudetia. Das sind deutschnationale und somit unpatriotische Vaterlandsverräter.... Treffe ich da ihren Slang schon eher ?

Antworten Antworten Antworten Antworten Von Gast: Dr. Richard Wolkersdorfer am 28.01.2008 um 13:03

"Vaterlandsverräter"?

Die überwiegende Mehrheit des österreichischen Staatsvolkes gehört nun einmal dem überstaatlichen deutschen Sprach- und Kulturvolk an. Die Pflege des eigenen Volkstums ist mit der Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten gegenüber der Republik Österreich voll und ganz vereinbar. Beschimpfen Sie auch volksbewußte Kärntner Slowenen, Burgenlandkroaten u. s. w. als "Vaterlandsverräter"?

Von durendal am 23.01.2008 um 08:58

Grünrote Verfassungsfeinde

Die nur von einigen wenigen gewählten ÖH-Wichtigmacher und die grünen Revolutionswächter wollen also jede Veranstaltung die ihnen nicht passt, verbieten. Die in der Verfassung garantierten Grund- und Freiheitsrechte - Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Versammlungsfreiheit etc. - sind ihnen völlig egal, was politisch korrekt ist, bestimmen sie. Hier zeigt sich wieder einmal die hässliche Fratze einer grünroten Diktatur. Wo bleibt der Aufschrei der "Zivilgesellschaft", die ja sonst auch auf Knopfdruck ihre Empörung über alles Böse (rechts von ihnen) hinausschreit? Den üblichen Verdächtigen hats wohl die Rede verschlagen und unser UHBP windet sich wieder mal - vielleicht ist er gerade am Klo.

Antworten Von Gast: bildungsbürger am 23.01.2008 um 13:55

Re: Grünrote Verfassungsfeinde

das sagen sie heute, wenn morgen jemand wegen seiner Rechte auf die Strasse geht, sind Ihnen besagte Rechte und Freiheiten egal und es handelt sich nur um Multikulti-Gutmenschenterror und ähnliches Rightwing Newspeak...

Antworten Antworten Von durendal am 24.01.2008 um 09:29

Re: Re: Grünrote Verfassungsfeinde

Auf die Strasse gehen war bisher das Privileg der Multikultigutmenschenterroristen - wie bei den sanft entschlafenen Donnerstagdemos. Der antifaschistische Wanderzirkus verliert eben seinen Reiz wenn man derart fern der Realität agiert. Aber das ist eben Demokratie- auch wenns Ihnen nicht passt.
Im übrigen bewundere ich Ihre Denglisch-Kenntnisse, haben Sie deswegen "bildungsbürger" klein geschrieben?

Von Gast: woswasi am 22.01.2008 um 23:02

Sehr gut zu wissen was die ÖH mit dem Mitgliedsbeitrag macht

Was die ÖH hier macht, ist auch nicht gerade richtig. Die ÖH solle sich doch gefälligst um die Anliegen der Studierenden kümmern, von denen sie 31€ Zwangsbeitrag pro Jahr fordert und sich nicht in Sachen einmischen, die sie im Prinzip nichts angehen.

Die Grünen sind sowieso ein eigenes Thema...


Von Knieriem am 22.01.2008 um 22:14

Antifaschistischer Grundkonsens?

Bolschewisten verschiedener Rotschattierungen erklären also einen "antifaschistischen Grundkonsens"! Das ist wahrscheinlich auch so etwas Ähnliches, wie die Schwester der neuen Überverfassung namens "political Correctness". Antifaschismus? Ist das nicht diese gescheiterte Gesellschaftsidee, die 50 Jahre lang Osteuropa geknechtet hat und Zig-Millionen Menschen auf dem Gewissen hat? - zumindest einer ihrer Decknamen, neben Kommunismus, oder Sozialismus! Ich war und bin kein schlagender Burschenschafter, aber noch (!) leben wir in einer Demokratie und da gilt Versammlungsfreiheit! Der WKR zerstört bei seinen Demos wenigstens nicht ganze Stadtvierteln, oder stört Veranstaltungen Andersdenkender, oder? Als Student würde ich mich auch langsam fragen, ob die ÖH noch meine Vertretung ist, oder ob die schleichende Bolschewisierung ihr nicht jede Daseinsberechtigung abspricht? Ist das noch Studentenvertretung? Langsam sollten die bürgerlichen Studenten aufstehen!

Antworten Von Gast: student am 22.01.2008 um 23:52

am lustigsten sind

rechte recken, die bei bedarf plötzlich große demokraten werden ...

die öh wurde übrigens gewählt.

 
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