Kindergartenpädagogin als „Ausweg“

05.03.2012 | 18:12 |  KÖKSAL BALTACI (Die Presse)

In der Bundeshauptstadt fehlen derzeit 200 Kindergartenpädagogen. Mit einer "Jobgarantie" und einem Tag der offenen Tür versucht die Stadt, das Interesse für diese Ausbildung zu wecken und Nachwuchs anzuwerben.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Der Mangel an Kindergartenpädagogen droht in Wien zu einem veritablen Problem zu werden. Derzeit fehlt es an 200 Pädagogen – Assistenten müssen einspringen und den Notstand ausgleichen. Um Nachwuchs anzuwerben und das Interesse für diese Ausbildung zu wecken, lud die stadteigene Bildungsanstalt (Bakip) in Floridsdorf am Montag zum Tag der offenen Tür.

Mehr zum Thema:

Einige hundert meist junge Frauen kamen, um sich über die Ausbildungsrichtungen „Pick-up“ und „Change“ zu informieren, die im Kollegmodul als zusätzliche Lehrgänge zur fünfjährigen Schulausbildung, die mit Matura abgeschlossen wird, angeboten werden.

 

Zwei Ausbildungsrichtungen

Das Modell „Pick-up“, eine siebensemestrige Ausbildung zum diplomierten Kindergartenpädagogen, bei der auch die Studienberechtigungsprüfung erworben wird, richtet sich laut Bakip vor allem auch an Migranten mit guten Deutschkenntnissen, die zur Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache beitragen sollen.

Entsprechend hoch war am Montag der Anteil an Frauen mit Migrationshintergrund. Frauen wie die 18-jährige Türkin Meltem Acar, die vor Kurzem ihre Lehre zur Einzelhandelskauffrau abgebrochen hat und diese Ausbildung als Möglichkeit sieht, einen Beruf zu erlangen, der ihr „einen sicheren Arbeitsplatz garantiert und ihr bei der Familienplanung entgegenkommt“. Sie werde nämlich demnächst heiraten und wolle ein, zwei Jahre arbeiten, bevor sie Kinder bekommt und nicht mehr Vollzeit beschäftigt sein kann. Sie habe den heutigen Tag genutzt, um sich über die Verdienstmöglichkeiten zu erkundigen und sich für die Eignungsprüfung im April anzumelden. „Ich sehe in diesem Kolleg einen Ausweg für mich“, so die junge Frau. „Nach mehreren gescheiterten Ausbildungsversuchen hoffe ich, dass es diesmal klappt.“

„Die Mehrheit der Frauen informiert sich über das Pick-up-Modell, das keine Matura voraussetzt“, sagt Sanja Cvijanovic. Sie ist Studentin im dritten Semester und hilft Interessenten bei ihrer Entscheidungsfindung. „Meistens geht es um die Bezahlung und die Ausbildungsdauer.“ Wobei das allgemeine Interesse nachgelassen habe. Im letzten Jahr seien der Einladung zum Tag der offenen Tür noch deutlich mehr Leute gefolgt.

Das Modell „Change“, eine fünfsemestrige Ausbildung zum Kindergartenpädagogen, setzt die Matura bzw. die Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung voraus. Für die 33-jährige Jaqueline Auer ist dieser Zweig eine Möglichkeit, der Arbeitslosigkeit zu entkommen und Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. „Ich habe meine Studienberechtigungsprüfung gemacht und wollte mich zur Sonderschullehrerin ausbilden lassen, aber mit Kind und Job war das schwer zu bewerkstelligen“, beklagt die Mutter einer 13-jährigen Tochter. „Daher scheint mir diese Lösung der realistischste Weg zu sein, ins Berufsleben zurückzukehren. Ich denke, ich werde es einfach versuchen.“ Derzeit werden an der Bakip übrigens 748 Frauen und 69 Männer ausgebildet. Im Gegensatz zur fünfjährigen Schulausbildung ist mit den beiden Modellen „Pick-up“ und „Change“ nach Abschluss der Ausbildung eine fünfjährige Vertragsverpflichtung mit der Stadt Wien verbunden. „Damit bekommen Absolventen dieser Lehrgänge eine Anstellungsgarantie“, schwärmt Bakip-Direktorin Brigitte Cizek. Garantiert ist aber auch, dass Absolventen in dieser Zeit nicht nach Niederösterreich ausweichen können, was viele aufgrund der höheren Einstiegsgehälter machen.

 

„Ressourcen sind knapp“

Um dem Mangel an Pädagogen entgegenzuwirken, wird Wien heuer 600 Millionen Euro für Kindergärten ausgeben. Laut Michaela Zlamal, Sprecherin von Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, gibt es zurzeit rund 15.000 Krippenplätze und 50.000 Kindergartenplätze sowie 22.000 Hortplätze. Von den Krippen- und Kindergartenplätzen sind rund 44Prozent städtisch und 56Prozent privat (etwa 29.000 städtische Plätze). Vorrangig werden neue Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen. Hier habe die Stadt einen Versorgungsgrad von etwas mehr als 30Prozent, bei den drei- bis sechsjährigen Kindern seien es 100Prozent. 2012 sollen 1500 weitere Plätze geschaffen werden. Derzeit sind 3400 Pädagogen und 2800 Assistenten in städtischen Kindergärten im Einsatz. „Die Ressourcen sind knapp“, sagt Oxonitsch. „Aber wir legen großen Wert auf die Qualität in der Ausbildung, deshalb braucht es eine gewisse Zeit, neue Pädagogen auszubilden.“ Erste Erfolge seien schon sichtbar. „Ende Februar haben 101 neue Pädagogen die Ausbildung abgeschlossen und verstärken seither das Team in den Kindergärten.“

Auf einen Blick

Zahlen. In Wien gibt es mehr als 15.000 Krippenplätze, etwa 50.000 Kindergartenplätze sowie rund 22.000 Hortplätze im städtischen und privaten Bereich. Mehr als 3300 Pädagogen und 2800 Assistenten sind in den Kindergärten im Einsatz.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

40 Kommentare
 
12

Wie immer Vorurteile

Ich finde das voll super, und ich habe gehört das die Schule super ist und man sehr viel lernt.
Ich verstehe nicht die Aufregung, die meisten machen einfach einen Kindergruppen Kurs und arbeiten wie eine Pädagogin, aber diese Ausbildung ist einfach genial, Bakip nur schneller mit Samstagen, und man muss ordentlich lernen, das man durchkommt. Mein Vorschlag ist, einfach die Schule besuchen bei einem Info Tag und dann reden, in dieser Runde sind nur Vorurteile wie immer, Ihr nimmt den Leuten die Chance für eine gute Ausbildung weg

Gast: Martin Gron
07.03.2012 09:25
3 0

Fern der Realität

Mit anderen Antworten : eine personelle Negativauslese. Personen, die in anderen Berufszweigen oder Ausbildungen gescheitert sind werden im Schnellkurs zu qualifizierten Fachkräften ? Das mangelnde Interesse ist kein Wunder wenn eine voll ausgebildete Kindergärtnerin nach 35 Dienstjahren mit EUR
2 000,-- netto als Hungerlohn abgespeist wird. Das da ´junge Qualifizierte lieber Volksschullehrerin werden oder nach NÖ abwandern nur für die Personalisten der Gemeinde Wien eine Überraschung........

Re: Fern der Realität

netto ca öS 28.000.- !?!

Re: Fern der Realität

EUR 2.000 netto als Hunderlohn bezeichnen ... ???

Gast: Calamaro
07.03.2012 07:06
3 0

Man beachte,

dass hier Leute, die eben noch die Ausbildung zur Verkäuferin nicht auf die Reihe gekriegt haben, so nebenbei in Modul 1 (2 Semester) die Studienberechtigungsprüfung machen.

Ich staune!

Gast: Frommel Bertha
06.03.2012 16:19
4 0

Wieder eine Husch Pfusch Aktion der Roten

Für unsere Kindern muss bestausgebildestes Personal zur Verfügung stehen.

Keine Jobsucher vom AMS oder Migrantinnen wie jene oben angeführte Türkin, die als Lehrabbrecherin nur einen gesicherten Job der mit "ihrer" Familienplanung (6 Kinder und entsprechende Karenz ?) in Einklang bringen kann

Und wer garantiert bei diesen Husch Pfusch Aktionen, wo jeder genommen und die Ausbildung in Kürze und Schnelle abgewickelt wird, dass moralisch und sittlich einwandfreie Personen auf unsere Kinder losgelassenwerden?

Gast: Schmied-Häupl-Komplott
06.03.2012 15:07
4 0

Langzeitarbeitslose schnell als "Pädagoginnen" umzuetikettieren

klingt verlockend, stellt aber nur eine Scheinlösung dar. Betreut von unwirschen, angefressenen, überforderten, minderengagierten, ideenlosen Schnellsieder-"Pädagoginnen" werden unsere einst fröhlichen Kinder in der Kindergartendeponie zwar tagsüber entsorgt und ruhig gestellt, also verdummt, zahlen aber mit lebenslangenSchäden (negative Erinnerungen, Lernbehinderungen, Sprachrückstände, Artikulationsschwierigkeiten, Verbalisierungsmängel, Bewegungsmangel in Frischluft, Verhaltensstörungen, Introvertiertheit, Melancholie bis Depression etc.), die später einmal kostenintensiv diverser Therapeuten (Psychotherapeuten, Logopäden, Nachhilfelehrer u.ä.) bedürfen. Diese Scheinlösung zulassend, berauben wir unsere Kinder des soliden Fundaments Kindheit, auf dem dann nur ein wackelig-brüchiges Lebenshaus stehen kann, wodurch sich ein Rattenschwanz an Folgeproblemen ergibt. Die soetwas verantwortungslos zulassende Politik möchte damit beliebig manipulierbaren Treibsand produzieren, der sich widerspruchlos instrumentalisieren und ausnützen läßt.

Diese Pseudomaßnahme dient nur der künstlichen Behübschung der Arbeitslosenstatistik, besonders jener der Migrant(inn)en, mit denen eigentlich niemand etwas anzufangen weiß. Also werden sie perfide flugs den Wehrlosen, also den Vorschulkindern (und ihren gestressten Müttern) und den Alten als horrend teure "Pflege" aufgezwungen.

Wie wir bereits aus der Alten-"Pflege" durch Migrantinnen erlitten haben, bedeutet dies nur Leid,Schmerzen,Kosten.

GRATULIERE, HERR HÄUPEL!

Sie machen Ihre Hausaufgaben gut! Wer in Wien nochmals ROT wählt, ist nicht ganz dicht!

wahnsinn !

wir " schie s sen uns wirklich selber ins knie" !

kein wunder wenn es die kindergartentanten nicht mehr interessiert ! bei einem solchen, und immer höher steigenden anteil an "eh scho wissn was für kinder" werden sich das immer weniger frauen antun !!

diese ganze rot-grüne (auch schwarze) migra ti ons politik ist absolut gescheitert !

wir sitzen "erste reihe fussfrei" und sehen zu wie dieses land immer mehr vor die hunde geht !

Gast: tc_t
06.03.2012 11:40
1 1

..und nur so am rande....

weiss jemand, was so eine "qualifizierte" pädagogin verdient... oder eine kindergartenhelferin....?

zb. eine kindergartenhelferin verdient netto
eur 850/monatlich... DAS ist doch was... wirklich ein anreiz, dass man sicher - der sicher anspruchsvollen aufgabe - kleinkinder zu betreuen widmet...

aber ich denke unseren herrn bürgermeister, geht es soweit gut. von seinem gehalt kann er sich ja schliesslich den einen oder anderen schluck wein leisten - der arme

Gast: Robibär1234
06.03.2012 11:22
7 0

Was für ein deprimierender Artikel

Auch wenn der Artikel versucht das ganze in ein positives Licht zu rücken, ist der Artikel eigentlich sehr deprimierend.
Fehler gibt es mehrere im Kindererziehungssystem:
- Zuwenig Geld ür die Kindergärtnerinnen
- zuviel Schmiergeld zwischen der Wien und den Betreuungsvereinen
Beide akten sind bekannt. Meine Kinder sind in einem Privatkindergarten

1 0

vor in betriebnahme des mundes gehirn einschalten

zuerst gratisbetreuungsplätze für alle ankündigen und danach die realisierung überprüfen ist ganz einfach schlechtes management.
es sollte hoffentlich auch nicht überraschen, dass man neben der infrastruktur auch kindergärtnerInnen benötigt um genau dieses vollmundig angekündigte angebot auch realisieren zu können.


Gast: asdfsdfasd
06.03.2012 11:08
0 0

stadtrat - braucht rat

warum sollte dieser wiener stadtrat, der das schulproblem nicht in den griff bekommt, die kindergartenproblematik lösen können?
nicht einmal die wirklich kleine baustelle - sport - kann von diesem mann einer lösung zugeführt werden!

Gast: Sandra1987
06.03.2012 09:48
5 1

Ich

verstehe nicht wie Sanja Cvijanovic eine Studentin sein kann,um Kindergärtnerin zu sein muss man doch nicht studieren,offensichtlich braucht man nicht mal die Matura sondern bloß eine abgebrochene Lehre...so wie nach dem Beispiel von Meltem Acar....
Also eines ist mir,auch danke diesem Artikel, klar geworden,ich werde mein Kind niemals in einen öffentlichen Kindergarten geben,danke "Die Presse"!

Gast: Kindergartencop
06.03.2012 09:19
3 0

Bezahlung und Image

das Problem ist die schlechte Bezahlung für einen Job der imagemässig als berufliches Spielen mit Kindern in der Öffentlichkeit verstanden wird. Kenne einige Kindergärtnerinnen und die haben alle einen Minderkeitskomplex und betteln um Anerkennung. Wer kann steigt aus.


Gast: 1. Parteiloser
06.03.2012 09:10
8 1

Kommunisten haben immer einen Personalmangel!

Die Planwirtschafter in den Comecon Ländern hatten die 5-Jahrespläne auch nicht erfüllen können. Die Standarderklärung der Direktoren war der Personalmangel. In Tschechien wurden noch in den 80er Jahren ein Masse an Vietnamesen importiert um endlich, mit ausreichend Personal, die Pläne erfüllen zu können. Tatsächlich hat aber auch diese Personalaufstockung nicht zur Erfüllung der Produktions- und Dienstleistungen gereicht. Die Bevölkerung wurde nur schwach versorgt.

Als dann, Anfang / Mitte der 90er Jahre, die staatlichen Unternehmen in die freie Marktwirtschaft entlassen wurden, musste man einen gewaltigen Personalüberhang feststellen. Man konnte beobachten, dass die Produktivität so gestiegen ist, dass man mit der halben Mannschaft mehr als das Doppelte leicht schaffen konnte. Das musste man auch schaffen, weil es sonst für das Unternehmen kein wirtschaftliches Überleben gab. Es war in den meisten Fällen auch kein Problem die Leistung zu erbringen.

Es ist eines der besonderen Phänomen der Planwirtschaft, dass immer der Andere schuld ist und offensichtlich auch, dass der Andere die anfallende Arbeit erledigen soll. Es scheint dieses Phänomen zu sein, dass Planwirtschaft immer auch eine Mangelwirtschaft ist. Ein grundmenschliches Phänomen ohne Entrinnen?

Alle staatlichen Organisationen, auch in Ö, sind planwirtschaftlich gesteuert. Daher gibt es in allen diese Organisation systemimmanent auch immer Personalmangel und Leistungsmangel.

Gast: sakramentowara
06.03.2012 08:35
11 0

eine wiener notlösung

anforderungsprofil für kindergärtner:
keine matura oder studienabschluss und deutsch mit akzent.
das ideale zukunftsmodell für wien-
dabei ist gerade die sozialisierung der kinder(die teilweise hier kulturell nicht akklimatisiert sind)das wichtigste in einer grossstadt.ich freu mich schon,wenn ich in 20 jahren mal in die stadt reinfahr und linguitische forschung betreibe...
schlimm genug,wenn man schon heute nur mehr das staccatogebell der joggingbehosten zukunftigen wahlklientel hört.

Antworten Gast: R3alist
06.03.2012 11:42
0 0

Re: eine wiener notlösung

Haben Sie den Artikel gelesen?

Die Kindergärtner-Ausbildung schließt mit der Matura bzw. der Studienberechtigungsprüfung ab. Aber wozu müssen Kindergärtner studiert haben?

Linguistische Forschung können Sie auch jetzt schon an sich selber betreiben. xD

Gast: Gemmasan
06.03.2012 07:48
10 0

Besser zahlen ...

... dann wird das auch was!

LG

Gast: Herta Klemm
06.03.2012 06:56
13 1

Kindergartenpädagogin als „Ausweg“

Schon der Titel sagt alles! Ausweg weil sich nichts anderes anbietet, statt Liebe zun Beruf!

Den Sozialdemokraten geht es nur um "Zahlen". Die Qualität ist Nebensache. Ein Multikulti Kauderwelsch und chaotische Zustände durch schnell und schlecht ausgebildete "Jobberinnen", die nur ihren Vorteil sehen wirken sich negativ auf die armen Kinder aus.
Wer kann nimmt daher einen Privatkindergarten und nicht das Rote Wien Multikulti Getümmel.

Gast: SchmiedscheBildungsoffensive
06.03.2012 06:29
1 2

Die Besten der Besten, Teil 1

Teil2 z.Th. LehrerInnen erscheint demnächst

Gast: fugazi
05.03.2012 23:21
0 0

...

150 davon brauch ma allein für spindi, fayli und bumsti...

Ganz klare Sache!

Wie heißt's so schön:

"Who pays peanuts gets monkeys."

Gerade bei den Kindern sollte man nicht sparen.
Eine ordentliche Ausbildung, genügend Personal und ein anständiges Gehalt und man findet genug qualifizierte Leute dafür.

Gast: pedro
05.03.2012 21:49
13 1

schnellsiederkurse und schlechte arbeitsbedingungen

- kindergartenpädagogen/innen werden schlechter als putzfeen bezahlt
- qualifikation wird durch schnellsiedekurse gesenkt
- kinder unter 3 jahre sind einfach nicht "kindergartenfähig" - stichwort bildung statt aufbewahrung/krippe - auch wenn die wirtschaft und manche grün-rote partei dies nicht gerne hört
- migrantenanteil in städtischen kindergärten sehr hoch
- arbeitsbedingungen (gruppenkinderanzahl zu hoch, zu viele kinder unter 3 jahre, bezahlung miesest, erziehung muss zunehmend im kindergarten erledigt werden statt zu Hause, Kindergarten mutiert zunehmend zur Aufbewahrungsstätte, deshalb hohe drop out rate und sinkendes niveau, etc.)

Gast: Kinder zwangsdeportiert zu Schnellsiederkurs-Kindergärtnerinnen
05.03.2012 21:15
17 1

Daran erkennt man die fatale Qualität unserer teuren Politiker:

Zuerst wird hirnlos etwas eingeführt,
erst viel später entdeckt man (was jeder Grenzdebile mit einem Quäntchen Hausverstand leicht sofort erkennen kann), daß dafür sowohl die notwendigen Budgetmittel als auch die erst längerwierig zu beschaffenden Ressourcen (hier: erst auszubildende Kindergärtnerinnen) fehlen.

Für solchen Hudripfusch kassieren die Politgangster Spitzengehälter, während die Steuerzahler und die Betroffenen (Vorschulkinder und deren Mütter) die Konsequenzen solcher Schildbürgerstreiche zusätzlich zu aller Abzocke aufgebürdet bekommen.

Dazu kommt die Frechheit der Kostenüberwälzung:
Da die sozial rundumversorgten Migranten die kostenlosen Kindergartenplätze okkupieren, werden die Mütter einheimischer Kinder gezwungen, zusätzlich zu einer Abgabenlast von 2/3 des Bruttobezuges ihr Kind bzw. ihre Kinder kostenintensiv in Privatkindergärten unterzubringen, was quasi eine zusätzliche Strafsteuer bedeutet! Da somit fast das gesamte Fraueneinkommen vom Staat wieder kassiert wird, zahlt sich rational das Arbeitengehen für die Mehrzahl der Frauen eigentlich nicht aus. Viele werden so gezwungenermaßen als Hausfrauen für einen zukünftigen Job disqualifiziert und verlieren ihre späteren Jobchancen.

Pro Kopf haben österr. (Akademiker-)Familien de facto ein weit geringeres disponibles Monatsnettoeinkommen zur Verfügung als die transferzahlungenverwöhnten Migranten.

Dies zeigt, daß die Absorptionsfähigkeit Ös an Migranten in destruktiver Weise weit überspannt ist.

Re: Daran erkennt man die fatale Qualität unserer teuren Politiker:

Ich denke mittlerweile nicht mehr, dass unsere Politier hirnlos sind, sie leben nur nicht in der Realität echter Menschen. Was haben Politiker mit dem Alltag, den Sorgen, den Nöten echter Menschen zu tun? Gar nix. Die fahren nie mit der Bim, die schicken ihre Kinder nicht in normale Schulen und Kindergärten, die wohnen nicht dort, wo Otto Normalbürger wohnt mit allen Problemen die dazugehören, sie verdienen nicht so wenig Geld wie wir und sie kennen sogar bei Migranten nur die Nobelpreisträger und Präsidenten. Darum haben sie keine Ahnung, was wirklich Sache ist. Und sie werden sie nie haben, weil sie im Paralleluniversum leben.

 
12

Schlagzeilen Bildung

AnmeldenAnmelden