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Wer darf was studieren: Uni-Zugang in Österreich


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Die Regierung hat sich auf neue Studienbeschränkungen geeinigt: In den Studienjahren 2013/14 bis 2015/16 wird nun auch in den Studienfeldern Informatik, Biologie und Biochemie, Architektur und Städteplanung, Wirtschaftswissenschaften (jeweils nur für Bachelor-Studien) sowie im Diplomstudium Pharmazie beschränkt.

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21 Kommentare
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Schaudernd betrachte ich diese bolschwistische Planwirtschaft aus der Ferne ..

Volle Studiengebuehren (geliehen wenn notwendig), weitgehende Selbstfinanzierug und Selbstverwaltug der Unversitaeten, plus Numerus Klausus und ein System nach dem Studienplaetze der Praeferenz und akademischen Leistung nach vergeben werden und schwuppdiwupp braucht kein Schwein mehr irgendwelche Politiker und Bureaukraten die jemandem ein bestimmtes Studium verweigern weil DAS PLANSOLL ERFUELLT ist.

Gast: padam
27.10.2012 18:29
0 0

Weg

mit den ganzen deutschen Studenten, dann gebe es diese Probleme nicht.

Gast: Möchtegernstudentin
15.10.2012 10:02
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Reduktion der Vielfalt

Kein Test der Welt kann feststellen, wer eines Tages in seinem Job der/die Bessere sein wird.
Jede Art von Test verursacht, dass nur ein bestimmter Typ Mensch diese Studienrichtung einschlagen kann. Man reduziert damit die Vielfalt der Talente und die reduzieren die Möglichkeiten in dem jeweiligen Berufszweig.

Re: Reduktion der Vielfalt

Gut. Welche Alternative gäbe es dann in diesen Studienrichtungen angesichts beschränkter Studienplätze? Aufnahme nach Immatrikulationsdatum? Nach Zufallsprinzip? Dann schon lieber Eignungstests.

Gast: Möchtegernstudentin
15.10.2012 09:59
0 0

Schlechte Politik

Ohne den Ansturm aus Deutschland hätten wir keine Probleme. Dieses Thema haben die damiligen Politiker einfach unter den Tisch gekehrt anstatt es auszuverhandeln.

Gast: batchelöse
12.10.2012 11:20
2 1

Wirtschaftswissenschaften beschränken

da waren doch vor ein paar Jahren dann doch an der Uni Graz weniger Bewerber als freie Studienplätze und alle die zur Prüfung kamen wurden aufgenommen .... statt den Studenten das Leben schwer zu machen - die meisten wollen ja wirklich was lernen - wäre ein gutes Service und Betreuung was wert. Darf ruhig was kosten. Studiengebühren sind schon ok, wenn man was lernt.

Gast: schreker
11.10.2012 22:57
0 0

FH / PH

Also, die Bemerkung, daß es bei manchen FH-Studiengängen ein Verhältnis von 5:1 zwischen Bewerbern und Aufgenommenen gibt, ist wohl ein Scherz. Auf der Physiotherapie ist es z.B. schlechter als 10:1. Die Aufnahmetests an der PH wiederum sind Makulatur. Es gibt dazu nämlich ein Gesetz und eine Verordnung, die einander widersprechen - mit dem Resultat, daß es in Wahrheit gar kein rechtskonformes Aufnahmeverfahren gibt. Also wird einfach jeder genommen, denn jeder Abgelehnte könnte sich mit 100%iger Erfolgwahrscheinlichkeit hineinklagen...tu felix Austria.

Gast: Desinfoterminator
05.07.2011 14:36
1 0

Die Sparerei bei Medizinstudienplätzen wird dem Staat später ein Vermögen kosten!

Langfristig denken ist seit dem EU-Beitritt völlig ad acta gelegt worden. Die EU dient nur noch dazu Geld aus relativ effizient geführten Staaten in reformunwillige Gebiete wie Griechenland zu verschieben, da Konzerne mit gutem Kontakt zu Subventionskassen der EU dort viel investiert haben und ihre Investitionen dort nicht vorzeitig abschreiben möchten.

Sparen ja, aber eben lieber bei Fehlinvestitionen wie Griechenlandhilfe bzw. eigentlich ist es ja eine versteckte Bankenhilfe, da der Staat hilft, dass die Banken ihre Anleihen nicht gleich abschreiben müssen.

Auf jeden Fall ist es nicht klug, wenn man zu wenige Mediziner ausbildet. Der Staat bildet Mediziner aus, das kostet natürlich, aber der Staat fragt auch fertige Mediziner massiv über staatliche Krankenkassen nach und das kostet viel viel mehr. Je weniger fertige Mediziner es gibt, desto teurer wird aber Medizin. Gibt es z. B. nur einen Bewerber für eine freie Stelle als Gemeindearzt am Land, dann kann der ein großes Haus plus, plus, plus von der Gemeinde fordern, damit er sich nieder lässt. Das zahlen die Gemeindebürger natürlich via höherer Abgaben. Gibt es viele Bewerber, dann kommt die Gemeinde billiger weg. Der Nutzen für die Einwohner bleibt aber der gleiche!

Mehr Ausbildungsplätze bei Medizin,z.B. 1000 mehr, würden Deutschland und Österreich stärken, egal wo die Mediziner mehr produziert werden, es hilft das Budget Europas zu entlasten. Deutschland kann dann mehr für die faulen Griechen spenden Österr. weniger.

Antworten Gast: schreker
11.10.2012 23:01
2 0

Re: Die Sparerei bei Medizinstudienplätzen wird dem Staat später ein Vermögen kosten!

Danke für diesen sehr richtigen Kommentar. Es ist die österreichische Lösung: Wir bilden nicht soviele aus, wie wir brauchen, sondern soviele, wie unsere pragmatisierten Professoren gerne ausbilden möchten.
Ergänzend möchte ich anregen, daß man aus der Medizinerausbildung ja auch ein gutes Geschäft machen könnte: Wenn man (nicht zu niedrige) Studiengebühren verlangt, kann man damit die Ausbildungsplätze gewinnbrinend finanzieren. Da rennen uns jedes Jahr tausende Deutsche die Tür ein, von denen sicher gut die Hälfte sehr zahlungswillig wäre, wenn sie nur bei uns Medizin studieren dürften. Und wir sind zu blöd dazu, eine klassische win-win Situation auszunützen.

Antworten Antworten Gast: Eltern
15.10.2012 10:04
0 0

Re: Re: Die Sparerei bei Medizinstudienplätzen wird dem Staat später ein Vermögen kosten!

Wir bilden nicht so viele aus wie wir möchten. Auch die Deutschen bilden zuwenige Ärzte aus, aber die lassen ihre Ärzte bei uns auf unsere Kosten studieren und holen sie sich dann wieder zurück.
Hauptsache wir finanzieren das Studium der anderen und unsere Kinder dürfen einen schlecht bezahlten Handwerksjob ausüben.

Sinnlose Studien

Theaterwissenschaft ?

Solange die "Kunst der Bewegung" des Jonny Depp in Fluch der Karibik als Magisterarbeit durchgeht ist das keine Wissenschaft!

Eine Magisterarbeit hat dem Wissensmehrung der Menschheit zu dienen - so lautet zumindest das Versprechen, das ich abgeben musste.

Oder Kärnten: "Wicki und die starken Männer" (wurde sogar später als Plagiat aus dem Internet entlarvt!)

Miionenshow: "Ich schreibe über die unterschiedliche Bierwerbung in Österreich und Chile"

OMFG Ich hab über die Optimierung von Tiefkreiselpumpen im Roten Meer geschrieben, den NPV um *zensiert* ... sagen wir einfach... ERHEBLICH gesteigert und habe einen "gleichwertigen" Abschluss wie diese "Wissenschaftler"!

Antworten Gast: toro
15.10.2012 09:57
0 0

Re: Sinnlose Studien

Sie sind wirklich verwirrt.
Eine Magisterarbeit hat definitiv und definitionsgemäß nicht dem Ziel der Wissensmehrung zu dienen, sondern erst das Doktorat.
Erstaunlich, dass jemand der von Academia so wenig Ahnung hat, vorgeblich selbst studiert hat.
Auch ein Armutszeugnis für Österreichs Hochschulen.

Antworten Gast: Semjon
15.10.2012 01:08
0 0

Das is a Bledsinn

Die Diplomarbeit soll lediglich die Fähigkeit belegen, wissenschaftlich zu arbeiten.

Andererseits kann in vielen Studienrichtungen eine Arbeit zu jedem Schaas geschrieben werden, da haben Sie recht.

Antworten Gast: schreker
11.10.2012 22:53
0 3

Re: Sinnlose Studien

Also, das ist jetzt schon saukomisch, daß jemand, der über "Tiefkreiselpumpen" geschrieben hat, sich über Theaterwissenschaftler aufregt. Es mag ja sein, daß damit jetzt ein paar Leute Geld verdienen, aber das kann allenfalls solche Leute beeindrucken, die über Tiefkreiselpumpen schreiben. Ich gebe zu: Auch ich bin der Meinung, daß das Land nur eine gewisse Anzahl N-1 von Theaterwissenschaftlern, Psychologen, Juristen und Bierwerbungsexperten benötigt (wobei der mit der Nummer N meistens jener ist, mit dem man es gerade zu tun hat) - aber trotzdem ist Profit kein geeignetes Maß für die Sinnhaftigkeit von Forschung, das glauben nur HTLer, und denen hat man das Gehirn bekanntlich schon mit 15 kaputtgemacht.

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Re: Re: Sinnlose Studien

Wer bestimmt wieviele Theater'wissenschaftler' und Psychologen gebraucht werden? Das Unterrichtsministerium? Bei vollen Studiengebuehren kann jeder studieren was er will, und ist fuer sein Berufsschicksal spaeter selbst verantwortlich. Die GEsellschaft ist nicht dazu da, 100e 'Kulturwissenschaftler' auszu'bilden' und auszuhalte. Wem Verbesserung von NPV zu schnoede ist, kanns ja am Arbeitsmarkt fuer Hochgeistigkeit versuchen.
:-)


Antworten Gast: JuxundTollerei
08.11.2010 12:26
3 6

Re: Sinnlose Studien

toll bist du, vermutlich keine Ahnung davon aber drüber schimpfen

Antworten Antworten Gast: Gast Student
04.09.2011 09:27
3 0

Re: Re: Sinnlose Studien

Ich glaube, "verwirrt" weiß sehr wohl, was er schreibt. Schauen Sie sich einmal die Diplomarbeitsthemen in Ethnologie an. Billiger geht es wohl nicht mehr.
http://bibliothek.univie.ac.at/fb-europ_ethnologie/diplomarbeiten_und_dissertationen_19711980.html

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Re: Re: Re: Sinnlose Studien

dabei sind das eh nette, wissenzusammentragende altmodische beschreibungen 1970-80 - der postmoderne kulturwissenschaftliche graus begann erst danach, man suche etwa nach 'stein und sein', 'klangoekologie', gendermathematik usw. usf.

Gast: spe
28.10.2010 21:23
6 0

inländerphob

vorwiegend Ausländer

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Re: inländerphob

das ist richtig
fremder Akzent, und Aussehen punkten
Leistung weniger

Gast: patrick0001
28.10.2010 00:49
0 0

ohhhhhhhhhh!!!!!