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PISA: Jeder vierte Schüler kann nicht sinnerfassend lesen

07.12.2010 | 11:32 |   (DiePresse.com)

15 Prozent der 15/16-Jährigen sind in allen drei Bereichen Risikoschüler. Migranten schneiden erneut deutlich schlechter ab. Um die Chancengleichheit ist es in Österreich nicht gut bestellt.

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Die PISA-Studie hat erneut gezeigt, dass Schüler in Österreich Schwierigkeiten beim Lesen haben. Die Zahl der sogenannten Risikoschüler ist dieses Mal noch höher als bisher: Demnach können 28 Prozent der 15/16-Jährigen nicht sinnerfassend lesen, bei den Burschen sind es gar 35 Prozent. Österreich liegt mit 470 Punkten deutlich unter dem OECD-Schnitt von 493 Punkten und damit auf Platz 31.

Von den OECD-Ländern liegen beim Lesen nur noch die Türkei, Chile und Mexiko hinter Österreich. Die höchste Punkteanzahl beim Lesen hat Südkorea mit 539 Punkten, gefolgt von Finnland und Kanada.

15 Prozent Risikoschüler

In der Mathematik haben 23 Prozent der österreichischen Jugendlichen sehr geringe Kompetenzen; das entspricht dem OECD-Schnitt, liegt aber weit über dem Anteil von Korea und Finnland (je acht Prozent). In Finnland und Korea sind es nur je sechs Prozent.

Besorgniserregend ist der Anteil der österreichischen Schüler, die in allen drei Kompetenzbereichen Risikoschüler sind. Insgesamt hat mehr als ein Drittel der Schüler (34 Prozent) in Österreich in zumindest einem Kompetenzbereich massive Defizite, acht Prozent haben in zwei Bereichen nicht einmal Basiskenntnisse.

"Da hat die Schule in allen grundlegenden Kulturtechniken die Mindeststandards nicht vermittelt", so Günter Haider, Direktor des für die Österreich-Tests zuständigen Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie).

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Vergleich nur mit Vorsicht

Vergleicht man die Zahlen mit denen aus 2006, scheint PISA 2009 für Österreich einen veritablen Absturz bedeutet zu haben: Minus 20 Punkte im Haupttestgebiet "Lesen" (insgesamt 470 Punkte), minus neun Punkte in Mathematik (496) und minus 17 in den Naturwissenschaften (494).

Der Vergleich ist allerdings laut OECD nur "mit Vorbehalt" zu ziehen. Grund: Die Daten entsprächen zwar den technischen Standards der OECD, man könne aber nicht ausschließen, dass ein Boykottaufruf während der ersten Testwoche die Schüler demotiviert bzw. die Rahmenbedingungen verschlechtert haben könnte.

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Migranten deutlich schlechter

Besonders schlecht haben dieses Jahr wieder Kinder mit Migrationshintergrund abgeschnitten: Beim Lesen erzielten Einheimische (mindestens ein Elternteil schon in Österreich geboren) 482 Punkte, Migranten der zweiten Generation (Kinder in Österreich geboren) 427 Punkte und Migranten erster Generation (Kinder im Ausland geboren) 384 Punkte.

Mit einer Leistungsdifferenz von 68 Punkten gehört Österreich neben Italien (72) und Belgien (ebenfalls 68) zu den drei OECD-Ländern mit den größten Leistungsunterschieden zwischen Einheimischen und Migranten.

Wenig Chancengleichheit in Österreich

Die Zahlen relativieren sich etwas, wenn man den sozioökonomischen Hintergrund miteinbezieht: Vergleicht man Einheimische und Migranten mit gleichem Sozialstatus, schneiden die Einheimischen nur mehr um 45 Punkte besser ab, ein Drittel fällt also weg.

Sozioökomisch besonders schlecht gestellte Schüler erreichen in Österreich beim Lesen um 102 Punkte weniger als sozioökonomisch besonders gut gestellte. Das entspricht ungefähr der Leistung von zwei Schuljahren und liegt deutlich über dem OECD-Schnitt (89 Punkte).

Auch die Schulen prägen die Leistungen maßgeblich. So beträgt der Unterschied zwischen zwei Schülern, die in einer Schule des selben Schultyps in günstigem oder ungünstigem Umfeld unterrichtet werden, bis zu mehr als hundert Pisa-Punkten.

PISA 2009
Weltweit nahmen im April und Mai 2009 rund 470.000 Schüler aus 65 Ländern (34 OECD-Staaten und 31 "Partnerländer") an den Tests in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften teil. Schwerpunktthema war diesmal Lesen, damit wurde erstmals eine Kompetenz erneut abgeprüft (Lesen war bereits 2000 Schwerpunktthema). Aus Österreich wurde rund 6600 Schüler des Jahrgangs 1993 an rund 280 Schulen getestet. Mehr: Zehn Fragen zu PISA.

Wenig Lust am Lesen

Die Leseschwäche kann auch mit fehlendem Lesevergnügen begründet werden: Laut PISA liest die Hälfte der Jugendlichen niemals in der Freizeit zum Vergnügen. Während 39 Prozent der Mädchen angeben, nie zum Vergnügen zu lesen, liegt der Wert bei den Burschen sogar bei 61 Prozent. Nur die niederländischen Burschen verweigern sich dem Lesen noch stärker (64 Prozent), wie eine Detailauswertung der PISA-Studie zeigt.

Im Jahr 2000 gaben noch 44 Prozent der Jugendlichen an, nicht zum Vergnügen zu lesen (31 Prozent Mädchen und 55 Prozent Burschen). In der Testphase 2009 las bereits die Hälfte nur, "wenn sie muss" oder um Informationen zu erhalten, "die sie brauchen" (53). Mehr als ein Drittel der Jugendlichen hält das Lesen für Zeitverschwendung..

PISA-Gewinner ist Fernost

Die größten Gewinner des PISA-Tests 2009 sind die fernöstlichen Staaten. Bester OECD-Staat ist Südkorea. Beachtet man alle teilnehmenden Länder, dann haben es Shanghai, Korea, Hongkong und Singapur in die Top fünf der Tabelle geschafft.

Finnland ist das einzige europäische Land, das hier (auf Platz zwei) zu finden ist. Deutschland hat sich leicht verbessert, bleibt aber dennoch nur im Durchschnitt (mehr internationale Ergebnisse).

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(APA/Red.)

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42 Kommentare
 
1 2
Westend
09.12.2010 11:58
1 0

Volksschule

Wenn es ums Lesen geht, geht es um die Volksschule. Diese Billigvariante mit weiblichen Lehrern und einem zusammenhanglosen Haufen Schüler. Die hat als Gesamtschule bzw. als gemischte Schule versagt.

0 0

BISA

Ich verstähe überhaubt nichd warum, wir uns so aufrägen?! Ich kan jetenvalls gud läsen und schraiben.

lb15
08.12.2010 15:07
1 0

Die wahren Ursachen

Keine neue Stellungnahme gegen die peinliche gegenseitige Schuldzuweisung der Politiker.

Aber: Was ist besseres zu erwarten, in einem Land, in dem die größte Zeitung die Krone ist, unterfahren von Österreich und Heute? In dem ein geschätzter Landeshauptmann straflos behaupten darf, nur EIN Buch gelesen zu haben? In dem Journalisten, Geisteswissenschaftler, Künstler und sogenannte Intellektuelle gerne sagen, sie verstünden Mathematik nicht? In dem Naturwissenschaftler gerne als Technokraten herabgestuft werden?
In der Wiener U-Bahn liest praktisch niemand ein Buch. Haben Sie sich schon in Paris oder Mailand umgeschaut? Ich wundere mich nicht, dass wir nicht lesen können.
Einige Postings zeigen das auch. "Wir brauchen auch Facharbeiter". Ja, richtig. Aber die sollten auch sinnerfassend lesen und Dreiecksflächen berechnen können. Fragen Sie potentielle Lehrherren!
Projekte über China in allen Ehren - die Alltagsnotwendigkeiten bleiben auf der Strecke. Lesen, Schreiben, Rechnen....

Gast: Neverred
08.12.2010 10:39
3 1

Die SPÖ hat gerade das nicht bekommen, was sie sich erwartet hat

Nämlich ein anatolisches Wahlvolk von dem sie als
Mindeststandard erwartet haben die Leute können zumindest diese drei Buchstaben S P Ö sinnerfassend lesen und auch dementsprechend deuten.Und das "X" nicht zu vergessen. Nicht einmal das ist ihnen nach jahrelanger Indoktrinierung in den Rotschulen gelungen. Aber eines ist ihnen sicher gelungen, den Bildungs und Wissensstand auf dritte Welt Niveau zu pushen.

Antworten Gast: Parteiloser
08.12.2010 10:57
0 4

Re: Die SPÖ hat gerade das nicht bekommen, was sie sich erwartet hat

Ihre Darstellung, dass die SPÖ die Schuld am Versagen des Bildungssystems hat, ist doch auf keinen Fall korrekt.

Es ist doch eine Tatsache, dass die ÖVP Gehrer von 1995 bis 2007 die verantwortliche Bildungsministerin war und erst dann eine SPÖ Ministerin ins Spiel kam.

Es ist auch eine Tatsache, dass wir in Österreich 9 Jahre Schulpflicht haben und 103.000 Lehrer (nach Vollzeitäquivalenten) zur Verfügung stellen.

Es ist auch eine Tatsache, dass wir schon 2,2 Lehrer (ink. Teilzeitbeschäftigte) pro Schulklasse zur Verfügung stellen, obwohl die Klasse immer kleiner werden.

Es ist auch eine Tatsache, dass die ÖVP dominierte Lehrergewerkschaft jeden Versuch für Verbesserungen für die Schüler blockierten, die Verbesserungen für die Lehrer aber durchsetzen konnten.

Es ist auch eine Tatsache, dass die Dienstverträge der Lehrer (auch das Beamtendienst(un)recht) jede Leistung der Beschäftigten in diesem Bereich schon ausschließen.

Es ist eine Tatsache, dass es weniger um eine Problem einer Partei geht, sondern um die Kinder Österreichs.

Es ist also eine Tatsache, dass diese kollektive Totalversagen der Lehrer den Ursprung in der Gesetzgebung hat. Bei der Gesetzgebung waren aber alle NR Parteien, mit Ausnahme der Grünen, beteiligt.

Es ist aber auch eine Tatsache, dass die Parlamentarier schon lange nicht mehr die Gesetzesvorlagen lesen (können?), trotzdem aber per Klubzwang darüber abstimmen.

Sie machen es sich zu einfach!

Gast: gast
08.12.2010 09:25
2 1

die klavierstunde ..

jeder der meint, er geht einmal in der woche in die klavierstunde, und übt nur dann, wenn der klavierlehrer hinter ihm den takt gibt .. ist mit verlaub ein volltrottel ......

Ich kann mich gut erinnern, wie ich mit sieben in der dorfbibliothek gestanden bin, weil dort nachzulesen war, was weder meine freunde noch meine eltern gewust haben ....

die leute, die das talent und das interesse haben, die schaffen es immer ... und es hat jeder die chance, weil es jedem frei steht ohne was zu zahlen, sich auf jede unibiibliothek, bezirksbibliothek, oder in die nationalbibliothek zu setzen, statt stundenlang blödsinn im fernsehen anzusehen ...

oder anders herum .. man kann die esel sogar zum wasser tragen, aber saufen müssen sie schon selber ......

Antworten Gast: Parteiloser
08.12.2010 10:18
0 1

Re: die klavierstunde ..

Die ARROGNAZ Ihrer Kernaussage ist unübertreffbar. Es blendet nämlich jede Verantwortung der 123.000 Lehrer in Österreich aus. Es blendet vollkommen aus, dass eine großer Teil dieser Lehrer einfach nicht fähig ist mit den Kindern und Jugendlichen ordentlich zu arbeiten. Die Bürger Österreichs kennen aber das Gestotterere und die Unfähigkeit Zusammenhänge auch zu erklären zur Genüge, weil eben jeder Österreicher 8 Jahren diesen Versagern ausgeliefert war.

Wenn die Lehrer 28% der Absolventen mit einem Abschlusszeugnis versehen, ohne deren Fähigkeiten des Sinn erfassenden Lesens korrekt zu beurteilen, dann sagt das viel über die Ignoranz der Lehrer aus. Das hat mit Bibliotheken aber schon gar nichts zu tun.

9 Jahre Unterricht und dann dieses Ergebnis?

Antworten Antworten Gast: Gast
08.12.2010 18:56
0 0

Re: Re: die klavierstunde ..

Richtig! Viele Lehrer sind nicht fähig, mit Kinder und Jugendlichen zu arbeiten, die lernen verweigern, weil sie besseres zu tun haben: am Computer sitzen und spielen, Fußball spielen, SMS-schreiben... Es gibt keine Möglichkeit, Kinder zum Lernen zu zwingen- also lassens die Lehrer bleiben. Recht haben sie! Ich würde es auch so machen.

Antworten Antworten Gast: Gast
08.12.2010 18:44
0 0

Re: Re: die klavierstunde ..

Lehrer müssen sich darum kümmern: dass Kinder eine Brille bekommen, sie zum Zahnarzt gehen, der geschiedene Elternteil sie nicht während der Unterrichtsstunde abholt, sie ihre Mitschüler nicht erwürgen, die Toiletten richtig benützen und nach getaner Notdurft alles herunterlassen, sich die Schuhe richti (alleine) anziehen, die Impfpässe nach einem Monat endlich abgeben, die Vorhänge in der Klasse nicht zerreißen, die Schule nicht unerlaubt in der Pause verlassen, um sie beim Billa eine Jause (RED BULL) zu kaufen...
Wann sollen Lehrer mit ihnen noch lesen?

Antworten Antworten Gast: Gast
08.12.2010 18:39
0 0

Re: Re: die klavierstunde ..

Lehrer müssen sich darum kümmern, dass: Kinder eine Brille bekommen (die Eltern merken nicht, dass ihr Kind schlecht sieht), sie zum Zahnarzt gehen, überhaupt Radiergummis und Bleistifte richtig benützen, ihre Zähne putzen, die Toiletten richtig benützen, Hände waschen,... Das wohlgemerkt in der 1. Klasse Hauptschule!
Wo böeibt da noch Zeit zum Lesen?!

Antworten Antworten Gast: Emotionsloser
08.12.2010 10:45
0 0

Re: Re: die klavierstunde ..

Aus schlechten Material kann auch der beste Lehrer nichts positives herausholen.
Da hilft es auch nichts wenn man dieses Material mit guten Noten bzw. durch Nichtbenotung vergoldet.Es ist nicht alles ROTGold was glänzt.

Antworten Antworten Antworten Gast: LesendeEltern
08.12.2010 12:26
0 0

Re: Re: Re: die klavierstunde ..

Auch andere PISA getestete Länder haben sowohl gutes als auch schlechtes "Material", wie Sie die Schulkinder so menschenverachtend bezeichnen.
Es geht nicht darum, aus allen Höchstleistungen herauszuholen. Das können die anderen Länder auch nicht. Aber die anderen Länder erzielen im Schnitt signifikant bessere Leistungen. Für andere Länder sind alle Kinder eben Kinder die unterrichtet werden und kein untaugliches Material das man links liegen lässt.

In keinem anderen Land spielt die Herkunft eine so große Rolle wie in Österreich. Warum?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
08.12.2010 18:53
0 0

Re: Re: Re: Re: die klavierstunde ..

Sehr richtig!
In anderen Ländern unterrichten Lehrer und für andere Dinge sind Psychologen, Lehrassistenten, Aufseher, Sekretärinnen, Sozialarbeiter u.s.w. zuständig.
Dafür müsste halt Geld ausgegeben werden, damit die Lehrer sich wieder dem Unterrichten widmen können!
Wir brauchen keine Lehrer, die Sozialdienste leisten oder Aufsicht halten, sondern die sich um den Unterricht kümmern.
Aus Gesprächen mit Lehrern weiß ich, dass sie 2 Stunden mehr Unterricht gerne halten würden, aber sich nicht zum Halten von Aufsichtsdiensten missbrauchen lassen wollen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Parteiloser
08.12.2010 10:59
0 0

Re: Re: Re: die klavierstunde ..

Sie meinen also, dass die genetischen Fähigkeiten der Österreicher schlechter geworden sind, die genetischen Fähigkeiten der anderen getesteten Länder aber besser geworden sind?


Gast: Parteiloser
08.12.2010 09:23
1 0

Ein Zeugnis für ein unglaubliches Versagen!

Wenn man informiert ist wie hoch der gesellschaftliche Aufwand für das Bildungssystem ist, dann kann man feststellen, dass die Bürger von den Menschen im Bildungssystem nur noch betrogen werden.

Der Aufwand der Österreicher 2008:
1) 123.148 aktive Lehrer (103.913 Lehrer nach Vollzeitäquivalenten).
2) Mehr als 2 Lehrer pro Schulklasse
3) Weniger als 1 Schüler pro Lehrer.
4) 8.629 Mio. Euro pro Jahr nur für die Schulaktivitäten, die irren Ruhegenüsse kommen noch dazu!
5) Förderunterricht, Zusatzlehrer (zB: native language)
6) Immer kleinere Schulklassen um es den Lehrern leichter zu machen
7) Zusätzliche schulautonome Tage, um die Erholungsphasen zu bekommen.
8) Den Lehrern werden 1.000 bis 1.200 Stunden pro Jahr an bezahlten Nebenzeiten zugesprochen, um den perfekten Unterricht organisieren zu können.

Der genormte und breit angelegte Pisa Test zeigt den Bürgen nun die Resultate für Ihre Bemühungen deutlich auf. Die Gegenleistung ist fast NICHTS, wenigstens NICHTSM, wenn man die Resultate dem Aufwand der Gesellschaft gegenüber stellt.

Die "Entschuldigungen" der Lehrer für diese Zeignis "Eltern", PC und TV, BM, Migranten, etc. zeigen deutlich die Degeneration dieser Gruppe auf.

Es bleibt nur die Frage, wer Österreich endlich von diesem Misthaufen und Parteieneinfluss befreit?

Es scheint wirklich so zu sein, dass nur noch eine vollständige Privatisierung die notwendigen Korrekturen ermöglichen kann.

kahuna
08.12.2010 09:16
2 0

Was irritiert

ist, dass Israel auch ziemlich am Schlusslicht ist. Gelten doch gerade die Juden als überdurchschnittlich intelligent.
Wäre interessant, die Ursachen dafür zu erforschen.

Antworten Gast: gast
08.12.2010 09:51
1 0

Re: Was irritiert

vielleicht ruinieren bildungsferne muslime das israelische ergebnis.
ihr schicksal ist doch von allah vorbestimmt, wozu also noch selbständig denken lernen.

Gast: gast
08.12.2010 09:00
0 1

vorbilder

lesen kann man nur wenn man liest ..
also lieber/e herr/innen pröll, faymann, vasilakaou, schmidt, darabos, häuptl usw. usw.
welche bücher habt ihr die letzten zwei tage gelesen ?

aha ... zeitraum zu kurz
also gut welches buch die letzte woche ?
aha .. zeitraum noch immer zu kurz ..
also gut welches buch dieses Jahr ?
wirklich Zeitraum noch immer zu kurz :-):-)

Gast: Gast
08.12.2010 08:23
0 0

Schrott

Den Menschen wird Schrott als Nahrung durch Industrie und Umwelt vorgesetzt, aber Hauptsache das Rauchen ist verboten. Dafür werden sie mit Pillen vollgestopft und bekommen vorwiegend Blödsinn als Unterhaltung geliefert. Da sollen dann die Kids besser sein.

Gast: Gast
08.12.2010 08:15
0 0

Kidssprech

Es hat sich unter den Kleinen durch Computerspiele und smmsen und Migranten eine neue Kidssprech herausgebildet, da würden die Pisakonstrukteure ebenso daran scheitern und nichts verstehen, falls sie da geprüft würden.

Antworten Gast: Tellmywill
08.12.2010 12:30
0 0

Re: Kidssprech

Auch in anderen Ländern haben die Kinder Computer und Handy. Aber dort lernen sie zusätzlich in der Schule auch das Lesen eines normalen Textes. In Österreich scheinbar nicht. Diese Aufgabe obliegt in Österreich den Eltern. Die Lehrer müssen ja so viel vorbereiten und nacharbeiten. Da kann man nicht auch noch verlangen, dass sie den Kindern lesen beibringen.

Gast: 123Adabei
07.12.2010 22:36
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Lehrer in die Klassen, statt in Urlaub!

Habe LehrerInnen im Bekanntenkreis, Wenn die mal ein kleines Schnüpflein plagt, geht es gleich ab in den Krankenstand für eine Woche,... mehrmals im Jahr. Weil ja 3 Monate Ferien zu wenig sind. "Gearbeitet" wird ohnehin nur 21 Stunden die Woche. Bezahlt wird eine 40 Stundenwoche, und das nicht zu knapp. Der Steuerzahler finanziert also die ausgedehnten Urlaubsreisen der Lehrer. Stichwort: "Lehrerbomber", das sind Flugzeuge, die zu Ferienbeginn vollgestopft mit Lehrern, ab in den Süden fliegen. Motto der Insassen: Hinter uns die Sintflut. Frage: Was sollen Schüler lernen, wenn Lehrer ständig tachinieren? Kann sich ein Land solchen Luxus leisten??? Ausweg: Lehrer sollen, wie alle anderen Dienstnehmer, 5 Wochen Urlaub haben, und für gratis Nachhilfe in den Schülerferien sorgen. Das wäre nur gerecht und notwendig wie man sieht! Sonst: Gute Nacht Österreich.

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Re: Lehrer in die Klassen, statt in Urlaub!

Haben Sie jemals unterrichtet? Wenn nein, dann sollten Sie schnellst möglich studieren, um Ihrem Traumjob Lehrer nachzugehen. Da es anscheinend nur positive Seiten an diesem Job gibt, mit all diesen tollen Annehmlichkeiten wie 3 Monate Urlaub, jede Menge Krankenstand, nur eine 21 Stunden-Woche und usw. dann frage ich mich, warum Sie sich immer noch in Ihrem faden, leeren Job nachgehen, den Sie anscheinend haben und der Sie nicht glücklich macht.
Gute Nacht Österreich, wenn noch mehr Leute so denken wie Sie!

Antworten Gast: Gast
08.12.2010 08:51
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Re: Lehrer in die Klassen, statt in Urlaub!

Wenn das so käme, gäbe es bald nicht nur zu wenige, sondern gar keine Lehrer mehr...warum sollte sich jemand diesen ganz normalen Wahnsinn täglich antun, wenn er nicht wenigstens den Bonus der längeren Ferien hätte?
Weder das Gehalt noch die Situation an den heutigen Schulen kann man als Anreiz bezeichnen.

Antworten Antworten Gast: LesendeEltern
08.12.2010 12:36
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Re: Re: Lehrer in die Klassen, statt in Urlaub!

Das ergäbe eine ganz natürlich Auslese. Die, die nur der Ferien wegen Lehrer werden und die Arbeit als ganz normalen Wahnsinn betrachten wären weg. Übrig blieben nur die, die ihren Job als Berufung sehen. Das Bildungssystem würde sich ganz von selbst verbessern.

Die Traumarbeitszeit lockt halt manch arbeitsscheues an. Die nehmen die wenigen Stunden Arbeit, die sie als Wahnsinn empfinden, in Kauf.

Antworten Antworten Gast: Gast
08.12.2010 09:34
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Re: Re: Lehrer in die Klassen, statt in Urlaub!

Neben den rein egoistischen Argumenten gäbe es dann vielleicht noch so etwas wie: Verantwortungsübernahme gegenüber den Kindern und gegenüber der Gesellschaft. Es könnte ja auch sein, dass mal ein Vergleich Mindestsicherung oder Beschäftigung als Lehrer ins Auge gefasst werden muss. Man könnte auch daran denken, dass man eine Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat und diese Arbeit nicht als Wahnsinn klassifiziert. Es könnte durchaus auch sein, dass es bald dazu kommt, dass man Lehrer sein darf. Das würde dann auch das Image korrigieren, aber auch Leistung der Lehrende erfordern. Deine Aussage zum Anreiz provoziert doch nur der Bürger Brechreiz.

 
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