Lehrerdienstrecht: Gewerkschaft kritisiert Gewerkschaft

Die Unabhängige Lehrergewerkschaft fordert die GÖD dazu auf, mit klaren Forderungen in die Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht zu gehen. Anstatt nur "Nein" zu sagen.

klaren Forderungen Verhandlung gehen
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klaren Forderungen Verhandlung gehen
(c) Clemens Fabry

Die Unabhängige Lehrergewerkschaft (ÖLI-UG) hat am Dienstag in einer Aussendung die GÖD aufgefordert, mit klaren Forderungen in die Verhandlungen zum neuen Lehrer-Dienstrecht zu gehen. Nur so könne verhindert werden, dass die Regierung mit Tricks und unter "Mobilmachung der Öffentlichkeit" durchsetzen, dass Lehrer bei weniger Lebensverdienst und unter "verschärften, schon jetzt bisweilen unzumutbaren Arbeitsbedingungen" mehr arbeiten müssen als bisher.

Derzeit würden die Ministerinnen Maria Fekter (Finanzen, ÖVP), Claudia Schmied (Unterricht) und Gabriele Heinisch-Hosek (Beamte, beide SPÖ) mit ihren Vertrauten an einem neuen Dienstrecht "basteln", an dem nur noch Details geändert werden könnten, so die ÖLI-UG. Die Gewerkschaft warte unterdessen nur ab, um "nach langjähriger Erfahrung" mit einem Nein zu reagieren, "das dann aber wahrscheinlich nichts mehr helfen wird".

"Aktives Herangehen" gefordert

Die Unabhängigen Gewerkschafter fordern stattdessen ein "aktives Herangehen" an ein Dienstrecht, das der "aktuellen schulischen Arbeits- und Lebenswelt entspricht". "Ob Schmied, Heinisch-Hosek und Fekter von dieser allerdings überhaupt eine Ahnung haben oder sie lediglich vom Hörensagen und den gestylten Berichten ihrer Untergebenen kennen, wird sich zeigen."

(APA)

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